Mitglied inaktiv
Hallo Ihr, bin immer krank, wenn ich mit meiner Tochter wieder zum Vater fahre. Ich bin wegen dem Job von meinem Mann in seine Stadt gezogen und bin jetzt den 4. Monat da. Seine Mutter wohnt direkt nebenan und ich fühlte mich noch keinen Tag heimisch. Meine komplette Familie und Freunde sind in meiner Heimatstadt, ich vermisse sie sehr, deshalb war ich über Karneval 1 Woche dort. Dann bin ich wieder bei meinem Mann und hab direkt eine Grippe und wache jeden Morgen auf und bin hier einfach nicht glücklich, auch dass seine Mutter nebenan wohnt stört mich einfach, zumal wir einen gemeinsamen Garten haben und wir im Sommer dann klar keine Ruhe vor ihr haben... Möchte hier weg.. Was ist Eure Meinung? Freue mich auf Feedback lg. A.
heimweh ist was schlimmes!!! gibt es keinen kompromiss???
...Kompromiss..mein Mann müßte sich in Münster bewerben, da komme ich nämlich her!! Oder, was ich auch nicht schlecht fänd, wenn wir in der Woche in meiner Heimat wohnen und er am Wochenende käme, das könnte ich akzeptieren, mache mir ja schon über diess Thema seit ich weiß, dass ich damals schwanger geworden bin, Gedanken darüber..auch die Umgebung finde ich nicht schön, da kommt alles zusammen, fühle mich total alleine und es wird sich auch nicht bessern, ich kenne mich da schon ganz genau, wenn man sich nicht wohl fühlt, kann man es doch auch nicht erzwingen. Ich habe so ein bißl Angst, dass ich wirklich irgendwann davon richtig krank werde... :-(((((..Außderdem arbeitet mein Mann von Montag-Samstag z.Zt. und ist von 07.00 Uhr bis abends 18.30 Uhr weg und ich bin nie der Typ gewesen, der auf eine Person wartet....
dann schlag das vor und zieh das durch. ich würde eine woebeziehung jedem anderen wohnort vorziehen. wichtig wäre aber auch zu wissen, was dein mann davon hält???
hallo, ich erinnere mich, daß du vor ca. einem halben jahr über den umzug nachgedacht hast und damals schon nicht begeistert warst... ich denke, daß es natürlich umso schwieriger wird, wenn man mit einer negativen einstellung wie deiner an die sache rangeht. außerdem: wieso müßt ihr denn neben seiner mutter wohnen? claudi
..er ist da erst frisch eingezogen und ich glaube, dass die Mutter an ihm so hängt, sie haben sich immer geholfen, wenn was war; ich habe ein wenig den Eindruck, dass ich auch mit der Mutter verheiratet bin, das will ich nicht mehr akzeptieren, mir geht es schlecht, fühle mich beobachtet und bin mit meinen 38 Jahren dieses nicht gewohnt. Ich versuche es den 4. Monat jetzt, aber wohl fühlen tue ich mich gar nicht hier...Jeden Tag habe ich Kopfschmerzen oder Magenschmerzen...
dann solltest du schleunigst etwas unternehmen, sage es ihm so, wie du es uns geschildert hast. erkläre ihm, das du angst hast seelisch krank zu werden, wenn sich nichts ändert. sollte dann der spruch kommen, das er das alles so behalten will, dann frage ihn mal, warum ER nicht alles aufgeben mag ( mal von der arbeit abgesehen)? Mit Sicherheit, weil es ihm dann vielleicht auch so gehen würde wie dir??? Warum ist dir das alles zuzumuten und ihm nicht??? Das wären Fragen, die ich ihm stellen würde. Vielleicht könnt ihr euch wirklich auf eine WE-Beziehung einigen, wenn für alle Beteiligten das okay ist und auch finanziell durchführbar, denn das darf man ja auch nicht ausser acht lassen. Ich sage mal so, in der heutigen Zeit ist es nicht mehr so einfach wie vielleicht damals, wo man sich aus einer Stadt, einem Dorf kennt und gemeinsam dort aufgewachsen ist. Heute lernt man sich fern ab der Heimat kennen und lieben und dann fängt es an, wer auf wen mehr zugehen kann. Ich habe auch alles hinter mir gelassen, weil mein Mann unbedingt zurück nach "Hause" wollte. über 8 Jahre habe ich gebraucht um endlich den Anschluss zu finden, um mich wirklich heimisch und wohl hier zu fühlen. Also, redet miteinander und versucht es so zu regeln, das ihr beide gut damit klar kommen könnt. lg und viel Erfolg .... phi
Schwierige Situation, da Ihr letztlich beide die gleichen Gründe habt und vorbringen könnt. Er hat natürlich noch den Pluspunkt des Jobs, den man, gerade in heutiger Zeit, nicht mal eben so aufgibt, um woanders bei Null und in Probezeit neu anzufangen. Mein Mann und ich sind damals gemeinsam in seine Heimatstadt und zu seiner Familie gezogen (er war vorher 10 Jahre weg). Ich habe es allerdings auch nicht bereut, kannte die Stadt auch schon vorher und verstehe mich sehr gut mit seiner Mutter. Wenn heute berufliche Veränderungen anstehen, steht es für uns aber außer Frage, daß ICH entscheide, wo unser Lebensmittelpunkt ist, was IHN aber nicht davon abhalten soll, woanders zu arbeiten, ER verdient das Geld und wenn das woanders besser oder mehr geht, dann ist es für uns das beste, wenn er das macht. Aber ICH bin diejenige, die den ganzen Tag an einem Ort mit den Kindern verbringen muß und da sollte ich mich, zum Wohle der Familie, schon gut damit fühlen. Bei uns steht das jetzt an und mein Mann wird 4 bis 5 Tage die Woche nicht zu Hause sein. Ich hätte selbstverständlich mitgehen können (werden wir vielleicht auch igendwann), aber immoment habe ich HIER alles, was wir brauchen und das gebe ich nicht dafür auf, daß mein Mann uns in den maximal 2 Stunden am Tag, die wir uns in wachem Zustand sehen, um sich hat. Du solltest vermeiden, "seine" Welt schlecht zu machen, wenn Du argumentierst, schließlich hängt er ja auch an seinem Zuhause und seiner Familie. Sag' ihm, daß Dir DEIN soziales Netzwerk im Alltag fehlt, einem Alltag, an dem er beruflich bedingt natürlich wenig teilnimmt. Ein schlagendes Argument ist für mich auch immer, daß man als Mutter immer mal wieder auf Hilfe anderer angewiesen ist. In Deinem Zuhause hast Du diese Hilfe sicher eher!
die beiträge meiner vorschreiberinnen... donnerwetter! haltet ihr es für SO schwer, sich mit etwas bemühen ein NEUES soziales umfeld aufzubauen? obwohl ich nie eine art "betriebsnudel" gewesen bin, hatte ich eigentlich keine probleme in einem neuen wohnumfeld auch neue soziale netze zu stricken. dazu gehört lediglich, dass ich selber auf andere menschen offen zugehen WILL! ich vermute bei dir, alias, sehr stark, dass du nicht wirklich viel aus dem haus gehst, oder? zu dem schreibst du, dass du in der warmen zeit des jahres deiner schwiemu "klar" nicht aus dem wege gehen könntest... woher weißt du das, wenn du erst 4 monate dort wohnst und noch keine diesbezüglichen erfahrungswerte hast? natürlich wäre ich auch nicht so scharf darauf mit meiner schwiemu so dicht zusammen zu wohnen. aber DAS lässt sich abstellen, wenn du deinem mann als kompromiss einen umzug innerhalb SEINER stadt nahe legst. wenn er das nicht wollen würde, DANN hättest du grund, dir gedanken um eine rückkehr zu deiner heimatstadt zu machen... aber so? mädel, du bist doch keine 17 mehr und erwachsen! zudem hast du familie. da kann man eben nicht wie ein kleines mädchen einem "heimweh" nachgeben. vor allem: bist du dir wirklich sicher, dass es heimweh ist? vielleicht hast du ja winterbedingt eher eine depression...
ich war in meiner jugend mit einem elsässer liiert und ließ mich nach stuttgart versetzen um von dort aus zu shuttlen. nun war ich jung, frei von kindern, offen und habe es weder im elsass noch in stuttgart geschafft, mir einen kreis aufzubauen, bzw habe ich mich jemals irgendwo anders wohlgefühlt. ich habe nicht mal heute schwierigkeiten, neue menschen kennenzulernen und will es auch, aber es geht nicht, wenn man wirklich von heimweh zerfressen ist. und das war ich, ich war krank, meine haut hat mich deutlich darauf hingewiesen. menschen sind unterschiedlich, ich hänge unheimlich an meiner heimatstadt, obwohl ich nicht wirklich eine familie hier habe. ich würde niemals mehr auf dauer hier weggehen wollen, ich kann alias sehr gut verstehen, zumal die eltern noch leben....
Wobei man sagen muß, daß es mit Kindern "eigentlich" meist leichter ist, soziale Kontakte zu knüpfen, weil man mit Kinder zwangsläufig häufig auf andere Leute=Mütter trifft. Aber wenn man nuneinmal unglücklich ist... Ich finde auch, daß man das nicht bewerten sollte, weil einfach jeder Mensch anders ist und "zusammenreißen" macht wenig Spaß, wenn man von morgens bis abends im ungeliebten "Nicht-Zuhause" hockt! Es gibt einfach Städte, von denen ich auch weiß, daß ich mich dort nicht wohl fühlen würde und warum sollte ich mir das antun, wenn ich sowieso den ganzen Tag allein zu Hause bin? Ebenfalls glaube ich nicht, daß man sich hier in empischer Breite auslassen muß, was alles dazu führt, daß es so ist, wie es ist.
ihr habt ja mal sehr großes verständnis für alias... ich verstehe nicht, warum man mit kindern "den ganzen tag zu hause" verbringen müsste, mp. alias hat ein problem... punkt! sie verkriecht sich in selbstmitleid und jammert... das ist auch klar! ob sie wirklich heimweh hat, sei einmal dahin gestellt, denn nur weil sich die eine oder andere vorstellen kann, dass sie selber auch nicht gerne in einer anderen stadt leben möchte, ist noch lange nicht klar, dass alias wirklich NUR heimweh hat. natürlich ist es mit "reiß dich zusammen" nicht getan, aber dennoch muss sie den allerwertesten hoch bekommen und etwas tun. die jammerei und das selbstmitleidige hineinsteigern in eine situation, die vielleicht garnicht wirklich so ist, wie ihr kopfkino es abspult, bringen einfach keine verbesserung. was soll man ihr raten? geh zurück in die nähe deiner eltern? verlass deinen mann? - was soll das bringen? irgendwie erinnert mich dieser theread etwas an eine klassenfahrt in der 5. klasse: als die erste anfing zu heulen wegen heimweh, hat binnen minuten fast die komplette mädchenriege der klasse geflennt... irgendwie macht ihr hier ähnliches! heute wie damals kann ich das nicht nachempfinden. weder die alte heimat noch die eltern sind aus der welt!!! das hat sie doch selbert geschrieben... mp, offensichtlich geht es alias NICHT um irgendeine stadt oder ein schlimmes stadtviertel, in welcher sie sich nicht wohl fühlt... sie würde sich NIRGENDWO anders als zu hause wohl fühlen! wenn sie es nicht schafft, diese einstellung zu ändern, dann könnte ihre beziehung gefährdet sein.
und zwar back to the roots.
außerdem ist sie in meinen augen mit 38 jahren weit davon entfernt, sich reinzusteigern wie ein teenie auf der klassenfahrt
sie fühlt sich nirgendwo anders wohl, als zuhause, das ist genau der punkt.
ich wußte das für mich schon vor alias´ posting, aber ich wäre auch niemals nach mg gezogen
( bitte mg mit jeder anderen stadt gleichsetzen !!!!!!! )
Wie, Du wärst niemals nach MG gezogen???? Also bitte! Hier ist es doch SOWAS von schön! (Erst recht im Dunkeln ;-)) Ich denke nicht, daß es dabei wirklich nur ein "Ich fühle mich überall zu Hause" oder ein "Ich will hier nicht weg" gibt. Einerseits kann man schon vermuten, daß es mit der Beziehung auch nicht sooooo rosig sein kann, denn sonst beißt man dann doch noch eher in den sauren Apfel. Andererseits: Fernbeziehung muß man "können", das ist nicht jedermanns und erst recht nicht jederfraus Sache. Ich weiß ja nicht, wohin es Alias verschlagen hat. Münster ist nun wirklich sehr schön, ich fand meine Heimatstadt immer schon gruselig. Aber ich finde auch andere Städte einfach grauslig und würde halt nicht um jeden Preis dort leben wollen müssen. Mein Mann könnte zum Beispiel jetzt anrufen und sagen: wir ziehen nach München. Ich hätte in zwei Stunden alles gepackt ;-) Jeder Mensch hat andere elementare Grundbedürfnisse für sein Wohlbefinden und nicht jeder kann gut getrennt von seiner Familie und seinen Freunden sein... Alias' Mann ja auch nicht, sonst hätte er Mutti ja auch mal verlassen.
du würdest deshalb immer dort bleiben wollen, wo du bist, weil du das "dortwohnenbleiben" (blödes wort, oder?) auch immer irgendwie organisiert bekommst! das ist ein riesenunterschied zu dem bild, welches alias hier in meinen augen schildert... du bist aber auch der typ, der NICHT 4 monate untätig irgendwo in der fremde hocken würde und ABWARTET. erzähl mir bitte nicht, du würdest nicht innerhalb von drei tagen aus jeder guten stube eine wirtschaft machen...
es ist ein riesenunterschied, ob man an etwas festhält, weil man andere alternativen nicht hinbekommt oder weil man eben die liebste aller machbaren alternativen gewählt hat... verstehst du?
lies mal ellis post... vielleicht liege ich doch garnicht so falsch, oder?
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Und du wolltest ja schon vor einer Weile nicht umziehen, dir war der Gedanke ja zuwider. Jetzt, wo du dich hast breitschlagen lassen, solltest du ein wenig Optimismus an den Tag legen. Man muss halt auch wollen! Dein Mann wird auch unter dem Thema leiden, denn es kommt ja seit Monaten immer wieder auf den Tisch. Gib mal Ruhe und versuch dich einzuleben. Wenn man von Beginn an widerwillig und negativ an eine Sache rangeht, ist es immer schlecht. Waere ich dein Mann, wuerde ich sagen, reiss dich mal zusammen und hoer auf dir leid zu tun. Ihr seid eine Familie! Cata
Hallo, Alias! Lies du mal unbedingt das Buch "JETZT" von Eckhard Tolle. Ich verspreche dir, dass es dir sehr sehr weiterhilft. Liebgruß, Fredda
und gerade in den Wintermonaten ist Einleben viel schwerer als in den Sommermonden! Ich bin bisher noch immer aufgrund meiner Männer "mitgezogen" und hatte es ohne Kinder in Fulda wirklich schwer. Aber mit Kindern hier in OWL ging das Einleben nach den ersten 4 Monaten (*g* es dauerte wirklich etwa 4 Monate) sehr gut. Allerdings habe ich mir damals geschworen, nie wieder im November umzuziehen, denn ich verfiel wirklich in eine Art Winterdepri, so wie Malwinchen es schreibt. Ich war den ganzen Winter über andauernd krank bis endlich der Frühling und mehr neue Freundschaften begannen. Ich bin von Krabbelgruppe zu Krabbelgruppe gepilgert, um irgendwo auf nette Leute zu stoßen. Heute, 5 Jahre später, haben wir hier einen super Freundeskreis, dauernd was zu tun und wollen hier eigentlich nie wieder weg. Aber du musst auch von dir selbst wollen - auf Leute zugehen - was unternehmen - andere Mamas einfach mal ansprechen.....ohne WILLEN geht gar nix. Wenn in unsere Krabbelgruppe neue Mütter kommen (und witzigerweise sind es fast immer Zugezogene), dann müssen die auch selbst was von sich preisgeben, um aufgenommen zu werden. Wer nix sagt kann auch nix erleben..... Warte mal den Frühling ab .... Wie schaut das mit der Schwiegermutter denn aus? Magst du sie? Meine Schwiegermutter ist ein Schatz und ich rede mit ihr mittlerweile mehr als mit meiner eigenen Mutter. Es kann für euch ja auch eine BEreicherung sein, dass sie neben euch wohnt - ihr den gleichen Graten benutzt....oder nicht?
Hi, ich bin kurz vor dem Examen in den Heimatort meines Mannes gezogen, 220km von meinem. Ich dachte auch, das sei kein Problem, denn zuhause, in Berlin, in Rom hatte ich immer recht schnell Anschluss gefunden. Aber hier war Ebbe. Erstens, weil ich vom Dorf kein Auto hatte und hier keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Zweitens, weil seine Familie mich okkupierte, was ich für Liebenswürdigkeit hielt. Drittens, weil mein Mann mich mit niemandem bekannt machte und ich, viertens, eben das Examen vor Augen hatte. Dazu kommt, dass der Niederbayer an sich zwar kreuzneugierig ist, aber ja nichts über sich preisgibt. Kommunikation funktioniert aber wie ein Kaugummiautomat: Du wirfst oben etwas hinein und bekommst unten etwas zurück. Nicht so in Niederbayern. Was ich Dir rate, sind zwei Dinge: a, Schau Dir die neue Stadt genau an. Damit kommst Du an die Luft und Du lernst die neue Umgebung kennen. Wenn Du auf die großen Türschilder schaust, bekommst Du auch Anregungen dazu, was Du (und Euer Kind) vielleicht machen könnt / wollt. b, Die neuen VHS-Kurse beginnen entweder jetzt oder laufen erst seit kurzem. Man kann also noch einsteigen. Es werden auch Nachlässe angeboten - auf Nachfrage. In sehr vielen, nicht allen, Kursen bilden sich oft Grüppchen von Leuten, die sich vorher auch nicht kannten und die nun anschließend vielleicht noch Kaffee trinken gehen. Das kostet alles nicht viel, ist lustig, man lernt Leute kennen und mitunter entwickeln sich sogar Freundschaften. Bei mir hat es ca. fünf lange Jahre gedauert, bis sich bessere Bekanntschaften angebahnt hatten. Das hing aber auch damit zusammen, dass ich nur wenig Freizeit habe und ich damals ja aus einer studentischen Umgebung mit politischen Weltverbesserungsideen (die noch heute ihrer Umsetzung harren) kam. Es hat eine Zeitlang gedauert zu begreifen, dass meine Erfahrungen der ersten 27 Jahre meines Lebens nicht mit denen von Menschen kompatibel sein können, deren Eltern z.B. erst 1957 Strom gelegt bekommen haben und die noch mit der Kuh IM Haus aufgewachsen sind (die Eltern). Dass sich da keiner für wissenschaftliche Themen interessiert, sondern nur dafür, wer das meiste Geld hat und warum, war und ist mir unverständlich. Aber ich muss es nicht verstehen, sondern nur akzeptieren. Also, nette Menschen gibt es auch auf den Osterinseln. Die meisten Leute sind selbst zu schüchtern, um andere anzusprechen. Ein nettes Lächeln hilft oft und es wird auch Dir nicht erspart bleiben, die Initiaive zu ergreifen. Was ist dort eigentlich so furchtbar? LG Fiammetta
...ich bin abhängig von einem Auto hier, wir wohnen am Stadtrand. Drumherum wohnen keine Kinder, nur 4-5 ältere Leute, sind nicht alle nett, ist auch egal, such Dir eine Stadt aus, wo du gar nicht hinwillst und versuche einfach mal alles zu managen und dann auch noch glücklich zu sein und ich habe das Gefühl, mir wurde das Liebste weggenommen, Gefühle haben auch nix mit dem Alter zu tun, wenn man so fühlt, kann man nicht auf ein paar Knöpfe drücken und alles ist toll. Klar muß man was tun, aber wenn man nicht mehr die Kraft hat dazu auf andere Leute zuzugehen, bleibt man alleine. Ich habe entschieden, meinem Mann zu folgen, klar, er hat hier kaum Kontakte, ich habe eine Menge Kontakte, z. B. arbeitet meine Zwillingsschwester bei einem Kinderarzt, es wäre alles viel leichter, auch heute z.B. ich habe Fieber und bin ziemlich erkältet, keiner kommt mal eben vorbei und übernimmt meine Kleine mal für eine Stunde, das wäre alles möglich, würden wir in Münster wohnen. Er ist doch sowieso nicht da...:-(( Die Schwangerschaft war schon so problematisch und jetzt geht es für mich nicht gerade glücklich weiter, warum sollte man sich für diesen Schritt entscheiden? WARUM?? Nur wegen einem Job, genau, wie schon gesagt, mein Mann ist 12 Stunden weg und ich bin zu 90% mit der Kleinen alleine, WARUM sollte man nicht in einer Umgebung wohnen, die glücklich macht, zum Wohle der Familie, was nützt es, wenn ich ständig unglücklich bin, der Ehe bestimmt nicht ....
m. e. in eine depression. und was ist mit deinem mann? mag ja sein, daß er 12 stunden weg ist (weil er ARBEITET!), aber glaubst, er würde sich in deiner heimat wohlfühlen? im endeffekt solltet ihr miteinander reden, alles andere bringt gar nichts. trotz allem bin ich der meinung, daß die jetzige situation auch zum großen teil deiner von vorne herein zutiefst negativen einstellung zu "verdanken" ist. claudi
Schließe mich claudia700 an. Ich weiß auch noch von deiner Geschichte. Bin der Meinung, da du es von Anfang an nicht wolltest, nicht dahinter stehst, wird da auch nix werden. Schade. Gruß Sabine
sehe ich auch so. du wirst dich noch "krank denken". weil du nichts anderes willst, du versuchst es nicht einmal. von vornherein schreiben, du hast keine kraft mehr initiativ zu werden - warum denn nicht? verbrauchst du deine ganze energie damit, dir den kopf zu zerbrechen, wie schlecht es dir geht? gerade mit kind hast du die besten möglichkeiten kontakte zu suchen.
kleines Dorf gezogen. Die erste Zeit hatte ich keinerlei Kontakte, weil ich das Dorf so furchtbar fand und ich durch meine Arbeit bedingt nicht viel Zeit hatte, Kontakte aufzubauen. Inzwischen wohnen wir 7,5 Jahre hier und ich möchte nicht mehr weg (auch wenn inzwischen arbeitstechnisch ein Umzug in meinen Heimatort sinnvoller wäre). Es dauert einfach bis man Anschluß gefunden hat und sich wohl fühlt. Allerdings muß man es auch wollen. Aber ich kann mir schon vorstellen, wie du dich fühlst. Ich hab die erste Zeit auch viel geweint.
Wie gesagt, wenn Ihr Eure Beziehung erhalten wollte, müßt Ihr versuchen, eine Lösung zu finden, mit der Ihr BEIDE leben könnt... wie auch immer die aussieht ist doch Eure Entscheidung! Für MICH wäre eben die Lösung, daß der Lebensmittelpunkt zurück zu mir nach Hause verlegt wird, er die Woche über in einem Appartement bei sich zu Hause ist, am Freitag zur Familie kommt und am Montag wieder fährt. Allerdings stellen sich natürlich noch viele weitere individuelle Fragen, z.B. ob und wann Du wieder arbeiten willst, denn auch da muß es ja für Dich Möglichkeiten geben. Auch Umzug wäre eine Lösung, der zwar in der Nähe seines Arbeitsplatzes ist, aber Ihr hättet beide die gleiche Ausgangsbasis, sucht gemeinsam aus, wo Ihr wohnt. Fakt ist, Ihr müßt was ändern, aber dafür gibt es kein Patentrezept, außer dem, daß eben, wie gesagt, BEIDE mit einem Kompromiss leben können.
noch steuerliche Vorteile hat, denn ihr könnt die "Zweitwohnung", den Umzug und die Fahrtkosten perfekt von der Steuer absetzen, vor allem, zumal dein Mann ja der "Steuerzahler" ist und in die NÄhe seines Jobs zieht. Und du hast unter der Woche die Möglichkeit, früher oder später dank deines sozialen Netzwerks auch wieder berufstätig zu werden, z.B. LG JAcky
Hat schon alles gesagt.
Ich bin wegen dem Job meines Mannes sogar in ein anderes Land gezogen. ein Jahr war ich in england, habe Depressionen, Phobien und Panikattacken bekommen. mir ging es bescheiden. dann gingen wir sogar in mein Heimatland Litauen, selbst da fühlte ich mich fremd und wurde richtig krank, meine Haut sah wie ein schwamm aus, obwohl ich immer eine strahlende superschöne Haut hatte. wir hatten sonst keine Sorgen finanziell. Jetzt sind wir wieder zurück in Bonn und ich bin der glücklichste mensch auf der welt. selbst anfangs, wo wir arge finanzielle Probleme hatten, war ich immer noch glücklich.
hast PN
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