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leben und liebe im zeitraffer

leben und liebe im zeitraffer

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hallo, vielleicht hat es jemand von euch ähnlich gemacht bzw. ist es jemandem ähnlich passiert? partner kennenlernen, anfangszeit genießen, gegenseitig freunde und familie kennenlernen, schwanger werden, heiraten und haus kaufen, sowie dann umzug von zwei singlewohnungen in das gemeinsame haus - bei uns alles innerhalb eines jahres... ach ja und einen hund noch dazu haben eigentlich nur positive reaktionen aus dem umfeld bekommen (nach dem anfänglichen schock bei eltern), was sich die leute denken, kann ich natürlich nicht beurteilen. ich selber sowie mein mann sind überglücklich, dass es so "gekommen" ist, trotzdem tauchen natürlich probleme auf, die andere frische pärchen sicher so (noch) nicht haben. hab in letzter zeit oft die unbeschwertheit (einer jungen liebe *huch* we das klingt) vermisst, da es natürlich nun viel um finanzielle und nicht so romantische dinge ging/geht. ich weiss, dass auch wieder andere zeiten kommen, in denen wir uns vielleicht etwas "zurücklehnen" können und darauf freuen wir uns beide. kennt jemand eine ähnliche geschichte? habt ihr es jemals "bereut" so schnell gehandelt zu haben? was waren/sind reaktionen aus eurem umfeld? würd mich über antworten freuen! liebste grüße


Terkey235

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Wie "alt" ist die Liebe jetzt? LG terkey


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Antwort auf Beitrag von Terkey235

ein knappes jahr!


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Antwort auf Beitrag von Terkey235

Ja, das würde mich auch interessieren. Ich war ja auch schnell - innerhalb eines Jahres Kennenlernen, Heirat, Umzug in eine gemeinsame Wohnung, und schwanger war ich auch. Ich habe es bereut - war definitiv zu schnell. Es gab "externe" Gründe, es war nie eine "aktive" Entscheidung, das so schnell zu machen. Und ich war immerhin 30. Ich würde es nicht mehr tun und rate jedem davon ab. Wenn meine Kinder mit sowas ankommen würden, wäre ich definitiv extrem unbegeistert - man muß ja nicht alle Fehler der Eltern wiederholen. Wir haben uns 1995 kennengelernt - seit 2003 sind wir getrennt, seit 2005 geschieden. Gruß, Elisabeth.


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Hat sich überschnitten - tja, was soll ich dazu sagen. Genießt es, solange es dauert.....


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schade, daß es bei euch so ausgegangen ist. wahrscheinlich ist das risiko, dass es schiefgeht größer als bei anderen beziehungen (unterschiedliche vorstellungen, "blindheit" durch rosarote brille usw.), trotzdem gibts ja bekanntlich nie eine garantie. hoffe auch noch auf positive meldungen! gruß, velis


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Wovor hast Du Angst? Küchenpsychologin Elisabeth vermutet, daß es nicht mehr alles rosarot ist - sonst würdest Du Dir keine externe Bestätigung suchen. Als ich noch davon überzeugt war, daß es eine richtige Entscheidung war, habe ich nicht nach anderen mit "guten Erfahrungen" gesucht. Das kam erst in der ersten "Zweifelphase" - da überlegt man dann, ob das wirklich so klasse war, und ob man unter den Vorzeichen überhaupt eine Chance hat.


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ich hab keine angst, in keinster weise! brauche auch keine bestätigung von aussen, vielleicht hast du mein posting falsch verstanden und bist aufgrund deiner eigenen erfahrungen von anfang an "misstrauisch" - kann ich ja irgendwie nachvollziehen. du wirst es nicht glauben, aber ich sitze aufgrund eines bv zuhause, kann beim umzug nicht helfen und hab ein bisschen langeweile... so kam mein posting zustande also nochmal, brauche kein "gut-zureden" oder mut machen oder gar bestätigung. wenn du das so auffasst und vielleicht schon irgendwas "siehst", was gar nicht da ist, dann liegt das bei dir!


MM

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... "damals" vor über 8 Jahren - im Herbst kennengelernt, sehr viel unternommen, geredet usw., im Winter dann "Antrag"/Heiratspläne - Hochzeit für Juni geplant, auch den Eltern gesagt usw., im Frühjahr dann weiterhin viele gemeinsame Unternehmungen, auch Kennenlernen der Freunde des anderen... usw., dann auch schon gemeinsames Wohnen, vorerst "provisorisch" (die richtige Lösung=gemeinsame Wohnung ergab sich mit Hilfe der Familie(n) dann "erst" über ein Jahr später). Bei der Hochhzeit war ich dann schon schwanger, wenn auch (noch) nicht sichtbar...;-) Ich weiss nicht, ich finde das jetzt nicht unbedingt sooo problematisch. Zumindest bei uns hats einfach gepasst! Wir sind 8 Jahre zusammen, haben zwei Kinder und haben das Ganze noch nicht wirklich bereut... :-) ABER ich denke, es kommt sehr darauf an, womit beide in die Beziehung hineingehen. mit welcher Einstellung, Wünschen, "Grundeinstellung". Wenn beide einen festen Partner suchen, mit dem sie eine Familie gründen wollen (und so war es bei uns), und es macht dann sozusagen "klick" zwischen den beiden, dann GIBT es ja irgendwie keinen Grund, es auf die lange Bank zu schieben... sondern dann ist ja quasi "freie Bahn" ;-)! Klar, kennenlernen muss man sich (und will man ja auch), aber das geht ja durchaus auch in recht kurzer Zeit. Auch weil man (zumindest bei mir war es so) z.B. Gespräche ja auch in Hinblick auf das spätere Zusammenleben führt, schon mal Absprachen trifft, wie man was machen will... usw. Bei Unternehmungen probt man schonmal den "Ernstfall"... ;-) usw. Ich meine, es gib Leute die sind ewig lange zusammen, bevor sie evtl. mal über Familie usw, nachdenken, und trotzdem wird es dann letztednlich nichts (oder manchmal auch gerade deswegen?). Langes "Fackeln" ist ja keine Garantie für irgendwas... ;-) Theoretisch ¨würde ich sagen, "goldener Mittelweg" ist wie oft am besten, aber bei uns war es halt in der Praxis eher die schnellere Variante... That's life :-)!


xIntirax

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August 2008 kennenglernt Januar 2009 zusammen gezogen September 2009 geheiratet März 2010 schwanger Dezember 2010 Kind bekommen Eigentlich doch alles recht schnell, aber ich bereu es kein bisschen. Ich liebe diesen Mann und weiß das ER es ist, denn wir hatten nicht immer "rosige" Zeiten, aber die haben wir gemeinsam überstanden. Meine Schwiegermutter war gegen unsere Hochzeit, es wäre ja schließlich zu früh (ihr Problem war ganz einfach, dass ich ihr doch das Kind genommen habe). Alle anderen haben sich doch sehr gefreut für uns. Gruß


Mitglied inaktiv

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Hallo! Ich bin vor 16 Jahren nach 3 Monaten mit Herrn Fredda zusammengezogen. Allerdings in eine gemeinsame Mietwohnung. 2 Jahre danach sind wir in eine Eigentumswohnung umgezogen und nach weiteren 2 Jahren kam das erste Kind. Mittlerweile wohnen wir mit 3 Kindern, Katz&Hund in einem Haus. Wann war es nicht mehr so "romantisch"? Hmmmm.... Irgendwie ist doch nach einem Jahr generell nicht mehr erste Verliebtheit mit allen Begleiterscheinungen dran. Ein Alarmsignal ist immer, wenn man sagt "bald kommen bessere Zeiten, darauf freuen wir uns". Die besten Zeiten sollten JETZT sein. Und das mit dem Zurücklehnen vergiss mal. Wenn das Baby da ist wird es wenig Zurücklehnromantik geben. Das ist nicht schlimm, aber das ist so. Lg Fredda


Mitglied inaktiv

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mit weniger romantisch meine ich so sachen wie am wochenende nicht zusammen in die sauna gehen zum beispiel, sondern den tag in diversen baumärkten verbringen und farbe u.ä. auszusuchen... was ja nicht per se schlecht ist, da wir ja wissen wofür wir es tun und uns riesig auf unser gemeinsames heim freuen. das "sich zurücklehnen" sollte man jetzt auch nicht wörtlich nehmen, mir und uns ist schon bewußt, dass ein kind viel arbeit machen wird und einfach den alltag komplett auf den kopf stellt, aber in ein paar monaten ist dann wenigstens hauskauf und umzug durch (haben auch wochenlang erst nach ner wohnung dann nach nem haus gesucht), d.h eine baustelle weniger, auch wenn sicher noch viele folgen werden.


Terkey235

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Manchmal denke ich, dass es schön ist, zu heiraten etc., wenn man noch frisch verliebt ist. Wir waren schon viele Jahre zusammen, als Hochzeit und Familienplanung anstanden. Entsprechend "abgeklärter" waren wir, wenn auch trotzdem verliebt. Ich bin in diesen Dingen sehr vorsichtig und habe allzu oft gesehen, dass es eben nicht funktioniert hat, weil das Paar im Rausch der ersten Verliebtheitsphase alles "abgefrühstückt" hat. Wir hingegen sind sogar erst nach fünf Jahren zusammengezogen. Heute würde ich sicher nicht mehr so lange warten. Wenn es um weitreichende Entscheidungen wie die für Kinder geht, würde ich und hätte ich immer gewartet, bis ich den Partner gut kenne. Die Entscheidung, mit jemandem ein Kind zu bekommen, ist eine lebenslange, die eben nicht nur mich, sondern am Ende auch ein Kind (und mein Umfeld unter Umständen) betrifft. Wenn es um finanzielle Dinge geht wie einen Hauskauf, so müsste ich - für mich persönlich - auch ganz klar wissen, mit wem ich dieses Risiko eingehe, dass ich am Ende nicht alleine damit bin etc. Vielleicht bin ich zu verkopft und vorsichtig, aber eben auch ein gebranntes Kind: meine Eltern haben sich wenige Monate nach dem Kennenlernen ein Grundstück gekauft, ein Haus gebaut und geheiratet (Hochzeit nach 3/4 Jahr). Ich hatte das Thema gerade erst wieder mit meiner Mutter. Sie sagte, dass sie sich eigentlich schon kurz vor der Hochzeit gar nicht mehr sicher war. Nach dem ersten Kind hatte sie schon mal die Scheidung eingereicht, dann doch noch mal ein Kind bekommen. Zwischendurch wurde das nächste Haus gebaut, weil irgendetwas "spannendes" passieren musste. Die Highlight - Hochzeit, Kinder, Haus - waren schon alle durch. Die Ehe meiner Eltern war wie das Ende selbiger: Eine Katastrophe. Ist das Verhältnis bis heute geblieben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man im ersten Jahr einer Beziehung auf Wolken schwebt, sofern nicht von Anfang an große grundsätzliche Probleme da sind. Erst danach fängt man langsam an, klarer zu sehen. Ich persönlich bin mir sehr sicher, dass unsere Beziehung auch darum so gut funktioniert und so viele Jahre Betsand hat (obwohl wir sehr jung zusammengekommen sind), weil wir uns Zeit gelassen haben. Das war es, was wir beide brauchten. Bei anderen Paaren, die weniger skeptisch und vorsichtig sind, dann das freilich ganz andres aussehen. terkey


Patti1977

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1/2009 kennengelernt incl. kennenlernen meines sohnes 2/2009 familie kennengelernt 3/2009 er ist mehr bei mir als bei sich 4/2009 schwangerschaftstest positiv 5/2009 alle geschockt 12/2009 kind da, alle entschockt wohnen meiste zeit zusammen, unsere eigenständigkeit aber bewahrt, jeder hat sein haus behalten.


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Antwort auf Beitrag von Patti1977

klingt super!


Mareike25

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Hallo, sofort zusammengelebt (habe aber nebenbei meine Wohnung bis zur Hochzeit behalten, man weiß nie, ist aber in der Zeit eingestaubt ). Nach 3 Monaten Schwanger geworden ( leider kam sie zu Früh, und hat es nicht überlebt ). Nach 1Jahr und 8 Tagen geheiratet. Dieses Jahr feiern wir unser 10ten Hochzeitstag und sind nach wie vor sehr glücklich zusammen und haben eine 5 Jährige Tochter und nicht vergessen mein Stiefsohn von bald 17Jahren. GLG Mareike


Mitglied inaktiv

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da wird es solche und solche geben, die einen scheitern, die anderen nicht. für beständiges glück gibt es kein rezept, auch nach 15 jahren kann noch ein einbruch kommen. ich bin vom vater meiner großen tochter genauso schnell schwanger geworden, wie ich getrennt war. das hat nicht gepasst. mein mann ist nach 3 wochen bei mir eingezogen, das paßt. noch. am tempo würde ich weder scheitern noch bestehen einer beziehung festmachen.


Vio-1

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Hi OK, wir sind das Gegenteil! Wir kannten uns schon Jahre bevor wir zusammengefunden haben. Wir waren dann 3 Jahre zusammen, in getrennten Wohnungen. Dann sind wir zusammengezogen, 2 Jahre lang. Dann Heirat. Dann nach 2 Jahren das erste Kind, nach weiteren 6 Jahren das zweite Kind und dann das Haus. Ich würde es immer wieder so machen, wir sind jetzt seit 18 Jahren zusammen und ich habe jede einzelne Phase sehr intensiv genossen!!!! V


Pedilein

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das erste mal heiraten verlief gaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam, wir waren 9 jahre zusammen, dann wurde ich schwanger, dann heirat, nach 6 jahren ehe scheidung. das zweite mal war eher kurz, kennen gelernt, zusammen gezogen, schwanger, heirat, nach 6 jahren scheidung. jetzt beim dritten mal wieder anders....kennen uns 6-7 jahre, waren kurz zusammen, dann wieder getrennt 3 jahre und seit dezember verheiratet. es gibt keine garantie wie lange und ob es hält, egal ob man lange zusammen ist vorher oder nur kurz.


96AlteLiebe

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Hi also bei meiner ersten "großen Liebe" *hust* also der ersten Beziehung bei der es ernst war mit zusammenwohnen und verlobung und allem, sind wir nach einem Jahr zusammengezogen.... nach einem weiteren Jahr in eine größere Wohnung gezogen und nach weiteren zweieinhalb Jahren kriegsähnlich auseinander gegangen (war ne furchtbare, unreife und kindische Trennung... statt miteinander zu reden.... naja egal) Wenn ich so zurückblicke war das von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ich mental nicht ganz aufm Dampfer (es kam sehr viel zusammen) er depressiver machtbesessener Alkoholiker. War alles sehr unschön... jedenfalls wurde es immer unschöner, je mehr Kraft ich bekam und je mehr ich zu meinem eigentlichen Ich zurückgekehrt bin bis diese Katastrophe beendet war. Danach war ich erstmal lange glücklicher Single mit Mini Episoden dazwischen. Ich hatte die Schnauze voll, wollte meine Pläne und vor allem mich selber verwirklichen und von festen Beziehungen usw nichts mehr hören. Mein Jetziger Lebensgefährte kam völlig unverhofft in mein Leben gepoltert und die Beziehung nahm den unromantischsten Start den man haben kann. Wir kannten uns vom Sport, mochten uns und gut. Dann haben wir uns Abends in der Stadt getroffen, waren feiern und recht betrunken (heißt jenseits von gut und böse) und wachten am nächsten Tag nebeneinander auf und dachten: Verdammt. :-D Seitdem, habe ich drei Nächte in einem anderen Bett geschlafen als er.... bin also quasi nach drei Tagen bei ihm eingezogen... die Wohnung (meine) lief noch 10 Monate nebenher und wurde dann wegen nichtbenutzung endgültig gekündigt. Und wir sind bis heute die absoluten Glücksschweine und ich sehe keinen Grund für eine Veränderung :-) es passt Menschlich einfach. Gleiche Lebenseinstellung, gleiche Ziele, Pläne, Streitkultur usw.... am 16.1. hatten wir den ersten Jahrestag und ab Juli wird die Pille abgesetzt (erst so spät weils Jobtechnisch für mich besser ist :-) Bei allen andern hab ich immer die Hände überm Kopp zusammengeschlagen und gesagt "wie kann man nur" und nu bin ich selbst so eine und fahre damit absolut super :-) Liebe Grüße


Terkey235

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

Flummi, du fährst NOCH super. Du bist doch in der selben Situation wie die AP und erst recht frisch zusammen, also ein gutes Jahr. Wie willst du da - nur mit der Chaos-Beziehung vorher als Referenz - sagen, dass alles super laufen wird? Es kann natürlich wunderbar werden, aber du weißt es halt noch nicht nach einem Jahr, sorry. Ich will aber nicht unken und trotz meiner Schilderung von weiter oben von einem aktuellen Fall im Bekanntenkreis berichten. Das Paar war lange zusammen, bevor es heiratete. Dann drei Kindern, er in den Betrieb der Schwiegereltern eingestiegen und eine sechsstellige Summe investiert. Dazu ein Haus gebaut auf dem Grundstück (altes Gehöft) der Schwiegereltern. Alles in Butter. Dann sagt sie: "Du, ich bin schon lange unzufrieden und hab da wen kennengelernt. Die Kinder und ich ziehen bei dem ein." Vorher nie ein Wort des Unmutes, kein Streit, nichts. Nun sitzt er auf dem Land in einem leeren Haus auf dem schwiegerelterlichen Grundstück, hängt in der Firma drin. Kinder weg, Frau weg, alle "guten" Frauen auf dem Dorf vergeben. Nun wartet er darauf, dass sich die Erste wieder scheiden lässt... So kann's auch gehen.


96AlteLiebe

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Antwort auf Beitrag von Terkey235

Ich KANN auch morgen von einem Dachziegel erschlagen werden. Das weiß ich JETZT auch nicht....also lebe ich mein leben wie mir der Sinn steht...solange es allen gut geht und alle zufrieden sind ist doch alles gut.... Wie gesagt eine Beziehung kann nach 5 Wochen oder auch nach 50 Jahren hinüber sein also warum das Glück nicht leben und/oder alles auf die lange Bank schieben?


Butterflocke

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ganz bewußt nicht so machen, selbst dann nicht, wenn mir der Sinn danach stünde. Ich würde meine Hysterie (anders kann man es wahrscheinlich nicht nennen) auch mit aller Macht zurückhalten müssen, würden meine Kinder in dieser ersten Phase der Verliebtheit (in der man all zu oft nicht klar denken kann und mitunter auch an fürchterlicher Sehschwäche (mindestens) leidet) übers Heiraten oder Kinderkriegen nachdenken. Wenn dieser Zustand der multiplen Verwirrtheit und Unzurechnungsfähigkeit nachgelassen hat...und DANN noch der Wunsch nach Heirat und mehr besteht, dann könnte ich mich mit dem Gedanken sicher auch anfreunden. Dieser "Wunsch" meinerseits (meine Kinder werden sicher sowieso machen, was sie wollen) stünde sogar noch VOR der Hoffnung, dass ich einigermaßen mit diesem Menschen (Schwiegertochter oder Sohn) klarkomme. Denn in erster Linie müssen meine KINDER mit ihren Partnern klarkommen. Ich würde nur gerne, dass sie sich erst dann an jemanden binden - ob nun finanziell, durch ein Kind, durch Heirat - wenn sie definitiv NICHT mehr unter dem Einfluß der rosaroten Brille stehen. Gut gehen kann die schnelle UND die langsame Variante, klar! Aber wenn es NICHT gut geht, dann hätte der ein oder andere Schritt bei der "langsamen Variante" vielleicht gar nicht erst stattgefunden. Es gibt so viele "Unbekannte", die ein Leben und eine Beziehung beeinflussen. Nicht zuletzt die eigene Entwicklung......, noch vor äußeren Einflüssen. Da sollte man zumindest klar bei Verstand sein, wenn man eine so weitreichende Entscheidung trifft. Ist man das, wenn man frisch verliebt ist? Ich nicht..... Aber ich schweife ab....:-) Zu Deiner Frage: nein, ich habs noch nicht erlebt. Ich hätte meinen Mann vom Gefühl her nach 2 Stunden schon heiraten können. Hab ich aber nicht... ER sieht das Ganze übrigens etwas anders als ich, was uns in Zukunft und in Bezug auf die Kinder vielleicht noch Probleme bescheren wird. Aber egal...man wird sehen.... Alles Liebe:-)


Häsle

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Meine Eltern haben es so gemacht. Meine Mutter ist Amerikanerin und wollte eigentlich nur ihre Semesterferien in Deutschland verbringen. Dann hat sie meinen Vater kennengelernt - sich verlobt - schwanger geworden (in dieser Reihenfolge angeblich) - ihr gesamtes Leben in USA hinter sich gelassen - zusammengezogen - geheiratet - Kind bekommen. Auch alles innerhalb eines Jahres. Beide Familien waren nicht begeistert, aber sie sind jetzt schon seit fast 34 Jahren verheiratet. Nicht immer superduperglücklich, aber das ist ja normal. Bei uns hat es um einiges länger gedauert, und das finde ich auch gut so. Wir haben unsere Zeit vor dem Kind sehr genossen und sehr viel zusammen erlebt. Davon kann man in härteren Zeiten gut zehren.


Reni+Lena

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...ja..kenne einige... sind inzwischen alle geschieden..bis auf eine sitzen alle 3 Frauen mit Kindern und Schulden alleine da. ... Reaktionen des Umfeldes..naja...keine Ahnung. Wenn ich als Umfeld zähle dann sag ich dir ganz ehrlich dass ich sie für verrückt erklärt habe. ich würde never ever jemanden heiraten mit dem ich nicht eine gewisse Zeit zusammengewohnt habe (wenn ich danach vor habe zusammen zu ziehen). ich würde niemals von jemanden mit Absicht schwanger werden mit dem ich nicht wenigstens ein paar jahre verheiratet bin. Die zeit alleine, gemeinsam wird erst in 20 jahren wieder kommen...davon muss man lange zehren... ich würde niemals im leben mit jemandem den ich erst seit ein paar Monaten kenne ein haus kaufen. Sowas macht man erst, wenn alles ein paar Jahre stabil läuft und man davon ausgehen kann, dass die ehe auch funktioniert. Wie dem auch sei....ich hoffe du gehörst in ein paar jahren nicht zu den Dummen, die dann mit Kind und Schulden da sitzen weil die rosarote brille an farbe verloren hat und sich der traumprinz als lachnummer entpuppt. ich frag mich warum man es so eilig haben muss...???? Hast Angst dass du übrig bleibst? oder war die Schwangerschaft doch nicht so beabsichtigt und die familie des gatten wollte den Braten ordentlich verräumt haben? Lg reni


MM

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Nur weil es nicht "Dein Ding" ist? Ein Grund kannn z.B. durchaus sein, dass man mit Kindern nicht mehr warten will, um nicht "zu alt" dafür zu sein. Und wenn man sich beispielsweise kennenlernt, wenn beide Anfang-Mitte Dreissig sind und wenn nach den ersten Monaten beide das Gefühl haben, dass es der/die Richtige ist, dass alles passt, und sie auch alles besprochen haben usw. - ja warum dann nicht? Welche Garantie bietet das jahrelange Warten, das Du anscheinend als einzig richtig ansiehst...? Es ist doch wirklich total individuell, kommt immer auf die Menschen und die Gesamtsituation an.


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von MM

nur ausdrücken, dass ich dafür absolut kein Verständnis habe. Klar hat man nie die garantie dass eine ehe gutgeht. Aber wenn ich schon Kinder in die Welt setze dann möchte ich wenigstens alle möglichen risiken ausgeschlossen haben. und wenn ich mit demjenigen noch nicht einmal zusammengewohnt habe, dann ist das keine basis bei der ich sagen kann, dass ich den menschen so kenne, dass ich mit ihm eine längerfristige beziehung eingehen möchte zu der auch die verantwortung für kinder gehören. Ein beziehung in 2 Wohnungen ist etwas ganz anderes als zusammen zu wohnen..jeden tag..morgens, mittags, abends, gut gelaunt, schlecht gelaunt usw.. ich habe so viele bekannte bei denen das schief gegangen ist weil man eben erst nach dem ersten jahr und dem verliebtsein sagen kann ob man jemanden wirklich liebt. Insofern...für mich ein no-go Lg reni


claudi700

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

man aber auch sagen muss, dass auch jahrelanges zusammenwohnen keine garantie für eine funktionierende beziehung ist, schon gar nicht wenn kinder geboren werden. du musst nur hier lesen, wie oft dieses thema oben auf der liste steht. ich tendierte auch eher in die richtung, dass man sowas langsam angehen müsse. eine sehr, sehr gute freundin hat mich eines besseren belehrt. innerhalb eines jahres ist sie schwanger geworden, hat geheiratet. ihr mann und sie sind so dermaßen auf einer wellenlänge, das passt einfach. mittlerweile sind die beiden 7 jahre verheiratet, 2 kinder, haus. bieder und absolut schön!


MM

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

...ist sicher gut, aber es machen ja auch viele recht bald. Wir "damals" auch, sozusagen probeweise. Aber viele auch rein praktisch - wenn jeder eine eigene Miniwohnung hat, überlegt man halt, sie gegen eine grössere, gemeinsame einzutauschen. Ich kenne nicht viele Leute mit "ernsten" Beziehungen, die lange getrennte Wohnungen hatten. Wobei, MANCHMAL hätte ich auch nix dagegen... ;-))) Aber rein praktisch könnte man sich diesen "Luxus" einer Zweitwohnung doch i.d.R. gar nicht leisten, ich meine auf Dauer.


MM

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Antwort auf Beitrag von claudi700

... bei uns "passt" es auch - und das war auch recht schnell klar :-)! Viele sagen uns auch, dass sie uns so empfinden (und das obwohl wir uns auch manchmal ganz schön zoffen ;-), aber das stellt nicht das Ganze in Frage). Es ergab sich "damals" irgendwie eines aus dem anderen... mittlerweile sind wir auch über 7 Jahre verheiratet, 2 Kinder, gemeinsame Wohnung, uns gehts gut. Naja, "bieder" find ich uns jetzt eher nicht ;-), aber egal... - auf jeden Fall gibt es eben auch solche Fälle, genau wie Du es beschreibst. Ich kenne auch Fälle, da sind die beiden lange zusammen, kennen sich total gut usw., wollten auch "eigentlich" immer eine Familie - aber irgendwie kommt immer dies oder jenes dazwischen, man schiebt es auf... - und irgendwann ist "die Luft raus" bzw. sie haben den Elan dazu irgendwie nicht mehr, oder den Mut zur Veränderung oder was es ist... Sie sind irgednwie ganz zufrieden so wie es ist, aber auch nicht so ganz, irgendwas fehlt vielleicht, aber man rafft sich nicht auf...(?). Hm, das wäre für mich auch nicht das Wahre...


claudi700

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Antwort auf Beitrag von MM

das mit dem "bieder" war eher ironisch an reni gerichtet ;-) bei meiner freundin ging es auch rasend schnell, aber die beiden passen einfach so unheimlich gut zusammen. das heißt ja nicht, dass sie auf einer rosa zuckerwattenwolke daherschweben, aber es ist einfach okay und richtig. ich denke aber schon, dass sowohl du als auch meine freundin nicht unbedingt zur großen masse zählen, das passiert nicht jeder/jedem :o)


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von claudi700

das ist immer wieder schön zu lesen wenn es gut geht wie bei deiner freundin. Aber wie du schon sagst....leider zählt deine Freundin nicht zur großen Masse. nicht umsonst haben wir eine Scheidungsrate von über 60 Prozent. Und mir wäre das ganze auch einfach zu unsicher wenn dann auch noch Kind und Hauskauf dabei sind. der Schuß kann so schnell nach hinten losgehen. ich habe ziemlich genau 2 Jahre nach dem kennenlernen geheiratet. da haben wir aber schon beide 1 jahr etwa zusammengewohnt. ich war damals auch schon 26. ich hatte zuvor etliche beziehungen bei denen ich auch am Anfang dachte, dass er der mann fürs leben ist.....aber nach 6-8 monaten wenn aus verliebtsein dann Alltag geworden ist..die brille weg war..hatte es sich auch mit der liebe erledigt. mal früher mal später. nicht auszudenken wenn ich mit den Haubentauchern von damals ein kind gezeugt und ein haus gebaut hätte... bei meinem mann war es einfach anders..da ging diese verliebtheit zwar auch nach einer gewissen zeit weg, aber übrig bliebe nicht die Ernüchterung sondern eine enge verbundenheit, vertrautheit und nach einiger zeit..über die jahre eine tiefe Liebe. Solange ich diese tendenz nicht spüren kann..ist es für mich nicht der Partner dem ich ein Eheversprechen gebe und mit dem ich eine familie gründe. Klar kann man glück haben..wie deine freundin..aber das ist ja wie russisches Roulette... lg reni


claudi700

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

ich hatte eine arbeitskollegin, die in jedem single-mann den potentiellen vater ihrer ungeborenen kinder gesehen hat... sie war ständig in irgendeiner beziehung, aber auch schnell immer ernüchtert und dann kurz single bis zum nächsten mann der träume... du bist das ganze thema halt auf dem strategischen weg angegangen, kinderwunsch etc., viele frauen sind aber vielleicht "blauäugiger" oder ignorieren die warnenden stimmchen im kopf. dass meine freundin kein paradebeispiel für die masse ist, ist mir klar. aber auch das jahrelange zusammenleben etc. ist kein maßstab. in meinem heimatort gab es innerhalb eines jahres 3 trennungen von bekannten von mir. alle 3 paare kannten sich zwischen 2 und 12 (!) jahren, alle lebten auch schon zusammen. letztere waren 10 jahre ein paar, geheiratet, haus gebaut. und 1 woche nach dem einzug ist sie gegangen. so kanns auch passieren.


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von claudi700

das ist verblüffend, nicht wahr. Solche beispiele habe ich auch...jahrelang ohne trauschein glücklich, dann geheiratet und 3 monate später die scheidung. und da kenne ich mehrere. ich frag mich echt, was das für ein Phänomen ist. ich kanns mir nicht erklären. Ich habe erst neulich mit meinem mann unseren alten freundeskreis durchforstet..kaum eine ehe die gehalten hat. Wir haben so ziemlich als letzte (älteste) geheiratet. meine schwiegermutter dachte schon sie bringt ihn nicht mehr unter die haube:) vielleicht liegt es auch am Alter und der erfahrung..keine Ahnung. wenn ich zurückdenke hat sich mit jedem mann den ich hatte auch ein stück meines Anspruchs an den mann verändert. Man legt mit 18/20 ganz andere maßstäbe an als mit 25. da sind komplett andere dinge wichtig. je älter ich wurde desto eher habe ich mich instinktiv an männer gehalten, die eine natürliche Autorität ausgestrahlt haben. Andere dinge wie kleidung etc sind da eher in den hintergrund getraten. mir war wichtig, dass der mann wußte was er wollte und eine relativ klare Vorstellung vom leben hat. Das hat ganz unbewußt mit meiner Einstellung harmoniert. Dazu braucht man aber auch erst ein gewisses Alter und eine gewisse lebenserfahrung um das von sich selber zu wissen und zu spüren. Vielleicht hat deine freundin diese Erfahrung und hat auch instinktiv den richtigen deckel zum topf gefunden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein mädel. anfang 20.gerade von daheim ausgezogen, zwei, drei kürzere beziehungen hinter sich, sich selber so weit einschätzen kann, dass es den partner instinktiv passend auswählt. lg reni


claudi700

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

zu deinem letzten satz: wenn junge frauen den partner instinktiv gewählt haben: ja. aber eben genau zu dem zeitpunkt. wenn die paare dann älter werden und sich die beteiligten entwickeln, dann gehts halt oftmals in unterschiedliche richtungen und dann zeigt sich, ob es wirklich passt. meine freundin wohnte noch bei ihren eltern, sie hat eine sehr starke familienbindung und hatte lehramt studiert, da war es rein finanziell gesehen für sie sinnvoller, daheim zu wohnen. aber er hatte schon länger seinen eigenen hausstand, sie hatten dann eine gemeinsame wohnung und es hat einfach funktioniert. selten, aber schön *g*


Mitglied inaktiv

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Beispiel die Generation meiner Eltern: da war man nicht ewig vorher zusammen geschweige denn hat zusammen gewohnt. Und wenn es nur war, um dem Elternhaus zu entfliehen: es wurde geheiratet, Kinder kamen auch ganz schnell (Pille war noch was ganz neues). Da war auch nix, mit: unbeschwert verliebtsein, da gings auch gleich in die Vollen. Gut, früher liess man sich sicher auch nicht so schnell scheiden wie heute, aber wenn ich mir diese Generation so anschaue (meine Eltern sind seit 45 Jahren verheiratet und sie mögen sich immer noch leiden !) dann kann das durchaus gutgehen. Ich selber habe die "Slow-Variante" gewählt. Nach 11 Jahren geheiratet, nach ein paar Jahren kamen die Kinder, jetzt sind wir schon 25 Jahre zusammen...Obs ewig hält ? Schau mer mal.


claudi700

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man kann das aber einfach nicht mit früher vergleichen. frauen waren damals eben eher hausfrauen und mutter, da war das rollenverhältnis völlig klar. es gab schon welche, die verliebt waren, aber ehe und familie hatten völlig andere stellenwerte. auch die gesellschaftlichen normen sind nicht mit denen von heute zu vergleichen.


MM

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Antwort auf Beitrag von claudi700

... ist auch ein weiter Begriff. Aber die Generation unserer Eltern war ja nun nicht mehr soooo vorsintflutlich... ;-) Meine Mutter hat gearbeitet, wenn auch mit Kindern dann nur noch halbtags, und war nun wirklich kein Hausmütterchen! In (West-)Deutschland, Kleinstadt, war sie damals (70er/80er Jahre) eher die Ausnahme, aber trotzdem... Und hier in Tschechien, wo meine Eltern ursprünglich herkommen und wo wir jetzt leben, ist es schon lange normal, dass beide Partner arbeiten. Klar gab und gibt es Rollenklischees, auch gerade Stichwort Doppelbelastung der Frau (Erwartung, dass sie beides, Beruf und Haushalt, schmeisst, und der Mann bestenfalls "hilft", das haben viele ältere noch so drauf) usw., alles nicht toll und rosarot - aber Hausmütterchen und dass man nicht aus Liebe/Verliebtheit heiratet(e) etc., DAS ist doch schon um einiges länger her!


claudi700

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Antwort auf Beitrag von MM

natürlich haben meine beiden elternteile gearbeitet, aber als meine mutter schwanger war, war klar, dass sie bei den kindern bleiben wird. ich bezeichne keine frau als "hausmütterchen", wenn sie diesen job macht, schon gar nicht die frauen in den 50er und 60er jahren. die hatten es sowieso um einiges schwerer als wir heutzutage, die wir dank technik vieles einfacher regeln können. ich hatte doch geschrieben, dass ich schon davon ausgehe, dass ehen "damals" durchaus aus liebe geschlossen wurden. der vorletzte satz deines postings erübrigt sich somit.


MM

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Antwort auf Beitrag von claudi700

... wohl falsch verstanden, sorry. Ich meinte halt einfach nur, dass zwischen der Generation unserer Eltern und unserer m.E. nicht mehr sooo eine Kluft besteht, wie wenn man nochmal ein, zwei Generationen zurückgeht. Un ehhrlich gesagt - auch heute ist es ja noch weit verbreitet und "ergibt" sich oft sozusagen "von selbst", dass die Frau mit den Kindern zu Hause bleibt, der Mann macht immer noch viel seltener eine Jobpause. Klar ist das nicht mehr so unhinterfragt, aber wären wir wirklich um so viel weiter, gäbe es z.B. nicht mehr diese ganzen Rollenklischees in dem Ausmass...


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von MM

waren die Ansprüche an eine ehe aber auch ganz anders. das hatte weniger was mit romatik etc zu tun..es war eher ein deal...wo jeder seine vorteile draus zog. klar hatte man den Partner gerne, aber die Ansprüche die heute sind kann man mit denen von damals absolut nicht vergleichen. man war auch leidensfähiger..hat eher zurückgesteckt...sich viel gefallen lassen, wert auf den schein gelegt. Und wenn Kinder da waren war an eine trennung schon gar nicht zudenken. man lebte halt nebeneinander her..hat sich aneinender gewohnt, war abhängig und versorgt. Was wollte man mehr. dach überm kopf, was zu essen, gesunde Kinder..fertig! Wenn ich nur an dieses Buch denke, das hier ab und an mal gepostet wird.."Die gute haufrau oä" läufts mir kalt den rücken runter. lg reni


Tana S.

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Hallo, bis auf das mit Haus und Hund (und Pferd) (die kamen erst nach einigen Jahren dazu) ist es bei uns genau so. Wir sind jetzt 10 Jahre glücklich verheiratet und kein ende in Sicht. Ich bereue keine Sekunde der fast 11 Jahre! (er auch nicht) LG Tana


96AlteLiebe

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Antwort auf Beitrag von Tana S.

Wie anmaßend bist du eigentlich? Die AP hat mit keinem Wort erwähnt wie alt sie ist oder wie viele Beziehungen da vorweg statt gefunden haben. Und beim besten willen : zwei Jahre zusammen bis zur Heirat ist auch nicht die Welt und ich gehe mal stark davon aus dass auch du mit 26 nicht die Weisheit mit löffeln gefressen hattest...aber sich als toll erfahren und super schlau darstellen ...unglaublich frech und arrogant... Solltest du ihre Geschichte mit meiner verwechseln: wir wohnen seit nem Jahr zusammen, Hochzeit ist nicht konkret geplant, nicht schwanger, und ich das Mädel Mitte zwanzig lebt seit 17 in der eigenen Wohnung, hat sich alles selber ohne stütze erarbeitet... so ein riesen unterschied zu dir isses nicht, also komm von deinem hohen ross runter und back genauso große Brötchen wie alle anderen hier....


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

oh fühlst du dich ertappt:) sorry aber deine geschichte oben habe ich gar nicht gelesen. ich hab mich mit claudi unterhalten und nicht auf das Ausgangspost geantwortet. Wie alt du bist ist mir egal...wenn du in 12 jahren noch verheiratet bist dann kannst dich ja nochmal melden!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

n'abend zusammen, freut mich, dass ihr so lebhaft diskutiert, obwohl ich auch bei manchen sachen ein wenig schlucken musste. hätte gar nicht damit gerechnet, daß sich manche da so drüber "aufregen" (keine ahnung, wie ich's sonst beschreiben soll) also, ganz kurz zu mir, werd jetzt 30, mein mann ein jahr älter und so wie es ein paar mal genannt wurde, fühlt es sich auch bei uns an: es passt einfach, sowohl jetzige lebens- als auch weiter gedachte zukunftsvorstellungen. außerdem sind wir ja auch nicht blindlings in den ganzen "schlammassel" reingeschliddert, haben uns schon gedanken gemacht, aber wie's dann so oft ist im leben kamen mehrere zufälle zusammen (weniger das baby als der häuserkauf, da wir vergeblich nach ner wohnung gesucht hatten und sich dann was günstiges ergab) und wir haben eben zugegriffen. ob's hält oder nicht, kann doch kein mensch sagen - genauso wenig wie bei beziehungen, die sich an die vielleicht eher traditionelle reihenfolge gehalten haben. klar würde ich jetzt sagen bei uns hält es ewig, aber dann kämen ja sicher direkt wieder die oberschlauen, wie naiv ich denn wäre... aber hätte ich sonst geheiratet? ach, letztendlich muss doch jeder für sich selbst entscheiden und noch mal: ich wollte keine diskussion a la richtig oder falsch, sondern einfach geschichten hören - zum glück sind ja auch ein paar schöne dabei bei allen anderen tut's mir leid, ihr werdet für euch sicher lehren daraus gezogen haben. ist ja okay, wenn ihr sie mitteilt, aber muss ja nicht unbedingt als oberste weisheit rübergebracht werden. nun ja, wünsche allen, ob eher schnelldurchlauf oder "watschelgang" alles gute! velis


Butterflocke

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Kein Mensch braucht eine Garantie..... Es geht um die "Zurechnungsfähigkeit", die nunmal eindeutig eingeschränkt ist, während man noch auf Wolke 7 hockt. Wenn es GUT geht, dann ist die Geschwindigkeit egal. Nur weiß man das vorher nicht. Wenn es NICHT gut geht, dann hat man zumindest noch kein Kind, kein gemeinsames Haus, keine Heiratsurkunde. Alles Dinge, die eine Trennung erschweren und die Folgen der Trennung schwerwiegender werden lassen!!! Es geht um das völlig natürliche Risiko, jemanden noch nicht gut genug zu kennen! Innerhalb eines (des ersten) Jahres kenne ich meinen Partner definitiv nicht so gut wie nach 2 weiteren Jahren. Das ist alles! Und es ist wichtig, da kann man sagen was man will....! LG


96AlteLiebe

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Wieso ertappt? Ich wüsste nicht wobei.... Und es geht auch nicht darum was du gesagt hast, die Ansicht vertreten viele hier und da sagt kein Mensch was gegen. Sondern es geht um den Ton den du grundsätzlich am Leibe hast.... Kein wunder dass du hier so beliebt bist wie fußpilz...


Reni+Lena

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

jajaja...ich hoffe du weisst was das heisst. Ohne dir zu nahe zu treten wollen, es gibt user mit denen diskutiere ich..und es gibt welche, mit denen gebe ich mich nicht ab weil ich sie weder kenne noch durch irgendwelche beiträge schätze. ...du gehörst zu letzterer Sorte ..und jetzt geh spielen...


96AlteLiebe

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Antwort auf Beitrag von Reni+Lena

Oh das trifft mich tief... aber recht haste... bei der Arbeit ist meine Energie sinnvoller eingesetzt .... Leg dich wieder hin ;-)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

was beißt du dich denn so auf reni und lena fest? in der defensive? warum? so unbeliebt ist sie nicht, daß man nicht auch mal mit ihr diskutieren kann/soll/will. vor allem, wenn es richtig diskussionswürdig ist wie dieses thema!


96AlteLiebe

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Mir gehts nur um den Ton (nicht nur in diesem posting) der mir auf den Keks geht...jeder kann seine Meinung haben, vertreten usw....nur geht das eben auch anders.... Naja egal...ich muss langsam mal was tun.. Schönen Tag euch noch...


Mitglied inaktiv

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Es steht keinem zu Dein Leben zu verurteilen. Oder über Euch zu spotten . Wenn es für Euch paßt ist das schön. Mir wäre das zu schnell. Bin aber nicht Du. Jeder wie er mag. immer daran denken: In Krisen zeigt sich ob die Beziehung Tiefe hat.


kleene-eisfee

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Hallo, Habe meinen Mann Juli 2005 kennengelernt. Da war ich 24 Jahre und er noch 26. Jahre. Haben Juni 2006 geheiratet. Nach einem halben Jahr waren wir schwanger. Im August 2007 wurde das erste Kind geboren. Nach einem halben Jahr nicht geplant wieder schwanger. Meine Schwangerschaften sind eher schwierig. Vorwehen, Krankenhaus... Dezember 2008 zweites Kind. Als das zweite 9.Monate alt war musste ich wegen einem Fersentrümmerbruch ins Krankenhaus. Das bedeutete auch das ich erst nach einem viertel Jahr anfangen durfte zu laufen. Mein Mann hat in dieser Zeit sehr viel geleistet. Wir sind dieses Jahr 5 Jahre verheiratet. Wir sind sehr glücklich miteinander, auch wenn man durch die Kinder fast von Anfang an, wenig miteinander ausgehen konnte. Wir sind auch erst nach der Hochzeit zusammengezogen, aber haben uns 6. Tage in der Woche getroffen.Immer nach der Arbeit. Allerdings muss ich dazusagen, dass ich recht genaue Vorstellungen hatte, wie ich mir eine Beziehung wünsche. Ich habe meinem Mann sehr viele Fragen gestellt. Er behauptet scherzhaft, er hätte sich wie bei einem Verhör gefühlt. Wir haben einfach sehr ähnliche Vorstellungen von einer Partnerschaft und vom Leben. Vor allem habe ich einen sehr kommunikativen Partner. Wir reden sehr viel miteinander und wir haben eine Grundregel: Wir gehen erst ins Bett, wenn ein Konflikt geklärt ist. Dadurch, dass es auf beiden Seiten so ist, dass wir nicht lange aufeinander böse sein können, haben wir einen inneren Drang alles möglichst schnell zu klären. Ich denke, dass manche Paare mehr Zeit brauchen vorher, rauszufinden, ob es der richtige ist und manche weniger. Übrigens Hausbau können wir uns beide nicht vorstellen. Wir sind vor einem Jahr in eine größere Wohnung gezogen, in der man noch ein drittes Kind bekommen an. Dieses Jahr wollen wir es noch genießen einmal im Monat einen Babysitter zu engagieren und miteinander auszugehen:) Ich habe mich erst so richtig verliebt, als ich gemerkt habe das es gut paßt. Erst Kopf , dann Herz. Verliebtheitsgefühle alleine sind keine gute Basis. Ein tiefes Vertrauen und Zusammengehörigkeitsgefühl-was dann Liebe ergibt und auch die Entscheidung zum Partner zu stehen sind wichtiger. Ich habe bis jetzt nicht das Gefühl, dass ich irgendwas verpasst habe. liebe Grüße und weiterhin alles Gute.


Hofi2

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Antwort auf Beitrag von kleene-eisfee

Ich hab meinen Mann im Juni 1999 kennengelernt. Er ist nach 2 Monaten zu mir gezogen, ein halbes Jahr später war ich schwanger. Im September 2000 haben wir geheiratet und im November ist Annika geboren. 4 Jahre später kam Malte. Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, die Unbeschwertheit zu vermissen - aber wir waren ja auch schon nicht mehr so ganz jung. Ich war bei der Hochzeit 27 und mein Mann 30. Wir hatten Höhen und Tiefen, wie in jeder Ehe - vor gut 2 Jahren auch eine ganz schlimme Krise. Aber wir lieben uns immernoch sehr.


granphi

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schönes thema und so viele verschiedene meinungen und erlebnisse... ich bin ja erst seit oktober vergangenen jahres getrennt. habe in der zwischenzeit einen netten mann kennengelernt...waren ab und an essen und haben ein paar schöne dinge miteinander unternommen...liebe auf den ersten blick - nein... es ist irgendwie so eine vertrautheit zwischen uns und er gibt mir endlich mal das gefühl wirklich geliebt zu werden...komisch nur, wir waren letztes we beim fasching und ich war nicht betrunken und irgendwie kam mir beim tanzen so ein seltsamer gedanken, heiraten, ihn will ich heiraten... er meinte beim fasching auch, dass er das schöne gefühl nicht mehr hergeben möchte...das kenne ich von keiner beziehung her...nein, ich habe keine angst davor schlusslicht zu sein, weil ich bald 40 werde...nein ich kann es einfach nicht beschreiben, den gedanken...nun werden wir reden... am anfang war ich die jenige die ihn alles möglich gefragt hat, er war eher der ruhige part. ich hab ihn dann aus der reserve gelockt und ihm gesagt, dass er auch mal fragen soll wie der tag ist und so weiter, dass man das gefühl bekommt nein nicht bekommt sondern hat und sich nicht nur einbildet, er interessiert sich tatsächlich für einen...ohn man und was ist nun, jetzt bin ich in mich gekehrt und er fragt mich dinge wie gibt es was dir nicht passt zZ generell oder an mir oder oder oder...ich geniese die zeit mit ihm auch wenn es wegen vorhandener kinder (auf beiden seiten) nicht immer und jederzeit möglich ist...ich möchte ihn in meiner nähe haben