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Mal eure Meinung bitte...

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littlerilli

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Hallo, seit September bin ich von meinem Mann getrennt und habe einen neuen Freund. Mein Mann und ich haben im Moment noch ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander, können aber ab und zu doch relativ normal miteinander reden. Wir haben uns darauf geeinigt, dass er hl. Abend zur Bescherung zu uns kommen kann und sobald die Kinder im Bett sind, wieder fährt. Damit kann ich mich so gerade arrangieren und hoffe, dass es auch ruhig zugeht. Nun ist es jedoch so, dass er mit den Kindern am ersten Weihnachtstag zu seiner Familie geht und ich am 2. mit ihnen zu meiner Familie. Aber: Meine Eltern haben ihn auch eingeladen ("wir haben uns ja nicht von ihm getrennt!") und können überhaupt nicht verstehen, dass ich nicht möchte, dass er dabei ist. Meinen neuen Freund dagegen, wollen sie nicht dabei haben. Ich habe meinem Mann auch schon gesagt,dass ich nicht möchte, dass er mitkommt aber er beharrt darauf, dass er auch eingeladen wurde und ihm egal ist, was ich darüber denke. Sehe ich das zu eng? Ich habe das Gefühl, meine Eltern möchten die Trennung nicht akzeptieren und bahndeln uns immernoch, als ob wir noch zusammen wären. Ich habe schon oft mit ihnen geredet aber sie haben keinerlei Einsicht. Wie seht ihr das? LG


Fru

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Na das sie Deinen neuen Freund nicht dabei haben wollen, das kann ich schon ein wenig nachvollziehen, oder anders gesagt, kann ich nicht verstehen, das Du ihn jetzt schon zu so einer intimen Feier mitnehmen möchtest... Du hast jetzt die Wahl, entweder Du lebst damit, das Dein Mann da ist (er ist eingeladen, dann kann ich es sogar verstehen) oder Du bist Deinen Eltern gegenüber konsequent und gehst unter den Umständen nicht hin... Ich glaube, es ist wichtiger ein vernünftiges Verhältnis zueinander zu haben, als sich deswegen an die Köppe zu gehen...Kannst Du nicht Weihnachten ne Stunde mit seiner Anwehsenheit leben??? LG


celina-23

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Antwort auf Beitrag von Fru

Dass deine Eltern deinen neuen Freund (noch) nicht dabei haben wollen kann ich verstehen. Aber dass sie deinen (Ex)Mann eingeladen haben obwohl du das nicht möchtest...würde ich nicht einfach so hin nehmen. Was ich schlimm finde ist, dass sie keinerlei Einsicht zeigen obwohl du schon mit ihnen geredet und ihnen die Situation erklärt hast. Ich persönlich würde dann den Besuch wahrscheinlich auf einen anderen Tag verlegen! LG


littlerilli

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Das sie meinen neuen Freund nicht dabei haben möchten kann ich z.b. nicht wirklich verstehen, da sie ihn auch, bevor wir zusammengekommen sind, schon kannten und er auch sonst bei Geburtstagen und anderen Feiern immer dabei war. Nur dass wir da halt noch nicht zusammen waren. Jetzt, seitdem wir es sind, tun sie so, als ob er ein Fremder wäre und mein Mann wird vergöttert...


claudi700

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mit der trennung nicht zurecht, ist ja ziemlich offensichtlich. im endeffekt müssen sie akzeptieren, dass du weihnachten nicht unbedingt mit deinem ex verbringen möchtest, ich finde es schon ein wenig seltsam, dass sie darauf beharren, ihn einzuladen. wahrscheinlich wirst du entscheiden müssen, was an heiligabend läuft. evtl. den besuch bei den eltern canceln?


fsw

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Er muß überhaupt nicht 3! Tage dabeisein.Heiligabend lädst du ihn schonmal gar nicht ein,das gibt garantiert Spannungen.Er hat das Kind am ersten Feiertag und damit ist gut.Er hat bei deinen Eltern nach einer Trennung gar nichts mehr zu suchen,wenn du einen neuen Partner hast.Meine Meinung.Selbst das Jugendamt würde da entscheiden,dass das Kind einen Tag mit seinem Papa verbringt und das ist so kurz nach einer Trennung völlig o.k.Auf etwas Anderes würde ich mich NICHT einlassen.Er hat dich nicht zu erpressen.Auch du,dein Kind + neuer Partner haben ein Recht auf einen schönen, ruhigen,entspannten Feiertag.Lass dich nicht erniedrigen!Deine Eltern verstehe ich da leider grad überhaupt nicht.Tut mir leid!Lass es dir nochmal durch den Kpf gehen mit Heiligabend und macht einen besseren,geeigneteren Plan!Viel Glück!


fsw

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...


Mitglied inaktiv

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hier. lg Fredda


Tonic2108

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Ich auch. Wenn die Eltern auf seine Anwesenheit bestehen, würde ich nicht hingehen. Ich finde es von Deinen Eltern nicht ok, dass sie Deine Wünsche derart übergehen. Es ist ihnen offensichtlich egal wie es Dir dabei geht. Dass der neue Freund nicht mitkommen soll - ok, geschenkt, sie brauchen wohl noch etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen, dass ihr jetzt zusammen seid. Grüßle Tonic


mf4

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örks der Vater meiner Kinder würde sich übergeben, wenn ein neuer Mann schon mit seinen Kindern unterm Christbaum sitzt, so schnell nach der Trennung. PS: Mein Ex wird seit 4 Jahren auch diesen heiligen Abend bei seinen Kindern sein.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Hatte gerade ausführlich geantwortet, ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben. Habe sie jetzt doch gelesen, könnte auch einfach bei den anderen unterschreiben, möchte es aber noch mal ganz klar sagen: ich würde diese Haltung bei meinen Eltern nicht akzeptieren! Never! Niemals! Unter keinen Umständen! Na klar haben sie sich nicht von ihm getrennt, wie auch, sie sind ja auch nicht mit ihm verheiratet. Es ist aber eine Familienfeier und er gehörte nur über dich zu ihrer Familie und das jetzt eben nicht mehr. Ende der Diskussion. Sie haben zu akzeptieren, dass ihr euch getrennt habt. Wenn sie ihn trotzdem einladen, würde ich nicht hingehen und auch die Kinder nicht hinschicken. Entweder stehen deine Eltern zu dir als ihrem Kind, mitsamt Macken und Fehlern und Fehlentscheidungen (egal ob nach ihrer, deiner oder objektiver Wertung) oder eben nicht. Warum ich das so hart sehe? Ich war erst kürzlich konfrontiert mit einer Trennung im Bekanntenkreis. Dort ist die Beziehung zu erheblichem Teil daran gescheitert, dass ihre Eltern, weil die immer noch vom Ex-Schwiegersohn geträumt haben, diese Beziehung nicht anerkannt und teilweise untergraben haben. Ich würde allerdings nicht weiter nerven, dass der neue Partner eingeladen gehört. Gib deinen Eltern in dem Punkt Zeit, sich erstmal an den Gedanken zu gewöhnen, dass er jetzt an deiner Seite ist.


Mitglied inaktiv

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Jetzt hatte ich doch ein bisschen zu viel rausgeschmissen: ich wollte doch noch mal nachfragen, welche Beweggründe dein Ex eigentlich hat, unbedingt hingehen zu wollen. Will er dir nur eine verbrezzeln oder hofft er noch auf Versöhnung? An den Feiertagskochkünsten deiner Mutter allein wird es ja wohl nicht liegen.


Leena

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"Es ist aber eine Familienfeier und er gehörte nur über dich zu ihrer Familie und das jetzt eben nicht mehr. Ende der Diskussion." Ich weiß nicht, er gehörte doch nicht nur als Ehemann der Tochter zur Familie, sondern auch als Vater der Enkelkinder, oder nicht? Und Vater der Enkelkinder ist er und bleibt er... Ich habe jedenfalls zu meinen "Ex-Schwiegereltern" auch Kontakt, und wurde auch schon einmal zu einer Familienfeier eingeladen, und zwar in meiner Eigenschaft als "Mutter des Enkelkindes" (damals noch relativ klein), nicht in meiner Eigenschaft als "Ex des Sohnes". Dass ich nicht hingegangen bin, weil ich - zumindest in diesem Rahmen - einer möglichen Begegnung mit dem Ex unbedingt vermeiden wollte, war dann wiederum meine Entscheidung... wobei mein Ex es seinen Eltern sicherlich auch mehr als übel genommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass ich eingeladen wurde. *schiefgrins* Ich wäre jedenfalls der Meinung, wenn man kurz nach der Trennung Heiligabend z.T. noch gemeinsam verbringen kann, schafft man es auch, bei der Einladung bei den Eltern den angehenden Ex-Ehemann zu ertragen. Sicherlich hätten die Eltern ihn nicht einladen müssen, aber wenn sie den Vater ihrer Enkelkinder Weihnachten dabei haben wollen, finde ich diesen Wunsch, zumindest grundsätzlich, auch legitim. Wobei ich aber auch, so oder so, nach 2 Monaten "Beziehung" bestimmt noch nicht das Bedürfnis hätte, meinen Freund (als "Partner" würde ich ihn da noch nicht sehen) zu Familienfesten mitzuschleppen...


mf4

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Seit 09 getrennt und 11 schon neuen Freund, der offenbar bei Kids und Eltern schon ein- und ausgehen soll. Das sie gegen deinen Willen den Ex einladen ist nicht so toll aber das sie nicht unbedingt schon den Nachfolger in die Arme schließen wollen verstehe ich.


wauwi

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dass der Neue schon zuvor ein Freund der gesamten Familie war. Da kann ich schon einen gewissen Argwohn der Eltern nachvollziehen. Wahrscheinlich vermuten sie, dass der Neue der Trennungsgrund war......, was als Freund der Familie nicht gerade für ihn spräche ( heute mal so nur etwas variiert). Wenn zum Mitleid mit dem Ex-Schwiegersohn vielleicht noch dazu kommt, dass sie ihn wirklich von ganzem Herzen mögen, nun....,dann kann ich ihr Verhalten zumindest nachvollziehen..... Ein Zusammentreffen beider Männer bei deinen Eltern fände ich äußerst ungeschickt.


Patti1977

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respekt, dass du den heilig abend so durchziehst. wäre bei uns nicht möglich. ich wär stocksauer auf meine eltern. was soll das sein? ein versuch zu zeigen, wie falsch du liegst. ich würd mir das nicht bieten lassen. da müssten sie allein unterm baum sitzen. klingt hart aber sie müssten sich entscheiden. ich und die kinder oder mein ex.


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Antwort auf Beitrag von littlerilli

ich sehe das wie leena. wenn eine getrennte nochfrau bei den schwiegereltern sitzt, dann ist das ok, als muddi der kinders, aber der getrennte nochmann als vaddi darf nicht?? prinzipiell haben auch eltern ein hausrecht und können einladen, wen sie wollen. wem die gästeliste nicht gefällt, kann wegbleiben. ich stelle mir das als mutter zweier töchter vor und werde auch an weihnachten einladen, wen ICH will.


MM

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... wen sie wollen - aber da die Konstellation, zumindest momentan noch, gelinde gesagt nicht besonders "glücklich" ist, würde ich dann halt mit den Kindern wegbleiben. Soll der Ex halt allein den Weihnachtsbesuch abstatten. Ich meine, sooo begriffsstutzig können doch die Eltern nicht sein, dass sie trotz Erklärungsversuche nicht kapieren, dass es so kurz nach der Trennung keine so tolle Idee ist, an WEIHNACHTEN (i.d.R. emotions- und erinnerungsbeladen!!!) den Ex-Schwiegersohn zusammen mit Tochter und Enkeln einzuladen. Wenn sie das trotzdem machen, kommt mir das fast vor wie eine absichtliche Provokation oder was weiss ich... - ?!? Klar, den Neuen würde ich auch (als Eltern) nicht einladen und (als Ausgangsposterin) nicht mitnehmen, der bliebe wohl erstmal "aussen vor". Ich würde meinen Eltern sagen, dass ich gern mit den Kindern komme, aber wenn sie den Ex unbedingt einladen wollen, sollen sie das entweder an einem anderen Tag tun oder halt dann nicht mit uns rechnen. Weihnachten (Heiligabend) mit Papa werden die Kinder ja schliesslich haben (übrigens Respekt, dass beide getrennten Partner sich das so "zutrauen"), dann brauchen sie nicht noch eine neue und aller Wahrscheinlichkeit nach recht "krampfige" Neuauflage bei den Grosseltern! Das kompliziert doch nur alles! Ich meine, stell Dir vor, Heiligabend läuft es ganz gut, beide Erwachsenen schaffen es, sich auch wie solche zu verhalten und den Kindern gefällt es - und dann am nächsten oder übernächsten Tag wird dieser "Erfolg" durch einen Eklat bei den Grosseltern "zunichte gemacht" :-(! Das kann m.E. durchaus passieren, denn bei mehr beteiligten Personen, die auch noch ein Problem mit der Trennung haben und diese nicht akzeptieren können/wollen, steckt man einfach nicht drin, auch wenn man sich selber am Riemen reisst - da ist fast vorprogrammiert, dass was schief geht! Und das würde ich, schon allein wg. der Kinder, nicht riskieren wollen! Ausserdem wäre ich sauer auf meine Eltern, dass sie sowas veranstalten wollen und so wenig Empathie (Einfühlung in die Situation aus meiner Sicht) zeigen. Wenn sie sich mit dem Ex gut verstehen, OK, es ist ja ihr gutes Recht, die Freundschaft weiter zu pflegen (war/bin auch noch in Kontakt mit den Eltern eins länsgt verflossenen Ex ;-)) - aber muss das jetzt an Weihnachten sein?!? Wobei, den Neuen würde ich wie gesagt, auch erstmal noch "aussen vor" lassen und nix überstürzen!


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Antwort auf Beitrag von MM

gegenüber darf keine emphatie entgegengebracht werden?? schließlich wurde er ziemlich rasch ausgetauscht, wahrscheinlich schon bevor er es wußte.... die kinder gehören auch ihm, er darf auch bestimmen, wo sie hingehen, also das recht mit den kindern wegzubleiben hat sie nicht! doch, gerade an weihnachten MUSS es sein, weil es in der hauptsache ein fest für kinder ist und die vll auch ihren papa dabei haben wollen/sollen/dürfen. auch mit oma und opa mütterlicherseits. einzige ausnahme: er hat frau und kinder geschlagen. bei einem gewalttätigen nochmann würde ich das anders sehen, aber dann sollte sie auch die kinder im allgemeinen schützen. entnehme ich dem ap aber nicht.


MM

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... den Neuen würde ich ebenfalls aussen vorlassen (weil Du schreibst "ausgetauscht" - das kommt mir ja auch ein bisschen so vor). Mir ist einfach das Verhalten der Eltern ein wenig suspekt, hätte Bedenken dass die da irgendwas "aushecken" und es zu unangenehmen Situationen (die den Kindern bestimmt NICHT bekommen!) führen könnte. Ich denke einfach so - wenn die Kinder Heiligabend (der doch eh an Weihnachten für sie meist das Wichtigste ist, oder?) mit beiden Eltern feiern und das gut klappt, bin ich nicht der Meinung, dass man sich dann am nächsten oder übernächsten Tag nochmal bei den Grosseltern treffen muss (und dabei riskiert, dass diese das Ganze irgendwie "vermiesen"). Klar, wenn man meint, das schafft man. umschifft allle Klippen - OK. Ich würde es halt lieber nicht machen. Ich kann mir aber auch generell nicht vorstellen, dass meine Eltern mich da so gar nicht verstehen würden. Wenn sie meinen Ex sehen wollen, auch an/um Weihnachten, dann kann das doch einen Tag vor oder nach unserem Besuch geschehen - aber warum um jeden Preis gegen meinen Willen mit mir und den Kindern zusammen??? Da wittere ich halt einfach Ungutes und würde mir und den Kindern das eher nicht antun wollen... Ist ja so schon schwierig genug, das Ganze. :-/


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Was sollen die denn "aushecken"? Ich gestehe den Großeltern genauso viel Emotionen zu wie den Eltern und den Kindern und vermute, die können sich schlicht und ergreifend noch nicht von ihrer Vorstellung von Weihnachten lösen - Oma, Opa, Papa, Mama und die Enkelkinderchen unterm Christbaum. Warum sollen da böse Hintergedanken eine Rolle spielen, wenn das Verhältnis zu den Eltern bisher gut ist? Plus: Wenn ich die Wahl hätte, mit meinem Ex und den Kindern alleine Weihnachten zu feiern oder noch jemanden - gerne auch meine oder seine Eltern - dabeizuhaben, würde ich letzteres wählen. Je mehr Erwachsene dabei sind, desto besser kann man sich zusammenreißen und desto eher kann ich mich mal ins Badezimmer zurückziehen und in den Waschbeckenrand beißen, wenn ich kurz vorm Ausrasten stehe. Ich glaube zumindest nicht, daß die Feier bei Oma und Opa mit Ex schlimmer wird als die Feier ohne Oma und Opa mit dem Ex - und wenn man den Heiligabend überlebt hat, dann wird man auch den zweiten Feiertag überleben - immerhin hat sie ja einen Tag Pause dazwischen. Nicht hingehen wäre für mich KEINE Option, weil ich den Kindern gegenüber das nicht rechtfertigen könnte - und, wie Vallie oben schrieb: Weihnachten ist für mich in allererster Linie ein Fest für die Kinder, und deswegen hat der ihr Wohlergehen für mich die alleroberste Priorität. Privatfehden mit Exen und Eltern trage ich wann anders aus.


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ich würde meinen eltern nichts ungutes zutrauen. daß sie den alten zeiten nachtrauern hat möglicherweise etwas mit dem schnellen austausch zu tun....der neue steht für mich in keinster weise zur debatte, wenn ich so neu wäre, würde ich rein aus anstand dieses ansinnen gar nicht stellen, da eingeladen zu werden. kennen hin, kennen her. das ist aber reine spekulation.


MM

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... "paranoid" ?! Mir kommt das halt komisch vor - nicht generell, sondern vor dem geschilderten Hintergrund, dass sie absolut nicht verstehen können/wollen, warum die AP das nicht so toll findet. Vor DIESEM Hintergrund, also da sie auf der gemeinsamen Einladung bestehen, kann ich mir vorstellen, dass sie dann bei dem Treffen vielleicht komische Anspielungen machen, versuchen die Kinder da reinzuziehen oder sonstwas... Wahrscheinlich würde ich die Kinder fragen, was sie wollen... Vielleicht ist es denen eh zu viel und sie wollen gar nicht zu Oma und Opa? Keine Ahnung, wie das früher lief... Mit den "Privatfehden" seh ich das ja genauso, nur wäre ich mir nicht so sicher, ob das alle Beteiligten auch so sehen und v.a. praktizieren. Kenne genug Fälle (zum Glück nicht aus nächster Nähe), wo es NICHT so ist und echt krasse Sachen abgehen, die NICHT im Interesse der Kinder sind! Da sind dann solche Familientreffen eine willkommene Gelegenheit zum "Intrigenspinnen"... brrrr :-(!


MM

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... auf jeden Fall bliebe der erstmal "aussen vor". Und ich verstehe da die Eltern auch, dass sie da "trauern"! Ich persönlich würde meinen Eltern auch nix Ungutes zutrauen - aber meine Eltern würden auch nicht so auf stur schalten, wenn ich versuche ihnen meime Befindlichkeit bezg. einer kürzlich erfolgten Trennung zu erklären, und dass ich nicht unbedingt meinen Ex an Weihnachten bei ihnen auf dem Sofa treffen will... Sie würden dann vielleicht schon sagen, dass das schade ist, da sie uns gerne alle da hätten usw., aber wir würden versuchen, eine Lösung zu finden, die halbwegs akzeptabel für alle wäre. Und nicht dass sie einfach sagen, so machen wirs und fertig, und ich könnte sehen, wie ich damit klarkommen. WENN sie sich auf einmal so verhalten würden, hätte ich in der Tat ein ungutes Gefühl... Tun sie aber zum Glück nicht :-)!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von MM

ich denke mal, sie wollen dem getrennten, der es ja in ihren augen schlechter erwischt hat, denn töchterle ist ja schon wieder neubemannt, eine art nest bieten. eben an weihnachten. das ist menschlich und durchaus verständlich. in meinen augen zumindest. auch wenn es die tochter ist und die sich dagegenstellt, was ich auch verstehen könnte, wenn der ex gar schrecklich war. an weihnachten ist man halt einfach nett. ( meine eltern sind beide tot, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß meine mutter auch solch mutterteresenzüge an den tag legt und dann würde ich mich halt 2 stunden dazugesellen. bei genügend glühwein könnte ich auch den anblick des ex ertragen )


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von MM

Sie scheinen den Ex ja schon - unbedacht vielleicht, zumindest ohne Rücksprache mit der Tochter - eingeladen zu haben. Vielleicht wollen sie ihn einfach nicht mehr ausladen? Sowas tut man in der Generation sehr ungern, da unhöflich.


Mitglied inaktiv

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nett sein wollen erfordert auch keine rücksprache. finde ich zumindest. aber klar kann es sein, daß sie ihn nicht ausladen wollen. würde ich auch nicht machen, denn das finde auch ich in meiner generation unhöflich. ( ich war auch eine ganze zeit lang bei meinen exschwiegereltern eingeladen, anfänglich lief mir der ex auch noch über den weg da dort gewohnt. fand das nicht so schlimm, war die abgetrennte )


Mitglied inaktiv

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Nein, man MUSS seine Gästeliste sicher nicht mit der Tochter besprechen - meine Eltern hätten es aber wohl getan. Meine Tante hat nicht, da bin ich dann hin und wieder unverhofft meinem Ex über den Weg gelaufen. Aber WENN meine Eltern gefragt hätten, ob sie meinen Ex hätten einladen dürften, hätte ich wohl gesagt: "Tut, was Ihr wollt!" (Zu viel "hätte", ich weiß.) Und ich zähle mich zur älteren Generation. Habe ich schon erzählt, daß ich seit kurzem Großtante bin


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Mein Ex hat für mich - als Mutter seiner Kinder - eine Reise nach London bezahlt, ich war auch bei seiner Verwandtschaft dort. Ich finde schon, daß ich als "Mutter der Kinder" - nicht als Ex-Frau - einen gewissen "Status" in seiner Familie habe und er als "Vater der Kinder" in meiner Familie auch. Ich ärgere mich sogar, daß meine Mutter meinen Ex am liebsten komplett aus allen rausstreichen würde. Das ist nämlich gerade für die Kinder sehr schwer - die bekommen den Konflikt zwischen Oma und Papa schwer weggepackt. Insofern: Beiße die Zähne zusammen oder bleib weg. Aber dann würde ich mal scharf überlegen, wie Du den Nicht-Besuch bei Oma und Opa den Kindern erklärst. Gruß, Elisabeth. P.S.: Als mein Vater im Februar seinen 70. Geburtstag feierte, waren insgesamt 3 (!) Ex-Freunde von meiner jüngsten Schwester anwesend - und da existieren in keinem Fall gemeinsame Kinder. Meine Eltern fanden die Männer einfach nett und haben eine von meiner Schwester unabhängige Beziehung zu ihnen aufgebaut. Die dürfen das, denn sie sind groß und leben mit uns Kindern nicht in Symbiose.


magicduck

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Nö. Nönönö.....ich würde mich da gar nicht drüber aufregen, sondern einfach nicht zu meinen Eltern gehen. Wenn sie mich, mein neues Leben, meinen neuen Partner nicht akzeptieren und respektieren, würden sie halt alleine mit dem Ex da sitzen. Aber es wäre mir auf gar keinen Fall etwas wert, mich darüber aufzuregen. Sowas habe ich mir schon länger abgewöhnt.


krissie

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Hallo, dein Ex gehört ja schon noch zur Familie als Vater der Kinder und wenn deine Eltern offenbar eine ganz gute eigene Beziehung zu ihm haben, können sie ihn auch einladen Allerdings finde ich es nicht so ganz geschickt, dies so kurz nach der Trennung zu tun, obwohl du ihnen sagst, dass Du damit Probleme hast. Andererseits, vielleicht ist es für die Kinder auch ganz schön zu sehen, dass ihr eben doch immer noch eine Familie seid? Es kann halt auch eine gewisser "Trotz" deiner Eltern dahinter stecken, fanden sie deine Entscheidung vielleicht ärgerlich/nicht nachvollziehbar? Vielleicht kannst du nochmal mit ihnen reden? Den Neuen würde ich auf jeden Fall nicht mitschleppen, das erscheint mir wirklich viel zu früh, für alle anderen Beteiligten, die die Veränderungen offenbar nicht in diesem Tempo mitvollziehen konnten (Eltern, Kinder), LG Kristina


littlerilli

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Antwort auf Beitrag von krissie

...natürlich ist er der Vater meiner Kinder und dieser wird er auch immer bleiben! Trotzdem ist es für mich nicht leicht, ihn bei so einem Fest dabeizuhaben, da meine Eltern grundsätzlich eine Diskussion darüber anfangen, warum wir uns getrennt haben und ob wir es uns nicht nochmal überlegen wollen etc. Darauf habe ich Weihnachten einfach keine Lust und das meinen Eltern auch schon oftmals gesagt. MEin Ex steigt aber immer voll in diese Diskussionen mit ein und steigert sich so dermaßen da rein, dass wir im Anschluss meist mehrere Tage nicht miteinander reden (können)...Er fängt dann (grundsätzlich vor den Kindern) an, mir zu erzählen, was ich denn alles falsch mache und wie schlimm er mich doch findet. Wenn wir allerdings alleine sind (also nur mit den Kindern) reißt er sich mehr zusammen. Meine Eltern scheint er aber immer als diejenigen zu sehen, die ihn in allem und allen Entscheidungen unterstützen. Ich habe ihm auch nochmals gesagt, dass ich ihn nicht dabei haben möchte, eben aufgrund oben genannter Gründe. Er war zwar sauer aber meinte, er würde es sich noch überlegen... LG


Snowball

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Hallo littlerilli, warum steigt dein Mann so in diese Gespräche ein? Will er dich unbedingt wiederhaben, oder fühlt er sich verletzt, betrogen o.ä.? Gerade mal zwei Monate Trennung, sind die Verhältnisse zwischen dir und deinem Ex da denn schon geklärt? Wenn du es mit ihm bei deinen Eltern nicht aushältst, dann könntest du auch die Kinder zur Oma bringen und später wieder abholen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Snowball

Mit dem ex unterm Tannenbaum heilige Familie mimen? Um Himmels willen. Was soll der scheinheilige Quark? Ausgerechnet an Weihnachten? Den Kindern gefallen? Die sind doch nicht sinneskrank. Die finden das wahrscheinlich eher befremdlich. Die krampfhaften Versuche der Eltern auf heile ex-Welt sanktionieren? Wieso? Eltern können ja einladen, wen sie wollen. Aber bei den verqueren Konstellationen müssen sie halt damit rechnen, dass ihre Weihnachts-Krippe nur halb besetzt bleibt. Ochs und Esel können ja kommen.


MM

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... ob Deiner Beschreibung der Situation ! Aber wieso "sanktionieren" ??? Meintest Du nicht was anderes...?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von MM

sanktionieren heisst auch gutheißen. Wissen viele nicht. ist eins der doppeldeutigen Worte. mir gefällt das Wort so....


MM

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.. ist mir dann auch eingefallen, das irgendwo mal gelesen zu haben... ;-)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

und als deinen partner dabei haben wollen, oder? alles andere wäre doch machbar und auszuhalten... das ist eben immer das problem mit dem "bäumchenwechseldich"-spiel: andere emotional involvierte - dazu können ja auch tatsächlich eltern und schwiegereltern gehören - haben selten verständnis dafür, wenn jemand eine trennung nicht ganz sauber zu ende bringt und gleich mit dem ersatz auf der matte steht. du kannst deine eltern nicht zwingen, deinen männertausch so flott zu akzeptieren... da musst du ihnen schon etwas zeit geben. die aussage, dass ja nicht sie sich von deinem ex-mann getrennt hätten, unterstreicht dieses deutlich. du kannst nicht von ihnen verlangen, dass sie deinen ex jetzt auch abhaken...


Mitglied inaktiv

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naja, malwinchen, es ehrt doch aber littlerille, wenn sie sich um die Zustimmung ihrer Eltern zum Neuen u.a. emotional bemüht. Könnt ihr ja auch egal sein. Und Eltern müssen eben flexibel sein. Am ex hängen heisst ja nicht, sich dem neuen zäh zu verschließen. Und man weiss ja nie. Vielleicht sind auch sie mal umgekehrt auf die Flexibilität ihrer Kinder angewiesen und bereuen, früher so starr gewesen zu sein. Das Leben geht verzwickte Wege: vgl. meinen Vater. der hätt sich das auch nicht träumen lassen: Er hatte 6 Monate nach dem Tod meiner Mutter eine neue. da hat der Obermoraler sich aber gewunden und verheimlicht und geflunkert wie ein 16-jähriger, bis er mir und meinem Geschwister die Wahrheit sagte. Vorgestellt hat er die neue nach "geziemender" Zeit, ich sah sie erst fast 2 Jahre später. Das ganze Dorf zerriss sich das Maul; wir erfuhren offiziell bis dahin nichts. So ist es dann, wenn man Opfer seiner eigenen Scheinmoral und Starrheit wird. Ich hatte da, ehrlich gesagt, wenig Mitleid mit ihm, als ex-leidende. Will sagen: Wenigstens innerhalb von "Familie" sollten solche essentiellen Sachen wie Partnerwechsel mit offenem Herzen aufgenommen werden. Viele Streitereien würden dann gar nicht ausbrechen.


berita

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Antwort auf Beitrag von littlerilli

Dass deine Eltern deinen Ex dabei haben wollen - ok, ihre Sache. Aber dass sie deinen Freund dissen - sorry, da würde ich nicht mitmachen. Entweder ihr beide kommt oder keiner.