Gabi297
Hallo, mein Sohn ist 11 Wochen alt und irgendwie hat das Stillen seit dem milcheinschuss nicht so wirklich geklappt. Der kleine trinkt nur wenige Schlücke, dafür sehr häufig. Er wird sehr unruhig nach ein paar Schlücken, rudert mit den Ärmchen, lässt los und schreit. Dann nimmt er die Brust wieder und alles von vorne. vor 2 Wochen wurde er geimpft und an dem Tag ist mir dann aufgefallen, dass er leichte blutfäden im Stuhl hatte. Ich kann nicht sagen, ob er das schon davor hatte.. hatte nie darauf geachtet. Sein stuhl ist schon immer durchfallartig, aber ich dachte das wäre bei stillbabys normal. Zudem leidet er auch von Anfang an schon an Bauchschmerzen. Drückt ständig ohne, dass etwas kommt. Sein Kopf wird dabei rot. Zusätzlich spuckt er sehr viel. So viel, dass ich das Gefühl habe, alles was er trinkt kommt wieder raus. Und das mehrmals am Tag. Er weint und schreit sehr viel, auch schon von Anfang an. Weitere Symptome sind: eine verstopfte Nase, verschluckt sich oft. In letzter Zeit zieht er ständig die Beinchen beim trinken an. Hat wohl Bauchschmerzen und das immer wenn er trinkt. Ich habe das Gefühl, dass das alles kein Zufall ist. Den Kinderarzt kann man vergessen, ich war gefühlt jede Woche dort wegen irgendwelchen Symptomen und mir wurde immer gesagt, das alles sei völlig normal bei Babys, weil sich alles noch entwickeln muss. Das Stillen ist ziemlich frustrierend. Er trinkt nie länger als 5 Minuten. Und jedes Mal dabei diese Bauchschmerzen. Und danach spuckt er immer so viel. Laut den ganzen Symptomen, könnte er laut Google an einer Kuhmilcheiweißunverträglichkeit leiden. Ich hoffe natürlich nicht, dass er das hat. Ich habe nun eine Woche auf Milchprodukte verzichtet. Dachte ich zumindest. Ich habe Leberwurst gegessen und im Nachhinein gesehen, dass dort Sahne enthalten ist. Ich habe mich also die ganze Woche umsonst so sehr gequält und auf jegliche Produkte verzichtet. Der Verzicht stresst mich dermaßen. Ich möchte aber nicht abstillen und im Endeffekt hat er die Unverträglichkeit vielleicht garnicht. Ich fühle mich so hilflos. Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit?
Hallo, zur Kuhmilchunvertröglichkeit kann ich dir leider nichts sagen. Der Verzicht auf Milch ist anfangs erstmal kompliziert, aber du hast es ja schon eine Woche geschafft, abgesehen von der Leberwurst und vielleicht schaffst du es nochmal ein paar Tage? Man entdeckt mit der Zeit immer mehr Produkte, die milchfrei sind. wegen dem Schreien und der Unruhe beim Stillen würde ich direkt im Expertenforum die Stillberaterin Biggi fragen. Oder vielleicht gibt es jemanden in deiner Nähe? Ist das Gewicht denn gut? Vielleicht ist der Milchspendereflex zu stark oder das Zungenbändchen zu kurz. Das kann so Probleme machen. vielleivht hast du auch noch eine Hebamme, die du fragen kannst? liebe Grüße Maja
Hallo Gabi, Mein Sohn hatte das vermutlich (vermutlich weil es nie getestet wurde), aber er hatte ebenso diese Blutfäden im Stuhl und irgendwann einmal richtig roten Stuhl. Die Kinderärztin meinte dann ebenso, dass es vom Milcheiweiß kommen könnte. Leider gibt es nicht viel, was man machen kann, außer eben Milchprodukte wegzulassen oder abzustillen und so ein spezielles Milchpulver zu füttern, was für mich keine Alternative war. Ich habe mal mit einer Mutter geredet, bei deren Kind wirklich alles getestet wurde, und das war wohl eine ziemlich mühsame Prozedur inklusive längerem Krankenhausaufenthalt. Im Endeffekt wurde es bei uns schon besser, aber leider gab es immer wieder rote Pünktchen in der Windel, was mich immer sehr gestresst hat. Als wir mit der Beikost angefangen haben, hat es sich dann aber schnell erledigt, obwohl ich noch ziemlich lange gestillt habe. Im Endeffekt kann man nicht so viel machen außer ausprobieren. Eine Woche ist leider auch ein bisschen wenig, um wirklich Effekte zu sehen. Umgekehrt macht es auch nicht, wenn einmal ein klein wenig Milcheiweiß irgendwo drin ist. Ich habe mich relativ gut dran gewöhnt, ohne Milchprodukte zu essen, zumal man viele vegane Alternativen hat und es ja auch nicht für immer ist. Bei den Kindern ist es übrigens auch nicht für immer, bei den allermeisten verwächst es sich bis zum 1. Lebensjahr.
Vielen Dank für deinen Beitrag. mich stresst es dermaßen mit der milchfreien Ernährung. Ich esse momentan sehr wenig, weil mir die veganen Alternativen nicht schmecken. Ich habe heute wieder ein Gericht gegessen, wo Milchprodukte enthalten sind. Ob es zufall war, weiß ich nicht aber danach waren in der Windel wieder blutspuren zu sehen. Der kleine hat auch seit ein paar Tagen wie einen kleinen Ausschlag im Gesicht. Er hatte bereits im Mai ein Ekzem, was dann mit einer Creme wegging. ich rufe am Montag definitiv mal beim Kinderarzt an und schaue was der sagt, obwohl ich mir nicht viel erhoffe.. Ich möchte eigentlich nicht so früh abstillen, aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe mit der milchfreien Ernährung, sollte er wirklich eine Unverträglichkeit haben. Aber so kann es nicht weiter gehen, er kann nicht mehr in Ruhe trinken und ist immer sehr unruhig an der Brust
Das kann ich gut verstehen, ist auch sehr ungewohnt. Das Problem ist wohl, dass dieses alternative Milchpulver vielen Babys nicht gut schmeckt und sie da nicht so gut trinken. Also man hat dann an einer anderen Ecke Probleme. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, egal wie du dich entscheidest. Falls du Tipps zur milchfreien Ernährung brauchst, kannst mir gerne eine PN schreiben, da gibt es mittlerweile ganz tolle Seiten mit Rezepten. Ich fand es am Ende gar nicht so schlimm, als ich mich mal umgestellt hatte. Das größte Problem war immer, außerhalb zu essen, weil viele das nicht wirklich ernst genommen haben, oder der Meinung waren, ein bisschen Milch würde ja nichts machen und ich solle das nicht so eng sehen. Aber selber milchfrei zu kochen fand ich gar nicht schwierig. Wie gesagt, sobald wir mit 6 Monaten mit der Beikost angefangen haben, war es ziemlich schnell vorbei. Drücke dir die Daumen, dass ihr es irgendwie in den Griff kriegt.
Die letzten 10 Beiträge
- Milch abpumpen, weil ich arbeiten gehe
- Kuhmilcheiweißunverträglichkeit?
- Plötzliches Abstillen nach Zahnunfall
- Bequeme Sitzmöglichkeit
- Wunde Brustwarzen vom stillen
- Wie oft "groß" die Windel voll bei Stillkindern?
- Zurück zur Arbeit nach der Geburt + Stillen, wie habt ihr das geschafft?
- Möchte stillen UND Flasche geben (Zwiemilch mit 3 Wochen) – Wer hat Erfahrung trotz Angst vor Saugverwirrung?
- Stillstreik seit über 3 Wochen
- Armvenenthrombose