Mitglied inaktiv
Guten Morgen an alle !
Melde mich heute nochmal wegen dem Thema Alkoholiker.
Gestern Abend ist die Bombe geplatzt. Ich habe meinem Mann die Meinung gesagt. In einem ruhigen Ton. Und was soll ich sagen. Seine Aussage war:
"Ich bin kein Alkoholiker!" Und ich solle mir mal überlegen, was ich da sage und vorallem was ein Alkoholiker überhaupt ist. Ich darauf:" Ein Alki ist jemand, der regelmäßig Alkohol trinkt, egal in welchen Mengen. Und das tut mein Mann. Wochenende die Flasche Whiskey und Rotwein und gestern abend wurde dann alles was noch an Alk im Haus war, leer gemacht. Und der Haussegen hing wieder mehr als schief.
Damit war der Abend gelaufen. Ich hatte mein Fernsehprogramm für mich und mein Mann ging, wie immer stinkig, ins Bett. War mir egal.
Bin dann auch so gegen 23.00 Uhr in die Falle. Natürlich kam er wieder an. Aber diesmal blieb ich hart. Nix mit kuscheln.
Heute morgen habe ich ihm dann auch die kalte Schulter gezeigt. Er ist dann ohne Kuß auf Arbeit. Und keine 20min später kommt plötzlich eine SMS von ihm. Wortlaut: Du hast recht. Ich bekomme es nicht mehr mit das ich viel trinke. Mache es nicht mehr, denn ich will euch nicht verlieren. Lieb euch. Tut mir leid.
Von so einem Gesülze könnte ich
. Habe ihm darauf eine gepfefferte Antwort geschickt und gleichzeitig das Messer auf die Brust gesetzt. Sollte er sein Alk-Problem nicht in Griff bekommen, dann werde ich mich von ihm trennen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Wir haben als Kinder genug schlechte Erfahrungen mit unseren Alk-kranken Vätern gemacht. Das tu ich meinen Kindern nicht an.
Noch habe ich keine Antwort auf diese SMS.
Mal sehen, wie es weiter geht.
Danke für´s zuhören.
LG Mim
Das er es so schnell einzusehen scheint hätte ich nicht gedacht. Würde mich interessieren wie es weitergeht.
willst du eigentlich, daß sich was ändert?
Aber ich kenne meinen Mann. Wenn er merkt, das sich in seiner gewohnten Umgebung plötzlich was ändert, dann gibt er erstmal kleinbei. Spielt eine Weile mit und fängt dann irgendwann ganz langsam wieder mit seinen alten Gewohnheiten an. Irgendwann ist dann alles wieder wie vorher. Es hat mich auch sehr gewundert, das er das, mit dem viel Trinken so plötzlich zugegeben hat. Gestern abend war er noch stocksteif der Überzeugung, das er das alles in Griff hat. Bisher ist auf meine SMS auch noch keine Antwort gekommen. Entweder ist er noch am überlegen oder er sieht schon seine gepackten Taschen.
Packst Du sie denn schon?
Nein, noch nicht. Ich werde versuche mit ihm heute nachmittag nochmal zu sprechen. Entweder finden wir beide eine Lösung was sein Problem angeht. Oder er muß die Konsequenzen daraus tragen.
und was ist jetzt gerade deine wunschvorstellung? daß er gar nichts mehr trinkt, wahrscheinlich. ich halte es für möglich, andere vielleicht nicht, daß auch dein mann kontrolliert alkohol zu sich nehmen kann. dürfte er das? oder bestehst du auf 0?
Und ich weiss durchaus wovon ich rede denn auch mein Stiefvater hat gesoffen(wie ein Loch)und das zu Tode. Und von daher weiss ich wie schön die sich alles reden und auch sehr überzeugend auf andere sein können. Und dann wird es scheinbar erstmal reduziert(aber man macht es dann eben heimlich).Auf dem Heimweg einen Schluck...dann muss man noch mal zur Tanke oder sonst wohin und irgendwann findet Frau verstecke Flaschen und darf sich die tollsten Ausreden anhören(egal ob die Flasche leer oder voll ist wird er sagen das die da schon soooo lange liegt.)Je nachdem wie tief er in dieser Sucht schon ist kann er evtl mal kontrolliert trinken.Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das echt nicht möglicht. Und nicht du bist diejenige die was ändern muss sonder er. Und er muss das wollen. Das ist da A und O bei der Suchtbewältigung. Wenn er nicht ganz unten ist und er Hilfe will wird er auch keine annehmen. Gerne mehr privat als PN Sandy
und lass dich nur nicht erweichen......... ja, er hat schiss euch zu verlieren. soll er nur noch einbisschen bammeln und dir zeigen, dass es ihm ernst ist..... bleib stark, sei aber nett und anständig mit ihm, solange er sich an die regeln hält. lg v. und viel glück, ein einfacher weg wird das nicht.
ich versuche nur das szenario zu beschreiben, das ich vor augen habe. er wird nämlich sagen, er schafft es alleine, ohne fremde hilfe. und das wird die frage bleiben, ob das auch so ist.... ich halte es für möglich, aber würde das risiko nicht eingehen wollen. ob er einwilligt, eine entgiftung und dann eine therapie zu machen?
Super, dass du das so durchziehst! Bedenke aber bitte auch, dass er, wenn er wirklich ein Problem hat, das nicht vom einen auf den anderen Tag ändern KANN. Das braucht nun mal Zeit. Nimm in an die Hand und hilf ihm da raus, denn er braucht DICH jetzt, in guten wie in schlechten Zeiten... Sicherlich darfst du dich nicht komplett aufopfern und irgendwann ist es auch zu viel, aber gib im doch erst mal die Chance was zu ändern, bevor du ans Koffer packen denkst.
Er soll sich doch, wenn er es so Ernst meint, gleich im einen Therapieplatz kümmern. DAS wär doch mal ein Zeichen
Ich darf Wünsche äußern? Da gar kein Alkohol oder so minimal, das es nicht ins Gewicht fällt. Aber mein Mann kommt z.B diese Woche nachmittags um 16.30 Uhr nach Hause. Setzt sich in die Küche , legt seine Zigaretten und stellt sich sein Weinglas auf den Tisch und gluckt dann da bis 20.30Uhr oder noch später. Dann geht er sich endlich frisch machen und macht dann vielleicht Abendbrot. Aber vorher muß er immer noch eine rauchen. Und das kotzt mich sowas von an. Er kommt absolut nicht aus dem Ar.... Entspannung nennt er das. Weißt du, kein Mensch hat was gegen ein Glas Wein am Abend. Aber 4h lang Entspannung? In der Zeit ist die ganze Flasche leer. Und der Aschenbecher voll.
er sitzt allein in der küche und raucht und trinkt die flasche wein aus??? klar kannst du wünsche äußern. mich interessiert halt, wie du es dir vorstellst. alkohol ist eine droge, die man auch in geringen mengen genießen kann. alle anderen drogen steigern sich früher oder später. soll aber leute geben, die bei einem glas wein/bier bleiben. sehe ich persönlich nicht als krank an.
Und was er für´n ne Schiß hat. Er liebt seine Tochter so abgöttisch. Er würde kaputt gehen, wenn er sie nicht mehr jeden Tag sehen könnte. Und er freut sich auch auf seinen kleinen Sohn. Es liegt an ihm wie unsere Zukunft aussieht. Sicher wird es nicht einfach. Aber ich will ihn auch nicht aufgeben.
Er sitzt immer in der Küche. Bei ihm könnte eine Wohnung auch nur aus einer riesigen Küche bestehen. Ja, und da sitzt er dann und sitzt und sitzt und sitzt. Die Flasche Wein steht aber nicht auf dem Tisch. Die stellt er extra ein Stück weiter weg, damit es dann doch nicht so versoffen aussieht. Allerdings bekommt er aus einer Flasche Wein vielleicht 4 oder 5 Gläser Wein raus. Rotweingläser sind ja nun nicht klein. Er kippt sie dann aber über halb voll. Von genießen ist schon lange nicht mehr die Rede. Sinnloses in sich reinschütten, kommt der Sache näher. Ich weiß noch. Als er das allererste Mal sich ein Glas Whiskey gegönnt hat, da hätte er bald gekotzt (Sorry!). Mittlerweile trinkt er die halbe Flasche am Abend und nix. Aber ich sehe dann seine glasigen Augen und sein blödes Gequatsche geht mir dann so auf den Geist. Genauso wie mein Stiefvater. Und da kommt bei mir dann schon so ein Ekel-Gefühl hoch. Ich möchte dann am liebsten weglaufen.
Ehrlich gesagt würde ich ihm eine Frist setzen und dann gucken ob er sich ändert und hilfe holt.Wenn er sich nicht ändert wirste die Konsequenz ziehen. Mehr kannste net machen. LG Claudia
Hallo,
gut dass du es angesprochen hast. Ein Schritt auf einem langen harten Weg. Nur bitte freue dich nicht zu früh. Habe oft den Satz gehört, ich trinke nichts mehr. Dir zuliebe höre ich auf, ich sehe es ein, ich habe ein Problem. Dein
auf die SMS zeigt, dass du Abstand zu der Aussage hast, das ist wichtig. Mein Ex ist dann raus zum rauchen, hat während der Zigarette 2 Flaschen Bier gekippt (mein Papa sah es öfter) und ist dann wieder hoch zu mir. Abgestritten obwohl ich es gerochen habe. Nach dem Rausschmiss (auch wegen anderen dem Alkohol jedoch zuzuschreibenden Aktionen von ihm) habe ich Unmengen an Flaschen und Deckeln in der Abstellkammer, zwischen Baumaterial etc. gefunden. Wenigstens war es Bier und kein Wein, die Flaschen konnte ich gegen viel Pfand abgeben ;-) Hab mir nen Pullover gekauft. Aber ich habe mich auch machtlos gefühlt. Dass man nichts tun kann, wenn die Sucht stärker ist. Sondern man kann nur begleiten und da sein. Mehr nicht, derjenige muss allein durch. Und die Gründe müssen klar sein. Entspannung ist kein Grund für Alkohol. Wo liegt sein Problem wirklich, worber denkt er am Küchentisch nach. Das muss raus.
Garkein Alkohol und kein: ich bin dann mal Zigaretten kaufen. Wer süchtig ist, der sucht erst Wege zur Sucht vor den Wegen aus der Sucht. Reden und reden und viel Durchhaltevermögen und ich hoffe, dass bald nur noch einer an der Flasche hängt, dein Sohn.
Lg
Noch freu ich mich über gar nichts. Denn den Satz, von wegen: "Ich trinke nichts mehr! Oder ich gewöhne mir das Rauchen ab!, habe ich einfach schon zu oft gehört. Ich kann den Text schon singen.
Bis jetzt trinkt mein Mann noch nicht heimlich. Wie gesagt, er sitzt ja immer in der Küche. Gleich nebenan.
Und das mit dem Flaschen verstecken, kenne ich auch. Nach dem Rausschmiß von meinem Stiefvater haben wir in unserer Garage Unmengen von Bier- und Schnapsflaschen gefunden. Das Schlimme daran war ja, das meine Mutter meinem Stiefvater zum Wochenende immer 10 Bier gekauft hat. Ganz offiziell. Er aber in der Garage das Zeug fast Kistenweise in Verstecke zu stehen hatte. Seine Mutter hat ihn dann auch noch mit Alk versorgt. Und wenn das nicht reichte, dann ging´s noch in die Kneipe. Und nächsten Morgen durfte ich dann los und seine Schulden in der Kneipe bezahlen.
Soweit soll es aber bei mir nicht kommen.
Und was die Entspannung angeht. Sicher kann man auch ohne Alk entspannen. Ich kann´s ja auch. Er hat mir gestern abend gesagt, worüber er so am Küchentisch nachdenkt. Ich bin ihm nicht dankbar genug. Und ich wäre egoistisch und eiskalt.
Beispiel:
Ich hatte am Montag GVK. Kam um 20.30Uhr nach Hause. Bischen später als sonst. Habe mich schon gewundert, das noch keine SMS kam. Aber mein Mann vertraut mir. Er versucht es jedenfalls. Außerdem, wo soll ich wohl mit einem 8-Monats-Bauch noch hingehen. Zumal ich auch noch meine große Tochter mit dabei hatte.
Ich also nach Hause. Er steht in der Küche. Total ruhig aber glasige Augen. Hallo Schatz..Bla bla bla... Er hat mir schon Badewasser fertig gemacht. Ich kann gleich reinspringen und dann gibt es lecker Salat zum Abendbrot. Toll! hab ich gedacht aber irgendwas ist faul. Zumal ich die Fahne schon wieder gerochen habe. Ich also in die Wanne und bloß nichts sagen. In seinem Zustand, ein falsches Wort und er explodiert. Er redete sich den Rest des Abends schön. Er lobte sich in den Himmel ohne Ende. Ja, meinte ich, hast du ganz toll gemacht. Und danke, danke, danke!!
Ich hasse Arschkriechen!!!!!!!!!!!!!!!
Gestern abend kommt er mit den Behauptung, das ich mich nicht bedanken kann. HALLO??????? Habe ich mich nicht genug bedankt? Ja, ich würde alles nur noch als Selbstverständlichkeit ansehen. Aber für ihn mache ich nichts mehr. Und so weiter. Was verlangt er denn? Ich wurde zum liegen verdonnert. Soll mich schonen. Aber abends habe ich zu springen? Bestimmt nicht. Morgens muß ich die Kleine zur Kita bringen. Zu Fuß oder mit Bus. Er hat das Auto.Nachmittags muß ich sie wieder abholen. Dann will die Kleine aber auch noch beschäftigt werden.Bis sie abends ins Bett geht. Irgendwie muß ich den Haushalt schaffen. Wenn das meine Ärztin wüßte, die würde mich in die Klinik stecken. Und was wird dann? 3 Monate ohne mich zu Hause? Mal sehen, wie er das dann bewältigt.
Grad kam ein Anruf von ihm. Er fragte bloß ob alles wieder ok ist. Ja was soll ich darauf sagen. Nichts ist ok. So wie es momentan läuft ist nichts ok. Wir reden heute nachmittag.
... gedanklich. Du musst es nur noch in die Tat umsetzen.
Ich das "nur noch" in Anführungszeichen setzen muss. Denn das ist ein enorm schwerer Schritt. Ich würde mich aber trotzdem bei der Alkoholiker-Beratungsstelle beraten lassen.
Mit den glasigen Augen und den furchtaren geruch und dem Kleinbeigeben um Ruhe zu bekommen, ich kenne das. Rieche es noch, wenn ich dran denke. Einfach eklig und man fühlt sich benutzt. Ich hoffe, er kommt davon los. Wenn nicht, dann hoffe ich, du kommst von ihm los. Lg
Ich finde es gut, dass dein Mann schonmal den Schritt gegangen ist dir zuzustimmen und einzusehen, dass er zuviel trinkt. Das solltest du wirklich honorieren indem du ihm schreibst, dass du dich darüber freust und erleichtert bist, dass er es einsieht und ihm auch anbieten ihm zu helfen. Stell dir die Situation deines Mann es jetzt mal vor. Er ist über seinen Schatten gesprungen, hat nachgedacht, es zugegeben, hat es sich eingestanden, und du reagierst stinkig und mit Messer auf der brust. das finde ich nicht gerade sinnvoll und unterstützend. Sicher musst du ihm klarmachen wie wichtig es dir ist, aber nicht so. Lg reni
deswegen habe ich gefragt, ob sie wirklich was ändern will, denn ich finde den schritt vom mann auch nicht gerade klein....
Ist ziemlich gefährlich. Und sie muss ganz klar und mit absoluter Sicherheit ihren Standpunkt klar machen. Nur so und nicht anders geht es. Wenn sie ihm jetzt entgegen kommt, knickt er wieder ein.
Seine Einsicht kam mir zu schnell. Keine 12h waren vergangen und plötzlich hatte er selbst die Einsicht, das er zuviel trinkt. Ohne dir zu nahe treten zu wollen.Hast du irgendwelche Erfahrung mit Alkoholkranken? Weißt du wie sich ein 12-jähriges Mädchen fühlt, wenn der Stiefvater, voll wie ein Pißpott, an ihm rumgrapscht und noch andere Sachen versucht? Und keiner ist da, der dem Mädchen hilft? Nicht mal die Mutter. Und das 5 Jahre lang. Bis das Mädchen eine Lehre 500km von zu Hause anfängt. Nur noch eins will. WEG!!!!!!!! Ekel ist noch untertrieben. Ich war deshalb in Therapie und habe mir geschworen, niemals einen Mann zu nehmen, der trinkt. Ich liebe meinen Mann und nur deshalb habe ich ihm das Messer auf die Brust gesetzt. Entweder, oder!!!!!!!! Dazwischen gibt es nichts.
wie du es die ganze zeit mit ihm aushalten konntest, wenn du so einen widerwillen gegen jeglichen alkoholkonsum zu haben scheinst?????? du hast zwei kinder mit ihm gezeugt. er trinkt doch nicht erst seit letztem wochenende. im übrigen bin ich das kind eines alkoholkranken vaters. niemals mit solchen auswüchsen, aber doch.
Nein, habe ich nicht im privaten Bereich, nur beruflich (Krankenschwester) Aber gerade deswegen weil du vorbelastet bist könnte es sein, dass du überreagierst. Dein Mann ist nicht dein Stiefvater, trenne das bitte, er kann nichts für deine Vergangenheit. Du hast Recht, wenn du sagst: Entweder, oder! Aber unterstütze ihn wenn du ihn liebst und projeziere nicht deinen Stiefvater in deinen Mann. und va. finde raus, warum er trinkt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Lg Reni
Ich hab nur ein paar wenige Antworten gelesen. Ich denke (leider), dass Dein Mann es nicht alleine schaffen wird. Er wird professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Ist er DAZU auch bereit? Zur Menge des Alkohols: Ich kenne keinen Alkoholiker, der NICHT absolut trocken (heißt NULL Alkohol) sein muss, um einen Rückfall zu vermeiden. An Deiner Stelle würde ich insofern darauf bestehen, dass er NICHTS mehr trinkt. Alles andere wird ihm nicht helfen und läßt auch immer ein gefährliches Hintertürchen für ihn offen. Du wirst keine Kontrolle mehr haben. Und noch viel schlimmer: er auch nicht! Alkoholiker ist man ja nicht erst, wenn man VIEL trinkt. Und vor allem: Wer definiert "viel"...??? Da er ja nun schon einen Schritt auf Dich zugegangen ist, würde ich weiter die Initiative ergreifen und mich um ein Beratungsgespräch bemühen. Bleib dran! Und bleib kompromisslos! Hast Du Dich mal bei al-anon umgesehen? LG
Ich geh auf keine Kompromisse mehr ein. Entweder 0 Alk oder Trennung. Habe schon mal geguckt. Wir haben auch so eine Beratungsstelle bei uns in der Stadt. Mal sehen, was er dazu sagt. LG
Ist doch prima! Mach dort einen Termin und überschütte ihn mit Optimismus und Freude, weil er nun ja SICHER auch mitkommen wird....;-) Viel Glück!!!
und es sieht derzeit nach einer Never Ending Story aus.Sie hat sich das schon lange genug angesehen also war das alles von wegen aufhören und Therapie doch schon Thema....Und sie war kompromissbereit...Er wird sie wieder soweit kriegen..... Und er muss Termine bei der Beratung nicht sie.....
Sie hat immerhin die Möglichkeit sich dort selbst beraten zu lassen. Ich meine das auch Angehörige dort beraten und unterstützt werden. Vielleicht auch bei einer Trennung? Woran ich grade denke ... wenn es zur Trennung kommt, hat er Besuchsrecht. Auch als Alkoholiker ... hat er den Anspruch seine Kinder zu sehen.
Sofern er nüchtern ist......? Das versteh ich nun bei aller Kompromisslosigkeit, für die ich ja auch bin, wieder nicht! Er kann doch trotz seines Problems ein guter Vater sein.
findest du das okay? ein guter vater ist er momentan eher nicht, denn er hockt lieber stundenlang bei zigaretten und alk. vielleicht ändert sich das nach einer therapie, aber von alleine wirds nicht gehen. claudia
Darum geht es ja ... wie stelle ich sicher, dass er das ganze Wochenende nüchtern ist? Bzw. wie setze ich durch, dass er nüchtern sein muss? Und ihm das klar ist?
Das kommt noch dazu. Und bei vielen ist es so, dass wenn sie das was ihnen am wichtigsten ist verlieren, sich die Sucht noch verstärkt. Es gibt ja dann niemanden mehr, auf den man "Rücksicht" nehmen muss. Der fordert und/oder meckert ...
Aber man kann doch nicht von vorne herein ausschließen, dass er die Kinder sieht. Dann eben mit bestimmten Auflagen, zB. nicht allein, sondern nur mit der Mutter zusammen und wenn er nüchtern ist....wie auch immer. Da gibt es sicher Möglichkeiten! Den Kindern den Vater GANZ zu entziehen, ohne einen Kompromiss zu finden, halte ich für falsch. Sie können nichts für seine Sucht! Mein Ex-Schwiegervater war in nüchternem Zustand ein ausgesprochen lieber und guter Vater. Selbst, wenn er besoffen war, war er das, was es natürlich nicht unschädlicher macht! Würde ich meinen Ex fragen, würde er sicher sagen, dass er seinen Vater nicht hätte missen wollen! LG
keine Frage. Er liebt seine Tochter zu 1000% und mehr. Würde alles für sie tun, was er eigentlich auch macht. Er ist unheimlich liebevoll, manchmal zu weich und er läßt sich jetzt schon um den Finger wickeln. Mittlerweile haben wir telefoniert und er hat auch noch andere Sorgen. Aber die sind für mich kein Grund, das man sie im Alk ertränkt. Er kann doch mit mir reden. Sein Bruder ist vor 3 Monaten gestorben. Er hat das erst vor 2 Wochen erfahren. Dann stört es ihn, wie sich meine beiden großen Kinder benehmen. Wie oft habe ich schon gepredigt, das sie doch mal die Zimmer aufräumen sollen. Bei meinem Sohn stehen die Mittagsteller schon 2 Wochen drin. Ich räum das nicht mehr weg. Er ist alt genug dazu. Dann kommt dazu, das sein Arbeitsgeber seine Neueinstellung auf Arbeit wiedermal verschoben hat. Usw. usw. Aber er redet ja nicht mit mir darüber. Immer erst wenn es wieder zum Streit kommt. Dabei sagt er immer zu mir, das ich mit ihm reden soll, wenn mich was bedrückt.
ABER dann sollen die kinder bitte auch in einem sicheren umfeld sein. mal angenommen (rein hypothetisch), er hat die kinder übers wochenende und steht freitagnachmittags hackedicht vor der tür. was dann? claudia
...dann sollte er nicht das bedingungslose Recht haben, sie zu bekommen... Klar:-)
Ich hab nirgendwo geschriebe, dass sie ihm die Kinder entziehen soll. Lies mal bitte genau. Ich habe nur gesagt, dass sie sich wegen dem Umgang informieren soll, welche Möglichkeiten sie hat. Damit die Kinder geschützt sind. Es geht nicht darum die Kinder von ihm fern zu halten, sondern sie vor dem Vater zu schützen.
oder ob da nicht vordergründig die angst vor dem alleinsein/dem verlust der familie eine rolle spielt. hinzu kommt, daß er wohl glaubt, es alleine schaffen zu können. das wird nicht gehen. alleine die tatsache, daß mim38 sich bei ihm bedankt, er aber am nächsten tag nichts mehr davon weiß, zeigt doch, wie sehr er schon alkoholabhängig ist. ich denke, er hat frust, zu viel zeit, langeweile, unzufriedenheit usw. claudia
Hallo! Man kann keine Beziehungsthemen per SMS diskutieren. Warum hast du seine nicht einfach stehen lassen? Er fühlt sich doch eh schon beschissen. Und dann reibst du ihm noch rein, dass du ihm nicht glaubst, dass er sich total ändern muss, etc. Soll er auf den Knien rutschen? Sich erstmal wochenlang wohlverhalten? Er gibt es zu und du watschst ihn ab, das finde ich sehr unfair. Gruß Fredda
Du mußt ihm seine Therapie nicht organisieren. Das muss er selber tun. Du kannst klar machen, dass du nicht mit einem Alkoholiker zusammenleben willst. Dann mußt du aber aufhören dauernd zu nörgeln und zu kontrollieren. Und für dich selber mußt du klar haben, dass er nicht dein Stiefvater ist und dass du ihm das Verhalten deines Stiefvaters nicht auch noch anlasten kannst. Er ist krank. Wenn er das einsieht und sich behandelnläßt, ist es ein großer Schritt. Wichtig für eure Beziehung ist, dass du ihn trotzdem achtest. Wenn nur noch Widerwille und Verachtung da sind, kann er nichts mehr reißen bei dir, auch nicht mit einem Entzug, dann wirst du immer Dinge finden, die er noch ändern müßte - und irgendwann kommt er dann nicht mehr hinterher. So ehrlich mußt du dir selber gegenüber sein: Liebst du ihn noch und wäre nur der Alk ein schmerzlicher Grund dich zu trennen oder ist der Alk die Gelegenheit, den ganzen Mann loszuwerden. Gruß Fredda
..unterwegs, nämlich Pimselmus. Jetzt rundet sich das Bild ab ...
Hab ich auch grad gesehen ... und überleg schon was das eigendlich soll.
..gib mal Pimselmus in die Suchfunktion ein und lies Dir die Sachen da durch, dann wird es klar.
Hab den nick auch in die Suchfunktion eingegeben?! Bin aber nurnoch verwirrt, was ist mit "jetzt rundet sich das Bild ab" gemeint? Um welchen Kerl geht´s denn jetzt hier? Verwirrte Grüße
alles klar, habe die Beiträge weiter oben gelesen und muß feststellen - ich bin echt naiv!
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