bianca1990
Hallo jetzt schreibe ich auch mal hier ;) Mein Partner scheint momentan ziemlich "verwirrt" zu sein kp wie ich es anders ausdrücken soll . AUf der einen Seite sagt er , er würde mich lieben etc pp . Auf der anderen sagt er , er würde gerne sein Leben nochmal von 0 beginnen sprich ne eigene whg andere arbeit . Er scheint unzufrieden zu sein er weiß aber auch nicht warum genau . Manchmal kommt es mir so vor als wäre er in der sog. Midlife Crisis aber mit 23 wäre das schon arg früh ;) Heute hatten wir wieder ein solches Gespräch das er lieber ne eig whg hätte mehr feiern will . Eig so finde ich führen wir ein gutes geregeltes Leben wir gehen beide VZ arbeiten unser Sohn ist mittlerweile 20 Monate alt . Er bringt ihn morgens zur Tamu (da ich shcon sehr früh arbeite) ich hohle den kleinen ab und wenn wir zsm frei haben machen wir ausflüge so wie es eine ganz normale Fam. macht . Aber es scheint ihm nicht genug zu sien . Dazu muss ich sagen das er jeden Freitag mit seinen Arbeitskolegen feiern geht und das auch gerne lange und wild . Also is doch eig der ausgleich da . Ich Versteh ihn einfach nicht mehr :/ hat jemand hier auch ähnliche Erfahrungen gemacht ? Denn auf dauer kann es so nicht weiter gehen wenn er nicht endlich weiß was er will :/ Vielen Dank schoneinmal fürs Lesen und Antworten LG Bianca
zuerst hab ich mir gedacht "lass ihn doch"... es ist normal, dass Menschen ihr Leben überdenken, es auch mal total umkrempeln wollen, irgendwann... 2. Jugend, 3., 4. ... Andererseits, bei 23 hätt ich bei nem Mann gesagt, können das noch die Nachwehen der Pubertät sein. Dass er dich liebt und den Drang nach einem Neuanfang, von 0, WG etc. hat, kann ich gut nachempfinden, denn so geht es MIR gerade, und ich bin eine Frau in einer langjährigen festen Beziehung. Man kann jemanden sehr wohl lieben und aber Klammerei nicht haben oder einfach frei, jung und auch mal alleine sein wollen (obwohl man sich voll zu der Beziehung bekennt), v.a. wenn man das vorher nicht so hatte (ist bei mir so). Als ich dann aber gelesen habe, dass ihr ein gemeinsames, noch sehr kleines Kind habt, hat sich meine Meinung radikal geändert: Er hat ein KIND! Und damit die Verantwortung, sich wie ein Vater um es zu kümmern, d.h. dann, wenn er dran ist, mit Kinderbetreuung, sich nicht zu besaufen sondern eben einfach Brei zu füttern etc! Und eigentlich hat er dir ggü. damit auch eine deutlich verbindlichere partnerschatfliche Verpflichtung als ohne Kind. Nur, wie das in der Liebe so ist: Zuneigung kann man nicht erzwingen oder herbeizaubern. Das klingt nach einer schwierigen Situation für Euch drei!
Meine Freundin und ihr Freund haben 2 Kinder (7,4). Sie haben zusammen gewohnt. Als der Kleinste 1 Jahr alt wurde folgte die Trennung, Begründung von ihm "er braucht seine Freiheit,er ist so nicht glücklich. " Seitdem leben sie getrennt, sind jedoch wieder ein Paar, nur ebend mit getrennten Wohnungen. Beide sind glücklich miteinander und auch die Kinder leiden nicht. Es war hart für meine Freundin,aber sie hat sich damit abgefunden. Sie lieben sich, er kümmert sich toll um die Kinder. Manche Männer sind etwas anders...
hmmm, mit 23 hatte ich anderes im sinn als ein geregeltes familienleben. das wäre mir zu bieder gewesen. ich wollte raus, mich ungebunden bewegen, unternehmen, urlaub etc. das wäre mit kind nicht so möglich gewesen. wahrscheinlich sieht er bei seinen freunden, wie unabhängig sie sind. nicht für jeden 23jährigen sind familienausflüge ausfüllend. er schwebt zwischen "leben" wollen und familie. schwierig. eine rat habe ich nicht aber diesen fluchtgedanken kann ich schon etwas nachvollziehen, wenn ich mich in dem alter sehen würde.
ich kann das schon nachvollziehen von deineim Partner vllt ist er selber noch nicht bereit dazu sondern träumt von freiheit, aber mal ganz ehrllich was will er machen wenn er sich ne eigene wohnung sucht und uebers wochenende das kind zu sich nehmen muss ( da am wochenende meistens die väter / bei trennung das kind haben) also wäre das wieder passe mit der freiheit, das hätte er sich frueher ueberlegen mmuessen er kann eigentlich relativ froh sein das er dich hat und du ihn einmal die woche entgegenkommst und ihn feiern lässt.. Bei einer trennung könnte er das nicht wenn er den kleinen am wochenende nehmen sollte ( denn der kleine hat ja auch ein recht auf sein vater )
Er ist Vater geworden als andere noch Playstation zockten und wahrscheinlich noch durch die Betten sprangen... er möchte zurückspulen und einiges anders machen... finde ich nicht so außergewöhnlich. Das hat nichts damit zu tun, dass er dich und sein Kind nicht liebt. Wünschst du dir nie es mal wieder richtig krachen zu lassen ohne Verpflichtungen? Das tun sicher viele aber er spricht es aus.
klar kann man jetzt leicht sagen: ihr wart halt sehr jung, als ihr eltern wurdet und geheiratet habt... aber das ist kein Grund für dieses verhalten. Er hat nunmal familie und sich drum zu kümmern, gehören ja immer zwei dazu. Er hat eh schon freiheiten, du gehst auch arbeiten und verdienst geld, also was will er noch? will er sein eigenes leben leben, aber dennoch zuhause ein frauchen haben, die sich ums kind kümmert, putzt und kocht und ab und an mal geliebte ist? das geht nicht ... entweder oder.
in dem Alter wollte mein Mann auch nur Party und einfach Leben ohne Verantwortung - und ich eigentlich auch. Es hat lange gedauert bis wir einen Weg gefunden haben - er wollte noch feiern und saufen - ich wollte nach Hause - mich hat es generevt wenn wir zusammen wo ankamen und alleine nach Hause ging. Man lernt wenn man nicht aufgibt - aber evtl. gibt's Du Deinem Freund die Möglichkeit sich etwas auszuleben - denn wenn er sich zu eingeengt fühlt kann es sein er kratzt wirklich komplett die Kurve. Mit 23 sind Männer noch lange nicht so erwachsen wie Frauen - und eigentlich haben die Männer damals in meiner Clique so um die 25 so langsam ein "normalere" Leben geführt. Er meint etwas zu vermissen - und teilweise stimmt es auch - das was man als junger Mensch verpasst kann man im Alter nicht mehr nachholen. Wie wollten beide nicht vermissen was wir erlebt haben und sind mit 30 Eltern geworden - und das war richtig so - wir konnten uns beide darauf einlassen und haben sämtliche höhen und tiefen bis daher super zusammen überstanden. Es ist schwer und die meiste Arbeit wird an Dir hängen weil Euer Kind noch da ist - aber gib ihm die Freiheiten - wenn ihr eine gute und sichere Bindung habt dann gibt ihr das keinen Abbruch im Gegenteil sie wird enger werden. Wir haben daraus gelernt dass jeder von uns andere Bedürfnisse hat - und mein Mann geht noch immer für sich auf Tour weil er es einfach braucht und er ist 44 - aber er geniest auch das Familienleben - weil er alles erlebt hat was für ihn wichtig war. Vielleicht kannst Du ihm diese Freiheiten geben - entweder ihr wachst dadurch zusammen - oder es geht auseinander - was es aber auch tun würde wenn er weiter fest ins Familienleben eingebunden wird. Gruß Putizi
Er scheint das Gefühl zu haben, zu früh Familie bekommen zu haben - und ganz unwahr ist das ja auch nicht. Wahrscheinlich sieht er bei einigen Kumpels, dass die noch ungebunden und frei sind, und fühlt sich selbst etwas zu kurz gekommen. Das Durchschnittsalter beim ersten Kind beträgt heute mehr als 29 Jahre. Und außerdem: Gerade Männer sind ja mit Anfang 20 (als Euer Kind kam) meist noch wesentlich unreifer als gleichaltrige Frauen. Ich glaub', Euer Problem kann man nicht in kurzer Zeit lösen. Dein Freund wird noch ein paar Jahre brauchen, um ganz erwachsen zu werden und um in seiner Rolle als Familienvater anzukommen - und ich fürchte, man kann diesen Weg nicht abkürzen, den muss er einfach gehen. Ich wünsche Dir, dass er das hinkriegt, ohne zu starke Fluchttendenzen zu haben. LG
Hallo Bianca, ich glaube das geht fast jedem so, der jung Vater/Mutter wird. Ich wollte eine ähnliche Frage stellen, da habe ich deine gesehen. Ich bin jetzt 24-Jahre alt und zweifache Mutter (4Monate und 24Monate) und manchmal denke ich auch, dass ich etwas "verpasse". Vor allem weil ich studiere und so nur unter jungen Leuten ohne Familie bin. Ich kenne auch niemandem in meinem Alter mit Familie. Natürlich höre ich in der Uni beinahe täglich, was ich alles dadurch verpasse, dass ich Kinder habe, nicht Weggehe etc... Wenn ich einen schlechten Tag habe, ich mal wieder abends oder das We alleine zu Hause sitze, oder eine Freundin ohne mich Geburtstag feiert,... denke ich auch so. In letzter Zeit mehr als früher. Mein Mann ist schon 32 und ich glaube ihm geht es ähnlich wie deinem Freund. Er sagt das nicht, aber es gibt vieles was dafür spricht: Er verbringt mehr Zeit außer Haus, als bevor er Vater geworden ist. Er trinkt deutlich öfter richtig viel, als bevor er Vater geworden ist. Er hat seine hilfsbereite Seite entdeckt und hilft gerne allen und jedem (aber bis er zu Hause etwas macht, warte ich lange) Er macht Sachen, die er früher nicht mochte. Er fragt mich, ob es ok ist wenn er weg geht, aber im Endeffekt spielt meine Meinung keine Rolle oder ob ich gerne mit ihm etwas unternehmen würde, was geplant habe etc. Wir waren fünf Jahre zusammen bevor das erste Kind kam und haben uns beide bewusst dafür entschieden, erst geheiratet. Aber jetzt sieht es doch so aus, dass ich meine Freizeit mit den Kindern verbringe und er eben macht was er möchte (also feiern, Freunde treffen, ...), was sich eben so ergibt. Ich bin mit der Situation nicht ganz glücklich, ich habe mir das auch anders vorgestellt, verstehen kann ich sein Verhalten auch nicht immer, aber ich komme damit klar. Für mich ist es besonders wichtig, dass wir eine Familie bleiben, deshalb stecke ich zurück. Für Männer ist es noch schwieriger, besonders wenn sie keine Männer mit Familie im Bekanntenkreis haben. Ich würde dir raten, versuche ihm möglichst viel Freiheit zu lassen. Bestehe nicht auf gemeinsame Unternehmungen, wenn er lieber etwas anderes machen möchte. Aber bitte ihn darum, sich zu überlegen, wie er sich die Zukunft vorstellt und überlege dir auch genau, wie viel Freiraum du ihm lassen kannst. Für mich würden getrennte Wohnungen auf keinen Fall in Frage kommen, aber wenn mein Mann möchte, kann er woanders übernachten. Versuche für ihn auch attraktiv als Partnerin zu sein, so wie es vor dem Kind war (auch wenn das vielleicht schwierig ist). Macht etwas gemiensam, auch wenn es nur zwei Stunden ist oder weniger. Ich schaue mit meinem Mann gemeinsam DVDs, wenn die Kinder schlafen. Das ist eine von wenigen Gelegenheiten wo wir vor allem ein Paar sind (und nicht Eltern). Mich würde interessieren, wie du weiter damit umgehst. Gerne kannst du mir auch per PN schreiben. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen. LG Isabel
Nein der ist nicht verwirrt. Wenn ich zurück denke an 23 - da wusste ich 0,0000 was ich wollte - nur dass ich auf keinen fall zusammenziehen oder mich sonstige fest binden wollte - egal wie sehr ich jemanden geliebt habe! Und die "ganz normale Familie" mit Ausflügen etc. Damals - nie und nimmer!
Vielen Dank für eure Antworten . Ich versuche ihm ja schon alle möglichen freiheiten zu geben aber immer ja und amen sagen kann ich auch nicht . Ich hoffe einfach das es in den nächsten Wochen/Monaten besser wird ... LG
Lass ihm seine Freiheiten und nimm dir auch welche... es sollte schon gerecht zugehen. Überlass ihm das Kind und mach auch etwas nettes.
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