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Trennen?

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buffyschatz

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Hallo Miteinander, möchte mal gerne eueren Rat einholen. Mein Mann und ich haben 2 Kinder von 3 Jahren und 2 Jahren. Seit die Kinder auf der Welt sind gibt es häufig Streit zwischen uns. Ich kann nicht mehr mit ihm normal reden ohne das er anfängt zu schreien und auszuticken. Gestern z.B. habe ich ausgeschlafen und er ist mit den Kindern aufgestanden. Erst dachte ich, wow super, aber kaum bin ich um 9 in die Küche gekommen hatten wir schon Streit. Unsere Kinder würden nur schreien und er findet sie und jetzt kommt der Hammer, nur SCHEIßE!!! Ich wußte gar nicht was sagen, bin dann ins Wohnzimmer mit den Kindern und habe dort mit ihnen gespielt. Mittags ging er Motorradfahren und ich kam mir wieder alleinerziehend vor. Dazu sollte ich sagen, mein Mann kommt abends erst gegen 19.00 Uhr von der Arbeit nach hause, da schlafen unsere Kinder schon aber am Wochenende unternimmt er auch nix mit ihnen und das tut mir einfach weh. Bin total fertig und denke oft über Trennung nach. Vielleicht weiß jemand rat. Liebe meinen Mann aber wenn ich sehe wie er mit unseren Kindern umspringt könnt ich kotzen.


Yarvalla

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

Ganz ehrlich, wenn mein Mann so mit meinen Kindern umspringen würde und in deren gegenwart sagen würde, er fände sie scheisse; würd ich Koffer packen und wäre weg. Auch, wenn er es nicht vor den Kindern sagen würde, sowas geht gar nicht. Dein Mann wird sich ja mit dir für Kinder entschieden haben oder? Dann sollte er dazu stehen und mal versuchen klar zu kommen. Vielleicht ist er auch einfach überfordert im Moment? Geht doch mal zu einer Familientherapeutin. Haben wir auch gemacht, weil wir teilweise mit unserer Großen überfordert waren. Vielleicht kann dein Mann mit einem Menschen, der euch gegenüber neutral ist besser reden als mit dir? Viel Glück


mf4

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Warum dein mann so drauf ist weiß ich nicht aber ich würde in keinem Forum fragen, ob ich mich trennen soll. Würde der Vater seine Kinder scheiße finden würde ich schleunigst die Sache beenden und mich vom Acker machen bevor sie das mitbekommen und meinen sie wären scheiße... das kann nicht gut sein für ein Kind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

hat er wirklich gesagt, sie sind schei***?? zwei kinder mit 2 und 3 sind schon ziemlich anstrengend und wenn er sie sonst nicht sieht, sind sie ja quasi fremd für ihn. war das so geplant mit zwei kindern in dem abstand? wollte er an sich kinder haben? habt ihr finanzielle probleme? war er wirklich motorradfahren?


buffyschatz

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Ja, die Kinder waren von uns beiden so gewollt. Finanzielle Probleme bestehen nicht, klar haben wir etwas weniger Geld momentan aber ich gehe auf 400 Euro arbeiten und somit kommen wir über die runden. Klar, er geht jeden Sonntag motorradfahren wenn das Wetter gut ist und ich sitze da und fühle mich allein gelassen. Komm mir vor wie eine alleinerziehende Mutter. Eine Eheberatung habe ich auch mal vorgeschlagen aber das lehnt er ab. Und ich frage im Forum ob ich mich trennen soll um einfach ein paar Meinungen von ausenstehende Menschen zu bekommen. Möchte nicht immer meine Eltern damit belasten.


Bonniebee

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Naja, ob Du Dich trennen sollst oder nicht, kann Dir hier keiner sagen. Das musst Du schon selbst wissen bzw. herausfinden. Ich glaube, es geht Dir auch eher darum, Dich einfach mal auszusprechen, oder? Ich muss ehrlich sagen, ich finde es überhaupt nicht entschuldbar, dass er so redet. Mein Mann hat bestimmt auch seine Fehler, aber er würde in 100 Jahren nicht so etwas über seine Kinder oder sonst Jemanden aus der Familie sagen. Ich finde, da wird eine Grenze überschritten, und ich finde das überhaupt nicht normal. Ich finde es auch nicht normal, dass Dein Mann auch auf Dich oft verbal loszugehen scheint. Ich meine, wozu lebt man zusammen? Um sich wohlzufühlen, oder um sich unglücklich machen zu lassen? Doch letztlich nützt alles nix - Du allein musst entscheiden, ob Du Dich und die Kinder weiterhin abwerten und beschimpfen lassen willst - oder eben nicht. Müssen musst Du's nicht! LG


shinead

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Ich würde Männe gerade heraus fragen ob er sich trennen möchte. Wenn nicht, an der Beziehung (zu den Kindern) arbeiten. Kinder ab sofort um 20:00 Uhr ins Bett. Papa übernimmt das Abendritual. Eine halbe Stunde Papa-Zeit (Spielen, Vorlesen, Erzählen), Kinder bettfertig machen, Gute Nacht Geschichte Vorlesen, Licht aus. Erst dann hat er Feierabend und eine Chance, seine Kinder kennen zu lernen. Jeder kriegt ein paar Stunden kindfrei die Woche, wenn der andere da ist. Dann kann er Motorrad fahren und Du mal wieder shoppen oder ins Cafe gehen. Gönn' Dir was! Entweder ihr reißt gemeinsam das Ruder rum, oder Du siehst zu, dass Du ihn los wirst.


buffyschatz

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Ist lieb gemeint dein Ratschlag mit dem Abendritual aber er schafft es leider nicht mal am Wochenende seine Kinder ins Bett zu bringen. Mach alles ich und wenn ich ihn frage werden erst mal die Augen verdreht und es wird widerwillig gemacht. Möchte ja schon öfters mal weg gehen, auch wir gemeinsam aber das kann ich nicht, (habe einfach angst wie er dann die Kinder behandelt) und er möchte auch nicht weggehen.


mf4

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habe einfach angst wie er dann die Kinder behandelt du siehst dich als alleinerziehend hast Angst um die Kinder Vater finde die Kinder scheiße hat keinerlei Interesse an den Kindern Nee, ich verstehe nicht, dass du das überhaupt noch willst. Sie spüren die Ablehnung durch ihren Vater. Ich denke du solltest dich trennen. dann ist er den Stress los und du musst keine Angst mehr um die Kinder haben.


Mitglied inaktiv

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schließe mich shinead an. die kinder nerven ihn, da sollte man mal fragen, ob er lieber single wäre. gibt es auch was gutes an dem mann? wo sind denn die kinder wenn du arbeitest?


buffyschatz

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Antwort auf Beitrag von mf4

Also nicht das ihr meint er schlägt sie, das tut er nicht. Meine einfach den Umgang, das Gebrüll. Ich liebe ihn noch und es ist nicht einfach diesen Schritt zu machen. Möchte den Kindern auch nicht den Vater nehmen aber ich weiß selber das es so nicht weitergehen kann, zumal ich manchmal natürlich meinen Stress auch an den Kindern ablasse, d.h. ich brülle leider dann auch. und es tut mir jedesmal weh. vielleicht wäre eine Trennung auf Zeit nicht schlecht...


buffyschatz

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Die Kinder sind bei meiner Mutter wenn ich arbeite. Natürlich gibt es gute Dinge an meinem Mann, sonst hätte ich ihn ja nicht genommen aber er hat sich so verändert seit die Kinder da sind, wir beide haben uns verändert aber das ist ja auch normal.


mf4

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

Meine einfach den Umgang, das Gebrüll... das ist seelische Gewalt! es ist nicht einfach diesen Schritt zu machen... das weiß ich Möchte den Kindern auch nicht den Vater nehmen... was tut er den Kindern gutes? Ich liebe ihn noch... das wundert mich, wenn er als Partner/Vater nie da ist


Gerit77

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

Hallo, leider kannst Du ihn nicht ändern. Du kannst nur Dich ändern, d.h. Dich bewegen, Stell Dir vor, Ihr steht als Familie auf einen Eisscholle...Wenn einer der Anwesenden sich bewegt sind die anderen gezwungen, es auch zu tun...Du kannst den anderen nicht bewegen ohne selbst etwas zu tun. Nicht für ihn. Für Dich. Ob es dann für Euch noch einen Weg gibt, zeigt sich nach den ersten Schritten. Ganz persönlich: ich wäre auf der Stelle weg würde jemand zu mir sagen meine Kinder sind Sch... . Keine Minute würde ich neben ihm sitzen, liegen oder sagen, ich liebe Dich auch wenn Du unsere Kinder SCH ... findest... Das ist für mich Verrat an den Kindern, die nichts für die Kommunikationsprobleme ihrer Eltern können. Also: übernimm die Verabtwortung für Dich und Deine Kinder, Dein Mann ist schon groß, auch, wenn er sich nicht so verhält. Alles Gute....Gerit


Tinai

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Antwort auf Beitrag von Gerit77

Hallo, das Bild mit der Eisscholle ist sehr anschaulich, besser kann man es kaum sagen. Ich finde trotzdem nicht, dass man den Mann auf die Aussage "ich finde die Kinder Scheiße" reduzieren kann. GAnz sicher meint er es nicht so, sonst wäre er längst weg oder würde noch ganz andere Dinge tun. Allerdings würde ich sowas auch nicht stehen lassen, sondern später noch einmal das Gespräch dazu suchen und genauer fragen. Er findet ja nicht die Kinder Scheiße, sondern die Situation. So ein Ausspruch geht überhaupt nicht und schon dreimal nicht in Gegenwart der Kinder. Da muss man sich besser im Griff haben. Grüße Tina


mf4

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Antwort auf Beitrag von Tinai

Ich wundere mich wie viel ein Vater tun und sagen darf und es wird entschuldigt, weil er es ja sicher nicht so meinte. Gilt das auch für Mütter? Dürfen sie auch sagen sie finden ihre Kinder scheiße, sie wollen sich nicht mehr um sie kümmern usw.?


Butterflocke

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich vermag nicht zu beurteilen, wie asozial unsere Familie u.U. ist, aber dieses Wort gehört - oh Schande - durchaus in der ein oder anderen Situation zu meinem von Leidenschaft geprägten Wortschatz. Ja, auch vor den Kindern. Ja, auch in Bezug auf die Kinder! Insofern würde ich jetzt mal sagen: Ja, das dürfen Mütter auch. Natürlich versuche ich während eines wuterfüllten Wortschwalles auf bestimmte Feinheiten zu achten. Ich finde dann einfach "etwas" (ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Situation usw) "Scheiße", statt meine KINDER "Scheiße" zu finden. Oh ja, ein großer Unterschied, wie ich finde. Ansonsten versuche ich, an einer vornehmeren und deutlich gesellschaftsfähigeren Ausdrucksweise zu arbeiten. Da meine Kinder aber schon 5 und 7 sind, weiß ich nicht, inwiefern sie nicht doch schon längst gaaaaaanz "arme Kinder" sind.......... In diesem Sinne;-)


mf4

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

Och, dann sind wie auch asozial. Ich finde so manches scheiße und sage das auch und meine Kinder dürfen das auch. Situationen finde ich auch manchmal scheiße, auch ober-scheiße aber seine Kinder scheiße finden sollte weder Mama noch Papa.


Butterflocke

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Antwort auf Beitrag von mf4

muss man sich aber - im wahrsten Sinne des Wortes - AUSDRÜCKLICH bewusst machen!!! DAS meinte ich doch damit.... Besagter Mann/Vater findet sicher nicht seine Kinder Scheiße. Er muss nur lernen, das auch so auszudrücken. Dabei kann SIE ihm helfen. Mit Vorwürfen aber, die der Sache nicht auf den Grund gehen, kann sie ihm (auch den Kindern) sicher NICHT helfen. Drum mein Rat, sich nicht an diesem Wort aufzuhängen, sondern lieber mal der wahren Scheiße (langsam wird´s sogar mir zuviel) auf den Grund zu gehen.


Tinai

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Antwort auf Beitrag von mf4

Das eine ist eine Erklärung, das andere eine Entschuldigung. Es gibt einen Unterschied - ob ich es denke oder auch ausspreche. Geh mal ins Erziehungsforum - wie viel Verständnis da für eine Ohrfeige (die wird dort aber Klaps genannt) gegeben wird. Und welche Mutter hat nicht schon ihre Kinder "zur Hölle" gewünscht. Nicht so explizit, aber ich kenne keine, die immer freundlich immer lieb und immer nett ist (wäre wohl auch ein Zombie). ich habe meine Kidner schon angebrüllt (nicht beschimpft, aber angebrüllt, das muss ich zu meiner Schande gestehen). Es gab Umstände, die mich zu so einem Ungeheuer gemahct haben (Schlafmangel, große Sorgen und Kinder im Dauerquengelmodus). Und wer in sich geht, wird sicher solche Fehltritte bei sich selbst finden. Die Frage ist, was man dann daraus macht. Wenn es einem nicht leid tut, ist man am falschen Platz, aber das sollte man im o.g. Fall erst einmal raus finden. Zum einen sollte man überlegen, wie vermeide ich solche Ausraster für die Zukunft. Zum anderen muss man das auch wieder in Ordnung bringen. Ja, das geht. Kinder sind sehr großzügig mit unseren Verfehlungen und man kann sich bei Kindern entschuldigen, man kann ihnen erklären, warum man so ausgerastet ist und man kann auch sagen, dass einem das leid tut und dass das nicht passieren sollte und auch für die Zukunft nicht. Und je nach Alter ist das ausführlicher, reflektierter und wird ja auch durch Handlung unterstützt (in den Arm nehmen, ihnen zeigen und sagen, wie lieb man sie hat usw.). Ich störe mich daran, dass hier ein einzelne - zugegebne schlimme - Verfehlung als einziger Maßstab genommen wird. Wir kennen die Situation nicht und wer sich so schon nicht gut ausdrücken kann, kann es im Affekt gar nicht. Und ich finde, jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Es ist doch auch ein Signal für die Kinder, wenn ich wegen einem Vorfall alles zerbrechen lasse oder wenn ich ihnen zeige, hier ist jemand viel zu weit gegangen, das ist nicht in Ordnung, es ist aber passiert, wie gehen wir damit um (das ist eine Erziehungsfrage, Kinder sollen doch auch nicht das Gefühl haben,w enn sie was shclimmes gesagt haben, dass das Ende ist - und Kinder sagen ja richtige Grausamkeiten :-)) Also, wer noch nie seine Kinder angebrüllt hat, noch nie ungerecht war, noch nie ausgerastet ist, der werfe den ersten Stein. Grüße Tina


Tinai

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

Hallo, für mich klingt das noch lange nicht nach Ende der Beziehung. Eher nach schlimmer Krise. Und an Krisen kann man wachsen (ich weiß, das klingt fast zynisch, aber es ist so). Und wenn Dein Mann kein Holzklotz ist, dann tut ihm sein Spruch vermutlich furchtbar leid und wahrscheinlich schämt er sich auch dafür. Männer können sowas aber nach meiner Erfahrung eher nicht ansprechen. Wenn Dein Mann abends nach Hause kommt und die Kinder schon im Bett sind, dann versuch doch einmal, den Abend entspannt zu beginnen (ich weiß, auch schwer, wenn man selbst 150% leistet und möglicherweise auch nicht gut drauf) und sprich ihn ganz ruhig darauf an, aber ohne Vorwurf. Sage ihm, dass Du den Eindruck hast, es läuft nicht gut und frage ihn, wie es ihm geht dabei. Kann in die Hose gehen und erst einmal neuen Streit anfachen. Aber er braucht vermutlich auch einfach einmal ein Signal. Hat er eigentlich beruflich Sorgen oder ist er sehr eingespannt? Ist das Geld knapp (das kenne ich als häufigen Auslöser)? und dann fände ich es wichtig, dass Ihr was gemeinsam als Paar unternehmt. Gibt es Babysitter? Oder eine Oma? Ideal wäre wenigstens zwei Abende im Monat ausgehen und richtig klassen mal ein Wochenende zu zweien. Einfach etwas, wo Ihr Euch als Paar wieder erleben könnt und nicht "nur" als Eltern, die irgendwie funktionieren müssen. Den Kindern tut es allemal gut, wenn sie sehen, dass sie nicht für das Glück der Eltern verantwortlich sind, wenn die sich auch alleine vergnügen können (überzogen formuliert). Kopf hoch, das ist sicherlich noch nicht das Ende. Einer muss den ersten Schritt tun - das sind meist die Frauen. Am Ende kommt vielleicht raus, dass es nicht mehr geht, aber so ist es auch kein Zustand. Grüße Tina


Hofi2

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Ich würde jetzt einfach mal vermuten, dass dein Mann unzufrieden mit seinem Leben ist - und ihn deshalb alles stört. Wahrscheinlich arbeitet er allein und du bist zuhause. Dann steht er am Wochenende auch noch mit den Kindern auf und du bleibst liegen. Ich vermute mal, er fand das nicht ok - denn er hat hart gearbeitet und du kannst dir deine Zeit frei einteilen und beim Mittagsschlaf der Kinder auch relaxen. (mit Absicht mal provozierend geschrieben). Vielleicht hat er tierischen Streß an der Arbeit und kann nicht abschalten? Redet ihr über sowas? Ich glaube, ihm fehlt auch eure Paar-Beziehung... Alles Vermutungen - aber ich denke nicht, dass er das mit den Kindern ernst gemeint hat. Ihr müsst dringend reden.


Hofi2

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Hab eben erst gelesen, dass du Angst hast, wie er die Kinder behandelt! Wenn es sooo schlimm ist, dann nimm die Kinder und hau ab. Das geht ja gar nicht. Wenn du dich nichtmal traust, sie mal ein paar Stunden beim Papa zu lassen!!!


mf4

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Ich kann mich ein wenig reindenken in die Situation. Ich bekam im Abstand von 13 Monaten (ungeplant) 2 Kinder und die ersten Jahre waren sehr sehr anstrengend mit den Kindern. Er arbeitet Vollzeit während ich den ganzen Tag zu hause sein durfte und nur ein wenig Kinder und Haushalt hatte bis sie mit 2 und 3 in die Kita gingen. Haushalt machen musste er nicht aber es war eine Selbstverständlichkeit, dass er abends 1 Kind versorgte und ich das andere und er mal am WE ausschlafen konnte und mal ich. Probleme kamen auch auf aber diese rührten aus Stress im Job bei ihm, Geldnöten, die er mir verschwieg usw. Er hat sich dann auch verzogen so oft er konnte um nicht zu hause zu sein aber hätte er seine Kinder aus Frust angebrüllt und sie so beleidigt dann wäre bei mir gleich die Hoffnung auf Besserung und die Liebe weg gwesen. Sowas kann man durch nichts entschuldigen.


Butterflocke

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Ich sehe es an der Beziehung mit meinem Mann... Er kommt aus einer recht "ruhigen" Familie, während bei uns immer LAUT und mit Leidenschaft diskutiert wurde. Nein, deshalb nicht usachlich, aber eben LAUT. Mein "Qualitäts-Check" einer Diskussion beschränkt sich daher eher auf´s Inhaltliche. Denn kleine fiese Unsachlichkeiten und Beleidigungen kann ich meinem Diskussionspartner/"Gegner" auch zuFLÜSTERN! Dazu muss ich nicht schreien! Für meinen Mann jedoch ist laut per se =aggressiv. Leidenschaftlich und wild gestikulierend (so wie ich´s oft mache) = ebenfalls aggressiv. Während mir meine Mutter also im Zuge einer solchen Diskussion gelassen gegenübersitzt, ist mein Mann (nach 10 Jahren noch immer) ein wenig irritiert über die Art und Weise meines Diskussionsverhaltens. Natürlich haben wir uns angenähert und (beide) dazugelernt (und uns erklärt/verstanden). Ich kann mich erinnern, dass wir mal in der Türkei (bei seinen Eltern) eine völlig konfliktfreie Diskussion führten. Interessantes Thema, angeregte Diskussion, heftiker Wortwechsel zwischen uns..... hat richtig Spaß gemacht. PLÖTZLICH fing seine Mutter (versteht kein Deutsch) an zu weinen. Wir waren völlig erschrocken und wussten gar nicht, was los ist. Bis die Erklärung kam: sie hat unsere völlig harmlose Diskussion als heftigen Streit interpretiert, weil ihr die Art und Weise einfach völlig fremd war..... Ich finde, ähnlich verhält sich´s auch im Umgang mit den Kindern. Meine wissen, dass die olle Mutter gern zu lauterem Tonfall tendiert, ohne damit etwas Böses (ausdrücken) zu wollen. Wenn Papa laut wird, ist Alarmstufe rot angesagt..... Also..., alles nicht so schwarz weiß wie es scheint!


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

"Also..., alles nicht so schwarz weiß wie es scheint!" Das schreibst Du wirklich allen Ernstes der Fragestellerin? Sie hat meines Erachtens sehr ausführlich über ihre (schlimme) Situation geschrieben. Die Kinder als Sch***** zu bezeichnen, ist für mich mehr als ein Ausrutscher. An die Fragestellerin: Ich würde das nicht mehr länger hinnehmen. Setzt Euch in Ruhe zusammen, sage klipp und klar, WAS Du willst, wie Du Eure Ehe retten möchtest, aber alles bieten lassen musst Du Dir nicht! Wir leben doch nicht mehr im letzten Jahrhundert! RESPEKT ist hier das Zauberwort, das bringt Dir Dein Mann überhaupt nicht entgegen. Alles erdenklich Gute für Dich!


Butterflocke

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Antwort auf Beitrag von buffyschatz

Ich würde solche Worte nicht überbewerten..., sondern eher mal ohne Vorwürfe nachhaken, was ihn denn so nervt und was er so "scheiße" findet. Vielleicht ist es einfach die Gesamtsituation, die ihn überfordert. Wenn ich den ganzen Tag gearbeitet habe bzw. schon die ganze Woche immer am Limit bin, dann ist meine Geduld für das (normale, aber eben anstrengende) Verhalten zweier Kleinkinder natürlich auch begrenzt. Das find ich nicht schlimm! Wenn dann (bei mir) noch Schlafmangel hinzukommt, ist es oft völlig aus. Dein Mann - so sehe ich das - hatte am Sonntag die besten Absichten, aber ist gescheitert. Ich glaube aber, NICHT an der Liebe zu seinen Kindern, sondern an anderen Dingen in seinem/Eurem Leben. Oder: er ist wirklich von Dir und dem Familienleben (auch den Kindern) genervt und möchte dieses Leben mit Euch so nicht weiterführen, aus welchen Gründen auch immer. Jetzt gilt es einfach, das (fair und mit etwas Empathie) herauszufinden, ohne sich an irgendwelchen einzelnen Worten aufzuheizen, weil man das - sich auch ein wenig selbst bemitleidend - gern so hätte. Was hätte er am Sonntag tun sollen, wenn Du ihn schmollend vom Wohnzimmer aus ignorierst, nachdem Du die armen Kinder vor ihrem bösen Vater gerettet hast? Ich wäre auch Motorradfahren gegangen, glaub ich.... Das nächste Mal würde ich die "armen Kinder" einfach mal "beiseite stellen", um sie aus sicherer Entfernung beim Spielen zu beobachten, während ich mich meinem Mann widme, um die Hintergründe der ganzen "Scheiße" zu erforschen, statt mich vorwurfsvoll und schmollend aus der Situation zu stehlen.... (Immerhin wollte er Dir wohl ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen. DAS würde ich zunächst mal versuchen zu sehen.) Das ist jetzt mein Gefühl nach Deinen wenigen Worten. Mag natürlich sein, dass ich völlig falsch liege, aber wer weiß....einen Gedanken ist es vielleicht wert....?!


Hexhex

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

Männer dürfen herumpöbeln und sich asozial verhalten, sie dürfen ihre Frau (wie die AP berichtet) beschimpfen, sich null um die Kinder kümmern und wenn sie sich dann mal kümmern, dürfen sie sie auf Allerschlimmste abwerten - Hauptsache, das Weibchen macht sich Gedanken darüber, WAS den "armen" Mann dazu gebracht hat, sich so zu verhalten. Liebe Butterflocke - das ist leider das übliche, kranke Muster: Mann benimmt sich daneben - Frau beschwichtigt und fragt, WARUM bloß der Arme sich so verhalten musste. Und das Ergebnis ist seltsamerweise immer: Er konnte doch gar nix dafür! Die Kinder, sie sind halt so nervig. Die Arbeit, sie ist halt so stressig. Das Leben, es ist halt so ungerecht zum Mann als solchem... Also wenn Du das in Deiner Beziehung auch so handhabst, dann hast Du sicher ein paar ganz ausgewachsene Probleme...


Nikas

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hexhex, ja, was soll frau anderes tun, als die Vernünftige sein, wenn sie doch noch die Familie retten will? Auch scheixxe brüllen und auf unkommunikativ machen? Hier wird nach Wegen gesucht, nicht nach Schuldigen. Dass Mann alles darf, sagt hier niemand, auch wird nicht beschwichtigt. Mögliche Gründe für sein Verhalten werden nur deshalb gesucht, um dort ansetzen zu können. easy rider ist fast auf einen Schlag Vater von 2 Kindern geworden und malocht unter der Woche und schleppt Kohle an. Hat er sich vorher in der Theorie auch anders vorgestellt. Könnte man ihm jetzt vorwerfen, die Fantasielosigkeit. Aber wem nützts jetzt noch was? Kinder sind da, Frau unzufrieden, und man selbst möcht am liebsten die Wand hoch mit der Maschine... wenn sie´s beide wollen und schaffen, jetzt und die nächste Zeit durch die scheixx Situation mit den kleinen quengelnden Schratzen zu kommen, kann die Ehe noch lange halten....


Butterflocke

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"Also wenn Du das in Deiner Beziehung auch so handhabst, dann hast Du sicher ein paar ganz ausgewachsene Probleme..." Genauso handhabe ich es und genauso erwarte ich es auch von meinem Partner. Probleme habe ich deshalb nicht; ausgewachsene Probleme schon gar nicht. Ich möchte jemanden an meiner Seite haben, der sich nicht nur an Symptomen aufhängt, sondern auch ein wenig mehr hinter die Fassade guckt. Was würde es auch anders für einen Sinn machen? Dann müsste der Rat lauten: trenn Dich von diesem Idioten. Dann vom Nächsten.... Dann vom Nächsten.... Warum ist dieser Mann so? Ist er einfach ein A...., der zwei Kinder in die Welt gesetzt hat, um sie dann vorsätzlich schlecht zu behandeln......mit einer Frau, die er nicht respektiert...nie respektiert hat? Oder ist er ein Mann, der den ganzen Tag arbeiten geht, am Sonntag (zumindest) den Versuch unternimmt, seine Frau ausschlafen zu lassen/zu helfen, dann aber daran scheitert, WEIL............ Ja warum...? Die gute Absicht war da. Vielleicht ist sie das oft? Woran liegt es dann also....? Warum sollte man das nicht herausfinden dürfen/sollen/wollen? Warum sollte es nicht sinnvoll sein, dafür Verständnis zu zeigen, wenn man nervlich dazu gerade eher in der Lage ist als der Partner. (ein anderes Mal ist es dann vielleicht wieder umgekehrt). Vielleicht, weil Hoffnung besteht, die Probleme, die dahinterstecken (könnten), auch lösen zu können...? Und vor allem: was bleibt sonst? Die Trennung! Nagut: dann trenn Dich!


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von Butterflocke

Deinen Gedankenansatz finde ich ganz gut - nur muss ich folgende Kritik hier anbringen: BEIDE haben sich die Kinder gewünscht. Und BEIDE tragen die Verantwortung. Mein Mann ist selbständig, er hat an manchen Tagen über 12 Stunden harter Arbeit hinter sich. Und trotzdem freut er sich auf die Kinder, übernimmt auch das Zubettgehen, redet mit ihnen und so weiter. Aber wenn ich die Fragestellerin hier richtig verstehe, kümmert er sich NIE um die Kinder! Und das geht nicht! Meine Meinung! Sie soll ihm gegenüber Respekt entgegenbringen - wo bitte tut er dies? Er möchte sonntags mit dem Motorrad stundenlang durch die Gegend fahren - und nach seiner Frau fragt er aber nicht!? Sie ist schon die ganze Woche für die Kinder ALLEINE da, und muss auch noch akzeptieren, dass der allzu gestresste Ehemann aber sonntags seine Ruhe haben möchte. DAS sollte man hier auch bedenken. Und dieser Gedanke kommt mir bei Deinen Ausführungen einfach zu kurz.


Butterflocke

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

Eben - es ist nur ein Gedankenansatz. Einer, mit dem die AP entweder etwas anfangen kann, weil sich an der ein oder anderen Ecke ein Funken Wahrheit verbirgt. Oder aber ich liege völlig falsch und der Mann ist von Haus aus ein Ekel, das absolut egoistisch und ignorant mit seiner Familie umgeht und bei dem Hopfen und Malz verloren ist. Was bliebe dann? Die Trennung, genau. Ich wollte einfach nur deutlich machen, dass es nicht viele Alternativen zur sofortigen Trennung gibt. Entweder es besteht die Bereitschaft, mit Offenheit an die Sache heranzugehen und in Erwägung zu ziehen, dass man selbst AUCH mit dafür verantwortlich ist, dass sich bestehende Verhaltensmuster in der Beziehung so entwickelt haben, wie es der Fall ist. Oder aber man sagt: es hat keinen Sinn, er wird/kann sich nicht ändern und ich will die Gründe auch gar nicht wissen, also: Trennung! Definitiv sinnlos ist doch aber, sich an einem bösen Wort aufzuhängen und den schwarzen Peter zuzuschieben, ohne zu hinterfragen. Und zwar auch sich selbst und die eigenen Verhaltensmuster....