Ju85
Hallo liebe Stillmamis, aufgrund der Diskussionen hier, hab ich mir auch mal Gedanken über die Stillbeziehung zu meiner Tochter gemacht. Viele hier schreiben ja, das sie das Stillen ganz arg genießen, das Kuscheln und die viele Nähe. Ich genieß das irgendwie nicht so, für mich ist das eher so Alltag. Mich würde es jetzt mal interessieren ob´s noch anderen so geht wie mir??? Meine Kleine wird jetzt 12 Wochen alt und von mir voll gestillt, es hat auch eigentlich bis auf kleinere Problemchen immer gut geklappt. Das ich an sie gebunden bin macht mir auch nix aus, im Gegenteil wenn die Kleine mal bei der Oma ist (wohnt mit im Haus) vermisse ich sie irgendwie. Ich hätte nie gedacht das ich so ne Glucke werde ;-) Allerdings beim Stillen selbst bin ich oft mit was ganz anderem beschäftigt, weil ich es doch irgendwie langweilig finde. Ich surfe nebenbei oft hier im Forum oder generell im Internet, lese ein Buch oder gucke Fernseh. Nachts probier ich dabei zu dösen, bin sogar schon manchmal dabei eingeschlafen. Wenn ich hier manchmal so lese, habe ich das Gefühl man muss sein Kind währenddessen die ganze Zeit angucken oder streicheln. Meistens liegt sie auch vor mir auf dem Stillkissen und nicht auf meinem Schoss, finde ich so einfach bequemer. Bei uns dauert das stillen aber auch oft so 45 Minuten. Ich glaube nicht das Flaschenkinder von der Beziehung zur Mami nen Nachteil haben. Ich finde stillen einfach toll, weil es praktisch ist und man weiß das es eben immer richtig fürs Baby ist. Früher fand ich es übrigens auch unvorstellbar ein Kind zu stillen, fand es eklig wenn man wie ne Kuh Milch gibt. Ich denke es kommt daher, das man es eben so wenig bei anderen sieht, dadurch wird es irgendwie zu etwas "Seltsamen". Ich habe mir dann einfach vorgenommen es zu probieren, und nicht gleich aufzugeben und siehe da es funktioniert perfekt und ich empfinde es als etwas absolut natürliches auch wenn ich nicht jede Sekunde total genieße. LG Ju mit Leonie auf dem Arm die eben beim Stillen eingeschlummert ist
Ich genieße das stillen, aber ich versteh wie du meinst. Wenn das stillen so lange dauert bei dir is klar dass du nebenbei was anderes machst. Hab ich anfangs auch gemacht. Bei uns dauerts mittlerweile tagsüber oft mal keine 5 Minuten.
das stillen genießen konnte ich so früh auch nicht. ich hatte erst eine ganz lange phase, in der ich begreifen musste, dass ich mein altes leben nicht mehr habe und eine milchkuh bin^^. dann kam die zeit, in welcher das stillen klappte und wie bei dir so nebenher lief. erst viel später, vielleicht mit einem jahr, wurde es mir pötzlich wichtig und richtig schön. weil ich gesehen habe, wie gut es meiner tochter tut. weil es so niedlich war, wenn sie gierig nach der brust gegriffen hat. dann kam auch ein gewisser stolz dazu, so lange gestillt zu haben. irgendwann konnte sie sprechen und mir noch deutlicher zeigen, dass sie stillen möchte. es gab immer mehr situationen, in welchen ich das stillen schätzen gelernt habe: einmal ist sie frontal mit dem laufrad mit einem anderen mädchen kopf an kopf zusammengestoßen, beide kinder schrien wie am spieß. ich nahm meine tochter an die brust... ruhe. das andere kind weinte noch ewig weiter, ich hätte es am liebsten gleich mitgestillt. du musst also keine engelschöre hören, wenn du stillst. ich glaube, das kommt erst viel später.
Meine Tochter ist jetzt fast 7 Monate und ich stille fast noch voll (Beikost gibt es seit 5 Wochen, aber immer noch nur ehr wenig). Ich hab mir nie große Gedanken übers stillen gemacht. Dachte immer schon, das gehört zu Mama sein dazu. So kannte ich das zumindest aus meiner Verwandschaft. Klar wusste ich auch , dass es Ersatzmilch gibt, dachte aber nur für Babies, deren Mütter körperliche Probleme haben und deswelgen nicht stillen können. Erst einige Zeit nach der Geburt hat sich diese Sichtweise tz als sehr naiv rausgestellt :-) Da das stillen für mich was ganz natürliches ist, ist es bei mir genau so wie bei dir. Am Anfang (so ca. 5 Monate) hab ich auch immer fernseh geschaut oder mich mit anderen Leuten dabei unterhalten, telefoniert usw. Mittlerweile ist es nicht mehr so einfach, da meine Tochter sich schnell ablenken lässt. Aber das stillen geht jetzt auch viel schneller. Zwischendurch hatten wir auch immer wieder Probleme und ich habe das Stillen verflucht und wollte auf die Flasche umsteigen. Als ich aber nach zwei Versuchen mit Tee gemerkt habe, dass meine Kleine mit der Flasche nichts anfangen kann, hab ich einfach weitergestillt. Weil sie trotz Probleme mit der Brust besser klar gekommen ist. Momentan verfluche ich den Brei und schätze das Stillen umso mehr, weil es einfach praktisch ist und nicht wegen dem idealogischen Wert. Je weniger man sich Gedanken über das Stillen macht, desot stressfreier klappt es auch. Also du machst das schon richtig so :-)
Moin, meine letzten Stillerfahrungen sind zwar im Mai gewesen, aber ich habe zwei Kinder insgesamt über 14 Monate gestillt und kann dir nur Recht geben! Ja, es wurde mit der Zeit einfach nicht interessanter :o) Ganz am Anfang, so die ersten 2 Monate, da war es bei beiden Kindern einfach zum Dahinschmelzen, aber später, da war es auch bei uns, einfach "nur" Futter fassen. Gerade in der Zeit, wo die Lütten immer neugieriger werden, beim trinken ständig loslasse, die Milch sonstwo hinspritzt, oder sie mit der Brustwarze "rumspielen", da fand ich es auch einfach nervig . Ich hab gestillt, weil es die beste Ernährung ist und einfach nur superpraktisch, ohne den ganzen Wasser und Pulverkram, gerade unterwegs! Und das gesparte Geld erst. Viel gelesen hab ich auch beim stillen, habe von meiner Cousine den Drei Teiler "Die Müttermafia" dafür bekommen und hätt mich wegschmeisen können, wenn es denn gegangen wäre :o) Ich glaube, viele trauen sich nicht genau das zuzugeben, das Stillen auch doof sein kann. Gerade weil meist nur von den verzückten Mamis zu lesen ist. Also seid mutig, sagt ruhig die Wahrheit!
Also, ich fand es am Anfang sehr anstrengend. Irgendwo hab ich gelesen, dass man die ersten 8 Wochen sich durchbeißen muss und dann wird es gut. Konnte das kaum glauben, aber es hat sich dann doch bewahrheitet. Finde das stillen mittlerweile praktisch und angenehm. Ich bin zwar auch gerne mit der Kleinen unterwegs (sie ist 10 Wochen), aber ich brauche am Tag auch für mich wenigstens eine total entspannte Stillmahlzeit zuhause, bei der ich mich voll auf mein Kind konzentrieren kann und es tatsächlich auch still ist. Abends mache ich aber auch mal den Fernseher nebenbei leise an. Ich versuche aber, darauf zu achten, wann sie Blickkontakt beim Stillen aufnimmt (ist ja auch nicht immer, oft hat sie einfach die Augen zu), und dann schaue ich sie an und streichle sie.
Ich habe es, bis auf die anfangsschwierigkeiten, v.a. Die ersten Monate sehr sehr genossen und jetzt mit 10 Monaten finde ich es meist immernoch super schön weil er dann so kuschelig ist, aber manchmal nervt es auch ;-) oft schaue ich auch fern oder surfe...
Hi, ich finde mich genau in dem, was du beschreibst, wieder. Ich habe das Stillen immer unheimlich praktisch gefunden, und ich habe dann, wie es endlich gut funktioniert hat, daneben ferngesehen oder gelesen, oder sonstwas gemacht, ich habs weder besonders angenehm noch besonders unangenehm gefunden, und ich hab auch nie verstanden, was unter "Stillbeziehung" gemeint war. Jetzt ist mein Sohn schon 16 Monate alt, und die letzten Monate ist es irgendwie immer lustiger geworden. Also seit er etwa 9 Monate ist, kann er sich selbst bedienen, seit er krabbeln und gehen kann, klettert er selber rauf, neuerdings macht er nach dem Trinken den Busen wieder brav mit dem Leiber zu, manchmal lacht er dabei oder singt, oder regt sich kurz auf, bis die Milch kommt, etc. Das ist irgendwie shconh was anderes, als ein kleines unbeholfenes Wuermchen irgendwie in Position zu bringen und zu halten und dann zu hoffen, dass sich irgendein wunderbares Gefuehl einstellt ;-) lg niki
Für mich war es am Anfang nur Stress. Kein Genuß, purer Stress. Nach unserer Stillkrise, mit ca. 12 Wochen, wurde es aber immer besser und ich fing es an zu geniessen. Ich liebte es mein Baby anzuschauen und zu bewundern ABER meine Tochter war eine Dauerstillerin und irgendwann musste ich mich auch beschäftigen. Nur anzuschauen und bewundern war dann auf die Dauer doch etwas langweilig ;-) Deshalb habe ich soviel gelesen in der Zeit, war in Ruhe im Internet und habe auch oft TV geschaut. Ich habe mir die Zeit so schön wie möglich gemacht. Jetzt stillen wir tagsüber nicht mehr und ich vermisse es so sehr. Nicht nur das Kuscheln sondern auch die Zeit für mich (trotz Baby auf dem Bauch). Seit dem habe ich kein Buch mehr in Ruhe gelesen. Das fehlt mir total!
Ich finde stillen auch nicht unbedingt als Erfüllung. Aber mir macht es Spaß meinen kleinen (13 Wochen) beim stillen zu zuschauen Und wie er danach zufrieden lacht oder einschlafen kann. Bei uns hat es noch nie lange gedauert.er war schon immer von der schnellen sorte. Max.15 min. Und er braucht auch nur ein Seite und dann ist er schon satt. Ich hatte schon immer gesagt,das ich stillen will.und nach anfänglichen Problemen und auch mal zwischendurch...bin ich stolz auf mich nicht aufgegeben zu haben. Und ich will auch noch lange stillen wenn es klappt. :-D
Also ich habe dabei auch meist was anderes gemacht. Meine Tochter hat meist nicht lange getrunken sondern ist dann ziemlich schnell eingeschlafen. Im ersten Moment wurde mir aber immer warm ums Herz wenn ich sie beim Stillen angesehen habe. Naja und als sie fertig war und zufrieden schlummerte.
Ich stille ja jetzt mein 8. Kind und ich genieße es! Allerdings meine ich damit nicht, dass ich bei jeder Still"sitzung" dasitze und mein Kind anhimmele, sondern ich meine damit eher die grundsätzliche besondere Nähe zwischen mir und meinem Kind in dieser Zeit. Ich sitze beim Stillen oft auch am PC, lese oder döse und genieße die Ruhe. Außerdem genieße ich am Stillen die Unabhängigkeit von Zeiten und Orten. Für mich war Stillen vom ersten Kind an einfach selbstverständlich. Ich hatte nie große Probleme und kam nie auf den Gedanken, dass eins meiner Kinder etwas anderes bekommen könnte, auch als ich einmal wegen meiner Ausbildung und einmal wegen Krankheit des Kindes zeitweise pumpen musste. LG Mechthild
doch ich geniesse es ganz ganz sehr. ich bin so froh stillen zu können. ohne die Brust würde mein kleiner viel mehr weinen. an der Brust ist er meistens ruhig. zu sehen wie mein kleiner erst mit Vorfreude die Zunge ausklappt , dann laut schmatzend andockt u sich innerhalb kurzer Zeit total entspannt ist einfach umwerfend u macht mich immer wieder glücklich. solange er wach ist beobachte und streichel ich ihn. wenn er eingeschlafen ist (nuckelt noch ehwig) geh ich auch ins netz oder lese.... aber es erfüllt mich. dazu muss man aber auch sagen dass ich meine Tochter mit 4 monaten wegen Krankheit abstillen musste u es deshalb jetzt um so mehr geniesse. LG
schreibfehler : ewig :-)
Die ihr kleines während des stillen verträumt anguckt und dabei streichelt meine kleine braucht aber nur 5-10min pro Seite,meistens gibt sie sich aber mit einer Seite zufrieden und alles ist gut!
Oh ich liebe diesen Moment sooooo sehr und es ist für mich was ganz besonders. Vielleicht auch,weil ich weiß,dass es das letzte Kind ist und die Zeit einfach nur so davon rennt. Also genieße ich jeden Augenblick!
Meine kleine befindet sich jetzt in dem 7. Monat und ich frage mich immer wieder: wo ist die Zeit hin
Natürlich gab es bei uns auch unsere Problemchen aber das waren immer nur Phasen ein wir gemeinsam durchgestanden haben,das gehört nunmal dazu!
Ich schätze das stillen noch viel mehr,seitdem ich weiß,dass viele viele Frauen ALLES dafür geben würden,ihr baby so unproblematisch wie ich stillen zu können!
Ich bin neidisch auf euch!Genießt es!
Nach unseren Anfangsproblemen war ich erst einmal eine ganze Weile ziemlich stolz auf uns zwei und habe das Stillen sehr genossen. Wenn sie zu Beginn nach dem Stillen ins Milchkoma fiel musste ich mir meist die Tränchen verdrücken
Irgendwann kam die Routine und die Stilleinsätze wurden ganz schön kurz, weil Maus so effektiv war
und ich gestehe: mir ist es auch schon ein zwei Mal passiert, dass ich das Stillen vergessen habe und erst durch eine immer energischer schimpfende Maus darauf aufmerksam wurde. Peinlich, aber zum Glück bin ich damit nicht allein, habe ich mir sagen lassen...
Nach wie vor empfinde ich das Stillen als etwas ganz Besonderes: dieses Gefühl, dass ich mein Kind aus mir heraus ernähren kann ... nun gibt es für die Kleine auch Brei und trotzdem ist die Brust Nahrung, Schutz, Trost, Wärme, Beruhigung ... das ist einfach nur schön!
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