Kornblume81
Hallo, meine Kleinste (16 Monate) war gestern mit mir bei Oma (meine Mutter). Oma hat sie wegen einer Kleinigkeit angeherrscht und die Kleine, recht sensibel und keine bösen Worte von Mama und Papa gewohnt, hat bitterlich zu weinen begonnen. Es tat mir total leid. Sie kennt zwar ein "Nein" schon, ich bin aber eher der ruhige Typ, im Gegensatz zu meiner Mutter die schnell unfair und aufbrausend wird. Als Kind und Teenie habe ich selbst sehr darunter zu leiden gehabt. Die Kleine hat schonmal bei Oma übernachtet, nun habe ich schon kein gutes Gefühl mehr sie dort zu lassen, da in mir die Befürchtung hochkommt, Oma könnte sie so behandeln wie mich früher.. und das will ich auf keinen Fall! Wie würdet ihr in naher Zukunft verfahren? Trotzdem zu Oma lassen und Omas Verhalten, welches sie teilweise an den Tag legt, unter "so ist die Welt nunmal, nicht jeder ist immer nett" belassen? Gruesse
was ist denn genau vorgefallen???
Sie ist durchs Esszimmer gewatschelt und hat an einem der Dekoration dienenden.. Faden? mit Glasblumen dran, der fast bis zum Boden hängt, rumgemacht. Es war aber (noch) nichts zu Bruch gegangen.
hm, ein NEIN oder die kleine weggenommen hätte wohl auch gereicht. hast du mal mit deiner mutter drüber gesprochen? wenn sie da richtig losblafft wäre mir das auch zu heftig gewesen. wie ist denn sonst ihr umgang mit der kleinen, mal von deinen kindheitserfahrungen mit ihr abgesehen? fühlt sich die kleine ansonsten wohl bei oma?
weiß deine mutter, wie es dir damals ging und dass du das so nicht magst? was ich machen würde: versuchen mit ihr drüber zu reden. war es nur die eine sache? dass sie härter nein gesagt hat? was ist mit dem opa?
Jeder ist anders und wenn mann bei Oma ist sollte mann sich da an die "Regeln" halten! Wen Oma nicht möchte das die Kinder mit der Deko spielen, ist das so! Aber du bist die Mutter und wenn du bestimmte Metoden zur Erziehung ausschließt wie das hysterische anschreien, dann sollte das auch deine Mutter umsetzen. Rede einfach mit hier. Meine Tochter daft bei Oma auch immer ganz anders wie hier. Und ich finde es ok. In machen DIngen ist meine Mutter sehr pingeling ist doch ok. Und wenn die Kinder nicht hören, kann mann ruhig ernärgischer werden. Denn ich finde unerzogene Kinder, die keine "Nein" kennen unmöglich!
Was zur Hölle heisst " ernärgischer"??? ![]()
![]()
.
Stimmt schon 16 Monate ist noch sehr klein! Aber auch da verstehen die schon gut was die dürfen und was nicht. Da kann mann ruhig hingehen und sagen "NEIN, oma möchte das nicht, weil es kaput gehen kann!" Und wegnehmen! Meine Tochter hat mit mit 10 Moanten immer die Brülle abreißen wollen. Klar war sie noch sehr kleine, aber sie hat das schon verstanden. Habe sie dann konsequent runtergesetzt und ihr gesagt, das ich das nicht möchte und warum nicht. Und wenn sie an die Brille dran geht, nicht auf meinen Schoß kann. Hat das dann nicht mehr gemacht. Kein schreien oder strafen androhen, ist ja quatsch. Aber klar sagen was mann will und was nicht. Und warum. Und es dann umsetzten. Aber ich war nicht in der Situation dirn, und weiß nicht wie weiter mann da beurteilen kann, sieht ja auch jeder anders, selbst wenn mann dabei war!
Klar kann man erklären - aber erklären und/oder ausbremsen "Nein, da darfst Du nicht anfassen!" ist eben was anderes als anbrüllen (lustvolles Niedermachen oder Dampfablassen unter dem Deckmäntelchen "Erziehung"). Und wenn das Kind dann doch die teure Digicam auf den Fliesen zertrümmert oder mit Apfelschorle duscht, ist es die Schuld des/der Erwachsenen... In unserem (nicht mehr) kleinkindsicheren Haus käme man gar nicht auf all die Dinge, die man einem Kind dieses Alters erst mal erklären müsste - da hilft nur aufpassen und vorausschauen.
... warum ein so kleines Kind unbedingt auswärtig übernachten muss. Das ist doch früh genug, wenn sie einwilligen oder ablehnen kann (ca. 3 Jahre aufwärts). Wenn ihr jetzt etwas begegnet, kann sie es ja nicht mal richtig erzählen.
Die Welt ist nicht immer nett - aber meine Kinder sollen sich schon sicher fühlen, soweit und solange ich das beeinflussen kann. Es ist nicht meine Aufgabe, ihnen die schlechten Seiten der Welt frei Haus zu liefern.
Außerdem: wer ein Kleinkind beaufsichtigen will, muss entweder ständig daneben stehen oder die Umgebung kindersicher machen. Und nicht die eigene Verantwortung an ein 16 Monate altes Kind delegieren ![]()
"Es ist nicht meine Aufgabe, ihnen die schlechten Seiten der Welt frei Haus zu liefern." Das hast Du toll formuliert - genau meine Meinung! LG Susi
Meine Eltern waren zu uns Kinder sehr streng und nicht so, wie ich es für meine Kinder gewollt hätte. Meine Kinder waren gern zu Besuch da, mit mir... aber nie allein. Das beschloss ich mal vor zig Jahren, als mein Papa eines meiner Kinder packte und ich ihm sagte, dass er sich das nicht wagen soll. Ich schlug seine Hand weg und der Entschluss war gefasst... und immer eingehalten.
Ich glaube ich hätte da gleich etwas gesagt. Kann bei sowas nicht schweigen. Meine Mutter ist mit zunehmendem Alter immer kleinlicher geworden was Sauberkeit angeht. Wenn meine Nichten (5 und 2 Jahre) etwas anfassen, was sie nicht dürfen sagt sie es ihnen. Aber ohne Schreien. Ein einfaches "Nein das möchte die Oma nicht!" Zu meiner Tochter sagt sie (noch) nichts, die ist erst 8,5 Monate alt. Aber ich gehe davon aus, das meine Mutter sie auch irgendwann tadeln wird. Bei uns daheim geht das lockerer zu, mich stört das nicht wenn sie hier und da ihre Hände hinpatscht, aber ich respektiere das meine Mutter das nicht möchte. Würde mir der Ton meiner Mutter aber nicht gefallen, würde ich es denoch sagen. Ich habe aber auch ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter, sie würde mir nicht den Kopf abreissen für meine eigene Meinung. Achja und Thema übernachten. Also mal angenommen man hat als Eltern etwas vor z.B ins Konzert gehen. Dann lasse ich lieber mein Kind bei Oma übernachten, als es mitten in der Nacht bei ihr abzuholen und aus dem Schlaf zu reissen. Und 3 Jahre auf jegliches Abendprogramm verzichten finde ich etwas viel verlangt. Ab und zu mal Ausgehen als Paar finde ich nötig.
hallo, entweder mal mit deiner mutter in aller ruhe über alles reden und ihr sagen wie du dich damals gefühlt hast... sollte sich nichts ändern... dann mit der Konsequenz, dass sie ihr enkelkind so schnell erstmal nicht wieder sieht... bis sie verstanden hat, dass DU andere vorstellungen von erziehung hast! oder wie mf4 es gemacht hat: gleich und sofort handeln, nen anderen ton anschlagen - vll wird sie dann wach (deine mutter) Was ich dir NICHT zum vorwurf machen würde: die überlegung, dass das kind (auch wenn es noch recht klein ist) mal über nacht zu oma zu geben (wenn deine mutter erziehungsmäßig so tickt, wie du dir das vorstellst) ganz einfach deshalb (Beispiel): Mama muss spontan ins krankenhaus, papa nachtschicht... auch sonst kein babysitter mal eben zeit... solche unvorhergesehenen sachen können auch passieren... nur soviel dazu, weil manche nicht begreifen können, dass auch ein baby im notfall mal woanders übernachten muss. klär das mit deiner mum, viel glück! lg
Hi, erstmal danke für die Antworten. Die Kleine kennt wie gesagt das Wort Nein und reagiert darauf sehr gut, was sie nicht kennt ist wegen etwas laut angegangen zu werden, daher hat sie auch sofort geweint. Sie ist also nicht verzogen oder hört nicht aufs Nein, sondern im Gegenteil ist sie sensibel und es bedarf keiner harschen Worte. Meine Mutter scheint das so nicht zu kennen- ich habe ihr gestern direkt gesagt dass sie da aufpassen soll da die Kleine das nicht gewohnt ist und da sensibel reagiert. Da hat sie gemeint: "Ja das hab ich schon gemerkt, dass sie empfindlich ist." Für mich ist solch eine soziale Empfindlichkeit normal und richtig, für sie scheinbar nicht. Sie ist generell lieb zur Kleinen und bemüht sich, als die liebe Oma rüberzukommen, verhält sich gaaanz anders als zu uns früher, ist herzlicher etc., aber aus ihrer (oft unzufriedenen) Haut kann sie scheinbar immernoch nicht ganz raus- das ist mir gestern bei der Sache klar geworden.. Die Kleine hat erst 1 mal auswärts übernachtet- das war mit ca 14 Monaten. (@ Daffy: Da haben wir uns zum ersten mal rausgenommen, zusammen abends auszugehen! Mein Partner hätte das schon früer und öfter gewollt, ich wollte aber bisher noch nicht, weil sie mir zu klein war. Wenn man das satte 3 Jahre lang garnicht tut: Selber schuld! Find ich übertrieben). Nun frage ich mich eben, ob die Kleine das einfach erfahren muss dass Menschen, in diesem Falle die Oma, so sein können oder ob ich es einfach unterbinden soll.. und warten, bis sie alt genug ist frei zu entscheiden? Mein Vater ist ein ganz netter, arbeitet aber viel und wird von meiner Mutter meist in den Hintergrund gedrängt.
Den Umgang deswegen ganz unterbinden, nein. Sie bemüht sich und die kleine wird es lernen. Im Kindergarten oder Schule wird sie auch nicht nur un watte gepackt. Und Kinder an übernacht gewöhnen, kann hilfreich sein. Nicht nur für PartnerSchaft auch für Notfälle wie Krankenhaus. Mein Vater ist auch meist sehr, sagen wir, nüchtern un seiner Art. Aber die Kids wissen das und lieben ihn wie er ist. Sag, wenn dir was nicht passt aber deswegen nicht mehr hingehen, Nein.
Die Annahme, dass sie das Kind so behandelt wie auch früher dich, ist durchaus realistisch. Wenn du das nicht möchtest, dann solltest du bei Oma-Besuchen dabei sein, um ggfs eingreifen zu können.
Es gibt bestimmt viele Großeltern, die bei den Enkelchen ganz anders sind als bei den Kindern, nachgiebiger, liebevoller usw. aber wenn ich beobachte, dass die Eltern zum Enkelkind sind, wie es schon das Kind nicht mochte ist für mich klar, dass ich das Kind davor schützen kann. Als Kind hat man nicht die Wahl, musste da sein, das eigene Kind muss es nicht.
Meine sind alle nicht alleine bei meiner Mutter Zuhause aus dem Grund. Nächste Woche geht der Große mit ihr ins Kino, aber das ist öffentlich, da ist "unser Risiko" nicht so da. Besuche nur mit mir. So geht es mir gut damit, für alles weitere besteht keine Notwendigkeit und zum Glück auch keine weiteren Erwartungen oder Wünsche von ihrer Seite. Bei den Schwiegereltern würde ich alle sofort mehrere Wochen lassen wenn notwendig, ohne mich zu sorgen. Nur um meine Sehnsucht dann :-)
Also, ihr habt ja teilweise echt schlechte Eltern, wenn ich das so lesen. Wenn mann die Kinder nicht den eigenen Eltern anvertrauen kann, wenn dann????? Zur Ausgangssituation: Also ich finde auch ein Kleinkind kann schon bei Oma und Opa schlafen, warum auch nicht. Meine kleine (2Jahre) hat das von Anfang an gerne gemacht. Und beide Oma´s und Opa´s freunen sich sehr. Und wir haben Zeit für die anderen Kinder. Und wenn mein Sohn so in einem halben Jahr abgestillt ist, schläft er auch da. Also du solltest deiner Mutter schon vertrauen. Und jeder Mensch ist anders. Sie tut deiner Kleinen ja nichts. Und vieleicht denkt sie ja auch noch mal darüber nach und reagiert das nächste mal anders. Den ein Kind sollte gerne zur Oma gehen und da nicht angepflaumt werden. Aber wie schon geschrieben wurde, kannst es ja nicht immer in Watte packen. Wobei eine Oma schon zum Verwöhnen da sein sollte.
Man muss keine "schlechten Eltern" haben, um zu entscheiden dass man sein Kind lieber einer qualifizierteren Person überläßt. Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter sind "schlechte Mütter" und trotzdem sehe ich keinen Grund dass mein Kind dort übernachten soll. Ein Nachmittagsbesuch ist m.E. mehr als ausreichend.
Naja, sehe das etwas anders! Meine Eltern waren immer Liebevoll zu mir und meine Schwiegereltern, auch wenn sie mal nerven, auch. Ich gebe ihn die Kinder gerne, so haben wir Zeit für uns, die Kinder freuen sich und die Großeltern sind Habby. Es tut allen gut, warum sollte ich denen das nicht gönnen? Jetzt waren die Zwillinge zwei Tage bei Schwiegereltern, waren schwimmen und im Kino. Die kleine war bei meinen Eltern, war auf den Spielplatz, und hat mit ihrem Cousen gespielt. Ich hatte nur mal Zeit für das Baby, das war herlich. Und alle KInder waren Glücklich und die Mama auch.
Versteh mich nicht falsch, meine Mutter war auch immer liebevoll und ich verehre meine Schwiegermutter. Die Großeltern können die Kinder sehr gern verwöhnen, ich finde das gut. Aber wenn es um mehr als einen Besuch geht, möchte ich jemanden Professionelles für die Kinderbetreuung.
Klar, wenn ich wieder Arbeiten gehen müsste, würde ich auch nicht wollen das die Kinder 5 Tage die Wochen bei meinen Eltern bez. Schwiegereltern sind. Dafür gibt es dann Kindergärten, Tagsmütter oder so. Wenn wir abends weg sind, haben wir auch eine "professionelle" Babysitterin, da mein Baby krank ist, und sie ist Hebamme und Erzieherin und kennt sich mit den Technicken der wiederbelebung von Säuglingen bedinen des Montors und so weiter besser aus wie meine Mutter.
Aber wenn die Mädels am WE mit Oma und Opa schwimmen gehen und da schlafen, finde ich es toll. Dafür muss ja keine eine Ausbildung haben!
Sie müssen die Kinder nur lieben und bereit sein alles für sie zu geben!
Meine Kinder haben sich auch immer gefreut, wen wir Oma besuchen und das ist auch so geblieben. Das heißt aber nicht, dass ich meinen Eltern zugetraut hätte die nötigen Nerven und Sensibilität zu haben, die ich erwarten würde. Demzufolge hätte ich keinen netten kinderfreien entspannten Abend gehabt. Sich auf den Besuch freuen ist doch auch okay. Wenn die Kinder es nicht anders kennen auch kein Verlust.
ist bei uns auch so und war immer ein grund, unsere kinder nicht länger alleine bei oma und opa zu lassen. wir sind auf distanz gegangen. besuche ja, aber nur kurz und niemals die kinder alleine dort lassen. ist bei uns aber auch leicht, die großeltern wohnen über 200 km weit weg.
Ich perönlich hielte es für unverhältnissmässig nur wegen dieser einer Sache jetzt die ganze Kind-Oma Beziehung in Frage zu stellen und die Besuche zu vermeiden oder Kind nicht mehr alleine zur Oma zu geben. Auch wir Eltern sind nicht immer perfekt, geduldig und liebevoll, auch wir sind mal ungeduldig und genervt. Ich finde, dies sollte man auch andere Betreuungsperosnen wie Grosseltern u.ä. zugestehen. Das Kind kann damit m.E. problemlos umgehen. Auch meine Mutter macht nicht alles so, wie ich es machen würde und manche Sachen gefallen mir auch nicht, dennoch ist dies für mich kein Grund mein Kind nicht zu ihr zu geben, weil ich weiss, dass sie im Grossen und Ganzen ihre Sache gut macht. Denn wie oben gesagt, ich weiss auch, dass ich nicht perfekt bin und in manchen Situationen falsch reagiere, dies gestehe ich ihr dann aber auch zu.
Die letzten 10 Beiträge
- Habe ich richtig entschieden?
- Partnerschaft nach Geburt
- Partner kauft kleine Wohnung trotz anderer Pläne
- Trennung in der Schwangerschaft?
- Nach geburt partnr zieht sich irgentwie zurück.
- Partner will mit seiner Mutter verreisen, 6 Monate altes Baby
- Mein Mann kontrolliert mich
- Wie soll ich ihr Verhalten deuten?
- Mein Partner beteiligt sich nicht finanziell – wie würdet ihr reagieren?
- Partner gibt Geld für Ü18 Seiten aus