Elternforum Partnerschaft

"Wenn es keinen Anspruch auf Ewigkeit erhebt, ist es keine Liebe."

"Wenn es keinen Anspruch auf Ewigkeit erhebt, ist es keine Liebe."

babyfelix

Beitrag melden

Stimmt diese Satz? Oder ist das nur dummes Geschwätz?


Patti1977

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

ich bin der meinung, dass liebe genauso der persönlichen wandlung unterliegt wie alles andere auch. anspruch auf ewigkeit nein, anspruch auf die ewigkeit der jetzigen situation kommt dem schon eher nahe. liebe ist für mich wohlfühlen und das tue ich mich jetzt und hier und was in 5 jahren mit mir ist, wie ich mich dann fühle etc. darüber denk ich nicht nach.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

nein, liebe muss nicht ewig sein. sie kann auch begrenzt und kurz wertvoll sein ( dann vielleicht doch für ewig) diese erwartungshaltung zerstört m.M.n. viele sachen, an denen man sich gegenwärtig erfreuen kann und mit denen man liebe empfinden kann. ich denke es ist nicht die anspruch auf ewigkeit sondern die bereitschaft , das JETZT zu genießen als wäre es für die ewigkeit. dazwischen liegt eine illusion. nicht mehr aber auch nicht weniger. manchmal meinen wir diese illusion zu brauchen. aber dann sind wir nicht frei. lg lucia


babyfelix

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Das war sehr schön. Danke!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

Eitles Geschwätz in meinen Augen. Die einzige Ewigkeit, die wir haben, ist das JETZT.


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

Blödsinn. Und ganz nebenbei: Ich finde diese Definitionsversuche von "Liebe" eh immer total sinnlos. Eigentlich finde ich auch die Frage sinnlos: Liebst Du ihn/sie (noch)? Ich glaube, auf diese Frage gibt es so keine Antwort. Zumal für jeden Liebe etwas anderes ist. Kann man eben nicht messen wie mit einem Thermometer.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

wieso ist die frage nach der ob- liebe sinnlos??? man fragt ja nicht: liebst du ihn/sie noch, so wie ICH liebe definiere, sondern man fragt: liebst du sie/ihn noch nach der jeweils eigenen definition des befragten. nicht der fragende soll messen, sondern der gefragte soll sich bewußt werden/sein, was da noch ist. oder nicht ist.


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Naja, ich kann so Einzelfragen beantworten. Ob ich gern mit ihm zusammen bin, ob ich ihn attraktiv finde, ob ich ihn nach einer Weile vermisse, ob wir viel streiten, ob wir uns unterstützen, ob wir sexuell harmonieren, ob wir ähnliche Sichtweisen auf die Welt haben usw. Und aus diesem Gesamtbild ergibt sich dann, ob ich ihn "liebe". Das Gefühl von Liebe unabhängig von den genannten Aspekten halte ich irgendwie für konstruiert. Aber vielleicht bin ich zu sehr Rationalist.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

ich sehe das ja an sich auch eher pragmatisch, aber in diesem falle kann ich mir durchaus die frage nach dem gesamtpaket vorstellen. so liest sich das fast nach abhakeln und "na wer-weiß-vielleicht-gibt-es-noch-mehr?"


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

Ich glaube, Liebe ist mehr als die Summe ihrer Teile. Deswegen halte ich die Frage nach der Liebe für berechtigt. Gruß, Elisabeth.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

das hast du wieder schön gesagt. und ganz hochdeutsch


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Naja, vielleicht drücke ich mich ja wirklich zu nüchtern aus. Und ich bin mir ganz sicher, dass das was da zwischen mir und meinem Mann ist, gemeinhin als Liebe bezeichnet wird. Am ehesten kann ich das vielleicht noch fühlen, wenn ich darüber nachdenke, wie es mir ohne ihn gehen würde. Sehr schlecht nämlich. Und das Verliebtheitsgefühl stellt sich auch noch hin und wieder ein. Natürlich nach 11 Jahren nicht mehr jeden Tag, aber manchmal schon, in besonderen Situationen. Aber Verliebtheit ist ja dann wieder keine Liebe.


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

Sehr gut finde ich meine Meinung dazu auch bei Hase67 unten wieder. Kurz, knapp und treffend. LG, Stefanie


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

pseudotiefsinnig? danke auch.


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Nein, das hast Du falsch verstanden. Ich meinte nicht Dich, sondern die Ausgangsfrage mit der Ewigkeit und der Liebe. Das hört sich irgendwie hochtrabend an und am Ende ist nix dahinter. Wie soll man wissen, ob etwas für die Ewigkeit ist? Aber vor hat das doch am Anfang einer Beziehung erstmal (fast) jeder, oder? Sorry, wollte niemanden irgendwie beleidigen.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

ach du, bevor ich beleidigt bin, da muß schon ganz schön was geschrieben werden bin ja nu schon in 2.ehe verheiratet und glaubte auch beim ersten mal dran, bzw ist der begriff ewigkeit so absurd, daß man dazu gerne abnickt----ohne zu wissen, was es bedeutet...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

Den Ewigkeitsanspruch würde ich auch nicht unterschreiben. Vielleicht macht eine Scheidung zynisch - aber wenn die Ewigkeit nur 8 Jahre dauert, dann hinterläßt das Spuren. Ich ziehe den Altersjoker - für mich, ich bin zu alt für die Ewigkeit. Andererseits, wenn ich diverse mit bekannte Pubertisten anschaue: Irgendwie ist es doch auch ganz schön, wenn nach zwei Wochen die Ewigkeit anfängt und für immer dauert, oder bis zur nächsten Ewigkeit.


mama.frosch

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

warum würde es dir ohne ihn sehr schlecht gehen?


glückskugel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Weil ich ihn liebe Weiß nicht so recht, worauf Du mit Deiner Frage hinaus willst. Falls es in die Richtung geht, dass frau ihr Glück nicht von einem Mann abhängig machen soll, dann bin ich sicher die Letzte, der man das sagen muss. Aber traurig kann man ja schon sein, wenn man überlegt, dass der Partner plötzlich nicht mehr an der Seite wäre.


mama.frosch

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von glückskugel

neenee so meinte ich das auch nciht es kann einem halt schleht gehen wenn jemand nicht mehr da ist weil man was von ihm braucht; oder eben weil man ihn --- liebt und er mit seinem fehlen von dieser warte aus eine lücke hinterlassen würde, die schmerzt.


Leena

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

...das Thema hatte ich damals mit dem Vater meines ältesten Kindes. Ich war damals in ihn verliebt, er war in mich verliebt - aber er war der Meinung, er ist nur bereit, daraus auch eine Beziehung zu machen, wenn ich ihm verspreche, es wäre für die Ewigkeit. Mein ehrliches Versprechen, es wäre für jetzt und ich wolle einfach das Jetzt mit ihm genießen, war ihm zu wenig - aber weil ich verliebt war, habe ich ihm dann doch mehr versprochen - mehr, als ich ehrlicherweise eigentlich hätte versprechen können... letztlich ist die Beziehung schief gegangen und er hat mir nie verziehen, dass ich dieses Versprochen nicht gehalten habe... Meine Quintessenz vom Ganzen wäre - ich habe ihn geliebt, aber ich habe ihn nicht genug geliebt für ein ganzes Leben. Liebe war's schon - aber eben nicht genug.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Leena

wenn ich ihm verspreche, es wäre für die Ewigkeit Für jeden realistischen Menschen ist diese Forderung abschreckend. ich Wäre schreiend davongerannt. Liebe ist für das Jetzt. wer ewige Liebe einfordert hat selber ein Problem mit der Emotion Liebe.


Leena

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ich weiß nicht, ob jemand, der "ewige Liebe" einfordert, wirklich zwangsläufig selbst ein "Problem mit der Emotion Liebe" haben muss. Ich denke, es gibt einfach Menschen, die sind sehr jung... wenn ich an Romeo und Julia denke, meine Güte, die waren vielleicht 16, und ich schätze, die hätten sich schon "ewige Liebe" versprochen bzw. haben sich wegen dem anderen auch noch umgebracht... oder denk an die "Leiden des jungen Werther" und was da alles in der Literatur herumläuft, da ist diese Sorte Liebe, glaube ich, gar nicht so selten. Wobei man sich sicherlich streiten könnte, ob Romeo, Julia, Werther und co. wirklich in die ach so geliebte Person verliebt waren oder vielleicht auch in die Liebe an sich. Bei meinem Ex-Partner glaube ich allerdings eher, es lag weniger an seiner Jugend oder einem generellen Gefühlsüberschwang, sondern mehr an seinen bisherigen Erfahrung, seine Eltern hatten sich - nach ziemlich unschöner, langwieriger Vorgeschichte - getrennt, als er gerade 10 war, dann folgte eine richtig dicke Schlammschlacht mit allem Drum und Dran, die Mutter hat den Kindern den Vater erfolgreich madig gemacht, und ich glaube, der Vater war gar nicht so böse, dass er sich nicht mehr kümmern "durfte" und somit für ihn einfach die Mutter "die Böse" war und alles nicht seine Schuld und er fein aus der Nummer raus... ich glaube, mein Ex-Partner hatte da einfach fürchterlich Angst, jemanden so nahe an sich heran zu lassen, dass er (wieder) von einem geliebten Menschen verletzten und verlassen werden könnte. Es hat nicht funktioniert... :-( Aber ehrlicherweise muss ich auch zugeben, was ich ihm gegenüber empfunden habe, war ein "ich liebe dich jetzt und will jetzt nicht ohne dich, und was später mal sein wird, daran will ich nicht denken!", was zum Guttteil ein "ich kann mir vorstellen, dass es eben nicht für die Ewigkeit ist" inkludiert. Meine Schuld, ich weiß, wenn ich älter bzw. weiser gewesen wäre, hätte ich besser die Finger von ihm gelassen, so habe ich ihn mir quasi zu meinen Konditionen "genommen", also Liebe im Hier und Jetzt und später - keine Ahnung!, und seine Angst vor dem Verletzt- und Verlassen-Werden nicht als so abgrundtief erkannt, wie sie war, und sie letztlich nicht wirklich ernst genommen.Der Teil tut mir ja auch leid - andererseits, wenn ich seine Angst damals als das erkannt hätte, was sie war, wäre ich "schreiend davon gelaufen", weil ich diese Art Emotion erschreckend finde, sie nimmt einem jede Luft zum Atmen... Trotzdem muss ich zugeben - meinem jetzigen Partner kann ich versprechen, ich liebe ihn jetzt und ich wünsche mir jetzt von ganzem Herzen, dass es für immer ist. Sonst hätte ich auch nicht geheiratet... Und zum Heiraten hat meine Liebe bei meinem Ex-Partner von Anfang an nicht gereicht, wir waren nur jahrelang verlobt - da hatte er sein Versprechen, und ich konnte mich vor der Einlösung noch drücken. So gesehen - ich habe ihn geliebt, aber nicht genug. Ich hatte ihm, genau das, schon während der Beziehung einmal gesagt - daraufhin war er so am Boden zerstört, dass ich das nicht ertragen wollte...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

Hi, das ist pseudotiefsinniges Gewäsch. LG Nicole


mams

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

jeder sieht es anders. jeder hat andere erfahrungen im leben gemacht, die die meinung dazu beeinflussen. deshalb kann man nicht sagen JA oder NEIN. beides ist falsch und beides ist richtig. ich persönlich würde zustimmen. aber ich kann auch verstehen, dass menschen das anders sehen und nicht zustimmen. lieben können sie deshalb trotzdem.


Sanbee

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

Für mich stimmt dieser Satz! Eine Ehe eingehen ohne zumindest den Wunsch und die Bereitschaft zu haben, dass es "ewig" dauert, käme für mich nicht in Frage. Wenn ich mein "Ja" einem Menschen geben kann im Hinblick darauf mit ihm in allen Lebenslagen alt zu werden, dann weiß ich, dass es Liebe ist. Eine Ehe die ich nur im "Jetzt" lebe hat für MICH keine Beständigkeit... Aber jeder Mensch ist anders. Die einen brauchen das Unverbindliche und andere den Gedanken an die "Ewigkeit"... Deshalb ist das nur meine Meinung dazu...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sanbee

Du KANNST aber nur im Jetzt leben. Schon gemerkt? Es ist immer jetzt.


Leena

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sanbee

"Eine Ehe eingehen ohne zumindest den Wunsch und die Bereitschaft zu haben, dass es "ewig" dauert, käme für mich nicht in Frage. Wenn ich mein "Ja" einem Menschen geben kann im Hinblick darauf mit ihm in allen Lebenslagen alt zu werden, dann weiß ich, dass es Liebe ist." Ja, ich habe auch erst geheiratet, als ich den Mann getroffen hatte, bei dem ich mir vorstellen konnte, ihn unbedingt auch den Rest unserer Leben lieben zu können. Aber ich hatte auch vorher schon geliebt, Liebe muss doch nicht gleich Ehe sein. *kopfkratz*


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sanbee

Ich habe nicht jeden Mann gleich geheiratet, den ich geliebt habe.....


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von babyfelix

Liebe ist Liebe solange man liebt. Durch Umstände kann die Liebe erlöschen. Und trotzdem war es mal Liebe. Das ist ein Satz der auf der rosaroten Wolke formuliert wurde. Im Alltag angekommen ist Liebe manchmal harte Arbeit. Um sie zu erhalten. Da zeigt sich wie tief die Liebe ist.