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Sackgasse nach Kind

Sackgasse nach Kind

Alias70

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Hallo, wir haben derzeit, aber auch schon länger eine großes Problem, nämlich, dass wir außer unserem Kind keine Ebene mehr finden. Ich fühle mich schrecklich alleine mit meinem Mann, wenn wir etwas unternehmen. Ich will so nicht mehr! Ein Kind verändert ganz schön alles!! Wir haben alles in 12 Monaten abgehandelt, Kennenlernen, schwanger, heiraten, wegziehen, Geburt... und die Seele kam nicht nach... ;-) Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht... ? Wir gehen jetzt im Mai zu Pro Familia, weil wir es irgendwie doch nicht schaffen, uns zu trennen, es ist ja soooo schwer mit Kind!!! Freue mich sehr auf Feedback, A.


Mitglied inaktiv

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Ich drücke die Daumen für den Termin und dafür, dass eure Seelen (und Hirne und was man sonst noch so hat), die Ereignisse einholen. Vielleicht magst du mal das Buch "Babyblues" lesen, das fand ich sehr hilfreich (dabei ging es bei uns nicht hastig zu, wir hatten andere Baustellen). Lg Fredda


Alias70

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..danke... Wir haben einfach keine gemeinsame Kultur entwickelt, keine gemeinsamen Interessen, nichts...leider...und waren sofort Eltern!


Mitglied inaktiv

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Ja, das ist nach der Beschreibung auch logisch, also müsst ihr jetzt was entwickeln, das wird aber auf jeden Fall eine "Familienkultur" und keine Paarkultur sein, ihr habt halt jetzt ein kleines Kind. Das muss aber doch gar nicht schlechter sein als "andersrum", d.h., wenn man die "Paarkultur" durchs Baby erstmal verliert. Liebt ihr euch?


Alias70

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wir beiden trauen uns nicht zu sagen, dass wir uns vielleicht nicht mehr lieben, deshalb weiß ich gar nicht, woran ich bin bei ihm...blöd, ich weiß..bei mir ist noch etwas übrig für ihn, wenn ich ihn umarme, vergesse ich die Welt, wie an unserem 1. Tag :-)... aber ich fühle mich trotzdem leer, keine Gespräch und kein Sex mehr.... fühle mich in unserer Beziehung unhaltslos, obwohl wir unsere Tochter sehr sehr lieben und ich meine, dass ich bei der Geburt all meine Liebe an meine Tochter verloren habe, vielleicht ist das bei ihm auch so... weiß ich nicht..er spricht von selbst gar nichts mehr an und ich bin sehr traurig....


Mitglied inaktiv

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Wie alt ist die kleine denn jetzt? Das erste halbe Jahr mit dem ersten Kind war das anstrengendste meines Lebens, weil die Veränderung so groß war und die neue Verantwortung. In der Zeit würde ich keine grundlegenden Entscheidungen treffen, sondern erstmal "ankommen".


Alias70

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unsere Tochter ist jetzt 3 Jahre und 3 Monate, um es genau zu sagen! Ich bin ein sehr lebensfroher und lustiger Typ und mein Mann war es vorher auch, ich meine, die Verantwortung und der Druck, eine Familie zu ernähren, macht ihm zu schaffen.. Er hatte auch noch letztes Jahr einen Burnout und war deshalb auch in einer Klinik, er hat vor 6 Wochen seinen Tabletten abgesetzt, jaaaa, wir haben schon einiges durch... vielleicht ist die Liebe und das Begehren auf der Strecke geblieben. Mein Mann hat sich im Oktober 2011 selbstständig gemacht und versucht, damit jetzt Geld zu verdiene. Er ist ein Mensch, der sich nichts sagen läßt, aber in Puncto Erziehung gibt es jetzt etwas gemeinsames (unser Kind) wo er nicht alleine das Sagen hat, sondern muß auch die meine Meinung anhören; dieses fällt ihm sehr sehr schwer.... Schwierige Gattung von Mann habe ich da erwischt!!! :-))


Mitglied inaktiv

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Das sind ja viele Baustellen - ich halte die Beratung für sehr, sehr sinnvoll, gut dass ihr das machen wollt! Arbeitest du auch? Dann hätte er vielleicht ein bißchen weniger Verantwortungsdruck.


Alias70

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.. ich suche dringend einen Job, ich bin jetzt nach der Eltenrzeit den 2. Monat arbeitslos (mein Chef bot mir nur eine 40 h-Stelle an) und mache derzeit eine 5-monatige Weiterbildung, die die Agentur für Arbeit bezahlt, das ist super! Diese Weiterbildung ist am 14. Mai zu Ende, leider... aber dann bin ich vormittags wieder zu hause. Ich bekomme ca. 500 € Arbeitslosengeld + Kindergeld. Ich tue alles dafür, um einen Job zu finden, der mir auch noch Spaß macht und das wir ein 2. Einkommen haben!!! Das nimmt erheblichen Druck raus, das wäre so klasse! Aber ich glaube, es ändert nichts an der Tatsache, dass wir kein gemeinsames Hobbie haben. Mein Mann sagte gestern, er hat zur Zeit keinen Mut, etwas neues mit mir auszuprobieren... ist natürlich super schei.... dieses Aussage, macht mich traurig....iss ja klar


Mitglied inaktiv

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Na, ein gemeinsames Hobby haben wir in dem Sinn auch nicht, wir haben 3 Kinder, 4 Tiere, Haus & Garten, 2 Jobs und lieben beide Campingurlaub - da ist gar kein Platz, um noch zusammen Fallschirm zu springen oder Kronkorken zu sammeln...


Alias70

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:-))))))))... ok, verstehe.. aber wir unterhalten uns über gar nichts mehr, nur, wie es unserer Tochter geht usw..... und ich muß ihn meistens ansprechen, sehr müßig!!!! Er läßt mich nicht in sein Leben, zeigt aber auch kein Interesse an mein Leben, meine Meinungen usw.... ist alles ohne Leben... Man kann nichts erzwingen oder.... Beziehung ist Arbeit, oder passen wir absolut nicht zusammen...??? bin super ratlos und sehe diesen Beratungstermin als letzte Chance für unsere kleine Familie ;-)) Vielleicht hat er immer noch Depressionen oder er ist einfach ein Eigenbrödler und will von allem weg. Er sagt es nicht deutlich, er hat einfach den Mut dazu nicht....


Nikas

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man muss keine gemeinsamen hobbies haben. es muss einfach nur Liebe da sein. macht es doch so, dass Ihr Euch in Eurr gemeinsamen Zuneigung zum Kind findet. Ist es nicht schön, beide mit stolzem Blick aufs Kind? Auch so und dort kann man sich begegnen, kreuzen, und auf eine gemeinsame Linie kommen. Wenn das Kind größer ist, findet Ihr wieder zueinander, wenn ihr jetzt durch dieses dunkle Tal durchkommt. und ja: Nimm den Gelddruck von ihm. Frauenemanzipation läuft auch und vielleicht nur darüber, dass wir den Männern den Alleinernährerdruck abnehmen. bei den heutigen Joblagen (hire and fire) kann ein Mann in den meisten Fällen unmöglich solo ranschaffen. das können und dürfen wir ihnen nicht zumuten; denn dann sind sie schlechte Ehemänner, schlechte Partner, schlechte Väter und schlechte Freunde. ich sehe Eure Probleme als lösbar an. Auf jeden fall. Wenn genug Liebe da ist. lass Dich nicht entmutigen, wenn er Dir offen sagt, dass er grad nix neues will. IMMERHIN sagt er es. das ist schon mal was. und wenn er es sagt, hofft er ja auch auf Hilfe und Rat von Dir. bestärke ihn darin, Dir offen seine Nöte zu sagen, halte sie aus und arbeite mit ihm an der Lösung. Ihr müsst noch als Partner zusammen wachsen.... das wird noch Kämpfe geben...und Hoch- und Tiefphasen. Aber Ihr habt ja auch externe Hilfen...


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Nikas

Vieles wurde schon gesagt und dem kann ich mich nur Anschliessen. Aber - ich werde es nie verstehen weshalb Frauen unbedingt Teilzeit arbeiten wollen - auf biegen und brechen und den Job dann ganz aufgeben. Da hast du dich a) abhängig gemacht und b) deinen Mann ganz ordentlich in seinem Burnout hängen gelassen. Meine Tochter ist jetzt grade 3 und seit sie 2,5 ist arbeite ich wieder vollzeit 40h mit Dienstreisen und Projekt basierten abgabefristen. Mein Mann bringt kind in kita, ich Sitze um 08:00 meistens am Schreibtisch, um 16:15 hole ich sie ab. Manchmal arbeite ich noch wenn sie dann schläft (und ich beim ins Bett bringen nicht mit schlafe) am Abend. Wir haben zwei Babysitterinnen, die ggf einspringen und mal 2 Stunden nach kitaschluss mit Kind auf den Spielplatz können, dank meinem Einkommen eine Putzfee, und können flexibel reagieren. Mein Mann ist selbstständig mit 50+h Woche. Und am Wochenende Unternehmen wir was mit Kind und Freunden oder ohne (Freunde). Es geht alles!!!!


Purzel09

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Antwort auf Beitrag von kirshinka

"Aber - ich werde es nie verstehen weshalb Frauen unbedingt Teilzeit arbeiten wollen - auf biegen und brechen und den Job dann ganz aufgeben. Da hast du dich a) abhängig gemacht und b) deinen Mann ganz ordentlich in seinem Burnout hängen gelassen." Tut mir leid, wenn ich das so sagen muß aber ich finde DAS was du da schreibst ziemlich unverschämt! Möglicherweise gibt es Mütter, die am Leben ihres Kindes mehr Teil haben wollen als du. Schön für Euch, wenn ihr der Meinung seid, die Ideallösung gefunden zu haben. Soll ja auch jeder halten wie er es finanziell muß und will. Aber der AP vorzuwerfen, sie habe ihren Mann hängen lassen, kannst du an dieser Stelle überhaupt nicht beurteilen! Gruß, purzel


mf4

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Antwort auf Beitrag von Purzel09

Teilhaben am Kind wollen sicher alle Eltern mehr aber... wenn man vor lauter Zeit mit dem Kind finanziell untergeht ist das auch nicht besser oder? Wenn sich 1 Partner krumm ackert und sich mit finanziellen Problemen allein gelassen fühlt kann das für die Partnerschaft nicht gut sein.


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Purzel09

Da hast du recht. Das mit dem hängen lassen war unfair. Trotzdem war es ein dämlicher Zeitpunkt den Job zu kündigen! Väter sind genauso betreuungsgeeignet und können ebenfalls arbeitsmäßig kürzer treten. Und dass du mir unterstellst ich will nichts vom leben meines Kindes mit bekommen finde ich wiederum ziemlich daneben! Wir haben hier halt eben kollidierende rollenbilder. (und im nächsten leben schaff ich mir auch ne Hausfrau an, die meine Kinder groß zieht - Ironie off)


Purzel09

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Antwort auf Beitrag von kirshinka

"Väter sind genauso betreuungsgeeignet und können ebenfalls arbeitsmäßig kürzer treten. " Da hast du Recht, das wäre vielleicht eine Option gewesen. Kann nur die AP beurteilen. "Und dass du mir unterstellst ich will nichts vom leben meines Kindes mit bekommen finde ich wiederum ziemlich daneben! Wir haben hier halt eben kollidierende rollenbilder. (und im nächsten leben schaff ich mir auch ne Hausfrau an, die meine Kinder groß zieht - Ironie off)" Das hab ich mit keinem Wort behauptet. Ich habe geschrieben, dass andere Mütter möglicherweise MEHR Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen. Jeder hat ja eine andere Vorstellung oder andere Ansprüche an die Kindererziehung und davon wie man die Zeit mit den Kindern einteilt. Wenn das falsch rüberkam, tut mir das leid. @mf4 Du beschreibst wieder das andere Extrem. Wenn aus finanziellen Gründen keine andere Wahl bleibt, Vollzeit arbeiten zu gehen, dann ist das selbstverständlich notwendig. Allerdings finde ich es persönlich -wenn es irgendwie finanziell machbar ist- besser zuerst zum Vorteil des Kindes zu entscheiden. Und das ist meiner Ansicht nach, soviel Zeit wie möglich, mit dem Kind zu verbringen. Besonders in den ersten drei Jahren. Ich weiß, da haben viele eine andere Meinung zu. Soll auch jeder machen wie er will. Aber ich finde es unfair, die eigene Auffassung als das Nonplusultra anzupreisen und andere dabei hingegen scharf zu kritisieren.


Purzel09

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Antwort auf Beitrag von Purzel09

Und um den anderen Partner beim Einkommen zu unterstützen und somit die Familie zu stärken ist es natürlich keine Frage, dass der andere Partner zur Entlastung beiträgt.


Daffy

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Antwort auf Beitrag von kirshinka

Was ist bitte der Vorteil, wenn beide Eltern Vollzeit beschäftigt sind, in Hinblick auf Burnout? Ich kenne das in den (zugegebenermaßen wenigen -das Modell ist offensichtlich nicht der Renner) Fällen nur so, dass BEIDE Eltern gestresster sind als bei der klassischen Rollenverteilung. Man kann es auch sicher nicht verallgemeinern, dass der Vater eine ebensogute Betreuungsperson wie die Mutter ist - für mich wäre es nicht in Frage gekommen (bei Klein/Kindergartenkindern - inzwischen, die Kinder sind alle über 10, würde es sicher gut gehen - aber das gilt auch nur für uns). Ich finde es absolut zumutbar, wenn der Vater nach bestem Vermögen Vollzeit arbeitet und (unabhängig von Familienstand und Geschlecht) Grenzen setzt, wenn die Bedingungen unzumutbar sind. Wenn es dann finanziell nicht langt, gibt es staatliche Unterstützung - wo ist da bitte ein Grund für einen Burnout? Probleme hätte ich eher mit dem ´Nichts-sagen-lassen` - wenn Mann es nicht so hat mit zwischenmenschlichen Beziehungen, egal ob als Arbeitnehmer oder Partner, wird es schon schwierig. Aber ihm (aus diesem Grund?) das Kind Vollzeit zu überlassen (endlich mal jemand, wo ich garantiert am länderen Hebel sitze...) ist sicher KEINE Lösung. Tut mir leid, Alias, nichts wirklich zum Thema - aber immer diese Kampfemanzen ("Die neue Freiheit der Frau ist, dass sie genau so lebt, wie wir uns das vorstellen!"), es nervt halt...


Leewja

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Antwort auf Beitrag von Daffy

obwohl die frau gesund, in der lage zua rbeiten und ausgebildet ist???? Nein, das geht dann doch wirklich zu weit! Jeder soll leben, wie er es für richtig hält, aber nicht auf kosten der allgemeinheit! Gerne Kinderbetruung bis zur grundschule durch ein elternteil, aber eben nur, wenn es auch geht. Diesen Luxus durch staatliche Unterstützung bezahlen zu lassen, das finde ich eine unverschämte anspruchshaltung!


Daffy

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Antwort auf Beitrag von Leewja

... Alias hat gekündigt, weil sie keine Teilzeitstelle bekam (Kindergartenkind), der Burnout kam nachher. Dann hat der Mann offensichtlich gekündigt, warum auch immer (wegen Burnout hätte er nicht entlassen werden können, im Gegenteil, er hat Anspruch auf Behandlung und Wiedereingliederung). Jetzt ist er also ´selbstständig`. Kommt von selbst und ständig - ob das die ideale Therapie ist für jemanden, der anscheinend nicht gut mit Überlastung umgehen kann? Oder er hat kaum Aufträge - dann hätte er Zeit, aber wieder: jemand der Probleme im Umgang mit Stress und Menschen hat, soll von jetzt auf gleich die Alleinverantwortung für ein Trotzkind übernehmen?! Danke auch... Und last not lieast - sie HAT keinen Job, das macht kishinka ihr ja zum Vorwurf, und kriegt mit kleinen Kind auch nicht unbedingt leicht was. Und übrigens, bei mir stünden die Interessen meines Kindes vor denen des Staatshaushalts - wenn da jemand was von mir will, muss er es durchsetzen. Ansonsten (ohne jemals vor der Situation gestanden zu haben) würde ich sicher ohne schlechtes Gewissen Leistungen beziehen, die anscheinend noch so freigebig verteilt werden (können). Ich würde nicht mal mit älteren Kindern mehr als Teilzeit arbeiten gehen - die Zeit und Energie würde ihnen fehlen. Meine Überzeugung


Daffy

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Antwort auf Beitrag von Daffy

ein paar peinliche typos, zur erheiterung der leser gedacht... oh mei, manchmal wünsche ich mir eine korrekturfunktion


Alias70

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Antwort auf Beitrag von Daffy

Danke an alle! Wie einer sein Leben gestalten möchte, ist die Sache jedes Einzelnen. Wenn man ein großes Haus abzubezahlen hat o.ä. müßen beide arbeiten. Ich mache ja gerade eine sehr gute Ausbildung und bewerbe mich nebenbei und betreue ab 15 uhr meine Tochter, das reicht für MICH! Ich hoffe sehr auf einen neuen Job und tue alles, was dazu notwendig ist! Nunmehr bin ich 41 Jahre und die Jobs liegen nicht auf der Straße, meinen Mann entlasten würde ich sehr gerne, aber jemand muß auch da sein, um mir eine Stelle geben, gelle. Wenn mein Mann nicht so verschlossen wäre, wäre, glaube ich alles nicht so schwer für mich. Ich hoffe auf diesen Beratungstermin bei Profamilie, habe ich ja schon einiges gutes gehört!!!


Leewja

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Antwort auf Beitrag von Alias70

ich würde, denke ich, lieber VZ arbeiten (ich arbeite jetzt mit 87,5%), als meine eigenständigkeit und unabhängigkeit und meinen sehr heiß geliebten Job aufzugeben, aber das muss ja nicht für jeden gelten. nur leisten muss man sich ein alleinverdienermodell eben können...


Alias70

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Antwort auf Beitrag von Leewja

....ja, aber wenn man keinen Job bekommt, kann man sich den doch nicht herzaubern. Wir können uns das nicht leisten, dass ich nicht arbeite. Das thema ist nicht wir leisten uns das, dass nur 1 arbeitet, das hört sich so an, als ob ich meinen Mann machen lasse und ich liege auf der faulen Haut.. KEINESWEGS...!!! Ich brauche schon für mich alleine einen Job, Kollegen usw....für meine Zufriedenheit schon alleine, aber ich kriege nur Absagen! Von freiwillig nicht arbeiten wollen habe ich nie gesprochen. Kriege vom zuhause sitzen Depressionen... Jeder will in seiner Welt glücklich werden, die Kids in der Kita und die Erwachsenen in ihrer Welt, die Balance zu halten, dass alle zufrieden sind, das ist schwer...aber zu schaffen, denke ich mal..Man muß es nur wollen gelle....


Leewja

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Antwort auf Beitrag von Alias70

ich würde dann lieber den 40h job nehmen, als gar nicht. der zug ist jetzt abgefahren und das ist doof, ich weiß. ich würde mich aber erst recht mit einem über 3jährigen kind auf VZ-stellensuche begeben. ICH, wie gesagt, würde das tun.


Alias70

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Antwort auf Beitrag von Leewja

.. werde ich auch, nach dieser Weiterbildung von der Agentur für Arbeit! Und nochmals zu meinem Ex-Chef: Dieser hatte mich bei Bekanntgabe meiner Schwangerschaft gefragt, ob ich das Kind überhaupt kriegen möchte.. ist kein Witz, seitdem haben wir nur noch schriftlich miteinander verkehrt. Mit so einem Arschloch arbeite ich nicht mehr zusammen; er selbst hat eine Geliebte im Büro (eine junge Kollegin), und ist selbst lange verheiratet und hat 2 Kinder... zum kotzen... das sind diese Kleinigkeiten, die man nicht alle so in das Forum schreiben kann, weil sie sonst den Rahmen sprengen.... ;-) Fühlte mich überhaupt nicht wohl in dieser Firma, deshalb passte meine Entscheidung, nicht mehr zurück zu kommen, da war ich sehr glücklich, als ich dann mein Zeugnis (war gut ausgefallen war) in den Händen hielt... Ich find schon was, ich denke jetzt positiv :-)


Leewja

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Antwort auf Beitrag von Alias70

ganz viel glück und erfolg! und ich denke, ihr wollt an eurer beziehung arbeiten, dann wird das auch was, bestimmt! alles gut!


Alias70

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danke! Auch Dir alles Gute! :-)


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Daffy

So ein schmarrn! Ich habe um mich rum nur!!!! Eltern, die entweder beide voll oder beide 80% arbeiten! Die väter sind ausnahmslos genauso gute Betreuer wie die Mütter! Und die klassische Rollenverteilung würde mich so gnadenlos unglücklich machen das gibt's gar nicht! Ich hab doch nicht studiert um dafür dreckige Socken zu waschen! Ich will einen anspruchsvollen Job und denngibts nun mal nicht, wenn frau jahrelang aussetzt oder miniteilzeit arbeitet! Und ich will nicht - niemals nicht - abhängig sein. Ausserdem gibt es genügend wissenschaftliche Untersuchungen die belegen dass nicht die quantität der mit dem Kind verbrachten zeit ausschlaggebend ist, sondern die Qualität! Und staatliche Hilfe abzocken weil ich Hausfrau sein möchte geht einfach gar nicht!!!!!!!!! Überhaupt gar nicht!!!!!! Wir unterstützen das alle schon genug durch kostenloses mit versichern und solche Sachen.


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Daffy

Wirklich????? Seit wann ist es Aufgabe der Allgemeinheit und der Arbeitgeber für deine Kinder zu sorgen? Es gibt genügend Unterstützung für Familien! Wenn Teilzeit nicht geht dann muss frau halt nen Kompromiss finden. Und lieber harz IV als arbeiten gehen? Solche Mutter wie du - da könnte ich kotzen!


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Leewja

Ich hätte nie nie niemals gekündigt! Die lebensentscheidungen meines Chefs sind mir egal! Das geht mich nichts an! Und solange er mich nicht persönlich angreift ist mir Wurscht was er an unqualifizierten Kommentaren von sich gibt. Du hast dich damit in eine scheisslage manövriert! Du hast drei Jahre Auszeit hinter dir - bist also total draussen! Hast keine Netzwerke mehr, keine aktuelle Erfahrung. Du bist erst mal Fur den Arbeitgeber eine Investition weil du erst wieder auf den neuesten stand gebracht werden musst! Und du bist über 40 und arbeitslos! Sich aus einem Job heraus zu bewerben ist wesentlich einfacher! Und mit einem 3-jährigem Kind hätte ich auf jeden Fall vollzeit gearbeitet. Es wäre doch alles temporär gewesen! Jetzt musst du nehmen was du kriegen kannst - egal was! Bewirb dich auf vollzeitstellen - im Bewerbungsgespräch kannst du ja auf Teilzeit hin arbeiten! Soll klappen! Auch ich hätte Teilzeit arbeiten können obwohl meine Stelle als vollzeit ausgeschrieben war! Alles gute!


kirshinka

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Antwort auf Beitrag von Alias70

Wenn ihr an eurer Beziehung arbeiten wollt wird das sicherlich was werden! Alles gute euch und dir in der jobsuche.