Elternforum Partnerschaft

Von Partnerschaft zur Familie (Geld, Aufgaben...)

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Hallo Ihr Lieben- Normalerweise bin ich im s-w-n Mai Forum aktiv. Folgende Fragen bzw deren Antowrt darauf interessieren mich brennend. Vielleicht wisst ihr ein paar NAtworten? Wäre ganz nett. Grüße Melitta die im Mai Mama wird. Hallo Schonmamis! Sagt mal, wie war das eigentlich, als auf einmal aus der Partnerschaft eine Familie geworden ist? Wie war das, als ihr von Mann und Frau auch in die Rolle von Mutter und Vater geschlupft seid? Wie ist das im Alltag? Wie ist das Gefühl, wenn man von der Arbeitswelt in die Haushalts/Babywelt wechselt? Wie habt ihr das mit dem Finanziellen geregelt? Auf einmal nur noch ein aktives Einkommen? Auf welches Konto? Wie schnell findet man sich denn in die neuen Lebensrollen ein? Wo bleibt die Partnerschaft vor lauter Babyglück/stress? Ich weiß, alles sehr persönlich, aber irgendwie wird doch alles anders, oder nicht? Und wenn ja, Wie anders? Grüße Melitta


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also bin im märz mama geworden und eigentlich find ich es nicht viel anders als vorher!ihr werdet das schon hin kriegen!die einzige devise nicht stressen lassen und miteinander reden!man kann sich auch abwechseln mit dem kleinen und wegen beziehung irgendwann schläft das kind auch mal;)!da wir eh nur ein konto hatten ging alles da drauf und wenn man ein bischen rechnet(weiss ja nicht wieviel ihr zur verfügung habt)geht das alles!ansonsten lasst es einfach auf euch zukommen!es ist das beste und schönste was einem passieren kann! lg nadine (die hier eigentlich sonst nicht schreibt sondern eher mitliest)


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Hallo, also zum Thema Konto kann ich nur sagen. Macht ein gemeinsames Haushaltskonto und behaltet weiter eure eigenen Konten. Wenn du nicht mehr arbeitest oder Erziehungsgeld und Kindergeld bekommst, geht es auf dein Konto, der Verdienst deine Mannes auf seins. Dann rechnet ihr prozentuall zum Verhältnis des Verdienstes aus, was ihr auf das gemeinsame Konto einzahlt für alle Ausgaben. Der Rest ist halt Taschengeld. Davon kannst du deinem Mann mal ein Geschenk kaufen ohne das du ihm erklären musst wofür du bitte xxxEuro vom Konto abgehoben hast. Oder eben mal das schicke paar Schuhe was eigentlich 100 Euro kostet und ihm sagst es kostet "nur" 35 Euro, lach. Ich finde sowas ist auch wichtig in einer Beziehung. Ein wenig Eigenständigkeit ohne dem anderen alles erzählen zu müssen. Es geht hier nicht um grosse Geheimnisse sondern um ein Stück "Ich selbst". Das ist und war mit immer besonders wichtig. Lieben Gruss Pinky (schon so lange Alleinerziehend das ich mir nur noch getrennte Wohnungen vorstellen kann UND getrennte Konten, grins)


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Hallo! Erst mal: ihr bleibt die gleichen Menschen. Aber es ändert sich schon sehr viel. Ich habe es im Forum schon öfter gesagt, aber mit gefällt das Beispiel sehr gut (von einer Familientherapeutin, die im Kindergarten mal einen Vortrag gehalten hat). Die Beziehung/Familie ist wie ein Mobile. Immer, wenn eine Person (Gewicht) dazu kommt, wird alles durcheinandergewirbelt, es ist im Ungleichgewicht. So langsam tariert sich alles aus, bis jeder seinen Platz gefunden hat und das Mobile wieder zur Ruhe kommt. Und wenn ein zweites oder drittes Kind kommt: auf ein Neues. Die Zeit, bis alles zur Ruhe kommt, verläuft unterschiedlich. Manche müssen kämpfen, manche finden sehr schnell ein Verhältnis, bei dem sich alle wohl fühlen. Aber Arbeit ist es auf jeden Fall und ich kenne kein Paar, das nach der Geburt (bzw. ein paar Wochen später) keinen Durchhänger hatte. Der, der in der Zeit mehr daheim ist, ändert seine Rolle komplett. Und Väter machen sich häufig vor der Geburt falsche Vorstellungen, wie das abläuft. Ich finde, darauf sollte man gefasst sein. Man sollte sich nicht alles wie im Himmel vorzustellen, wenn man erst mal alle Sorgen um Geburt und ob das Kind gesund ist, überwunden hat. Und auch nicht gleich an der Partnerschaft zweifeln, wenn einer plötzlich den Depri kriegt und hadert. Ich habe nach dem ersten Kind gleich nach dem Mutterschutz voll gearbeitet und mein Mann auch. Inklusive Dienstreisen. Ging damals aus verschiedenen Gründen nicht anders. Ich fand das so super anstrengend, ich war nur noch froh, als ich danach erst Mal zu Hause bleiben "durfte" (ich habe noch einen Tag die Woche gearbeitet). Bis ich den Hausfrauen-Mutter-Blues bekam, hat dann sehr, sehr lange gedauert. Es war einfach so schön, als der Schmerz nachließ ;-) Was das Geld betraf, hatte ich keine Schwierigkeiten. Wir hatten vorher zwei Konten und haben sie heute noch. Ich hatte auch kein Problem, das Gehalt meines Mannes auch als "meins" zu sehen, genauso, wie das Kindergeld uns allen gehörte. Da ich früher mit dem Studium fertig war und lange mehr verdient hatte, war das immer ein Geben und Nehmen, mal kam mehr von dem einen, mal mehr von dem anderen. Ich wünsche Euch, dass Ihr alles super packt und alles Gute für die Geburt Karina


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Hallo also bei uns ist es so dass wir beide arbeiten, meine Mutter passt in der Zeit auf unsere Tochter auf. Somit hat jeder auch noch sein Konto und das ist gut so. Ansonsten hat sich das ganze Leben verändert. ich sehe zu dass ich nach der arbeit mehr abschalte, was ich vorher nicht getan habe. Ansonsten ist es so dass wir viel am WE unternehmen was sonst nie der Fall war. Es hat sich alles sehr gut eingespielt nachdem unsere Tochter endlich zuhause war. Liebe Grüße Roxy mit Melina (26. SSW, 420g)


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Ihr habt ja wirklich interessante Aspekte genannt. Ich freu mich ja auch drauf, aber es heißt immer, dass dann der Mann, der Sex, die Partnerschaft ganz doll ins Hintertreffen geraten (können) und jede Menge Zusatzstress vorprogrammiert ist. Das wollte ich irgendwie gerne vermeiden. Und in den "Babybüchern" steht darüber gar nichts :-(. Also Danke noch mal. Ach ja- im Moment sieht es so aus, als ob ich weiter außer Haus arbeite und der Vater nach dem Muschu inhouse Dienst macht. Grüße Melitta