Mitglied inaktiv
Ab 1. Juli 2010 bekommt jeder Bürger Pfändungsschutz auf einem bestehenden Konto seiner Wahl, sodass dann dieses sogenannte P-Konto nicht mehr von einem Gläubiger blockiert oder von der Bank gekündigt werden kann. Das Guthaben in Höhe des Pfändungsbeitrages von im Augenblick 985,15 Euro für Ledige ohne Unterhaltsverpflichtungen darf nicht angetastet werden. Der Kunde muss dazu sein Konto bei der Bank auf ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umstellen lassen. Eskann nur ein Konto als P-Konto eingerichtet werden, die Bank ist zur Umstellung gesetzlich verpflichtet.Das beschloss amFreitag (24.04.2009) der Bundestag in Berlin. Beim Pfändungschutz kommt es nicht darauf an, aus welchen Einkünften dieses Guthaben herrührt. Künftig genießen damit auch Selbstständige Pfändungsschutz für ihr Kontoguthaben. Jeder Kunde kann von seiner Bank oder Sparkasse verlangen, dass sein Girokonto als P-Konto geführt wird. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries begründete den Beschluss wie folgt: “Mit dem P-Konto entbürokratisieren wir das Verfahren zum Pfändungsschutz und gestalten es deutlich einfacher. Künftig kann jeder Inhaber eines Girokontos automatisch Pfändungsschutz erhalten. Damit vermeiden wir, dass das Konto wegen der bestehenden Pfändung blockiert wird und die Bank deshalb das Konto kündigt. Ein Girokonto ist heutzutage die Voraussetzung für die Teilnahme am Arbeits- und Wirtschaftsleben. Vermieter sind häufig nicht bereit, Mietverträge abzuschließen, wenn der Wohnungsinteressent keine Kontoverbindung nachweist, Telefon- und Stromanbieter wollen ihre Rechnungen per Lastschrift von einem Konto abbuchen. Selbst der Arbeitsplatz hängt nicht selten davon ab, dass der Arbeitnehmer ein Konto nachweisen kann, auf das der Arbeitgeber das Gehalt oder den Lohn überweisen kann - die Lohntüte gibt es nicht mehr. Mit dem P-Konto sorgen wir dafür, dass Bürgerinnen und Bürger künftig nicht mehr wegen Kontolosigkeit vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgeschlossen und in einen Schuldenkreislauf gedrängt werden.” So war es bisher: Nach bisheriger Rechtslage führt die Pfändung eines Bankkontos dazu, dass die anfallenden Zahlungsgeschäfte des täglichen Lebens wie Begleichung von Miete, Energiekosten oder Versicherungen nicht mehr über das Konto abgewickelt werden können. Um Pfändungsschutz für den pfändungsfreien Selbstbehalt des Kontoguthabens zu erlangen, braucht der Schuldner in vielen Fällen eine Gerichtsentscheidung. Häufig ist dies nicht rechtzeitig möglich, so dass Kosten für verspätete oder nicht ausgeführte Zahlungen anfallen. Erschwert wird der Pfändungsschutz dadurch, dass er bei Guthaben aus Arbeitseinkommen anders ausgestaltet ist als bei Guthaben aus Sozialleistungen. Der bisherige Pfändungsschutz führt daher bei Banken und Gerichten zu unnötig hohem Vollzugsaufwand. Quelle: http://heraklit.blog.volksfreund.de/2009/10/17/pfaendungsfreies-konto-ab-2010-fuer-privat-und-selbstaendige/
klasse Sache nur frag mal bei der Bank nach, was dein Konto dann mtl kostet! umsonst ist das garantiert nicht... wenn man mitbekommt, dass so was bei einem ansteht, würde ich wechseln auf p ansonsten zahl ich lieber keine gebühren
Du gehst zur bank und dein aktuelles konto (sofern schon vorhanden) wir nur umgewandelt!!!! soweit ich infos erhalten habe von leuten die es gemacht haben kostet das nix!
Guten Morgen und viiieeelen Dank für diesen Link. Da ich dank meines Ex nun in der Privatinsolvenz bin ( gerade gestartet ), wird mein Konto in den nächsten Tagen ( laut Aussagen meiner Schuldnerberaterin ) einmal kurz still gelegt. Das könnte ich ja somit dann vermeiden, oder? Ich habe nämlich sicherlich das Glück, dass das genau DANN passiert, wenn eigentlich Miete, Versicherungen und sonstige Rechnungen abgehen würden und ich hab NULL Bock darauf das hinterher alles nochmal manuell überweisen zu müssen ( und dafür zusätzliche Kosten zu tragen ). Hab gerade mit meiner Bank tel.: Kostet gar nichts, weder die Umwandlung des Girokontos in ein pfändungsfreies Konto, noch zusätzliche Kontoführungegebühren. Ich werd's machen und hoffe, dass ich dann noch schmerzfreier durch die Privat-Insolvenz kann, in die ich ohnehin unverschuldet geraten bin. Lieben Gruß und nochmals vielen Dank, Manuela
Morgen, Endlich mal eine gute Nachricht ich hab nämlich zur Zeit auch ein bisschen ärger mit der Genossenschaft von sch.... GEZ. Die sind auch der Meinung das sie mir so liebe nette Sinnlose Briefe schicken müssten von wegen "wir pfänden ihr Konto und die ganze Wohnung noch dazu". Sorry, aber ich mag die GEZ überhaupt nicht.
Was man auch zu beachten hat,unabhängig von den Kosten, dass die Beantragung eines P-Kontos natürlich ins Scoring einfließt. Also, wer in den nächsten Jahren eine Immobilie erwerben möchte oder sonst auf Scoring-Einschätzungen angewiesen ist, sollte lieber die Finger davon lassen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. LG, carla72
Dass so ein Konto kostenfrei ist, ist ein Trugschluss. Mein Mann hat sich über diese Form des Kontos informiert, bei unserer Hausbank würde das kostenlose Girokonto dann im Monat 5,- € kosten. Schriftliche Anfragen an Sparkasse, Commerzbank, Ing-diba.... (weiß jetzt nicht mehr alle) wurden alle mit verschiedensten Kontoführungsgebühren beantwortet. Es war NICHT EIN EINZIGER Anbieter dabei, der dies kostenlos führt. VG, Diana
denn die bank hat einen enormen aufwand zu schauen, dass monatlich auch wirklich NUR dieser Betrag eingeht. Geht me drauf, darf der Kunde nicht über diese Mehrzahlung verfügen, da es nicht unter die Pfändungsfreigrenze fällt. Find es Blödsinn, da für die Bank der gleiche Aufwand entsteht aber mit mehr Lücken für den Kunden, für die die Bank den Kopf hinhalten muss. lg
Was für ein Aufwand? Das ist doch nur eine Abfrage in einem Computerprogramm.. Da wird ganz sicher kein Sachbearbeiter jeden Tag die Konten "händisch" durchgucken *g*
ich habe in einer pfändungsabteilung gearbeitet. ich weiß wie aufwändig das ist. und kein programm hat bisher die möglichkeit gegeben sicher zu stellen, dass nur ein bestimmter betrag auf das konto monatlich drauf geht und danach gesperrt wird. und ich habe einige programmänderungen schon durch. ich weiß wovon ich rede. ein klick ist da nicht. es gibt so viel zu beachten: sozailleistungen innerhalb 7 tage, was ist lohn, wieviele kinder, wo ist die freigrenze usw. es ist ein enormer aufwand und ich kann aus meiner praxis sagen: gebühren finde ich dafür völlig okay.
Die letzten 10 Beiträge
- Habe ich richtig entschieden?
- Partnerschaft nach Geburt
- Partner kauft kleine Wohnung trotz anderer Pläne
- Trennung in der Schwangerschaft?
- Nach geburt partnr zieht sich irgentwie zurück.
- Partner will mit seiner Mutter verreisen, 6 Monate altes Baby
- Mein Mann kontrolliert mich
- Wie soll ich ihr Verhalten deuten?
- Mein Partner beteiligt sich nicht finanziell – wie würdet ihr reagieren?
- Partner gibt Geld für Ü18 Seiten aus