Erdbeere81
Wie äußert ihr an eurem Partner Kritik, wenn er danach fragt? z.B. folgende Situation Mann weiß, dass er einen Vortrag halten muss. Sorgt sich darum, äußert immer wieder dass er froh ist, wenn er es erledigt hat und immer wieder diesen Druck im Nacken spürt. Er schiebt die Vorbereitung dennoch immer weiter raus, weil er mit dem Thema bereits vertraut ist. Sitzt dann doch bis spät in der Nacht an der Rede und PowerPoint Präsentation, schläft wenig, damit er noch früh morgens den Rest machen kann. Nach dem Vortrag hört er sich ein bischen um und kriegt zu hören, dass er ein wenig zu monoton gesprochen hat ohne Begeisterung und zu viele Pausen hatte, weil er immer wieder in die Unterlagen schauen musste wie es weiter geht. Wenn er mir von seinen Problemen erzählt, dann wünscht er sich, dass ich verständnisvoll zuhöre. Er möchte keine Ratschläge und keine Lösungen. Da ich aber selber auch Reden halten muss, weiß ich wo seine Fehler stecken und es fällt mir wahnsinnig schwer die Klappe zu halten und nicht zu sagen, versuch es doch so oder so beim nächsten mal. Und er macht immer wieder die gleichen Fehler. z.B. dass er sich zu spät mit der Vorbereitung beginnt. Erinnere ich ihn daran oder sage sowas wie "ich gehe mit den Kindern raus, damit du Zeit zur Vorbereitung hast" dann fühlt er sich bevormundet und an seine Unzulänglichkeiten erinnert. Er tut mir auch leid, wenn er nach einem Vortrag zerknirscht ist und enttäuscht, weil er doch Zeit und Energie investiert hat und die Sache gut machen wollte. Grundsätzlich kann er toll reden und ab und an, legt er trotz später Vorbereitung eine perfekten Vortrag hin. Es fällt mir schwer ihn nach Niederlagen aufzufangen, wenn ich ihm vorher Tipps gegeben habe, er sie nicht befolgt und dann jammert, dass genau dieser Punkt schief gegangen ist. Ich möchte mich aber auch nicht wie eine Mutter ala "Ich habe es dir doch gesagt" benehmen und auch nicht "ich kann es eh besser als du" Wie geht ihr mit solchen Situationen um? LG Erdbeere
ganz ehrlich? wenn das thema immer wieder hochkommt und dein mann sich weiterhin resistent gegen hilfe wehrt, würde ich da auch gar nicht mehr mit ihm drüber sprechen. dann kann er sich zum ausjammern auch jemand anders suchen. punkt! bin da knallhart.
wenn Frauen fragen "Was kann ich ändern?" bekommen sie von anderen Frauen Tipps und gute Ratschläge. Von FRAUEN wohlgemerkt. Wenn Männer fragen, "Was kann ich ändern?" dann wollen sie eigentlich gar keine Antwort. Männer geben dir auch keine Tipps, wie man etwas anders machen kann. Sie wollen keine Lösungen präsentiert bekommen, genau so wenig wie den Parkplatz, an dem sie schon dreimal vorbeigefahren sind und den sie nicht gesehen haben. Es gibt darüber ein sehr gutes Buch, Titel hab ich leider vergessen. Ich glaube es war das mit dem warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können... Ich würde das Thema auch gar nicht weiter ansprechen. Dein Mann sieht anscheinend in der Kritik KEINE, sprich, er selbst sieht nicht, dass er monoton spricht und seine fehlende Vorbereitung auffällt, für ihn ist es offensichtlich genug Vorbereitung, also lass ihn so weitermachen, Kritik und Ratschläge nimmt er ja ganz offensichtlich nicht an.
ich hab das hier gelesen ;-) http://www.amazon.de/Typisch-Mars-Venus-Alles-wissen/dp/3442170494/ref=pd _sim_b_3 lg
Hallo, unter anderem genau an dieser Problematik ist meine Ehe gescheitert. Es ging dabei natürlich nicht um Vorträge, sondern um alle möglichen anderen Themen. Ich habe es leider nicht geschafft meine Klappe zu halten, weil ich mich immer so verantwortlich gefühlt habe. Lg Pondus
Ich würde diesem Mann ein Rhetorik-Seminar schenken. Außerdem würde ich (ich!) ihm anbieten, ein paar Brain Gym Sitzungen zu dem Thema mit ihm zu machen. Wenn er keine Unterstützung möchte, müsste er halt ohne. Power Point find ich eh Zuhörervergewaltigung. Ich liebe souveränes, freies Sprechen. Lg Fredda
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