Tanja1508
Hallo zusammen, wir haben zwei Häuser, die beide noch auf Kredit laufen. Eines davon würden wir gerne so schnell wie möglich verkaufen, weil mittlerweile am anderen Haus diverse Renovierungsarbeiten notwendig sind und wir in diesem Zuge an einen Anbau gedacht haben, weil wir platzmäßig sehr beschränkt sind. Allerdings wohnt die Mum meines Mannes noch in dem einen Haus und hat dort Wohnrecht. Sie ist schon älter, hatte vor einigen Jahren einen Schlaganfall u. beschwert sich immer wieder, dass sie nicht mehr so richtig kann. Bisher ging es immer noch, aber mittlerweile sind wir alle der Meinung, dass sie auf keinen Fall mehr alleine wohnen sollte ohne Betreuung. Der Bruder meines Mannes hat ihr sogar eine eigene abgeschlossene Wohnung mit Küche u. Bad angeboten im eigenen Haus. Da könnte Sie für lau wohnen u. es wäre immer jemand da, der nach ihr schaut. Aber sie weigert sich vehement u. findet immer neue Dinge, die ihr an der Wohnung nicht gefallen: Erst war es die Dusche, jetzt ist es die Terasse.... Es interessiert Sie auch überhaupt nicht, dass die Alternative ein Pflegeheim wäre...wir bekommen dann zu hören: dann sterbe ich am besten lieber gleich. Und: Ich leb eh nicht mehr lange. Für uns bedeutet das letztendlich, dass unsere Zukunftspläne völlig dahin sind, weil wir ein Haus unnötigerweise unterhalten müssen u. diese Finanzen nicht frei sind für unser genutztes Haus. D.h. keine Renovierung, kein Anbau, kein weiteres Kind, weil kein Platz. Aber auch das interessiert Mama überhaupt nicht.... Mittlerweile will der Bruder die Wohnung wieder vermieten, weil er keine Lust mehr auf unnötige Diskussionen hat. Und wir sehen schwarz..... alle Pläne dahin, kein Geld, unsere Träume können wir nicht verwirklichen u. womöglich müssen wir dann obendrauf noch einen Haufen Geld für ein Pflegeheim zahlen, was überhaupt nicht notwendig wäre....
ich finde die alte dame hat durchaus das recht, wohnen zu dürfen wo sie will... einen alten baum verpflanzt man nicht. schließlich ist es IHR haus. ihr müßt halt noch warten, bis sie die radieserl von unten anschaut oder sich anders entscheidet.
Auch wenn ich Dich irgendwo vielleicht verstehe: alles hat seinen Preis. In dem Fall hat eben die (leider?) noch lebende und einen eigenen Willen habende Mutter ein Haus für sich ganz alleine. Genau das war ja der Sinn und Zweck, dass sie Wohnrecht hat. Damit der Erbe sie nicht vor die Türe setzen kann!
Möchtest Du im Alter vorgeschrieben bekommen, wo du wohnen sollst und gesagt bekommen, was für dich besser wäre? Ich nicht ![]()
Also um ganz ehrlich zu sein kann ich mir vorstellen ( nicht weil ich selbst schon so alt bin) aber weil ich viel mit älteren Menshen zu tun habe, wie sich die Schwieger MAMA fühlt! Ich denke es wäre doch die respektvollste Art und Weise ihr das LEBENSLANGE Wohnrecht zu lassen? Ich gehe davon aus, dass dieses Haus mal ihr gehörte und es Euch unter dieser Voraussetzung vermachte? Natürlich habe ich keinen Einblick in Deine finaziellen Möglichkeiten, aber wer kann schon behaupten er hat ZWEI Häuser und nur wegen der Ollen kann ich nicht noch mehr haben??? Und willst du tatsächlich DEINE Verantwortung für dein Leben/Glück in die Hände deiner SCHW. Mutter legen? Ich würde im Traum nicht daran denken, so mit meiner Mutter umzugehen! Und dann noch den Bruder mit Ins Boot nehmen- der ne Wohnung für UMME hat und aber eigentlich Miete bekommen würde? Versteh es nicht falsch - ich schätze es sehr wenn man Familie hat und die sich gegenseitig unterstützt. Nur ist dies nicht selbstverständlich und sollte nicht so eingefordert werden. Und ich finde du erwartest echt ne Menge von deinem Umfeld! Oder hast du dich mal gefragt, wieso die Mutter deines Mannes (die ihren Sohn bestimmt liebt) das nicht für euch umsetzten kann und will?
Über die Zukunft sollte man sich Gedanken machen bevor man sich ein zweites Haus "zulegt". Wenn die Dame dort Wohnrecht hat, würde ich mich in den Spekulationen anschließen und auf vorzeitiges Erbe oder den letzten Willen ihres Gatten tippen. Das Erbe hätte man vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglichkeiten, dem eigenen Haus und dem Kinderwunsch ggf. ausschlagen sollen. Ich würde den Teufel tun und aus meinen "eigenen" vier Wänden ausziehen, damit "mein Haus" verscherbelt werden kann. Gönn Der Dame ihr zuhause. Eigene Zimmer für Kinder werden m.E. vollkommen überbewertet. Wenn ihr ein weiteres Kind wirklich wollt, wird es wohl kaum am Platz scheitern. Gruß Corinna
Das hört sich für mich ein wenig sehr undankbar und egoistisch an. "Warum zieht die Alte nicht endlich aus, damit wir die Kohle in unsere Lebens-und Familienplanung stecken können!" Du solltest das, was Du da schreibst, mal selbst ein wenig kritischer betrachten. Das klingt nach blanker Gier! Empathiefähigkeit: Fehlanzeige.... Daran ändert auch die vermeintliche Sorge um ihr "Wohlergehen nach Schlaganfall" nichts. Natürlich wäre es schön, jetzt das Geld investieren zu können, aber was nicht ist, das ist eben nicht. Ich weiß nicht, wie ich mich in diesem Alter mal fühlen werde, aber ich hoffe und wünsche, dass man mich weder als lästigen Störfaktor sieht noch meinen Tod herbeisehnt..... Da bekomme ich schon heute Gänsehaut! Aber die hab ich auf sonderbare Weise bei dem Gedanken an meine zukünftige Schwiegertochter sowieso schon........... Warum nur..........
...nun ja, ein Haus kann man natürlich grundsätzlich auch mit Wohnrecht verkaufen, wobei das natürlich erheblich weniger bringen würde als ein Objekt ohne Wohnrecht, schon klar. Ansonsten - nein, Ihr müsst das Haus nicht "unnötigerweise unterhalten", sondern Ihr seid als Eigentümer zum Unterhalt quasi verpflichtet, und Deine Schwiegermutter hat ein Wohnrecht an dem Haus, und auch dadurch seid Ihr in der Pflicht. Eigentum zu haben, das bringt halt auch Pflichten mit sich, die nicht unbedingt immer nur angenehm sind. Klingt bestimmt blöd, ist aber so. Und wieso Eure "Zukunftspläne völlig dahin" sind, verstehe ich auch nicht - wir haben auch erst das weitere Kind bekommen und haben dann jetzt, entsprechend später, mit dem Anbau angefangen, schließlich braucht ein Baby nur marginal viel Platz und noch kein eigenes Zimmer o.ä. Der Platzbedarf kommt da doch erst später, und wie bis dahin Eure Gesamtsituation aussieht, ist jetzt doch wohl noch nicht abzusehen, oder? Und was die möglichen Kosten für ein Pflegeheim betrifft - auch die Wohnung bei Deinem Schwager wäre doch wohl kaum langfristig eine Dauerlösung, wenn Deine Schwiegermutter ernsthaft pflegebedürftig würde, oder? Oder ist z.B. die Wohnung barrierefrei, ist das Bad auch "altengerecht" etc. pp., und könnte Dein Schwager oder seine Familie dauerhaft eine Komplettpflege übernehmen..? Doch wohl eher auch nicht, würde ich schätzen. Wobei, ganz ehrlich - wenn mir mein Sohn sagen würde, zieh endlich aus dem Haus aus, in dem du seit 50 Jahren oder was wohnst, wir brauchen das Geld und wollen noch ein Kind! - sorry, aber bei der Argumentation würde ich ihm auch den Vogel zeigen. Nur weil man alt ist, sind die eigenen Bedürfnisse doch nicht plötzlich weniger wert als die Bedürfnisse anderer... Ich denke, Ihr werdet nicht unbedingt weiter kommen, wenn Deine Schwiegermutter auf ihr Wohnrecht nicht verzichten will - also wäre es doch eher an Euch, Euch eine Alternative zu suchen, wie Ihr Eure "ganzen Zukunftspläne" dann eben so umsetzen könnt, ohne dass die alte Dame gegen ihren Willen "zwangsverpflanzt" wird..?
nämlich, dass zumindest der eigene Sohn NICHT "so" argumentiert.
Aber wer weiß..... ![]()
... und traurig, ich weiss nicht... :-( Klar kenne ich euch und die alte Dame nicht, weiss nicht was es evtl. fïur Probleme zwischen euch gibt/gab - aber ich finde generell, es ist natürlich schön und grosszügig, wenn die Eltern einem helfen - sie müssen es jedoch nicht, es ist ein freiwilluges Geschenk und nix, was man einforden kann! Und man kann ihnen schon gar nicht vorschreiben, wie und wo sie zu leben haben. Ich verstehe schon, dass man z.B. überlegt, wie man es macht, wenn sie mal "nicht mehr so können" (also ob sie es dann in der eigenen Wohnung/Haus noch schaffen, wie es mit evtl. mobilem Pflegedienst o.ä. wäre, wer von den Kindern dann eher mal hinfähhrt und hilft etc.), aber das steht ja in dem Posting nicht im Vordergrund - leider. Sondern nur die angeblich "vermasselte Zukunft" der eigenen Familie. Aber wieso sollte es nicht möglich sein, ein zweites Kind zu bekommen??? Ich kenne viele Leute einschl. uns, die gar kein Haus, geschweige denn zwei haben), sondern eine Wohnung, meist 3Zi, Küche, Bad, WC - wie wir auch. Das geht doch ohne Probleme als vierköpfige Familie. Will damit nur sagen, dass es bestimmt Möglichkeiten gibt, wie das Ganze zu regeln wäre. Nehmt es einfach als Fakt, dass die alte Dame bleibt, wo sie ist, und richtet euch darauf/damit ein - fertig. Vorher wohnten die Eltern doch auch irgendwo, das war einfachh Fakt und es wurden wahrscheinlich keine Umzugspläne über ihren Kopf hinweg geschmiedet... oder? Also, was ist jetzt anders? Nur, dass sie älter ist? OK, versteh ich. Da muss man halt sehen, wie man das mit dem Helfen organisiert... Und denk vllt. mal ein bisschen nach über deine Einstellung...
Ich sollte hier nicht mehr lesen. Ich bekomme Angst vor meiner zukünftigen Schwiegertochter und das obwohl Sohnemann erst 3 Monate alt ist.
Ich kann deine Schwiegermama verstehen. Wieso sollte sie aus einem Haus ausziehen wo sie Ruhe hat, es nach ihren Wünschen läuft (das Sagen hat) und wahrscheinlich den Großteil ihres Lebens verbracht hat um in eine Whg ziehen wo sie "unter Aufsicht steht"? Bringt sie sich dann ein mit Tips oder Ideen der Gartengestaltung oder ähnliches ist sie die Böse.
Ich würde mir da als Störfaktor vorkommen. Sie hat wohl Wohnrecht bis zum Tode und wenn sie davon Gebrauch machen möchte, sollte man das akzeptieren an dem Haus hängen bestimmt auch jede Menge Erinnerungen. Sie möchte dort in Zukunft auch noch wohnen und wieso sollte sie für eure Zukunftsplanung springen?
Habt ihr euch vorher keine Gedanken gemacht wie es mit 2 Häusern, dem Wohnrecht und eurer Zukunftsplanung laufen soll?
Und wenn sie wirklich jemanden braucht der ab und an nach ihr schaut, dann gibt es Pflegedienste oder man kann es selber machen. Wir haben unsere Oma (Papas Mama) auch gepflegt und das als Jugendliche.
Kümmert euch um die Oma und genießt die Zeit mit ihr.
Teilweise verstehe ich deine Beweggründe...
aber was willst du machen
Ihr Wohnrecht und sie nützt es aus.
Was mich aber widerrum ärgern würde - und ich rede jetzt mal von meiner Oma....
alt (82 Jahre), kann alleine ohne Hilfe nichts mehr.
Keine Wäsche waschen, aufhängen, einkaufen, laufen, Treppen steigen etc.
Meine Mutter erledigt die jetzt täglich, obwohl diese selbst zu 50 % eine Behinderung hat.
Vor Jahren haben wir ihr geraten in ein betreutes Wohnen zu gehen...
wollte nicht.
Jetzt Jahre später ist sie schon zwei mal schwer gestürzt! Glücklicherweise konnte sie noch zum Telefon greifen.
Aber was ist, wenn mal nicht?
Ich lebe 50 km entfernt. Meine Mutter 10 km.
Ja mich ärgert das.
Denn letztendlich wolle wir noch alle und viel Zeit mit Oma haben...
Die abgeschlossene seperate Wohnung halte ich vondaher für eine tolle Lösung. Eigenständig, unabhängig, aber im Falle eines Falles oder bei benötigter Hilfe wäre jemand vor Ort.
Jetzt stellt sie nur die Frage in wie weit sie körperlich schon nicht mehr kann...
wenn sie da noch fit ist, dann verstehe ich schon auch, dass sie im Haus bleiben möchte.
Wenn sie nicht will, will sie nicht.
Manchmal sagen Bilder MEHR als tausend Worte : http://www.youtube.com/watch?v=JUwQx1Dj7KM ... ich weiß, wovon ich spreche. Ich arbeite seit 10 Jahren in einem Alten- und Pflegeheim. Es leben viele Menschen bei uns, die EIGENTLICH noch gut zuhause leben könnten, aber auch von ihrer Familie "abgeschoben" wurden, weil es ANGEBLICH BESSER ist für sie. Wie die alten Menschen darunter leiden merkt meist niemand. Damit meine ich jetzt aber nicht die Bewohner, die wirklich Pflege - und dies meist rund um die Uhr - benötigen. LG und überdenkt Eure Pläne nochmal - es gibt sicher eine Lösung, die für ALLE von Vorteil ist.
soweit so gut. mitgehangen, mitgefangen. warum verkauft ihr das andere haus nicht und wohnt dort, wo sie lebt?? würdest du aus deinem wohnrecht ausziehen, weil es anderen finanziell besser passt. ich sicher nicht.
Ich kann so ziemlich alle Parteien verstehen. Dass die Frau dort wohnen bleiben möchte, was ja auch ihr Recht ist – immerhin ist das ihr Haus und sie verbindet damit sicherlich auch irgendwelche Erinnerungen. Anscheinend ist es Euch nicht möglich, in DEM Haus mitzuwohnen, sonst hättet Ihr das sicherlich in Erwägung gezogen. Aber ändern könnt Ihr nichts. Wenn sie nicht möchte, möchte sie nicht. Da kann man entweder nen Pflegedienst rufen oder sich selbst kümmern. Und die Alternative, zum Bruder zu ziehen, nimmt sie ja nicht in Anspruch. Ich kann da auch den Bruder verstehen, dass DER irgendwann untervermietet. Aber SCHULD trägt wohl in der ganzen Sache niemand. Ihr müsst nur Eure Pläne einfach um ein paar Jahre verschieben oder, was das zweite Kind angeht, so viel Platz schaffen, dass halt einfach noch Raum ist für ein zweites Kind. Ich kann auch Euch verstehen, dass Ihr sauer seid – aber hallo, wir reden hier von einer alten Dame in einem Haus, die noch ein paar schöne Jahre haben möchte. Insofern finde ich Eure Denke schon ein wenig egoistisch…
könnt ihr denn auf das haus nicht einen kredit aufnehmen, um euren umbau zu finanzieren? wenn die schwigermutter dann mal nicht mehr ist, könnt ihr das haus verkaufen und den kredit zurück zahlen.
einerseits verstehe ich dich schon. bin in einer ähnlichen situation, wenn auch ganz anders. mein schwiegervater will uns seinen betrieb übgergeben, kann aber nicht los lassen. jammert immer, alles sei ihm zuviel steht aber trotzdem jeden tag um 5.00 uhr auf der matte, täglich, jahr ein jahr aus. hat schmerzen im arm und rücken, arbeitet aber nicht weniger, auch wenn kaum was los ist. mich ärgert das. ich finde das stur und uneinsichtig. zwei generationen in einem betrieb, das geht nicht auf dauer und es dauert jetzt schon immerhin 4 jahre, dass mein mann (und danach auch ich) dort mit dabei ist. ich versteh nicht, warum er nicht los lassen kann. klar, der betrieb ist sein baby, aber auch das wird mal gross und erwachsen und man muss es los lassen. das weiss man doch schon seit jeher, dass dieser lebensabschnitt mal auf einen zukommt, warum bereitet man sich darauf nicht (besser) vor? schon klar, ich hab ja gut reden. ich weiss es nicht, wie schwer es ist im alter, diese wahrscheinlich letzten schritte im leben zu planen/gehen. aber ich kenne durchaus ältere menschen, die "vernünftig" sind und solche dinge ganz rational betrachten, den jüngeren den weg frei machen.
meine oma lebt seit 56 jahren in der selben wohnung. ihre kinder sind schon verstorben. sie ist jetzt im 83. lebensjahr, sie kann vieles nicht mehr alleine. sie erwartet automatisch, dass wir enkelkinder alles machen. ja, wir helfen, gehen staubsaugen und frühjahrsputz machen. mein bruder kauft die schweren sachen ein, macht reparaturen, das ist alles kein thema. aber sie erwartet einfach, dass man wegen jeder kleinigkeit sofort auf der matte steht. wenn nicht, ist sie enttäuscht. sie jagd einen durch die halbe statt, weil der liter milch dort im supermarkt 5 rappen günstiger ist, am sonntag wird man dann zum rinderfilet essen im teuren restaurant eingeladen........ ich schweife ab............. in ein heim will sie nicht (was ich schon auch verstehen kann, aber wie gesagt, wenn man nicht mehr selber zu sich schauen kann)........... zusehen, dass ihre wohnung nicht vergammelt sollen wir. richtige hilfe nimmt sie nicht an. mein bruder wollte ihren kühlschrank höher stellen, damit sie sich nicht mehr ständig so weit nach unten bücken muss. nein, lehnt sie partout ab. steht seit 56 jahren so, will man nicht ändern. ich finde das manchmal schon fragwürdig. warum sind viele alte leute so stur?
ich selbst wohne übrigens 150 km weit weg, habe 3 kinder und einen job, ich kann nicht so oft zu ihr hin, wie sie es brauchen würde. anstatt dass sie das geld für eine putzfrau ausgibt, schenkt sie es lieber ihren urenkel, damit die auch noch was von ihr haben eines tages. als ob die das mal schätzen werden.....
wie gesagt, ich verstehe dich, aber machen kannst du nichts. wenn die leute nicht wollen, wollen sie nicht. aber du sollst bitte das haus finanzieren und in schuss halten. motzen darfst du nicht, nicht einmal still. nein, du solltest dankbar sein, was sie alles für dich und deinen sohn getan hat, schliesslich habt ihr das haus vererbt bekommen
und wahrscheinlich noch viel mehr.........
ich finde es schade, dass man sich selbst und seinen angehörigen das leben so schwer macht und nehme mir fest vor, es mit meinen kindern mal anders zu machen. aber ob das gelingt?
v.
Wäre ein Tausch eine Alternative? melli
Für alle, die mir jetzt hier Herzlosigkeit vorwerfen, einige Zusatzinfos: Das Haus meines Mannes ist wie gesagt verschuldet, da es nicht geerbt wurde, sondern so ähnlich wie GEKAUFT, konkret: Es lasteten diverse Hypotheken auf diesem Haus, die es jetzt noch abzuzahlen gilt. Das war alles vor meiner Zeit, das Haus, in dem wir nun wohnen, habe ich mit in die Ehe gebracht. Ich hätte mir auch gewünscht, dass wir diesen Klotz am Bein (wobei ich natürlich nicht die Oma meine!) nicht hätten. Wir hatten aber keine andre Wahl. Wir konnten uns also keineswegs vorher entscheiden, was wir wollen. Es waren von Anfang an 2 Häuser da u. die galt u. gilt es zu bezahlen. Letztendlich ist absehbar, dass das für uns nicht zu schaffen ist, wenn wir noch ein bisschen Zukunftsperspektive haben wollen. Ich wäre jedenfalls nicht so stur, wenn ich sehen würde, dass mein Sohn finanziell vor die Hunde geht, weil ihm das Haus die Haare vom Kopf frisst. Das Haus ist alt, baufällig, von Grund auf renovierungsbedürftig u. 100 km weit weg von unserem Wohnort. Also keine Alternative zu unserem jetzigen Haus/Wohnort. Und zur angebotenen Wohnung des Sohnes: Ja, es wäre eine tägliche Betreuung im Fall der Fälle da, und zwar ganz ohne Pflegedienst. Also weder Pflegeheim, noch eingesperrt, noch unterdrückt, sondern vielmehr eigenständig, aber doch für den Fall der Fälle gerüstet. Ich weiß, einen alten Baum verpflanzt man nicht...diese Sprüche kenn ich auch u. da ist auch sicher etwas Wahres dran u. ich möchte natürlich auch nicht abgeschoben werden u. das ist auch definitiv nicht unsere Absicht. Aber mal ganz ehrlich: Ist eine komplette Wohnung bei der Familie nicht wesentlich besser als ein popeliges Zimmer oder viel schlimmer: Ein Pflegeheim? Fakt ist: Sie wohnt jetzt alleine, und zwar ganz alleine. Niemand da. Jeder macht sich Sorgen um Sie, weil sie nicht mehr fit ist u. viel Hilfe benötigt. Sie sagt sogar selbst, sie weiß nicht, ob sie sich Mittagessen kochen kann, wenn sie kränklich ist. Was muß denn noch passieren?
Wenn ich es richtig verstehe, hast du ein schuldenfreies Haus mit in die Ehe gebracht, an dem aber viel umgebaut werden müsste. Dein Mann hat, bevor er dich kannte, die Hypotheken übernommen und dafür das Haus seiner Mutter überschrieben bekommen, in dem sie aber noch Wohnrecht hat. Sehe ich das richtig? Wie steckt denn der Bruder mit drin? Seine Rolle ist mir nicht klar, warum stellt er der Oma kostenfrei eine Wohnung zur Verfügung, wenn doch nur ihr davon profitiert ( wäre ja nett, kann ich mir in diesem Fall aber nicht vorstellen) oder hat er auch noch Anteile am alten Elternhaus? Alternativ könntet ihr dem Bruder eure Hausanteile verkaufen (wenn er nicht auf das Haus angewiesen ist und nur als langfristige Finanzanlage sieht, kann auch Muttern drin wohnen bleiben...) , du verkaufst dein Haus und von dem gesamten Geld kauft ihr euch etwas passendes Hübsches.
ich verstehe nicht: welches haus ist baufällig und renovierungsbedürftig? das in dem die mutter wohnt oder? warum frisst das dem sohn die haare von kopf? da ist doch noch der bruder oder? ihr wollt das verkaufen und mit dem erlös dein haus renovieren. richtig? also ich finde, es gibt schlechtere lebensperspektiven....
na aber verkaufen geht doch erst, wenn Omili raus ist... und die möchte nicht. Und lass sie noch 20 Jahre leben... ODER man versucht einen Verkäufer zu finden, der die alte Dame in dem Haus "akzeptiert" - hat sie da einen abgeschlossenen Wohnraum oder belegt sie das GESAMTE Haus?
Hi, nein, das Haus ist nicht schuldenfrei, auch das Haus, das meinerseits mit in die Ehe gebracht wurde, läuft weiterhin auf Kredit, ist also noch lange nicht abbezahlt. Der Bruder: Die Geschwister würden sich die laufenden Kosten wie Wasser u. Strom usw. teilen, ansonsten will der Bruder nichts haben. Und das alte Haus, in dem die Mutter wohnt? Was soll ich sagen.... letztendlich waren sie alle froh, dass mein Mann diese Bruchbude übernommen hat inkl. aller Schulden.... keiner wollte es haben.... also mal eben dem Bruder anbieten wird nix werden...überhaupt einen Käufer finden wird schon schwierig werden...
wenn das haus an jemand dritten verkauft wird, der sie akzeptiert, müsste sie ja miete bezahlen. od. bezahlt sie schon jetzt? v.
Sie belegt das ganze Haus. Verkaufen inkl. Wohnrecht geht also auch nicht..... Ist ein großes Haus, müsste komplett umgebaut werden, wenn da eine 2. Partei mit rein sollte. Das lohnt nicht bei dem Kasten.... Deshalb ja meine Schwarz-Seherei.... finanziell ist diese Konstellation auf Dauer nicht haltbar für uns. An Anbau brauchen wir da nicht mal in unsren Träumen denken....wer gibt uns denn bei zwei laufenden Krediten für 2 Häuser noch einen oben drauf für einen Anbau? Nee...das wäre glatter Selbstmord
Nein, Kosten werden komplett von uns (meinem Mann und mir) getragen
hm, aber wohnrecht zu haben bedeutet ja nicht zwingend, gratis wohnrecht zu haben. ist da überhaupt was konkret geregelt? ich nehm mal an, dein mann hat das haus übernommen, weil sie es mit ihrer rente nicht mehr selbst finanzieren kann. da ist ihr ja mehr als geholfen, wenn ihr bzw. dein mann das haus finanziert. wie gesagt, geht das nicht mit kredit aufnehmen und sie bezahlt euch dann halt die zinsen für den teil? v.
Solange die Oma noch fit im Kopf ist, darf sie ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie kann nichts dafür, dass sich eure finanzielle Lage, bzw. die deines Mannes, so negativ entwickelt hat. Das ist zwar blöd für euch, aber ihr dafür die Schuld zu geben, dass eure Familienplanung ins Stocken gerät, ist unfair. Wenn ihr euch etwas einschränkt, dann wird es doch wohl in einem Haus möglich sein, noch ein paar Quadratmeter für ein Baby freizuräumen.
ist wahrscheinlich dann aber das kleinere Übel als die ganzen Hypotheken. Und wenn das Grundstück SO belastet ist, ist eh fraglich, ob das jemand kauft.
Das Haus, in dem die Mutter wohnt, ist baufällig. Zwar nicht sofort, aber in den nächsten Jahren steht da Einiges an. Es frisst uns die Haare vom Kopf, weil wir 2 Häuser unterhalten müssen, wer kann das denn schon? Der Bruder hat damit definitiv nichts zu tun. Verkauf ist notwendig, damit eine Finanzlast entfällt u. somit Gelder frei werden, die man anderswo, z.B. in unserem Familienwohnhaus nutzen könnte. Z.B. um einen weiteren Kredit für Renovierungen und/oder Anbau aufzunehmen.
hängt aber NICHT in den Hypotheken mit drin, also das läuft alles auf Deinen Mann?
Nicht wirklich...derzeit werden die Hypothekenschulden per Kredit abbezahlt u. die Kosten für die Oma kommen oben drauf, on top. Wäre ein Käufer da, wären die Kreditschulden evtl. weg u. nur noch die Kosten für Oma wären da. Das wäre für uns eine erhebliche Erleichterung.
jawoll. Bruder hat nichts damit zu tun. Letztendlich sind die Hypotheken getilgt, dafür wurde ja der Kredit aufgenommen. Man kann also nicht mehr wirklcih von einer Hypothekenschuld reden, sondern von einem reinen Häuser-Kredit. Eben so, wie wenn ein Privatmann von einem andren Privatmann ein Häusle kauft u. dafür einen Kredit aufnimmt. Und die Oma hat definitiv kein Geld, um uns auch noch was zu zahlen. Wir können froh sein, wenn sie den Strom zahlen kann....zum Amt will sie nicht, obwohl ihr diverse Gelder zustehen würden.
Ihr tilgt die Hypothek mit einem Kredit? Das hört sich aber zu teuer an. Warum hat dein Mann denn nicht die laufende Haushypothek übernommen oder ist das Haus noch gar nicht richtig umgeschrieben? Wenn die Oma kein Geld hatte um die Hypotheken zu tilgen, scheint ihre Rente ja niedrig zu sein. Steht ihr evtl. Wohngeld zu? Wie hatte dein Mann sich das denn ursprünglich mit dem Haus vorgestellt, bevor er dich kannte? Wollte er zur Oma ins Haus ziehen? Wenn nicht, hätte er doch auch ohne dich eine zusätzliche Wohnung gebraucht. Sollte es eine Geldanlage sein? Welche Beweggründe hatte er damals das Haus zu kaufen? Und wo kommt dein Haus her und warum ist es noch nicht abgezahlt? Aus einer vorangegangenen Ehe? Von den Eltern? Selbst ausgesucht?
...in die Wolhnung des Sohnes zu ziehen! Und offensichtlich weiß die alte Dame ganz genau, was sie will und warum sie es will. Beispiel: Meine Oma, die 3 Kinder hat und zu ALLEN auch ein ausgesprochen herzliches und liebevolles Verhältnis! 2 dieser Kinder, da in der Nähe wohnend, haben ihr zu gegebener Zeit angeboten, im eigenen Haus und dort in einer eigenen Wohnung zu wohnen. Dh im eigenen Reich und doch nicht alleine. Hilfe wäre jederzeit da gewesen. Aber es gab für sie nur 2 akzeptable Lösungen: 1. das eigene Haus, solang wie möglich!!!! oder 2. ein Pflegeheim! Nun wohnt sie im Pflegeheim.... Sie wollte NICHT zu ihren Kindern, obwohl da nicht die Bohne im Argen liegt uhnd das Verhältnis bestens ist.... Ich würd auch nicht wollen, dass man mir im Alter sagt, was für mich das Beste ist.
und will das haus nicht räumen, damit ihr es für euch habt...
gruselig! erinnere mich bitte einmal später jemand daran, dass die kinder nicht vor unserem ableben das haus bekommen... zumindest nicht, wenn sie verheiratet sind bzw. einen partner haben, der uns die biologische endlösung wünscht. es ist immer wieder erschütternd, wie menschen mit ihren altvorderen verfahren wollen, wenn sie scharf aufs erbe sind. ![]()
ich denke, Du hast da was komplett falsch verstanden!!!! Und wenn Du, Tanja, DEIN Haus verkaufst und für den Erlös etwas preiswerteres, vielleicht erstmal nur ne Wohnung, suchst, übergangsweise? Dann lässt sich auch das Haus wuppen und die Wohnung.
die oma bezahlt keinen cent für das haus. sie lebt gratis da drinn. od. bezahlt sie wenigstens die rechnugen für strom und wasser usw. ? wenn nicht, dann fände ich das absolut nicht ok. v
ich verstehe sowieso kein wort mehr. aber ich denke, das schreckliche schicksal ist selbstgewählt und somit auszuhalten. auch wenn die omma nicht will. einmal mehr bin ich froh, daß wir keine immobilie haben.
andere frage. wieso habt ihr damals nicht das haus verkauft, in dem ihr jetzt wohnt und hättet dann damit das andere sanieren können??? weisst du, wir kennen alle nicht diese rechtliche seite, die bei der überscheibung statgefunden hat.deswegen ist es auch für viele hier nicht nachvollziehbar. würde denn die mutter mit zu euch in den anbau kommen?? wie stark hilfebedürftig ist sie denn? war das eine bedingung damals, das ihr sie pflegt und dafür das haus bekommt? wieso ist es noch belastet??? und warum habt ihr es mit solch hoher belastung genommen? das hätte euch doch eigentlich vorher klar sein müssen/können, dass ihr 2 belastete häuser nicht halten könnt. oder wart ihr einfach zu naiv?????????? fragen über fragen......................
Sie wohnt für lau da, sie ist lediglich für Wasser u.Strom zuständig, eben die lfd. Kosten, aber selbst das müssen teilweise wir mit übernehmen, wenns hart auf hart kommt.
"zum Amt will sie nicht, obwohl ihr diverse Gelder zustehen würden." typisch!!! ich sag nix mehr. v.
wie gesagt: das Haus meines Mannes hatte er schon lange, bevor wir uns überhaupt gekannt haben. Da war also nix mit: nee, also das nehm ich aber nicht... und nein: sie würde nicht zu uns kommen, das ist ihr zu weit weg vom bekannten. und es gab keine bedingungen außer das wohnrecht.
dann solltet ihr zugunsten der ganzen familie noch mal neue bedingungen schaffen. was hätte denn dein mann mit der hütte gemacht, wenn er dich nicht gehabt hätte??
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Na ja, aber da konnte er sich doch denken, daß er irgendwann mal selber Familie haben will/wird und daß es dann eng werden würde. Ich verstehe Euer Dilemma, halte es aber dennoch für ein Luxusproblem und würde andere Lösungsansätze mal andenken. Zum Beispiel das Thema "Gelder, die ihr zustehen, die sie aber nicht beantragt". Es hilft doch keinem, wenn Ihr auf Eurer Lösung beharrt, sie auf ihrer Weigerung, und Ihr steht Euch mit Wut, Enttäuschung und wahrscheinlich auch Angst (auf ihrer Seite zumindest) gegenüber. Da würde ich mich lieber mal mit Alternativlösungen beschäftigen und vielleicht mal gemeinsam ausarbeiten, was unter welchen Bedingungen funktionieren könnte. Du kommst sehr "ich will das so und nicht anders!" rüber - und gerade bei alten Menschen kommt man so überhaupt nicht weiter. Gruß, Elisabeth.
ok, also da wäre ich tatsächlich auch sauer... das hättest Du aber auch von Anfang an schreiben können, dann hättest Du Dir diverse Beschimpfungen erspart :o)))) Ich würde direkt morgen zum Amt gehen und mich erkundigen. Denn HIER werfe ich jetzt Omma puren Egoismus vor. Sie lebt dort praktisch für umsonst und Ihr habt die ganzen Kosten - und müsst selbst zurückstecken. Fände ich auch nicht lustig.
Das wäre zumindest erst mal eine annehmbare Alternative, um wenigstens nicht auf den kompletten Kosten sitzen zu bleiben. Längerfristig hoffe ich wirklich, dass sie sich nochmal besinnt. Mir graust schon davor, wenn mein Mann zu mir kommt und sagt: Schatz,....wir müssen das Dach bei der Omma neu machen..... ich glaub, dann fang ich an zu heulen.... Und mal ganz ehrlich: Das ist doch kein Luxusproblem! Er hat sich vor 10 Jahren ein Haus gekauft unter diversen Umständen, ich hab vor 10 Jahren das gleiche gemacht. Was ist denn daran falsch? Vor 10 Jahren war das eben ok so, jetzt hätten wir das auch anders gemacht. Aber ich kann doch vor 10 Jahren nicht wissen, was jetzt ist. Und jetzt sieht es finanziell eben Scheisse aus. Also muß ne Lösung her. Ziel ist Verkauf, Übergang wäre Amt, wenn sie es denn macht..... aber wir haben es ihr schon desöfteren vorgeschlagen...will nicht....sollen lieber die Kinder zahlen.....
Sagt doch keiner, daß es falsch war. Aber man muß halt auch mit Entscheidungen leben, die sich IM NACHHINEIN als nicht so klasse herausstellen.
häuser eurer eltern/großeltern sind, für die ihr zwecks überschreibung darlehen aufgenommen habt, um die anderen erben auszuzahlen? oder warum hat omma sonst ein wohnrecht? irgendwie habe ich die konstellation noch nicht verstanden...
Gebts der Bank, dann ist die Hypothek getilgt und Oma behaelt das Wohnrecht.
... von unten: Warum und mit welcher Zukunftsvision hat er sich denn vor 10 Jahren das Haus (zusammen mit seiner Mutter) gekauft! Was hatte er damit vor? Wahrscheinlich Renovieren und irgendwann mit seiner zukünftugen Familie drin wohnen, oder? Aber dann muss er mit Renovierungskosten gerechnet haben... Oder wie war das alles gedacht?
Per Gesetz müsste die Schwiegermutter die gewöhnlichen Erhaltungs-, Reparatur- und privaten Kosten, sowie die Laufenden Kosten (Wasser, Müll, Strom, Heizung, etc.) tragen. Der Eigentümer muss nur außergewöhnliche Ausbesserungen auf eigene Kosten vornehmen lassen (z.B. neues Dach). Ggf. müsst ihr (eigentlich eher Dein Mann) der SchwiMu klar machen, dass ihr euch den Erhalt nicht alleine leisten könnt. Wenn es eurer Lasteneintrag zulässt, dann könnt und solltet ihr die Kosten zumindest mit ihr teilen. Vielleicht hilft es, die Kosten einfach mal dar zu legen. Es muss ihr klar sein, dass es eben nicht so hart kommen darf, dass sie ihre laufenden Kosten nicht mehr bezahlen kann. Der doppelte Boden kostet euch zu viel. Und ich denke, Dein Mann hat damals ziemlich blauäugig diesen Deal gemacht und leider eine Bank gefunden, die den Kauf auch noch unterstützt hat... Ein (marodes) Haus verkauft sich nicht so einfach. Hier steht ein top Neubau (freistehend mit Garten, isoliert, Erstbezug) seit 4 (!) Jahren leer und findet keinen Käufer. Gruß Corinna
... wie es scheint. Wie hatte denn dein Mann und seine Mutter das ursprünglich angedacht, worauf einigten sie sich? Warum kauft man als (damals noch) Single mit seiner Mutter zusammen ein baufälliges Haus? War es so gedacht, dass sie dort lebenslanges Wohnrecht hat und er es für sich und seine potentielle Familie nutzen kann? Dann muss er doch aber ausser mit den Abzahlungskosten auch mit (nicht geringen!) Renovierungskoste gerechnet haben, oder? Denn wie wollte er sonst in dem Haus mit seiner (damals noch zukünftigen) Familie wohnen können??? Hat er sich nicht ausgerechnet, ob er sich das überhaupt leisten kann?? (Abzahlung + hohe Renovierungskosten) Und war es dann so, dass ihr euch kennengelernt habt und du nicht mit ihm und seiner Mutter in dem "alten Kasten" wohnen wolltest, sondern ihr euch geeinigt habt, lieber in deinem Haus zu wohnen? Dann hätte er doch aber das Geld, das ser sonst in eine aufwändige Renovierung des "Kastens" gesteckt hätte, sozusagen übrig und ihr könntet davon das Haus, das du in die Ehe gebracht hast, so umgestalten, dass auch Platz für das zweite Kind ist! Oder?? Seh ich da was falsch??? (Was?¨) Und sorry, oben war ich wohl etwas sehr "schwarzweiss"... Hörte sich für mich erstmal krass an - aber im Verlauf der Diskussion änderte sich dann mein Eindruck von der beschriebenen Situation etwas... Obwohl ich sie wohl immer noch nicht so ganz verstehe(?), deshalb die Fragen... ;-)
Hi, so, wie ich es verstehe, kann ich die Befürchtungen der Ausgangsposterin bis zu einem gewissen Grad durchaus nachvollziehen. Sie hat ein Haus, das etwas modifiziert werden soll. Gut, Kinder brauchen tatsächlich nicht mit aller Gewalt sofort ein eigenes Zimmer etc.. Normalerweise, und das vermute ich hier, überschreibt man nicht locker-flockig nur wegen erfolgter Eheschließung sein Eigentum an den Partner. Euerer Ansicht nach soll sie nun IHR Haus verklopfen, damit SEINE Bruchbude mit SEINER Mutter darin zu unterhalten ist. Bedaure, aber das ist Stuss, denn auch keine von Euch würde ihrer Schwiegermutter ganz lässig natürlich, den Unterhalt + Wohnung finanzieren wollen, v.a. wenn die Gute mitnichten gesprächsbereit ist, gesundheitliche Probleme absehbar sind (und es wird NICHT besser, das weiß ich zu gut) und das noch aus dem eigenen Vermögen. Mutti latzt sich und wenn die Ausgangsposterin selbst irgendwann alt ist, haut sie sich auf`s Maul, aber Mutti hat sich durchgesetzt. Bravo! Es hätte ja eine Lösung vor Ort bestanden, sprich der Bruder hätte sich ja gekümmert. Natürlich ist das nicht unbedingt der Traum eines betagten Menschen, wenn man ihm die Wahl läßt (und eine vorhanden ist). In Anbetracht der Tatsache, dass Mutti aber weder staatliche Hilfen annehmen will noch sich sonst alleine finanzieren kann, schiebt sie ihren Kindern den Schwarzen Peter für ihre Existenz zu, will aber die Kontrolle behalten. Der Deal ist aber, dass derjenige, der ansonsten recht mau aus der Wäsche schaut, auch kompromissbereit und realistisch sein sollte. Kompromissbereit heißt halt u.U. Veränderung der Wohnverhältnisse (realistisch betrachtet beim Bruder wahrscheinlich die vernünftigste Lösung). Was glaubt die Gute denn, wovon die ambulanten Schwestern bzw. das Pflegeheim in Zukunft zu bezahlen sein werden? Kommen die, damit sie von der Straße weg sind? Wohl kaum... Vielleicht würde es genügen, ihr die Beträge einmal vorzurechnen? Ergo: Bestimmte Entscheidungen können in ihrer Tragweite oft nicht abgesehen werden. Dein Mann hat sich sicherlich auch nicht vorstellen können, dass Mutti irgendwann tatsächlich unterstützungs- und pflegebedürftig werden würde. Alte Menschen können das auch nicht, weil man gerne zum Verdrängen neigt und nur die anderen als alt wahrnimmt. Außerdem haben die wenigsten aus der Generation wirklich jemanden über Jahre hinweg pflegen müssen, sie kennen die Realität also nicht einmal im Ansatz. Der erste Schritt sollte sein, ihr die sprichwörtliche Pistole auf die Brust zu setzen, um die staatlichen Hilfen anzunehmen. Ihr müßt dann zwar immer noch blechen, aber die Berechnung muss erst einmal erfolgen und dann ist`s mit Muttis Forderungsdenken bald aus. Damit habt Ihr schon einmal eine Belastung weniger, zumindest geringer. Geht sie jedoch ins Heim, dann wird`s teuer, d.h. informiert Euch erst einmal rundum, welche Zahlungen ihr dann zu leisten hättet und wägt dann ab. Ich möchte auch nicht, dass andere irgendwann für mich entscheiden, aber wenn ich anderen die finanzielle Verantwortung für meine Existenz zuschiebe und indirekt sogar erwarte, dass meine Schwiegertochter ihr Eigentum für mein Dasein verklopfen muss und mein Sinn für Kompromisse (sehenden Auges und dann auch noch gegenüber meinen Kindern) gelitten hat, dann ist da gewaltig etwas schiefgelaufen. Bitte um Korrektur, falls ich etwas nicht richtig verstanden habe. LG Fiammetta
Nun, wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich hier aber um einen gegenseitigen Deal. Der Sohn übernimmt die nach dem Tod des Vaters noch ausstehenden Hypothekenzahlungen und die "Finanzierung" der Mutter und erhält dafür aber das komplette Haus - hätte je nach Restschulden und Lebensdauer der Mutter also auch ein sehr gutes Geschäft sein können.... Ich finde, es ist schwer hier zu diskutieren, ohne zu wissen, was der Sohn ursprünglich, also vor dem Kennenlernen seiner Frau, mit dem Haus geplant hatte und wie die genauen Absprachen mit der Mutter lauteten. Aber dazu kann oder mag die UP wohl keine Auskunft geben.
Hi, "Der Sohn übernimmt die nach dem Tod des Vaters noch ausstehenden Hypothekenzahlungen und die "Finanzierung" der Mutter und erhält dafür aber das komplette Haus - hätte je nach Restschulden und Lebensdauer der Mutter also auch ein sehr gutes Geschäft sein können...." (Zitatende) Das Problem bei solchen Deals ist, dass der betagte Hauseigentümer mitunter völlig verquere Vorstellungen vom Wert des Gebäudes hat. Der Wertverlust wird ebenso wenig einkalkuliert wie die kommenden Reparaturen oder dass das, was man sich hart erarbeitet hat, für andere so grauslig sein kann, dass keiner es haben will. Leider werden Kinder gerne von ihren Eltern gehirngewaschen und wachen erst auf, wenn die Wirklichkeit eintritt. Was ist damit sagen will: Zwischen Wunschdenken und Realität sind oft Welten und in Ermangelung an Lebenserfahrung ist schon so mancher in die gut platzierte Falle getappt. Der Deal war also für Vati und Mutti top und für Sohnemann von vornherein ein Flop, denn der blecht jetzt für die Hypothek der Eltern und für Muttis Existenz - so etwas geht nicht auf, d.h. das gute Geschäft sehe ich dabei nicht, egal wie ich es drehe und wende. Ich bin auch immer wieder platt darüber, dass bei solchen Geschichten mit zweierlei Maß gemessen wird (Mutti ist wichtiger als der Sohn mit Familie, die Schwiegertochter soll ihr Hab und Gut verklopfen, Mutti soll die Kontrolle über ihr eigenes Leben behalten dürfen, nicht aber die eigentlich am Rande stehende, aber nicht minder involvierte Schwiegertochter etc.). Hätte Mutti das alles auch für ihre Schwiegertochter gemacht? LG Fiammetta
Du gehst aber gleich in die andere Richtung: Der Mann soll sein Hab und Gut verkloppen für das Haus seiner Frau (auch sie hat ihr Haus "vor ihm" gekauft, es gehört ihr alleine und nicht beiden als Familie). Und Mutti soll die Klappe halten und tun, was Schwiegertochter sagt. Vielleicht war er getäuscht ob des Wertes des Hauses. Aber er war sicher über 18, sonst hätte er den Kredit nicht bekommen. Da kann man ihm doch nicht jede Verantwortung für sein Tun absprechen. Was macht das aus ihm? Ein armes Opfer - aber auch einen depperten Idioten. Ist er das?
hi ich geb fiammetta recht und finde die einstellung der schwiegermutter ummöglich. sie will nicht aus dem haus, kann ich verstehen, sie erwartet, dass man ihr das wohnen komplett finanziert, hallo? sie will nicht aufs amt *kopfschüttel*. dein mann muss die mutter überzeugen, eine neue regelung zu treffen. wohnrecht ja, aber sicher nicht kostenfrei, wo gibts denn sowas? also, entweder sie gibt ihr wohnrecht auf und geht raus (am besten zum bruder), od. aber sie bezahlt zumindest miete und nebekosten, dafür muss sie zum amt. und zwar soviel, dass die kosten fürs haus zumindest selbsttragend sind. denn wenn dein mann das haus nicht mehr finanzieren kann, müsste es eh irgendwann verkauft werden, das soll ja verhindert werden. es kann ja nicht sein, dass ihr monat für monat drauf legt und für euch und eure zukunftspläne zuwenig geld habt. das geht so nicht! eine immobilie sollte rentieren, wenn nicht, weg damit. also, wie gesagt, wohnrecht ok, aber sicher nicht umsonst. dadurch werdet ihr wahrscheinlich keinen umbau an eurem haus finanzieren können, aber zumindest seid ihr dann finanziell einwenig entlastet. lg v.
Aber das kann man doch gar nicht beurteilen ohne Einblick in die finanzielle Gesamtsituation zu haben. Vielleicht betrugen die Hypotheken, die der Sohn ablösen musste nur noch einen ganz geringen Bruchteil des Hauswertes (quasi als vorgezogenes Erbe fast geschenkt) und die Finanzierung und das kostenlose Wohnrecht ist quasi ein Erbausgleich für den anderen Sohn. Das wissen wir doch gar nicht. Es ist doch ein Unterschied, ob er 10% des Hauswertes selber finanzieren muss oder 70%.
schon die formulierungen bezügülich der hausübernahme weichen doch stark von der offensichtlichen realität ab - hauskauf versus hausüberschreibung mit auszahlung der anderen erben... ebenso sieht das doch mit der bezeichung bruchbude aus, was das haus wohl noch nicht sein dürfte, wenn die reparaturen noch anstehen und nicht unverzüglich zu tätigen sind. dass ein haus technisch und optisch auf dem stand von vor 30 jahren ist, macht es nicht per se zur bruchbude. es ist doch wohl eher davon auszugehen, dass die schwiegermutter sehr wohl einen beträchtlichen anteil an dem haus hatte und dieses nach dem ableben des gatten nicht mehr alleine hätte halten können mangels eigener einkünfte und mini-witwenrente als sog, vollzeithausfrau. wir müssen ja nicht darüber diskutieren, dass sie daran nun nicht ganz unschuldig ist, aber wenn man ehrlich ist, rennen diverse stammuserinnen aus dem hauptforum in genau diese falle... natürlich ist es lästig, die schwiegermutter finanziell durchschleppen zu müssen und dieser tatsache auch noch den eigenen kinderwunsch unterzuordnen. Aber sowohl der mann mizt eingehen des "hausdeals" alsauch die AP mit der eheschließung und dem wisssen um die konstellation vorderselben, sich im vollbesitz ihrer geistigen kräfte und müssen nun gemeinschaftlich auslöffeln, was schwiegermuddi und schwiegervaddi einstmals schon in falsche bahnen geschoben haben: schwiegermuddi hatte kein eigenes einkommen und man hoffte, es würde schon gutgehen. dass ihr sohn dann für vaddi einsprang und an seiner statt die versorgung der muddi übernahm, war der AP bekannt. wenn jetzt aber diese die sicher geglaubte und ja vertraglich vereinbarte altersversorgung abhaken soll, weil sohnemann seine pläne geändert hat, ist das nicht nur vertragsbruch, sondern auch moralisch verwerflich. irgendwie ist das ähnlich wie bei den lieben frauen, die sich darüber beschweren, dass sie finanziell leider mit ihrem mann keine 4 kinder mehr in die welt setzen können, weil die 5 blagen aus seinen beiden gechiedenen ehen die schöne von ihm verdiente kohle abziehen würden. sind wir denn als erwachsene frauen nicht in der lage, zu erkennen, dass wir erwachsene männer mit vergangenheit ehelichen und keine neugeborenen? aber selbst die können schon erblasten haben... die grundkonstellation des AP finde ich ja noch nachvollziehbar... mich stört aber enorm die darstellung und sichtweise der userin.
... vielleicht nochmal melden und die aufgeworfenen Fragen beantworten. Sonst kommt man kaum weiter und verstrickt sich in Spekulationen...
der sohn ist einen vertrag (für wen der mehr nachteile birgt, wissen wir nicht) eingegangen, den er jetzt NUR, weils später hinzu gekommene frauchen kinder und ganz bestimmten voraussetzungen haben möchte, brechen soll. die mutter hat doch gegen dieses wohnrecht auch auf etwas verzichtet, nämlich auf ihren anteil am haus. vielleicht hätte ja damals die "bruchbude" navch verkauf noch genug abgeworfen, dass die schwiegermutter sich eine kleine eigenumswohnung hätte kaufen können... wissen wir auch nicht. ergo: nicht die einstellung der schwiegermutter ist fragwürdig, sondern das der AP. ich hoffe mal inständig, dass ich nicht später auf meine kinder angewiesen bin... aber wie man hier ja nun oft lesen kann, sind weniger die kinder als mehr die schwiegerkinder das problem.
Nun ja, ich finde es durchaus fragwürdig von der Schwiegermutter, daß sie sich weigert, ihr zustehende staatliche Hilfen in Anspruch zu nehmen. Natürlich hat sie den "Schaden" nicht zu verantworten - der Mann ist da volljährig und, das nehme ich zumindest an, im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte reingerasselt. Aber sie hat doch auch eine "Schadensminderungspflicht".
Sie soll ja auch keine Miete zahlen, aber zumindest zum Zahlen ihrer Nebenkosten ist sie nicht nur moralisch, sondern auch gesetzlich verpflichtet (bei einem "Standard-Wohnrecht"). Aber sie kann ja nicht mal das.
Richtig, malwinchen. So sehe ich das auch. Der Oma jetzt die Schuld für alles (v.a. den nicht erfüllten Kinderwunsch) zu geben, ist unfair. Offensichtlich war das damals so ausgemacht, dass sie ohne Miete dort wohnen darf. Durchfüttern muss nicht wirklich sein, deshalb würde ich mich auch an's Amt wenden, falls die Rente oder was auch immer der Oma nicht reicht. Das Wohnrecht würde ich ihr nicht nehmen. Mich würden die finanziellen Details schon mal interessieren. Es macht schon einen Unterschied, ob es um 200 oder 800 Euro geht, ob beide arbeiten, etc.
... dass er damals mit seiner Mutter diese Vereinbarung getroffen hat, dass sie in dem Haus lebenslang wohnen kann (Vorteil für sie) und er auch drin wohnen kann mitsamt zukünftiger Familie (Vorteil für ihn). Die Wohnfrage wäre also für beide gesichert, so war wohl die Vision dabei. Nun kann es ja immer sein, dass die zukünftige Frau eben NICHT mit ihrem Mann in einem Haus zusammen mit der Schwiegermutter wohnen will. Aber dann dürfte es doch eigentlich kein Problem sein, das Geld, das man sonst in familienkompatible Renovierung des sog. "Kastens" gesteckt hätte, nun in die Renovierung des von der Frau in die Ehe gebrachten Hauses zu stecken. Oder? Ich verstehe nicht, was der Zukunftsplanung und einem weiteren Kind im Wege stehen sollte? OK, es stellt sich die Frage, wie man die Hilfe für die Mutter organisiert und finanziert, wenn sie ja allein in dem alten Haus wohnt und nicht mehr so fit ist (was sich wahrscheinllich eher verschhlechtert). Da verstehe ich, dass man andere Varianten erwägt (Bruder) - aber andererseits gab es diese Vereinbarung und sie hat sich darauf verlassen. Wahrscheinlich war angedacht, dass wenn der Sohn mit Familie in dem Haus mit ihr wohnt, dass er dann helfen kann. Alleine wohnen für sie war wahrscheinlich so nicht angdeacht (?). Ich frage mich, ob man sich nicht einfach als Familie zusammensetzen und das alles gemeinsam in Ruhe besprechen könnte? Also die Mutter, der Sohn und sein Bruder, mit Familien. Besprechen, was sich verändert hat und warum, und welche Möglichkeiten es gibt, mit der neuen Situation umzugehen... Vielleicht findet sich eine Lösung? Sie darf eben nicht über den Kopf von jemandem hinweg durchgesetzt werden (was vielleicht auch das Problem bei der Bruder-Wohnungsvariante war, wenn diese ihr einfach so fertig vorgesetzt wurde...- ???) Was ich auf jeden Fall auch machen würde, ist die Sachen auf dem Amt für/mit der Mutter regeln. Wenn ihr etwas zusteht, warum sollte man es nicht in Anspruch nehmen?
fraglich ist allerdings, ob wirklich staatliche hilfe geleistet würde, wenn ihre kinder zuvor heran gezogen werden müssten bzw. ob der staat sich nicht deise leistungen zurück holen würde. da gibt es ja zumindest noch einen anderen sohn... und im zweifel wäre dann vielleicht doch das vielleicht doch zu verkaufende haus mitsamt wohnrechthabende omma diskussionspunkt bei der unterhaltspflicht... und ich schätze, diese annahme verleitet die alte dame zui der weigerung, zum amt zu gehen.
Weiß ich nicht, ob starrsinnige alte Damen so weit denken.
weiter zu spinnen. wenn nämlich die AP nach erfülltem kinderwunsch zunächst von der verdienerseite verschwindet und durch den familienzuwachs weitere kosten entstünden, DANN ist die unterstützung der omma natürlich besonders schmerzlich. tja... das leben ist eben kein wunschkonzert.
Im übrigen sprach die AP oben irgendwo explizit davon, daß es NICHT um eine Hypothek geht, sondern um einen Kredit. Das Haus steht also nirgendwo als Sicherheit.
einem "normalen hauskredit", oder? wollen wir wetten, dass bei jedem "normalen hauskredit" eine grundschuld ins grundbuch eingetragen wird? der begriff "hypothek" findet sich doch kaum noch auf modernen darlehensverträgen... fakt wird sein, dass ommas häuschen als sicherheit für das darlehen dient.
Hmm, das finde ich verwirrend, denn auch wenn nicht Hypothek draufsteht, ist es doch im Endeffekt eine. Und sie bestand oben ja explizit darauf, daß es KEINE ist.
Ich fürchte, die Informationslücken bzw. die widersprüchlichen Informationen machen es schwer, etwas im Sinne von "so würde ich es tun" zu raten.
Aber grundsätzlich verstehe ich schon beide Seiten. Und ich fürchte, daß die Fronten verhärtet sind - was eine Kompromisslösung fast unmöglich macht.
Ach, noch was: Warum kämpft sie den Kampf? Oder wirkt das nur so? Omma wird auf Sohni eher hören als auf die Schwiegertochter. Ich würde mich als Schwiegertochter möglichst zurückhalten und den Mann vorschicken. Das hat eher Aussicht auf Erfolg.
Aber vielleicht hat Fiametta recht und der Mann ist ein Schlappschwanz, der sich erst von Muddi über den Tisch ziehen ließ und jetzt Frauchen die Suppe auslöffeln läßt. Wer weiß..... ![]()
Hallo Fiametta, jawoll, genau so isses, habe nichts hinzuzufügen. Im Moment befinden wir uns in einer ohnmächtigem Zustand, wo keiner so wirklich weiß, was man wie am geschicktesten macht, um Oma nicht wehzutun oder ihr das Gefühl zu geben, sie rausekeln zu wollen. Mir ist sehr wohl bewußt, dass ein Haus, wenn es noch dazu alt u. baufällig ist, schwer zu verkaufen ist, aber so lange Oma darin wohnt, sind uns die Hände völlig gebunden, und das womöglich noch über 20 Jahre (es soll ja Menschen geben, die 95 und älter werden...). Das akzeptiere ich nicht. Wenns nicht verkauft wird, dann wirds verschenkt...oder alternativ lassen wirs zusammenfallen...oder brennen es ab....oder oder..... Nein, Spaß beiseite: Fakt ist, wenn die Oma freiwillig ausziehen würde, könnten wir tätig werden. Und zwar nur dann.
die Absprachen waren folgendermaßen: Sohn sollte Haus "kaufen", sprich durch Kreditaufnahme die best. Hypotheken tilgen, weil das in Summe (mtl. Belastung) wahrscheinlich weniger gewesen wäre als eine eigene Wohnung. Weiterhin sollte die Oma ja Wohnrecht behalten, wo sollte sie denn sonst hin? Man dachte zu dieser Zeit noch: Super, 3 Fliegen mit einer Klatsche, Wohnung für Sohn, Wohnung für Oma u. noch dazu eigenes Haus, toll :-) Leider eine Milchmädchenrechnung... Abgemacht wurde unter Beisein der Geschwister u. der Oma: Wenn es finanziell nicht mehr gehen sollte aus irgendwelchen Gründen, zieht Oma aus u. Haus wird verkauft. Leider wurde diese Abmachung nicht verschriftlicht, weil: Es ist ja die Familie..... Jetzt will die Oma dies natürlich nicht mehr hören....
Und was ist das jetzt für ein Kredit? Steht der im Grundbuch? Gilt das Haus als Sicherheit?
Ich denke es ist bei der Geschichte völlig unrelevant, wie hoch der Wert des Hauses war...fakt ist: Der Kredit in Höhe von
Ja, steht im Grundbuch.
... weitgehend richtig verstanden. Du schreibst: "Man dachte zu dieser Zeit noch: Super, 3 Fliegen mit einer Klatsche, Wohnung für Sohn, Wohnung für Oma u. noch dazu eigenes Haus, toll :-)!" -> Das dachte ich mir. Aber es muss ja damit gerechnet worden sein, dass er das Haus mal auch für seine (zukünftige) Familie nutzt und also wohl Umbau-/Renovierungsarbeiten irgendwann anstehen. Oder? Diese müsste man jetzt doch nicht machen (bzw. nur das Allernötigste), wenn Oma allein drin wohnt. Oder hab ich da was übersehen? (Ist das Haus fast am Einstürzen etc.???) Wenn ihr jetzt in "Deinem" Haus wohnt und wohnen werdet, dann könnt ihr es doch von dem Geld renovieren und euren Zukunftsplänen anpassen, von dem dein Mann ursprünglich das Oma-Haus renovieren wollte. Dann sehe ich als einziges (wenn auch nicht geringes) Problem die Frage, wie es wird, wenn Oma mehr Hilfe braucht - ob sie dann allein im Haus nicht zu weit weg von ihren ¨Söhnen wohnt... Der Bruder könnte doch die Wohnung, die er der Oma angeboten hatte, jetzt erstmal auf befristete Zeit vermieten und irgendwann, wenn es doch nicht mehr geht, dass Oma allein in dem alten Haus wohnt, könnte nochmal neu besprochen werden, ob sie nicht doch dorthin zu ihm zieht. Dann kann man den Mietern doch immer noch wg. Eigenbedarf kündigen, oder? Ich würde eine Familienbesprechung dazu einberufen, wo ihr alles in Ruhe besprecht und niemand sich übergangen oder ausgebootet fühlt. ¨ Achja, und die Sachen auf dem Amt sollten erledigt werden, wenn der Oma dort etwas zusteht.
Nein, natürlich ist es nicht am einstürzen, aber bei alten Häusern stehen nun mal über kurz oder lang größere Dinge wie Dach, Heizung etc. an. Das wird nicht morgen der Fall sein, aber je länger man wartet, umso wahrscheinlicher wird der Fall. Ergo: Wir können es nicht bezahlen! Es ist so schon eng, die mtl. Kosten für beide Häuser zu tragen und die Heizkosten für Oma. Es würde uns keiner noch einen Kredit geben unter diesen Voraussetzung zur Erneuerung des Daches z.B. D.h. das Haus ist für uns wie eine tickende Zeitbombe: Loch auf, Geld rein...und weg.
In Höhe von ? Das macht für mich schon einen Unterschied. Uns würde eine monatliche Rate von 200 Euro z.B. nicht so arg wehtun, dass ich mit der Oma so einen Streit anfangen würde. Und, nochmal, gib nicht der Oma die Schuld dafür, dass ihr keine Kinder mehr bekommen könnt/wollt. Würde sie denn Geld vom Amt bekommen? Warum beteiligt sich der Bruder nicht am Lebensunterhalt?
*Mir ist sehr wohl bewußt, dass ein Haus, wenn es noch dazu alt u. baufällig ist, schwer zu verkaufen ist, aber so lange Oma darin wohnt, sind uns die Hände völlig gebunden, und das womöglich noch über 20 Jahre (es soll ja Menschen geben, die 95 und älter werden...). Das akzeptiere ich nicht* und wie sieht deine nichtakzeptanz faktisch aus??? habt ihr ihr denn mal das alles genauso gesagt? meinst du, sie macht es absichtlich um euch zu ärgern?
... sind das doch jetzt erstmal "ungelegte Eier". Dein Mann muss ja damals damit gerechnet haben, dass Kosten anstehen für 1. grundlegende Instandhaltung, und 2. Renovierung, damit familientauglich. Oder? Jetzt macht ihr Nr.2 nicht im Oma-Haus, sondern in "deinem". Nummer 1. bleibt, aber das kann man doch eigentlich auf ein Minimum reduzieren. Ich meine, wenn die Oma sich nicht beschwert, dass es durchs Dach tropft oder irgendsowas... Lasst es doch erstmal wie es ist (ausser der Sache mit dem Amt, da würde ich die Oma "zwingen" bzw. ihr dabei helfen) und konzentriert euch auf eure Familien- und Zukunftsplanung! Denn Fakt ist doch, der momentane Zustand kann erstmal so bleiben - solange Oma dort zufrieden ist. Sie wollte dort wohnen bleiben, auch ohne Renovierung. OK, dann wohnt sie da jetzt erstmal. Wenn es nicht mehr geht, weil sie mehr Hilfe braucht oder sich zu abgeschnitten von der Welt vorkommt oder ... (was auch immer), kann man ja nochmal neu die Lösung mit der Bruder-Wohnung diskutieren. Und fallls sie letzendlich irgendwann doch dorthin zieht, dann ggf. das Oma-Haus doch verkaufen (es gibt eine ganze Menge Leute, die gerne "günstig" ein altes Haus kaufen und dann renovieren - kenn ich zumindest hier so). Aber wie gesagt, da das jetzt noch nicht aktuell ist, müsst ihr doch nicht damit belasten! Ich bin eigentlich kein leichtfertiger Mensch, aber finde einfach, dass es nichts bringt, sich über "ungelegte Eier" Sorgen zu machen. Das ist für mich nicht viel anders, als wenn ich mich jetzt verrückt machen würde, weil das Haus meiner Eltern (gehört ihnen, 35 Jahre alt, also kein uralter "Kasten") irgendwann auch einiges an Reparaturen brauchen wird und wir da wohl auch gefordert sein werden finanziell und arbeitstechnisch (bzw. auch selber helfen WOLLEN, da wir dort gerne hinfahren und einen persönlichen Bezug dazu haben). Aber das wird dann angegangen und besprochen, wenn es ansteht. Jetzt sehen meine Eltern keinen erhöhten Handlungsbedarf, OK, dann steht erstmal nichts dergleichen an. Und mir würde nicht einfallen, darin einen Hinderungsgrund für unsere Zukunftsplanung zu sehen. Klar, bei euch ist es anders, da das Haus deinem Mann gehört und weil seine Mutter dort gratis wohnt. Aber vom Prinzip her ist es nicht völlig anders, finde ich. Der gemeinsame Nenner ist, irgendwann kommen auf euch wahrscheinlich Ausgaben im Zusammenhang mit dem Haus zu. OK, aber wer weiss, wann und wie das alles wird. Genauso gut könntest du ich verrückt machen, dass auf euch Ausgaben im Zusammenhang mit Reparaturen eures Autos etc. zukommen. Aber das ist doch auch nicht jetzt aktuell, so what... ;-) Ihr könnt die jetzigen Ausgaben minimieren, indem diese Amtsgeschichten erledigt werden. Das würde ich auch machhen! Und ansonsten halt bei den Familienausgaben Prioritäten setzen und jetzt erstmal bevorzugt in EUER Haus investieren, damit EURE ZUkunftsplanung klappt. Die Oma stört euch doch dabei eigentlich nicht, solnage sie in ihrem Haus zufrieden ist und halbwegs klar kommt.
Die Oma ist erst Mitte siebzig? Meine Eltern und Schwiegereltern wären ganz schön entsetzt, wenn ich ihnen nicht mehr zutrauen würde, alleine zu wohnen. Bei deinen Beschreibungen hatte ich mir eine tattrige Neunzigjährige vorgestellt ( und auch da gibt es noch fitte), bei der man Bedenken habe muss, sie alleine zu lassen.... Wenn die Oma also kein Alzheimer im fortgeschrittenen Stadium oder sonst eine wirklich pflegebedürftig machende Krankheit hat, gibt es für sie keinen Grund zum Auszug. Fakt ist doch weiterhin, dass dein Mann das Haus quasi geschenkt bekommen hat ( die Restschuld, die er bezahlt hat, kann bei solch einem alten Haus ja nicht mehr hoch gewesen sein - nein, du brauchst keine Zahlen nennen, aber der prozentuale Anteil des Hauswertes wäre interessant gewesen) und die Oma deswegen Wohnrecht und Versorgung bekommt. Wenn die Oma zum Amt geht und die Schenkung ( der Hausanteil dürfte ja als Schenkung gewertet werden) ist noch nicht zu lange her (10 Jahre, kann das sein?), ist es möglich, dass gegengerechnet wird. Nicht, dass ihr dann noch schlechter dasteht. Erkundige dich besser zuvor. Kann auch sein, dass sie sich weigert auszuziehen, weil sie will, dass das Haus in der Familie bleibt und nicht an Fremde verkauft wird. Daher dann die vorzeitige Übertragung mit Wohnrecht.
seid ihr sicher dass der Weg zum Amt gut ist?? Hier war es so dass sie erstmal die Kinder ranzitiert haben und schauten wer welches EInkommen hat, es gab allerdings eine Pflegestufe. Kann nun aber zu H4 Zeiten anders sein, weiß ich nicht... wollte ich nur zu überdenken geben
ein wohnrecht würde nämlich auch im grundbuch stehen. das kann nur mit dem einverständnis der schwiegermutter gelöscht werden.
und das gschmäckle ist dabei, dass die wieauchimmer stattgefundene übergabe vor 10 jahren gewesen ist (schrub sie weiter oben). damit wäre ja die anrechnung erledigt... aber ob das die omma auch weiß? die AP könnte es wissen...
sorry hab mir nicht jedes einzelne psot durchgelesen nur mal so grob. weiß immer noch nicht warum der sohn das haus kaufen sollte. hatte es bereits der oma gehört und diese war am abzahlen oder wie oder was? das ist so viel da fehlt mir der überblick.
Hi, ja, so habe ich es verstanden. Es ist sein Elternhaus. Vater gestorben, Haus noch nicht ganz abgezahlt ( keine Restschuldversicherung für den Todesfall?seltsam!), Mutter gibt Sohn das Haus, der begleicht dafür den Rest der Hypothek.
dann wird die hypothek ja sooo hcoh nicht mehr gewesen sein sonst kann ich so eine handhabe bei einem "alten Kasten" nicht nachvollziehen
zusammen zu fassen wäre -vater stirbt (offentlich ohne ausreichende lebensversicherung), -witwe hat keine rücklagen und wohl auch geringe rentenansprüche, -mutter hat noch restschulden auf dem wohnhaus, lediger sohn übernimmt das haus mit begleichiung der restschuld und belastet -das haus neu (von abfindung oder auszahlung des bruders hat sie auf nachfrage nichts geschrieben), -witwe bekommt lebenslanges wohnrecht (ob grundbucheintrag darüber existiert, hat AP noch nicht beantwortet), -sohn heiratet AP-frau, die auch ein älteres haus hat, -10 jahre nach potentieller "schenkung" sind um, sodass keine anrechnung auf alg II mehr erfolgen kann, -mutter soll ausziehen, möglichst in freie wohnung des anderen sohnes, -mutter pocht auf wohnrecht, -AP will aber ein haus verkaufen und ds andere sanieren, weil sie kinderwunsch hat. rechtlich und auch moralisch gesehen, steht die AP hier auf ganz schlechtem standpunkt. sicherlich hat die alte dame hinsichtlich ihrer altersversorgung dicke fehler gemacht...
"Restschuld" war größer 50Tsd.... als Pappenstiel empfinde ich das nicht.
du für diese summe nicht einmal in euro! für 50 tsd euronen bekommst du vielerorts nicht einmal ein grundstück in handtuchgröße... btw, 50 tsd DM oder euro sollten doch eigentlich nach 10 jahren getilgt sein, oder? SO hoch kann da die monatliche belastung ja nun nicht sein, wenn das darlehen so gerechnet ist, dass es in diesem zeitraum noch nicht zurück geführt wurde...
tut mir Leid, dass ich das jetzt mal so sagen muß, aber ich glaube Du darfst Dir kein Urteil über unsere finanzielle Belastung erlauben, weil Du leider die Eckdaten nicht kennst u. die werde ich auch hier nicht plotten. Fakt ist, die finanzielle Belastung ist auf Dauer zu hoch u. nicht zu bewerkstelligen bei 2 Häusern, auch ganz ohne Anbau :-) deshalb ja die ganzen Diskussionen. Wenn es locker zu händeln wäre, würde über einen evtl. Verkauf nicht mal im Ansatz gesprochen. Da spielt es meines Erachtens nach keine Rolle, wie hoch der Kredit damals veranschlagt wurde u. wie hoch die Restschulden sind u. wieviel Wert dieses Haus noch ist oder nicht u. wieviel ein Neubau kostet.
schwiegermutter als alte, bockige dame vor, die euch noch ruiniert, weil ihr unterhalt zu teuer ist. in korrelation zu deiner zukunftsplanung, ist es doch sehr wichtig, ob sie ihre eigene selbständigkeit aus finanzieller sicht an den nagel hängen soll, damit du dich weiter selbst verwirklichen kannst. vermögensverhältnisse interessieren mich nicht wirklich, denn ob der von dir genannten summe macht sich jetzt eh jeder ein entsprechendes bild... schlimm finde ich, dass du es so darstellst als hätte dein mann seine mutter mit riesigen summen "gerettet" und würe sie auch mit weiteren riesigen summen unterhalten... gut, das ist relativ und hängt auch von der höhe eures gemeinsamen einkommens ab. aber sicher ist, dass die unterhaltung des schwiegermutterdomizils keinesfalls in einem rahmen liegt, den eine vergleichbare wohnung als miete kosten würde. mit den kosten für eine wohnung im betreuten wohnen oder im pflegeheim ist das schon einmal garnicht zu vergleichen... sicher... sie ist seine mutter und nicht deine. und ich denke, genau dort iiegt der hase im pfeffer. natürlich sind dir deine eigenen pläne und wünsche näher, aber ich möchte dir auch vor augen führen, dass du ein sehr verzerrtes bild von deiner eigenen geschichte hier transportierst. mit deiner heirat hast du nicht nur deinen mann geheiratet, sondern auch sein umfeld und seine verpflichtungen. mag sein, dass du keinen guten draht zu deiner schwiegermutter hast und deshalb etwas weniger verständni für ihre situation hast... dennoch sollest du ihr gegenüber fair bleiben - umso mehr, weil du vieles nicht ganz realistisch einzuschätzen scheinst... ich erwähne da nur die schenkung des restlichen hauswertes gegen wohnrecht und das darlehen, welches du auch nicht als hypothekendarlehen sehen willst. mich würde ja mal wirklich die meinung deines mannes zu dieser problematik interessieren...
Ich denke auch, die aktuelle Wohnsituation dürfte die zweitgünstigste sein. Billiger wäre nur die Unterbringung beim Bruder. Zumindest für euch, weil er damit auch Mietverluste hätte (verm. auch höhere als die aktuelle Rate). Wenn's gar kein Geld vom Amt gibt, und die Oma wirklich so wenig Geld zum Leben hat, dann solltet ihr die Lebenshaltungskosten mit dem Bruder teilen. Dein Mann hat mit der Übernahme des Hauses damals offensichtlich einen Fehler gemacht. Dafür muss er jetzt zahlen. Sieht er es überhaupt so wie du? Du scheinst kein allzu gutes Verhältnis zur Oma zu haben (s. verhinderter Kinderwunsch, an dem allein die Oma schuld ist). Wenn doch, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Raten so ein großes Problem wären. Was würdest du tun, wenn es um deine Mutter ginge? Das gleiche Theater, oder vielleicht einen Minijob suchen, Stunden erhöhen etc.?
... (wusste nicht ob du dich nochmal meldest) - hast du mein Posting oben "OK, aber..." gelesen? Was sagst du dazu? Gruss, M.
... dein Mann denn vorgestellt, ursprünglich, als das vereinbart wurde? Von den Kosten wusste er doch wohl und stimmte dennoch zu. Was hat sich geändert? OK, er hat jetzt eine Familie. Aber damit muss er doch auch damals gerechnet haben, dass er mal eine hat (daher ja wohl auch das Ganze mit dem Haus - man lebt doch nicht auf Dauer als Single in einem Haus mit seiner Mutter). Was ist also jetzt anders? Macht doch einfach jetzt euer Ding, eure Investitionen da, wo ihr wohnt ("dein" Haus), und eure Familienplanung. Das Omahaus kann warten - es ist ja anscheinend jetzt akut nicht renvovierungsbedürftig, so what? "Tickende Zeitbomben" hat doch so gesehen fast jeder in der Familie - z.B. in Form des Elternhauses, das irgendwann Reparaturen benötigen wird, die die Eltern vllt. nicht alleine tragen können bzw. man sich daran beteiligen will/wird, weil man nicht will, dass sie ausziehen müssen... Ebenso kommt auf praktisch alle Familen irgendwann die Frage zu, wie man es organisiert, wenn die Eltern im Alter Hilfe brauchen. Es ist doch praktisch immer irgendwas am Horizont, was einem potentiell "die Zukunft vermasseln" oder zumindest erschweren könnte. Aber sollte man sich davon lähmen lassen oder sich darauf rausreden? Ich meine, aus dieser "Logik" heraus könnten ja viele Familien angeblich kein zweites Kind haben... Was sagt dein Mann zu dem Ganzen?
Mein Mann? Der sieht das prinzipiell genau so wie ich. Letztendlich ist er zutiefst enttäuscht von der Haltung seiner Mama. Durch diese Haus-Problematik ist seine letzte Beziehung (also die vor mir) kaputtgegangen (zumindest spielte das eine entscheidende Rolle). Seine Mum hat damals schon gesagt: "Oh, aber das hätte doch nicht sein müssen, wir hätten das Haus doch verkaufen können....". Ist also auch ein Grund, warum wir die Oma nicht ganz verstehen. Klar, letztendlich werden wir es so machen müssen wie du es beschrieben hast. So weitermachen u. schauen, dass das jetzige Wohnhaus in Schuss ist. Nur geht das so keine 5 Jahre mehr weiter, weil spätestens dann ein Dach fällig ist u. das eine oder andere mehr. Und meinem Mann u. mir geht sozusagen der Kackstift, dass uns diese Konstellation finanziell stark überfordert. Deshalb würden wir ja gerne jetzt versuchen, das Haus zu verkaufen. So schnell wird das eh nicht gehen. Aber wenn wir erst in 5 Jahren anfangen würden, dauerts noch länger u. es ist noch mehr kaputt u. renovierungsbedürftig. Und mein Mann ist nicht bereit, noch mehr Geld in sein Haus zu investieren.
wenn es für euch nicht zu stemmen ist, würde ich ev. mal einen anwalt kontaktieren, der euch die rechtliche seite bzgl. der oma aufzeigen kann und wir ihr aus der nummer rauskommt. vielleicht kann der bruder ja auch mit rangezogen werden??
ja, haben wir auch schon drüber nachgedacht. Natürlich will man dann auch nicht mit dem Dampfhammer u. der "ich war beim Anwalt, und wenn Du jetzt nicht so und so, dann so und so..." kommen, aber man sollte es sich wenigstens erst mal anhören, was möglich wäre.
Also dass ihr euch einfach mal zusammensetzt - dein Mann und du, sein Bruder (mit Anhang) und seine Mutter - und in Ruhe darüber sprecht, was wem warum Sorgen macht, was wer sich wünscht.. - und wie man das lösen könnte... Oder vllt. erstmal nur dein Mann, sei Bruder und deren Mama?
eine solche Sitzung gab es schonmal. Leider endete diese nicht so schön... Der Bruder ist quasi ausgeflippt, nachdem die Mama anfing, sich über die Wohnung zu beschweren. Er ist aufgesprungen u. meinte dann nur: "Gut, dann vermiete ich eben wieder....dann ist es mir letztendlich auch egal, wo Du mal hinkommst...ich habe keine Lust mehr auf weitere Diskussionen!"
... dass das nicht konstruktiver lief :-(! Warum hat ihn denn das so aufgebracht? Habt ihr/er eigentlich die Oma vor vollendete Tatsachen gestellt mit dem Angebot der Wohnung bei ihm, oder wurde vorher und im Verlauf (bei der Planung und z.B. Renovierung etc.) zusammen darüber geredet, damit sie auch quasi beteiligt ist und sich nicht "aussen vor" fühlen muss? Bei letzterem (falls sie bei allem dabei war und zugestimmt hat, um am Ende die Meinung zu ändern) könnte ich seine Reaktion verstehen - bei ersterem gar nicht...
Die Geschwister haben vorab über die Situation gesprochen u. überlegt, was man machen könnte. Da kam die Idee mit der Bruder-Wohnung. Dann gab es das gemeinsame Gespräch (es gab im Vorfeld vor einigen Monaten schon mal kurze Gespräche mit der Oma, ob es nicht besser wäre, wenn Sie unter Aufsicht wäre. Sie war zuvor gefallen u. im Krankenhaus und so). Letztendlich wurde im Gespräch über die derzeitige Situation gesprochen. Einmal über die finanzielle Situation u. einmal über die gesundheitliche Situation mit Vorschlag, zum Bruder zu ziehen. Zugestimmt hat sie nie, aber sie hat auch nie "Nein" gesagt. Sie sagt einfach gar nichts, außer "ach ich weiß nicht..." und sucht eben Ausreden, um dort zu bleiben, die letztendlich die Wohnung des Bruders als Kellerloch dastehen lassen, was sie aber definitiv nicht ist. Die Zustimmung, bzw. die Abmachung, dass das Haus verkauft wird, wenn es eng wird u. nicht mehr geht, gab es vor x-Jahren als der Kauf beschlossen wurde. Nur leider möchte sich die Oma nun nicht mehr daran erinnern.
sich auch ganz schwer eingestehen kann, dass sie vielleicht recht zeitnah auf hilfe angewiesen ist? als mein opa starb, hat es zwei jahre gedauert bis oma selber verstanden hat, dass wir sie nicht einmal mehr abpuffern können, wenn meine mutter jeden zweiten tag zu ihr fährt (eine stunde fahrt einfacher weg) und ich mit kleinem sohn jedes wochenende komplett bei ihr bin (zwei stunden fahrt einfacher weg). das war eine sehr anstrengende und aufreibende zeit. die nachbarn haben mindestens einmal in der woche nach ihr sehen müssen, weil sie telefonisch nicht erreichbar war... bis sie den hausnotruf bekam. aber auch dann waren die nachbarn quasi in rufbereitschaft und hatten schlüssel. ausschlaggebend für ihre entscheidung, das haus aufzugeben, waren viele faktoren... zum einen sind sohnemann und ich auch wieder in den wohnort meiner eltern gezogen... zum anderen ist sie nachts einmal fast die treppe herunter gefallen und bekam angst, dass niemand sie vor dem morgen gefunden hätte... des weiteren merkte sie, dass sie sich selber nicht mehr richtig ernährte... da sie bei meiner mutter eh blockierte, habe ich immer mal wieder mit ihr darüber gesproche, dass sie ja eine menge verpasst, wenn sie so weit weg wohnt. finanzielle oder zeitliche aspekte wären mit sicherheit nicht zu ihr durchgedrungen... und der verkauf des selbst gebauten hauses war eine sehr schwere entscheidung für sie. beim besichtigungstermin für mehrere interessenten war oma dabei und hat quasi selber entschieden, wer IHR haus bekommt. für oma war das haus eben KEIN "alter kasten", sondern ein sehr, sehr wichtiger teil ihres lebens. da steckte einfach ihr herzblut drin... einen tag nach opas zweitem todestag - wir waren deswegen ein paar tage bei ihr -, fragte sie mich, ob ich schon einmal nach einer schönen zwei-zimmer-wohnung für sie umgesehen hätte. günstigerweise fanden wir drei tage später eine annonce zu einer solchen wohnung, die 300 m von der wohnung entfernt lag, in der wir wohnten und 2,5 km von meinen eltern weg war. der umzug fand dann weniger wochen später statt. mit druck und mangelndem verständnis für ihre situation erreicht ihr GARNICHTS... finanzielle aspekte oder gar das ewige unter die nase reiben, dass sie ja bald ein pflegefall sein wird, verschlimmern die ängste und bockigkeit nur. der besuch beim anwalt ist in meinen augen überflüssig, weil ihr dadurch nicht wirklich einen hebel an die hand bekommt, um moralisch vertretbar mit der alten dame umzugehen.
... dass sie an dem Haus hängt. (Dein Mann und sein Bruder nicht? Sind sie nicht dort aufgewachsen...?) Klar mag es Argumente geben und mit der Zeit kommt sie vielleicht sogar von selber auf solche. Aber auf die Art wie der Bruder sich anscheinend verhält - das klappt wohl kaum, ein vernünftiges Gepsräch zu führen. Ich werde auch stur, wenn ich das Gefühl habe, jemand will mich für blöd verlaufen oder mir irgendwas aufdrängen, was ich gar nicht will - und dabei bin ich gar nicht so alt ;-)! Wenn ihr das Ganze jetzt erst mal sein lasst und "euren Kram" macht, kann sich die Situation spontan weiter entwickeln. Entweder Oma ist weiterhin dort in ihrem Haus zufrieden oder aber fühlt sich mit der Zeit doch irgendwie unsicher, zu weit weg von euch... oder so (denn sie hatte ja urspprünglich die Vision, nicht alleine dort zu wohnen). Die Wohnung des Bruders kann ja ertsmal vermietet werden. Später sieht man weiter... (Wobei es fraglich ist, ob die Konstellation so toll ist, wenn der Bruder anscheinend recht aufbrausend ist?!?) Wenn es finanziell nicht gehen sollte, muss dein Mann sich eben mit seinem Bruder einigen und sie teilen sich die Kosten irgendwie.
Die Mutter meines Vaters ist 99 Jahre alt. Und topfit! Soviel dazu, daß Deine SchwieMu bald "die Radieschen von unten ansieht". Er wollte in seiner Rente viel reisen. Umöglich, höchstens zwei Wochen. Dann braucht sie wieder seine Hilfe. Sie verweigert betreutes Wohnen. Sie verweigert alles. Auch eine Hilfe, die es meinem Vater ermöglichen würde länger wegzufahren. Schwierige Sache. Aber Kinder sind nicht nur verpflichtet. Die Eltern sollten entgegenkommen. Eine gemeinsame Lösung suchen und nicht kategorisch alles verweigern.
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