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Schwiegerelternfrage

Schwiegerelternfrage

glückskugel

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Wie viel muss man (als Erwachsener) vom Weihnachtsessen bei der Schwiegereltern essen, wenn es absolut gruslig schmeckt? Esst ihr aus Höflichkeit die Portion auf? Ich weiß, keine weltbewegende Frage, aber aus aktuellem Anlass gerade mal wieder (Streit)Thema. Ich nötige mir immer eine Anstandsportion bei seinen Eltern rein, er hält das umgekehrt nicht für nötig. Immerhin haben wir beide das selbe Problem ;-) Ihm schmeckt es bei meinen Leuten nicht und mir nicht bei seinen.


Fru

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

Das was man sich auf den Teller packt, wird auch gegessen, egal wer kocht!


glückskugel

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Antwort auf Beitrag von Fru

Leider ist es bei beiden Familien irgendwie üblich, die Teller teilweise schon in der Küche zu füllen und den Leuten im Esszimmer vor die Nase zu stellen. Zumindest die Vorsuppe und meist auch die Hauptkomponente des Hauptgerichts (also z.B. Braten oder Klöße) wird von der Köchin verteilt. Ich sag schon immer, dass ich eine kleine Portion möchte. Aber klein ist relativ.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

Ich würde es nicht essen. Bei meinen Ex-Schwiegs gab es mal Reh, das war seit 7 Jahren in der Truhe... Hab ich meinem damaligen noch nicht Ex auf den Teller geschubst. ER hat es dann gegessen...


Fru

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Nö, wenn mir jemand Essen aufläd, dann esse ich nur das, was ich mag...ich würde ja auch normal nur das aufladen, was ich esse.... Wenn man das nicht selbst entscheiden darf was und wieviel man isst, dann müssen die auch damit rechnen, das was drauf bleibt. Da kenn ich dann auch keinen Anstand.


shinead

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Ich würde akute Magen-Darm Probleme und die verschriebene Schonkost des Arztes (im Mikrowellendöschen mitgebracht) vorschieben... Gruß Corinna


bubumama

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bzw. nicht mal selbst entscheiden darf, wieviel ich essen, dann vergeht mir das Essen ehrlich gesagt. Dann würde ich es 1. liegen lassen, weil ich mich nicht zwinge aufzuessen, 2. würde ich es eh nicht schaffen, ich esse nicht sehr große Portionen und 3. wenn es mir nicht schmeckt, dann esse ich ein wenig davon und sage dann, ich schaffe es nicht mehr. Eine kleine Notlüge ist schonmal erlaubt. Wobei ja Geschmäcker verschieden sind, aber ich sag´s nicht gern, wenn es nciht schmeckt. melli


Hexhex

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Hallo, zwar ist Weihnachten schon fast vorbei, aber das Problem kann ja auch bei anderen Anlässen auftauchen. Also: Die Höflichkeit muss kein Grund sein, sich ungeliebtes Essen reinzuschaufeln. Für solche Fälle sieht der Knigge vor, dass man z. B. sagt: Ich hatte mir gestern den Magen total verdorben, ich denke nicht, dass ich heute schon wieder normal essen sollte, ich werde nur ein paar Bissen nehmen, bitte nicht enttäuscht sein. Oder: Ich mache gerade diese komplizierte Getreide-Diät, da passt dieses Essen leider nicht hinein, deshalb werde ich nur ein paar Gäbelchen davon nehmen. LG


Patti1977

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ich bin da grundlos schonungslos und esse nichts, was mir nicht schmeckt. muss auch keiner bei mir tun.


golfer

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

da geht es mir gut....hab die Leute seit 9 jahren nicht mehr gesehen...obwohl nur 30 Minuten weg.......nein was ich nciht mag es ich nciht....


Leena

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

...ich weiß nicht, wenn ich irgendwo eingeladen bin, dann finde ich es schon ein Gebot der Höflichkeit, zumindest eine kleine Anstandsportion zu essen. Da muss es schon absolut GRÄUSSLICH sein, damit ich nicht aufesse (zur Not landet halt der Rest, der gar nicht mehr geht, bei meinem Mann auf dem Teller - bei uns allerdings nicht, weil meine Schwiegermutter so schrecklich kochen würde, ganz im Gegenteil, aber ihre Portionen sind einfach riesig!). Wobei ich schon unterscheiden würde - wenn ich zu einem Essen eingeladen bin, bringe ich das irgendwie hinter mich und esse eben auf, auch wenn es grässlich schmeckt (solange es mir noch nicht sofort wieder hochkommt). Wenn ich mehrere Tage irgendwo bin, dann würde ich eher schon mal bei etwas ganz besonders Schrecklichem streiken.


Pamo

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Antwort auf Beitrag von Leena

Je nachdem wie empfindlich oder selbstkritisch die Schwiegereltern sind, wuerde ich entweder das Essen kraeftig durchstochern und von Magenproblemen sprechen oder schlicht sagen, dass ich das zwecks Ueberlebensstrategie nicht essen werde. Muss ja noch eine Weile fuer ihr Enkelkind Kind weiterleben. Es gibt keine Regeln, du musst die Entscheidung selber faellen.


Nomadin13

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Sehe das auch sehr pragmatisch: wenn ich selber schoepfen darf, esse ich auf, wenn jemand anders fuer mich schoepft ohne zu fragen, wieviel ich will, esse ich auch nur soviel, wie ich mag.


Sakra

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Antwort auf Beitrag von Nomadin13

geh halt vor dem auftischen mit in die küche und sage, wieviel du möchtest. schmeckt bei denen alles grässlich oder gibts das eine oder andere essbare??? dann könntest du dir das doch *wünschen*. oder du bringst dir eine chilisosse in der flasche mit, weil du ohne die nicht leben kannst :-))


franziska1958

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Antwort auf Beitrag von Sakra

Mich würde interessieren, was es denn sooooo gruseliges zu weihnachten bei deinen UND seinen eltern zu essen gibt, dass es nicht geniessbar ist. Meine schwiegereltern haben immer sehr fett gekocht, aber einmal im jahr habe ich es denn eben gegessen und bin auch nicht dran gestorben. Es gibt aber auch sachen, die ich absolut nicht essen, z.b. saure nieren, oder leber. Dann würde ich das aber sagen und nur die beilagen essen. Bitte erzähl doch mal um was für kulinarische dinge es ging!!! Oder war es eine zwischenmenschliche kiste, du isst nix bei meinen eltern, dann esse ich bei deinen schonmal garnix?


joso1

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Antwort auf Beitrag von franziska1958

Grundsätzlich: Muss bei uns nichts gegessen werden wenn man nicht will.... das predige ich meiner Tochter immer, auch die Teller müssen nicht leergegessen werden...und dämliche Sprüche wie: Die armen Kinder in Afrika würden sich freuen- wie sie meine Schwiegermutter/Mutter drauf haben- zählen erst recht nicht. Und was für mein Kind gilt gilt auch für mich- wenn mein Mann dann meint alle Teller noch leeressen zu müssen, damit keiner beleidigt ist (sowohl bei meiner Schwiegermama als auch bei meiner Mama) ist seine Sache- die ich nicht gutheiße. Johanna


joso1

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Antwort auf Beitrag von joso1

Wollte ich damit sagen, da geht es einfach um´s Prinzip. J


glückskugel

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Antwort auf Beitrag von franziska1958

Die Krise ist die, dass ich eben auch der Meinung bin, zu einer Anstandsportion kann man sich fast immer zwingen. Mein Mann hingegen ist bei meiner Familie wirklich nahezu nichts. Das kann ich nicht verstehen. Zu den grusligen Sachen: Bei meiner Oma gab es Thüringer Klöße, Rotkraut und Entenbraten und bei seinen Eltern irgend ein süß-saures Mischgemüse (Dosenerbsen und Spargel), Bandnudeln und Schweinesteaks. Besonders gruslig ist aber immer die Suppe. Aus irgen einem mir nicht einleuchtenden Grund macht seine Mutter an Suppen immer Essig dran. Es liegt wohl auch bei beiden nicht an den Gerichten, sondern an der Art des Kochens. Ich finde ja, seine Mutter hat kein Talent zum Kochen ;-) Zudem ist nie etwas frisch zubereitet, sondern immer vorgekocht und aufgewärmt, was bei Gemüse z.B. potentiell problematisch ist. Aber wie gesagt: Ich gehe nach dem Motto vor: Augen zu und durch. Alle paar Monate mal hält man das schon aus. Er ist da kompromissloser und das ärgert mich.


Nurit

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

..ich bin Mutter, Stiefmutter und potenteille Schwiegermutter. Jeses Jahr koche ich für alle und sicher koche ich gemäß meiner eigenen Angewohnheiten etc..Jeden Gast entsprechend seiner Vorlieben zu bekochen: ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Jahr habe ich bis Donnerstagabend gegen 20 Uhr in der Firma gesessen und am Freitag für all unsere Kinder und uns gekocht, gebacken und aufgetafelt. All unsere Gäste mussten also nur noch am gedeckten Tisch platznehmen: seit Jahren wünsche ich mir das Gleiche mal für uns. Sollte ich von denjenigen, die wir alljährlich mit Liebe bewirten, jemals das lesen, was im AP steht, wäre ich verzweifelt.


Sakra

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Antwort auf Beitrag von Nurit

das mit dem essig könntest du vielleicht entschärfen, in dem du ihr sagst, du verträgst keinen essig und bittest sie , ihn wegzulassen. oder schwärme ihr von dem tollen , tiefgefrosteten gemüse vor, welches dein mann soooooooo gerne isst. vielleicht kannst du sie da etwas zum umdenken bewegen. wie ist denn eurer verhältnis sonst so? ich habe ein sehr gutes zu meiner schwiemu und kann durchaus ihr auch sagen, was mir passt oder eben auch nicht. und wenn dein mann bockt , dann lass ihn. da würde ich mich gar nimmer drüber aufregen, bleibt er eben hungrig. wenn wir gäste haben, dann frage ich oft im vorfeld, ob sie das auch essen , was ich geplant habe bzw. versuche rauszufinden, wie dort gekocht wird.


glückskugel

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Antwort auf Beitrag von Nurit

Ich glaube, ich habe mich etwas verkürzt ausgedrückt. Ich finde ja auch, dass es eine Frage der Höflichkeit ist, die Leistung der Köchin zumindest durch das Essen einer kleinen Portion zu würdigen. Mein Mann sieht das anders. Was das Kochen angeht: Ich gabe meiner Schwiegermutter (mit der ichmich im Übrigen super verstehe) schon oft angeboten, für alle zu kochen. Da führt kein Weg rein. Weder kommen sie zu Festtagen mal zu uns noch gibt sie mir die Gelegenheit, in ihrer Küche zu kochen. Alles ist immer schon für alle Tage vorgekocht. Was soll ich da noch tun? Zumindest wasche ich fast immer nach den Mahlzeiten ab.


Sakra

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

hast du ihr mal ganz direkt gesagt, dass es dir nicht schmeckt???


berita

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Antwort auf Beitrag von glückskugel

Ich zwänge mir nichts rein, was "absolu gruselig" schmeckt. Da hört für mich die Höflichkeit definitiv auf! Ich versuch mich dann an die Beilagen zu halten oder was auch immer essbar ist.