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unzufrieden, jemand ein ohr für mich?

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hallo, ist zwar jetzt kein partnerschafftsproblem, fällt aber eher hier rein. (nachdem oder genau deswegen, weil man hier auch oft so tolle ratschläge bekommt) ich bin zur zeit sehr unzufrieden in meinen job. ich fühl mich auf der einen seite überlastet, auf der anderen nicht ausgelastet. überlastet weil ich einen beruf habe wo man immer wieder etwas dazu lernen sollte damit man weiter kommt. ich hab ganz oft das gefühl das ich lieber einen job machen möchte wo ich einfach alles kann. einen der halt nicht so schwer ist, wo jeden tag was neues dazu kommt. wo ich die arbeit behersche. abgesehen davon macht mir der job aber trozdem spass. und nicht ausgelastet weil ich in dieser firma irgentwie mitschwimme mit anderen, keine richtige aufgabe habe für die "ich" zuständig bin. ich fühl mich einfach nicht wertgeschätzt. immer wieder schau ich mir deshalb stellenanzeigen an. das was ich aber schnell wieder aufgebe. denn da habe ich das nächste problem. vollzeit kann ich nicht arbeiten, wegen den kindern. und teilzeit werde ich am lande eher nix bekommen in meiner berufssparte. das heißt ich müsste was komplett anderes nehmen. was ich ja einerseits auch ein bisschen will. (etwas wo ich nicht so viel lernen muss) das kann aber dann wieder nur ein hilfsjob sein. da denk ich mir aber wieder für was habe ich den etwas gelernt? wenn ich dann in einen job umsteige wo ich keine weiterbildungsmöglichkeiten habe? ich müsste prioritäten setzten und weiß aber nicht wo genau ich weiß einfach nicht was ich tun soll.... danke fürs lesen


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hallöchen, in was für einer branche bist du denn tätig? gibt es einen beruf den du lieber gelernt hättest als deinen jetzigen? wie ist denn das klima zu deinen kollegen /innen? was meinst du mit weiterkommen in deinem beruf? gibt es da ständig die möglichkeit aufzusteigen? vielleicht kannst du dir einen zweitjob als nebenverdienst suchen und wer weiß, vielleicht baut er dich mehr auf und du schwenkst über???


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hallo, in was für einer branche bist du denn tätig? -> grob umschrieben in der elektrotechnik branche. gibt es einen beruf den du lieber gelernt hättest als deinen jetzigen? -> den beruf an sich mag ich ja eh ganz gerne, nur das ständig neue, nicht mal das alte fertig gelernt kommt schon wieder was neues. wie ist denn das klima zu deinen kollegen /innen? -> das passt im großen und ganzen eh, ich werde zumindest nicht gemobbt was meinst du mit weiterkommen in deinem beruf? gibt es da ständig die möglichkeit aufzusteigen? -> naja, ich kann in dieser branche jede menge ausbildungen machen die mich quasi "qualifizierter" machen. und somit steigt auch mein tätigkeitsfeld. lg


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Hallo, wenn ich das richtig verstehe, machst du ein Art Springerjob, möchtest aber lieber ein festes Arbeitsgebiet haben. Das kann ich zum Teil nachvollziehen, weil ich auch in so einer Position bin. Das heisst dann natürlich, dass man sich oft ziemlich kurzfristig in neue Sachen reinarbeiten muss. Hat aber auch Vorteile, finde ich. Wenn ich da andere Kollegen sehe: erstens machen sie fast immer das gleiche und es fällt ihnen schwer, wenn nötig über den Tellerrand zu schauen und mal andere/neuere Technologien anzuwenden. Zweitens sind sie mehr oder wenig unabkömmlich, weil keiner so tief in der jeweiligen Materie steckt wie sie. Tendentiell haben sie viele Überstunden, müssen Rufbereitschaft leisten, Urlaub ewig vorher beantragen und bei schwerwiegenden Problemfällen sind sie die mit der Hauptverantwortung. Dass ich kein eigenes, festes Arbeitsgebiet habe, liegt aber auch mit daran, dass ich Teilzeit arbeite. Da kann ich oben genannte hohe Verfügbarkeit eben nicht leisten. Daher mache ich eher projektbezogen mal hier mal dort mit, leiste Zuarbeiten. Ist teilweise stressig, aber eben auch abwechslungsreicher und "freier". Schwafel, schwafel.. *seufz* Um zu meinem Rat zu kommen: sprich mit deiner Führungskraft über deine Wünsche (ggf. würde ich auch über eine Erhöhung der Stundenzahl nachdenken, fall nötig). Oder bewirb dich intern woandershin, wenn das nichts bringt. Eine Stelle zu kündigen, wo du die Arbeit im Grunde magst, Weiterbildungschancen hast und mit den Kollegen auskommst, halte ich für sehr riskant. Es kann dir so leicht passieren, dass du vom Regen in die Traufe kommst. Wenn du dich sehr gestresst fühlst, würde ich auch mal in den privaten Bereich gucken, ob die Ursachen zum Teil nicht auch dort liegen bzw. ob du nicht zumindest etwas Ausgleich zum Job finden kannst (z.B. öfter Kinder betreuuen und Sport treiben/erholen, Putzfrau einstellen, mal eine Kur machen..).