Hallo 😊 ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen. Ich leide gerade sehr darunter, dass meine Tochter (20 Monate) vor einer Woche plötzlich abgestillt hat, weil ich definitiv noch nicht bereit war diese Ebene der Beziehung zu verlassen. Meine Tochter hatte am Montag einen kleinen Unfall, bei dem sie sich auf die Zunge gebissen hat, was sehr geblutet hat. Auf das Essen oder Trinken von Wasser hatte das aber keinen Einfluss, so dass ich davon ausgehen, dass sie keine Schmerzen hatte. An dem Abend des Unfalls hat sie sich auch noch ganz normal in den Schlaf gestillt (tagsüber stillen wir von ihr aus schon lange nicht mehr). Als sie das erste Mal nach ca. Einer Stunde aufgewacht ist, wollte sie plötzlich nicht mehr trinken, konnte aber auch nicht mehr einschlafen. Nach über drei Stunden mit ihr durch die Gegend fahren und laufen konnte ich sie dann doch anlegen und sie ist beim stillen eingeschlafen. Danach ging das gar nicht mehr. Sie wacht auf und fängt an zu schreien. Wenn ich ihr die Brust anbiete wird sie wütend und bedeckt sie wieder. Wenn sie wach wird kann ich sie kaum beruhigen. Sie will nicht kuscheln, sie will nicht berührt werden. Ich sitze daneben, spreche beruhigend mit ihr und warte, bis ich sie irgendwann doch berühren darf und sie sich dann auf meinen Bauch legt und einschläft. Das hat gestern drei Stunden gedauert. Daraus erwächst mir der Eindruck, dass sie selber nicht so ganz versteht, warum sie die Brust auf einmal nicht mehr möchte. Sie hat keine Methoden zur Selbstregulierung entwickelt, sonst würde sie sich nachts beim aufwachen ja besser beruhigen lassen. Kann ich sie irgendwie unterstützen, dass sie mit der neuen Situation besser klar kommt? Ich merke, wie verwirrt sie ist und wie verzweifelt. Tagsüber ist sie auch nicht mehr so ausgelassen, wie als wir noch gestillt haben. Es tut mir in der Seele weh sie so leiden zu sehen. Habt ihr einen Tipp, was ich tun kann? Vielen Dank. Liebe Grüße Anna-Lena