Mitglied inaktiv
Stellt euch vor: Mann und Frau gehen eine neue Partnerschaft ein. Beide haben Kinder, wobei nur die Kinder des einen ihren Lebensmittelpunkt bei ihr/ihm haben. Nun kann ein Partner das Kind des anderen nicht ausstehen, die Unsympathie bestand schon vor der Beziehung (als sich die beiden auch schon kannten). Betreffender Partner hält das Kind für ein "unerzogenes, verzogenes Gör " *Zitat* Was meint ihr, hat eine Partnerschaft unter solchen Bedingungen eine Chance? Kann man mit einem Menschen eine Partnerschaft eingehen, dessen Kind man überhaupt nicht mag, und dass man mit o.g. Zitat beurteilt (verurteilt..)??? Kann man mit einem Menschen eine Partnerschaft eingehen, der das eigene Kind unsympathisch findet und nicht mag??? Das merkt man doch sicherlich sehr schnell, selbst wenn der Partner versucht sich zu verstellen usw. Btw: es geht NICHT um mich! :-) LG S
hmm, dann steht man immer zwischen den stühlen. sehr interessantes thema. aber mal anders, kann man kinder nicht mögen? wie man weiß betrifft es mich, ich hab aber noch keine ahnung wer wen nicht mögen könnte. habe mir aber auch schon die frage gestellt, was wäre wenn? wahrscheinlich hab ich es aber etwas leichter, da nur ich kinder habe, er nicht. meine frage zum thema wäre eher, wie führt man die kinder und den mann unauffällig zusammen?
Ja, man kann. Ich kenne sehr viele Kinder, und es passiert extrem selten, aber es gibt sie. Das Kind um das es sich dreht (bei meiner Frage) kenne ich auch und es zählt zu den Kindern mit denen auch ich nur schwer warm werde. Allerdings tut MIR das auch immer sehr leid, denn Kinder (und bei diesem ist das auf jeden Fall das Problem) sind in vielen Dingen auch "Ergebnis" ihrer Erziehung, und da haperts bei dem Mädel sehr. Nicht nur in Erziehung, auch in Förderung. Das Kind soll auf Dauer in der neuen Partnerschaft leben, allerdings besteht die Möglichkeit, dass die Mutter in ihrer Naivität so blind ist (sein will), dass sie da kein Problem registriert. MIR käme kein Mann ins Haus, der mein Kind nicht mag. Das wäre oberste Voraussetzung!
Wenn, dann in getrennten Wohnungen, damit es nicht andauernd Knatsch gibt.
ICH könnte nicht mit einem Mann leben, der meine Kinder nicht mag. Ich könnte überhaupt mit keinem Menschen eng befreundet sein, der meine Kinder nicht mag. Meine Kinder sind perfekt, liebenswert, toll, einzigartig, wunderbar. Alle, die anderer Meinung sind, sind böse, gemein, fies und doof.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, einen Menschen sehr nah an mich heranzulassen, dessen Kind(er) ich nicht mag. Wenn es hier und da mal Zickigkeiten sind - mei, damit kann man sich arrangieren. Aber wenn man das Kind wirklich tief und grundsätzlich verabscheut - und es gibt Kinder, mit denen ich gar nicht kann, das sage ich ehrlich - dann hätte ich ein echtes Problem und würde es wahrscheinlich gar nicht zu einer Annäherung kommen lassen, die für eine Beziehung erforderlich ist.
Gruß,
Elisabeth.
Lebt das Kind denn mit den beiden zusammen? Wenn ja, kann das aus meiner Sicht nicht funktionieren bzw. wird dem Kind eine sehr traurige Kindheit bescheren :-( Wenn das Kind seinen Lebensmittelpunkt woanders hat, ist es vielleicht machbar, für ein WE alle zwei Wochen kann sich der Partner vielleicht zusammenreissen. Solche Kommentare wie "verzogenes Gör" würde ich aber nicht durchgehen lassen!
wenn der partner meine kinder nicht mag, muss er an sich arbeiten oder leine ziehen! die kinder sind mir das wichtigste auf der welt und dafür würde ich JEDEN mann der welt stehen lassen - erst wenn sie ihre eigenen wege gefunden haben und ich nicht mehr für sie die verantwortung trage, dann kann ich auch wieder meine eigenen interessen mehr in den vordergrund rücken.
ich werde es nie verstehen, dass meist frauen einem partner zu liebe ihre kinder "opfern"... in dem geschilderten fall ist es ja anders herum. strafverschärfenderweise für das von ihr abgelehnte kind ist da ja schon ein weiteres kind im spiel... warum kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass das böse kind erst nach der geburt des gemeinsamen kindes diesen status der persona non grata erlangt hat? ![]()
mein onkel, hatte eine enge bindung zu seinen kindern, die mutter der beiden starb und mein onkel heiratete wieder,
nach und nach wurden die zwei jungs zu böse buben erklärt nur ihre eigenen kinder waren gut, lieb und überraubt die allerbesten,
vor zwei jahren ist mein onkel gestorben und das gesamte erbe der jungs (ihrer mutter) war weg ![]()
aschenputtel 2010!
das macht einem doch angst, oder?
ne angst nicht, aber zornig, die söhne haben erst durch uns erfahren, dass der vater gestorben ist es ging um ca 40 ha land, dass ihre mutter von ihren eltern geerbt hatte und das war später fast alles bauland, alles weg auch das ehemalige elternhaus, die olle kuh ging mir so auf den nerv, immer war sie am stänkern wie schlecht doch die beiden sind beide sind trotzdem ihren weg gegangen, haben sich beide etwas aufgebaut
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch mit "fremden" Kindern immer ein auf- und ab ist. Mal gibt es sehr gute Zeiten, wo man denkt: Jetzt hat man eine Basis und beim nächsten Besuch ist wieder alles irgendwie schrecklich. Die Basis ist weg, die Kinder respektieren dich wieder null, nur Streit und das eigene Kind wird nieder gemacht. Man fängt von vorne an und fühlt sie wie ein Hamster in einer Mauserolle. Ohne zu wissen, warum die Basis weg ist. Das tut weh. Und man versucht die Kinder trotzdem genauso lieb zu behandeln wie vorher. Naja, und beim nächsten Mal ist es wieder so wie die Woche davor: Man kann ja auch die NEUE ärgern und es gibt keinen Ärger. Und so steigert es sich hoch. Nun zum eigenen Kind: Zu Anfang sagt man sich, das kommt noch. Hält sich an jedem Strohhalm der Besserung fest. Kommen die Kinder aus dem oberen Abschnitt dazu und das eigene steht hinten an, dann fängst du irgendwann an gegen Windmühlen zu kämpfen und bist froh, wenn das AUS da ist. Dann ist Ruhe und eigene friedliche Gemeinsamkeit zwischen Mama und Kind wieder da. Meine Erfahrung, das AUS war die Befreiung. lg
"Verzogen" beinhaltet, dass der Partner der Meinung ist, dass die Eltern (und damit sein neuer Partner) in der erziehung Dinge versäumt haben oder falsch gemacht haben. Es suggeriert auch, dass derjenige der Meinung ist, dass er selbst es "besser" gemacht hätte. Diese Haltung mir und meiner Erziehungsfähigkeit gegenüber könnte ich selbst in einer Partnerschaft nur schwer ertragen. Aber vielleicht bin ich da auch zu empfindlich.
Bin der Meinung von Malwinchen. Meine Kinder sind mir das wichtigste auf der Welt. Wenn ein Mann meine Kinder nicht mag,kann er abmarschieren. Ich denke wenn er mich genug liebt und mit mir zusammen sein will,versucht er das Problem zu lösen,zur Not mit Unterstützung des JA.
Ich wäre jedenfalls nicht mit einem Menschen eine Partnerschaft eingegangen, der mein geliebtes Kind für ein verzogenes Blag o.ä. halten würde. Ich gebe ja gerne zu, selbst mein Nachwuchs ist vielleicht nicht immer ultimativ perfekt und pflegeleicht und was weiß ich, aber ich LIEBE meine Kinder, und wenn jemand mich liebt, erwarte ich auch von ihm, dass er akzeptiert, wen ich liebe, und den Menschen, die ich liebe, um meinetwillen freundlich entgegenkommt. Das ist für mich allerdings eh Grundlage für jede Beziehung, und wenn jemand diese Grundhaltung in Bezug auf meinen Nachwuchs, den ich nun ganz ganz besonders liebe, nicht wirklich aufbringen würde - hätte sich jede Frage nach Beziehung für mich erledigt...
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