GoldHerzmama58
Guten morgen, mein Sohn ist 1 Jahr und 8 Monate alt, und seid ein paar Monaten habe ich wunde Brustwarzen, da er beim Stillen seine oberen Schneidezähne auf meiner Brustwarze drückt so das ich Druckstellen habe. Meine Brustwarze ist seitdem sehr gerissen und wund, es blutet minimal und es brennt.. Mittlerweile ist es so schlimm das ich panische Angst habe ihn anzulegen. Ich habe schon weniger Milch da ich ihn so wenig wie möglich anlege, ich möchte ihn nicht abstillen, vor allem rastet er auch total aus, wenn ich ihn nicht an meiner Brust lasse.😅 Ich stille ihn tagsüber normalerweise ca. 4-6 mal und nachts 3-5 mal, und momentan tagsüber 2 mal ungefähr, ich versuche es so viel wie möglich heraus zu zögern.. ich glaube es versucht zu heilen, aber sobald er wieder gestillt wird, ist wieder alles offen und brennt.😭 Ich habe zinksalbe und Brustwarzen Salbe benutz, es hat nichts gebracht, dann habe ich Muttermilch benutz, und helfen tut es auch nicht. Es ist nichts anders, ich stille ihn wie sonst auch immer. Was kann ich tun?🥺
Hallo, Stillsalben helfen hier nicht, weil das Problem ja die scharfen Zähnchen sind, und dagegen kommt keine Salbe an. Ich denke, es ist jetzt Zeit zum Abstillen, denn du leidest ja nur noch und hast schon Angst vor dem Stillen – das ist Murks. Du hast deinem Sohn ja durch das Langzeitstillen alles mitgegeben, was er an Nährstoffen und Nähe braucht. Ein Kleinkind, das bald zwei Jahre alt wird, ist nicht mehr auf die symbiotische Nähe zur Mutter angewiesen, sondern kann sich schon ein wenig ablösen. Natürlich protestiert dein Sohn heftig, wenn er eine liebgewonnene Gewohnheit aufgeben muss. Das ist sein gutes Recht und ganz normal. Das heißt aber nicht, dass er noch irgendeinen Schaden nimmt, wenn du jetzt abstillst. In diesem Alter kann er den Ablöseschritt sehr gut schaffen. Ich würde an deiner Stelle das sog. Sanfte Abstillen praktizieren, das ist am verträglichsten für die Brust und fürs Kind. Es geht so: - Die Brust nicht mehr von dir aus anbieten, sondern erst, wenn dein Sohn energisch danach verlangt. - Wenn er an die Brust will, das Ganze immer ein wenig hinauszögern: das Kind nochmal ablenken (mit ein bisschen Spielen oder Quatsch machen usw.), und erst nach ein paar Minuten, wenn es sich gar nicht mehr ablenken lässt, die Brust geben. - Allmählich vergrößert man dann diese zeitliche Lücke: Wenn das Kind an die Brust will, muss man kurz noch etwas anderes erledigen ("Warte kurz, Mama muss nur noch schnell die Wäsche aus der Maschine nehmen/den Tisch decken/hier kurz was wegräumen" usw.) So wächst die Lücke zwischen Stillwunsch und Stillen allmählich. Das Kind macht dadurch die Erfahrung, dass es eine kleine Zeit ohne Brust sehr gut aushält. Ich habe auch langzeitgestillt und es ebenso gemacht. Und es kam dann tatsächlich der Abend, wo meine Tochter zwar an die Brust wollte, dann aber immer wieder losließ, in der Gegend herumschaute, wieder andockte, wieder losließ und sich gar nicht mehr richtig für die Brust interessierte. Das war die letzte Stillmahlzeit – ganz ohne Kampf und Tränen. LG
So machen wir das tatsächlich schon, abends und nachts ist es schwierig, denn er wird 3-6 mal wach nachts und möchte dann an die Brust um weiter zu schlafen. Heute Nacht habe ich das so gemacht, das ich ihn 2x dran gelassen habe, und die anderen 3 Male habe ich einfach so getan als würde ich schlafen, er ist dann auch wieder eingeschlafen. Ja ich habe gemerkt das Salben nichts bringen, denn jedes Mal wenn es quasi heilt, geht es wieder auf sobald ich ihn anlege.
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