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Scheidung / Aufenthaltsbest.recht des Kindes

Scheidung / Aufenthaltsbest.recht des Kindes

Mitglied inaktiv

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Hallo! Ich bin am verzweifeln. Vor ca.6 Monaten haben mein Mann und ich uns getrennt. Ich mache zur Zeit eine Vollzeitschulung, deshalb hatte ich gewilligt, alleine ,ohne unseren gemeinsamen Sohn auszuziehen, mit der Option, wenn die Umschulung vorbei ist, wird wieder neu entschieden. Nun bereue ich es und möchte unser Kind zu mir nehmen. Die Scheidung ist noch nicht beantragt. Das Problem ist , dass ich nur eine 1-Zi Wohnung habe, die für mich vollkommen reicht, doch mein Kind möchte , dass ich in eine größere Wohnung umziehe.Zur Info: Ich bekomme kein Geld vom Arbeitsamt, bekomme nur 700 E von meinem Mann Unterhalt. Mein Mann ist dagegen, er will, dass unser Sohn bei ihm wohnen bleibt,meint , das wäre besser für das Kind, da er ihn nicht aus seiner gewohnten Umgebung rausziehen will.(Er ist 6J).Was kann ich nur machen, was ratet Ihr mir?Es war eindeutig mein Fehler, aber es ist noch nicht zu spät. Ich wäre dankbar für Eure Meinungen!!!


Fru

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Wie wäre für Euch das Wechselmodell??


Mitglied inaktiv

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ich sehe so kaum eine chance, daß du das abr bekommst. du müßtest schon deine lebenssituation komplett auf das kind anpassen, d.h. dahin ziehen, wo es jetzt lebt, natürlich platz bieten und möglichst keinen wechsel von kindergarten oder schule verursachen. auch solltest du einen plan für die betreuung in petto haben, denn die vollzeitschulung und der danach angestrebte vollzeitarbeitsplatz macht fremdbetreuung notwendig. mit 700€ trennungsunterhalt wird das sehr sehr mühsam.... das von fru erwähnte wechselmodell könnte aber den weg bis dahin erleichtern.


Sternenschnuppe

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Tausche man in Deinem Beitrag die Wörter Mutter und Vater gegeneinander so würde ich sagen: Null Chancen ! Allerdings gibt es viele Richter die noch immer der Meinung sind Kinder gehören immer zur Mutter. Glückssache, viele denken schon um. Hast Du was schriftlich über Eure interne Abmachung an die er sich nun nicht hält ? Wer war in den letzten Monaten die Bezugsperson für das Kind ? Wie kommen die beiden zurecht ? Wie schnell kannst Du eine angemessene Wohnung beziehen ? ( Sorry , aber 1 Zimmer zusammen geht bei einem Baby vielleicht eine Weile ) Haben Du oder er schon die Behörden mit ins Boot geholt ? Gern auch per PN, aber ein paar mehr Infos braucht man schon, wenn Du eine realistische Einschätzung haben willst. Und frage auch mal im Rechtforum von Frau Bader Hier im Expertenforum.


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Antwort auf Beitrag von Sternenschnuppe

Vielen Dank für Eure Antworten!!! Ich habe natürl. nichts Schriftliches von ihn. Habe inzwischen den Eindruck, dass er das mit Absicht gemacht hat, da er den Moment ausgenutzt hat, dass ich die Umschulung mache. Sie geht bis Januar, danach dachte ich , Halbtagsjob, um für meinen Sohn da zu sein.Vor allem werde ich erst mal arbeitslos sein und somit viel Zeit haben.Das Problem ist, dass mein Sohn meine Wohnung nicht mag,weil sie so klein ist. Ich wohne schon in der selben Stadt.Ich dachte, mir mit meinem Sohn eine größere Wohnung zu suchen.(Ich würde dann schon mehr Unterhalt bekommen)notfalls vom Staat. Wechselmodell wollte ich von Anfang an, aber mein Mann ist dagegen.Er sagt,es ist besser für das Kind wenn es einen festen Wohnort hat.Aber wenn er nicht kann, soll ich suf ihn aufpassen.Dabei wäre es für alle besser, wenn er die Hälfte der Woche bei mir ist.Er ist schon sagen wir jede 2.Woche 5 Tage bei mir,damit mein Mann länger arbeiten kann.Das Problem ist , dass er möchte , dass ich in eine größere Wohnung ziehe und das geht nur, wenn ich ganz mit ihm umziehe Die Bezugsperson ist inzwischen mein Mann geworden. Guter Ratschlag, auch in die Expertenforen zu schreiben. LG,Danke für Eure Antworten!!!


Sternenschnuppe

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Hast eine PN


mama.frosch

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wieso ginge größere wohnung nur wenn du ganz mit ihm umziehst?


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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Ganz einfach, weil ich mir keine größere Wohnung leisten kann.Wenn mein Sohn bei mir wohnen würde, würde ich mehr Unterhalt bekommen und im Falle , dass ich keine Arbeit finden würde, den anderen Satz vom Arbeitsamt bekommen. Dies könnte man auch so deuten, dass ich nur eine größere Wohnung haben möchte.Nur Tatsache ist leider, dass mein Sohn gerne eine größere Wohnung möchte.Ich kann auf eine große Wohnung verzichten.Er möchte sein Kinderzimmer, etc.,was er bei Papa alles hat.Und dazu auch noch verwöhnt wird, da er mehr Geld hat und ihm vieles kaufen kann, was er möchte.Ich war damals so blöd und habe mich darauf eingelassen, dass wir wenn meine Umschulung vorbei ist, noch mischen würden.Und jetzt ist es wohl zu spät...Ich leide und dazu werde ich auch noch von allen , dumm angemacht von wegen, wie kann das eine Mutter machen..dabei würde ich alles geben, um nur für mein Kind dazu sein


mf4

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Das ein Kind mit 6 auf eine größere Wohnung besteht und das als Bedingung angibt... das wundert mich. 700€ Unterhalt nur für dich ist ne menge Kohle, wenn er dann auch noch das Kind bei sich hat. Er soll nun das Kind abgeben, statt 700€ vielleicht das doppelte löhnen und das Kind hat sich inzwischen so eingelebt wie es ist... ich würde da an seiner Stelle auch nicht so einfach mitspielen.


Erzangie

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Ich sehe ehrlich gesagt nicht, warum es für deinen Sohn besser sein soll, bei dir zu leben. Es geht doch immer zu allererst um das "Kindeswohl", oder? Und da würde ich an deiner Stelle eher darauf hin arbeiten, eine gute Beziehung zum Kind zu behalten, als darauf zu bestehen, dass der Junge ausziehen muss, damit dir mehr Geld zusteht. Tut mir leid, wenn das jetzt krass klingt, aber das wird sicher da rein interpretiert werden. Vor allem wie wäre das denn dann? Der Junge lebt dann bei dir, dein Ex zahlt das doppelte an Unterhalt und muss um Besuchswochenenden kämpfen??? Warum sollte er das tun? Und warum sollte ein Gericht das unterstützen, wenn es dem Jungen mit der bisherigen Lösung gut geht? Du schreibst du würdest "alles geben", um dich um deinen Sohn zu kümmern. Was spricht dagegen, das zu tun, auch wenn er nicht mit dir zusammen lebt?


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Antwort auf Beitrag von Erzangie

Nein, es geht mir nicht darum, mehr Geld und eine größere Wohnung zu bekommen.Ich möchte arbeiten gehen und mein eigenes Geld verdienen.Es war mir wichtig, dass ich damals gedacht habe, ich würde die Umschulung nicht schaffen und würde dann mit meinem Sohn vom Arbeitsamt leben müsste.Doch jetzt merke ich, dass die Arbeit nicht alles ist.Dass ich ihn damals hätte mitnehmen müssen.


mf4

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Mach deine Umschulung zu Ende und wenn du dann einen Job hast und dir eine größere Wohnung leisten kannst dann könnt ihr doch mal zusammen über das Wechselmodell nachdenken. Dann hätte das Kind überall seinen Raum und wenn das im gleichen Ort ist kann das gut klappen.