biggi123
Hallo, meine Tochter (1) wird gelegentlich noch nachts wach. Der Einfachheithalber habe ich sie so nachts meist noch 1x gestillt. Manchmal hat sie aber auch andere Sorgen und will gar nicht gestillt werden, wenn sie wach wird, da hilft die Brust auch nicht und macht sie nur wütender. Ich würde so gerne mal langsam Durchschlafen. Denkt ihr es wäre möglich die Stillmahlzeit auf morgens nach dem Aufwachen hinauszuzögern? Und das andere nächtliche Aufwachen anders in den Griff zu bekommen? Meist will sie die Brust ja gar nicht... Ich bin echt vom Stillen überzeugt, aber ich möchte sie eigentlich nicht noch nachts stillen, wenn sie es irgendwann altersbedingt "bewusst" mitkriegt und es nur noch schwerer wird ihr nachts nicht die Brust zu geben, weil sie dann dikutiert. Zum Frühstück habe ich damit kein Problem. LG
Tscha, das ist halt immer so'ne Gratwanderung zwischen den Vorstellungen und Bedürfnissen der Mutter und den Bedürfnissen des Kindes. Du schreibst, dass sie nachts meist von sich aus die Brust ablehnt. Dann musst du natürlich eine Alternative parat haben, die sie stattdessen akzeptiert, und da dran bleiben! Unruhige Nächte sind noch bis ins dritte Lebensjahr normal, aber ab einem bzw. Anderthalb Jahren verflacht sich die Kurve zusehends, bis sie sich gar nicht mehr rühren nachts und du dann gucken gehst, ob sie noch leben... Ich hatte damals mit einsetzender Loslösung, also mit ca. 18 Monaten nachts abgestillt, aber auch nur, weil sich mein Kind SOFORT vom Papa beruhigen ließ. Allerdings haben wir trotzdem noch sehr lange morgens und Abends weiter gestillt. Du wirst sicher einen Weg finden, wichtig ist nur, nicht ausschließlich über den Kopf deines Kindes hinweg deine Bedürfnisse auf Biegen und Brechen durchzudrücken, aber danach hörst du dich sowieso nicht an.
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