Mitglied inaktiv
Mein Problem - eigentlich albern, aber ich brauche trotzdem Rat. Es ist, dass mein Mann anscheinend immer einen Grund braucht, mies drauf zu sein oder sich über irgendwas zu sorgen bzw. aufzuregen. Das ist immer der Reihe nach entweder unser Sohn (fast 4), ich, die Arbeit, oder das Geld! Im Moment ist das Geld dran. Kurze Beschreibung der Situation; Wir hatten Anfang des Jahres noch ein sehr gut gefülltes Sparkonto. Mein Mann wollte dann unbedingt einen Neuwagen (keine Nobelmarke, trotzdem natürlich viel Geld), weil er von den Gebrauchtwagen die Schnauze voll hatte. Also zahlten wir etwa 5000 Euro an und zahlen nun monatlich noch 150 Euro ab. Als nächstes stand ein Umzug an, weil wir aus der alten Wohnung rausmussten. Wir konnten die Küche nicht mitnehmen (schon mehrmals umgezogen), nur Kühlschrank und Herd. Unser Vormieter der neuen Wohnung hätte uns seine verkauft (zwar Billigküche, hätte es aber getan), wollte aber zuviel Geld dafür (600 Euro mit Herd). Mein Mann bot ihm 150 Euro dafür an!!! Dazwischen hätte es noch einigen Raum gegeben, aber er sah es nicht ein, diesem "Deppen" mehr dafür zu bezahlen. Lieber kaufte er eine komplett neue Küche, und unser Sparkonto war wieder um 2000 Euro erleichtert. Ich will mich nicht beschweren dass ich jetzt eine neue Küche habe, aber es ist eine Mietwohnung, und über die Folgekosten (Elektriker wegen Steckdosen verlegen etc.) muss ich glaube ich nicht viel schreiben... ich wäre lieber erstmal eingezogen und hätte die Küche übernommen, schließlich weiß man nie wie lange man in einer Mietwohnung bleibt. Mit den Schlafzimmermöbeln - gleiches Theater. Der alte Schrank fiel beim Auseinanderbauen kaputt um, und so musste ein neuer her - wir lasen eine Anzeige über einen Gebrauchtmöbelverkauf, und da stand auch ein toller Kleiderschrank (Bett war ja noch ok). Die Frau wollte noch etwa 300 Euro dafür haben, mein Mann weigerte sich, mehr als 100 zu bieten. Schließlich wisse er nicht, was er an Transportkosten zu zahlen habe und wie er den Transport organisieren solle - eine glatte Lüge! Für den Umzugstag, eine Woche später, hatten wir einen Lieferwagen über die Firma eines Bekannten umsonst organisiert. Es wäre also kein Problem gewesen. Die Frau verkaufte den Schrank aber natürlich an jemand anderen, und mein Mann kaufte ein neues Schlafzimmer für fast 1000 Euro. Dann fuhren wir noch zur Hochzeit eines Freundes (neue Klamotten mussten her, ein 100 Euro Geschenk, der Sprit für die 800km hin und zurück...) Und jetzt kommt mein Problem: Wir haben noch ca. 3000 Euro gespart. Ich bin der Ansicht, dass wir jetzt eben nach und nach das Konto wieder auffüllen müssen und dass das aber natürlich nicht von heute auf morgen geht. Mein Mann panikt aber herum, macht Stress, wir wären bald bankrott, obwohl wir beide arbeiten und sichere Jobs haben. Er verdient auch ganz gut. Seit Wochen ist er schlecht drauf weil das Geld knapp wird, musste sich aber unbedingt im Fitnessstudio anmelden (in dem Monat, in dem auch die komplette Hausrat- und Haftpflichtversicherung abgebucht wurde), muss unbedingt 600km zu einem Spiel seines Fußballvereins fahren, was insgesamt auch um die 100 Euro kostet... Ich gönne es ihm, keine Frage, aber ich komme mit dem Gejammer nicht klar! Ich selber gönne mir nicht mal von meinem Trinkgeld (gehe kellnern) was sondern stecke alles in die Wocheneinkäufe, damit ich nicht ans Konto muss! Ende letzten Monats war unser Konto um 27 Euro überzogen, und er hat einen Mordsstress gemacht und allen Möglichen Leuten erzählt, wir hätten kein Geld mehr. Wenn gegen Ende des Monats das Geld knapp wird, macht er so ein Theater, dass ich nur noch das Nötigste einkaufe und mir "billige" Sachen zum Essen überlege - er kauft aber trotzdem noch Bier oder sonstiges. Leiste ich mir mal ein Buch, verkaufe ich es meist gleich über Amazon wieder, und zum Anziehen habe ich mir schon lange nichts mehr geleistet. Ich sehne mich langsam nach den Zeiten zurück, ich denen ich allein über mein Geld bestimmen konnte. Ich habe wenig verdient und hatte auch oft Geldsorgen, aber dann habe ich eben gespart. In erster Linie komme ich mit seiner Panikmache nicht klar - ihm muss doch klar gewesen sein, dass der Umzug viel Geld kostet und dass auch weniger Möglichkeit zum Sparen besteht, wenn man ein Auto abbezahlt. Und in erster Linie kommt es mir vor, als würde ich immer nur an mir sparen. Was würdet Ihr tun? Ich wiederhole immer wieder wie ein Mantra, was wir in letzter Zeit alles ausgegeben haben und dass wir uns eben ein Ziel setzen müssen, innerhalb eines bestimmten Zeitraums das Sparkonto wieder auf einen bestimmten Betrag aufzufüllen. Aber es geht beim einen Ohr rein, beim anderen raus. Ihm geht es nur ums Schwarzmalen, und das halte ich bald nicht mehr aus.
hallo, was steckt bei ihm wirklich dahinter? Existensangst?Macht einen Haushaltsplan zusammen. So, dass er ihn auch sieht und frage, wo seine Angst liegt. Ich glaube eher, da ist was anderes der Grund (Streß auf Arbeit, Angst um Job). Und spare nicht an dir und lass ihn machen, so staut sich dein Frust nur noch mehr. Und das macht es noch schlimmer. Mit so einem Plan sieht er, was was kostet und wieviel Luft denn noch bleibt. Ich denke, er hat grad ein Tief und sieht nur die Ausgaben der letzten Zeit aber nicht, dass die Sachen Küche, Auto, Möbel vorerst erledigt sind. Und redet drüber in Ruhe. lg
Guten Morgen, sprichst Du von meinem Mann ??? Ich kenne das nur zu gut. Mir geht dieses gejammere auch schwer auf den Keks. Mein Mann malt auch alles schwarz und es ist ... wirklich ....jammern auf hohem Niveau und das kapiert er nicht. Wir sind Doppelverdiener, verdienen beide wirklich nicht schlecht und sind in der glücklichen Lage, jeden Monat wirklich nochmal die gleiche Höhe einer Hausrate auf´s Sparkonto zu schieben und dennoch sieht er schon unser Haus unterm Hammer, sobald ich mir auch nur für 100 € mal Klamotten oder so kaufe. Er jammert so, als wir würden gerade so am Existenzminimum leben .... ganz schlimm. Dennoch fährt er dann mal eben los und kauft sich einen neuen Laptop für 800 € und solche Sachen. Ich glaube manchmal, der weiß gar nicht, mit was andere Familien so im Monat auskommen müssen und das es uns wirklich gut geht und wir weit weg sind vom finanziellen Ruin. Das sieht er aber nicht. Ich kann Dir leider keinen Rat geben, denn auch mich nervt dieses grundlose Gejammere bis auf´s Blut und weiß auch manchmal nicht, was ich ihm noch sagen soll. Und 27 € überzogen, ist ja ein Witz. Aber meiner würde ähnlich reagieren, er würde uns sofort unter der Brücke sehen !! Sorry ! LG, Tippel
Ihr seid - geldmäßig - offensichtlich zwei völlig verschieden "gepolte" Menschen. Euro Prioritäten, Euer Ausgabeverhalten und Euer Sicherheitsbedürfnis laufen komplett diametral. Im Grunde habe Ihr jetzt zwei Möglichkeiten: Alternative 1: Ihr zerfleischt Euch deswegen, Du sparst das Geld, was er wieder ausgibt, Du fühlst Dich ständig benachteiligt und übergangen, er schwankt zwischen Panik und Verschwendung - und das macht Ihr so lange, bis die Ehe endgültig im Eimer ist. Alternative 2: Ihr setzt Euch hin und macht eine Haushaltsplan, der genug (aber nicht zu viel) privates Geld für jeden von Euch übrig läßt. Getrennte Konten wären meine Wahl, man kann das aber auch anders machen. Wichtig wäre eben, daß das Geld so verteilt wird, daß Du ihm nicht das Bier vorrechnest, weil es SEIN Geld ist und für Dich auch DEIN Geld da ist, wovon DU Dir mal was leisten kannst. Und der Haushaltsplan sollte dann auch eine angemessene Summe beinhalten, die monatlich automatisch zurück auf das Sparbuch geht. Viel mehr Möglichkeiten sehe ich nicht. Ich wäre genervt, wenn mir jemand das Bier vorrechnen würde - aber ich wäre auch genervt, wenn jemand ständig wegen dem Geld jammert. Ihr nervt Euch also derzeit gegenseitig. Wenn Ihr also keine Lösung findet, dann geht an dem ständigen Nervnerv die Ehe kaputt. Ich las neulich, daß mehr Ehen am Streit ums Geld zerbrechen als am Fremdgehen. Das wundert mich nicht. Gruß, Elisabeth.
Auf diesem Weg werden wir es dann auch versuchen. Es tut mal ganz gut einfach eine andere Meinung von einem Unbeteiligten zu lesen. Danke für deine ehrliche Einschätzung.
elise und püppi, seid ihr eins???? auch wurscht. rate das selbe wie elisabeth, fürchte aber daß man da nicht so leicht rauskommt, denn geldverhalten ist oft "angeboren". bei uns bin ich der schwarzseher, beschließe aber dann meistens, daß es eh egal ist und hau dann wieder raus. so kann sich mein gatte selten auf mich einstellen. getrennte konten und jeder wirtschaftet quasi für sich. ist bei unterschiedlichen geldausgebeeinstellungen oft förderlich. sehen zwar manche nicht als familiäres gedöns an, aber sorgt für weniger stress.
"elise und püppi, seid ihr eins????" Nein, auf "püppi" wäre ich hier als Namen vermutlich nie gekommen. Die mochte ich als Kind schon nicht gern und mein jetzt Sohn auch nicht. Hab mich nur ganz frech hier dran gehängt, weil es zufällig wirklich genau die Situation mit meinem Kerl beschreibt. Entschuldige Püppi !
Das liest sich so als würdest Du von meinem Mann schreiben. Das jammern und motzen ständig über die selben Themen genau wie in deinem ersten Absatz. Es nervt einfach nur noch. Er zieht mich dadurch total mit runter. Ok, ich spare also an mir, kaufe mir kaum was, leiste mir noch nicht mal ein Hobby. Er dagegen kauft sich mal eben noch dies und dass für seine Hobbies, Geld für Ernergiedrinks und Bier ist auch immer da und ich steh dann hier immer ganz verdutzt wenn der Postbote die Pakete bringt. BIs jetzt habe ich ihn immer damit durchkommen lassen. Auch weil er mir zwischendurch immer so den Eindruck macht als würde er depressiv werden, wenn er sich mal einen Monat nichts Neues holt. Aber so kann es auch nicht weitergehen.
Haushaltsplan ist eine schöne Sache. Und das wird dann auch sehen, wo das Geld hingeht. Aber merkt ihr eigentlich, dass eure Männer es in Ordnung findet, für sich was zu kaufen, aber wenn es für die Familie ist, das dann geheule kommt. Denn mir scheint sie haben eher angst zu kurz zu kommen. Und wenn ihr euch den Haushaltsplan aufstellt, wird ihr merken, dass eure Männer das meiste Geld brauchen. Und weniger auf Nahrung, Kleidung und sonstige Dinge. Püppi kann es sein, dass dein Mann das Problem hat, gebrauchte Gegenstände zu kaufen. Hast du ihn mal deswegen gefragt. Ich hoffe ihr findet für euch eine gute Lösung. Ich würde ausflippen, wenn mein Mann ständig nur an sich denken würde. Ich habe eher den Panik, dass meine Kinder zu kurz kommen. Und ich bin derjenige der sich kaum was kauft. Weil ich an die Familie denke. Die brauchen es mehr als ich. Und da bekommt mein Mann die Krise. Weil er denkt ich müsste mir auch was gönnen. Aber das kann ich zum Beispiel nicht. Denn das könnte ich für Nahrung Kleidung oder sonstige Dinge gebrauchen, die die Familie zu gute kommt. LG Claudia
Du hast einen ziemlich dummen Mann. Er agiert ja wie ein 17-jähriger. Du wist ihm glaubhaft Konsequenzen androhen müssen, damit er sich ändert und zumindest seine wirklich dummen Käufe abgewöhnt. Bisher warst Du wohl zu lasch, und wenn ER das Konto geplündet hat, hast DU es wieder ausgewetzt und zum Beispiel billig gekocht. Und/oder schaff Dir ein eigenes Konto an. Dein Männlein muss lernen, alleine für seine Dummheiten gradezustehen. Und ich verstehe auch nicht, dass Du Dich nicht in Einzelfällen wie etwa dem Schrankkauf mal durchsetzen kann. Geht es immer nur nach seiner Nase? Sorry, aber da bist Du selber schuld. Hau auch mal auf den Tisch.
hach, jetzt hab ich auch die anderen Posts durchgelesen: Der Aspekt, dass Männer nur an sich denken und Höllenangst vorm Zukurzkommen haben - Jaaaaa. Das wissen sogar Banker und Geldverleiher weltweit. Frauen agieren verantwortlicher und gesamtheitlicher und zahlen ihre Kredite schneller zurück. Frauen buttern mehr in die Familie, Männer in ihre eigenen "gadgets" (vom Receiver bis zum Rolls Royce). Dann haben Männer auch oft so schweineteure Hobbies, in die sie sämtliche Zeit und sämtliches Geld investieren und denken nicht eine Sekudne daran, dass es vielleicht andere Prioritäten geben könnte. Angeboren ist das nicht, diese Art von Biologismus halte ich für Humbug; wohl eher anerzogen und von Vorbildern abgeschaut.
ich bin ein mann. und manchmal eine frau. @nathalik.
mein Mann würde die Familie auch finanziell ruinieren- ohne es zu merken. Er kann mit Geld nicht umgehen, keine Preise vergleichen, lebt gerne auf großem Fuss. Richtig gemerkt hatte ich das als wir mal im ausland lebten- wo wir ein gemeinsames Konto hatten und nur ich gearbeitet habe, mein Mann viel shoppen war. Er hat jeden Monat einen fünfstelligen Betrag ausgegeben ( gut, wir hatten fast 4000 €uro Miete)- aber für HMvs, CD, Bücker. Elektronik und Computerkram, jeden Tag Essen gekauft statt gekocht- mit den Söhnen zur Eishockes WM nach Halifax geflogen, mit der Tochter nach DisnesWorld in orlando, mit allen mal nach Kuba, für Gäste haben wir Koch und Kellner bestellt- unbelievable alles. Und weisst Du was? Thema durch.Ich habe hier in D mein eigenes Konto und zahle alles "wichtige"- mein Mann nölt zwar ständig über mein Sparregime weil er der ansicht ist, geld muss rollen- aber es stört mich nicht. Ich bin überzeugt davon, das richtige zu tun- und Ruhe ist. Echt, ich sehe soviel Leute mit Konsumschulden- für mich unfassbar. Wie gesagt, manchmal haben wir deswegen Stress- aber ansonsten schlafe ich wirklich gut. Benedikte
Ich schließe mich Benedikte mal an. Mein Mann kann auch überhaupt nicht mit Geld umgehen. Deshalb haben wir getrennte Konten - Micha sein Privates Konto (da gehen sein Geld drauf und "seine" Kosten ab - wie sein Auto, seine Versicherungen etc.). Er überweist mir einen bestimmten Betrag auf mein Konto (per DA) und von meinem Konto geht der Rest wie Miete, Strom und Gas, Kindergarten etc. Und ich überweise auch monatlich einen kleinen Teil auf ein Sparbuch. 3000 € hatten wir da allerdings noch nie drauf - immer nur so, dass es mal für eine Autorep. oder sowas reicht. Wir arbeiten beide ca. gleiche Stundenzahl (ich 27 Std./wtl. er 25 Std. wtl. - nachts) - da bleibt nicht viel übrig, aber wir kommen hin. Ich würde auch sagen, dass dein Mann kein Gefühl für Geld hat. Redet mal in Ruhe darüber. Vielleicht könnt ihr eine ähnliche Lösung finden. Uns gehts jedenfalls gut dabei, dass ich die Finanzen der Familie verwalte.
oh wie ääätzend...das würde mich nerven. hmm, ich würds mit "klipp und klar" versuchen...
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