karimasmama
Wann habt ihr gemerkt,so jetzt ist Schluss es gibt keine Lösung mehr, ich lass mich scheiden? War da Liebe noch im Spiel? Oder entliebt man sich durch vorgefallenes...und erst dann steht die Scheidung im Raum? Ich bin selbt verwirrt dass so Dinge wie Scheidung in mein Kopmpf rumschwirren. Ich liebe meinen Mann, aber wenn es Probleme gibt mit den man sich nicht arangieren kann...
In dem Moment, in dem ich gemerkt habe, das ich ohne ihn besser dran wäre und es mir dann eindeutig besser gehen würde. Liebe war zu dem Zeitpunkt nur noch gering vorhanden, wenn es denn das gibt ;-) War aber ein schleichender Prozess...vom 1. Gedanken bis zur Umsetzung ca. 1 Jahr. LG mamaj
...ich glaube, da gibt es keine allgemein gültige Antwort. :-/ Ich war damals nicht verheiratet, aber wir hatten ein gemeinsames Kind... irgendwann war ich (wegen dem, was zwischen uns vorgefallen war, den gegenseitigen Erwartungshaltungen, die so gar nicht funktionierten etc.) an einem Punkt, wo ich jeden Moment ohne ihn einfach nur genossen habe, wie ein kleines Ding, das ich von einem sinkenden Schiff gerettet hätte, oder wo ich auf die Uhr schaute und dachte, oh Gott, gleich 7, dann kommt er ja nach Hause - ich will das nicht!!! Liebe... mh, ich glaube, meine Liebe war zu dem Zeitpunkt schon lange verschüttet. Aber ich schätze, bei Euch ist die Situation grundlegend eine andere, denn Du liebst Deinen Mann ja... aber wenn es Dinge gibt, mit denen man sich absolut nicht arrangieren kann, auch nicht mit unkonventionellen Lösungen... dann hilft einem manchmal alle Liebe nichts... :-(
Wir haben eine Paartherapie gemacht, diese hat zwar keinesfalls unsere Probleme gelöst, aber mir gezeigt, dass ich so nicht weitermachen kan/will. Ich habe mich räumlich von meinem Mann getrennt und es ging mir wieder super gut. Trotzdem habe ich (eigentlich unserer Tochter zuliebe) einen neue Annäherung zugelassen. Dumm nur, dass ich dann erfahren musste, dass er zweigleisig fährt. Das war dann das definitive AUS. LG, Nurit
Bei mir fing es damit an, dass wir uns nicht mehr unterhalten konnten. Da hab ich gemerkt, dass wir uns auseinander gelebt hatten. Ich hatte aber auch keine Lust, irgendwas daran zu ändern, weil die Liebe total weg war. Ich bin lieber mit meiner Freundin raus gegangen, als mit ihm zusammen zu sein. Da kamen die ersten Gedanken an Trennung. Eine eigene Wohnung hab ich mir gesucht, als ich merkte, dass ich mich in einen anderen Mann, meinen jetzigen, verliebt hatte. Scheidung folgte, als ich von meinem jetzigen Mann das erste Mal schwanger wurde, was ziemlich schnell ging.
Ich war an einem Punkt, da habe ich mich gefragt: möchtest du SO alt werden? Die klare Antwort war nein und nachdem ich 5 Monate gebettelt und gebeten habe, daß sich was ändern muß und nichts passierte, habe ich endgültig mein Glück selbst in die Hand genommen und bin gegangen.Während dieser Monate hatte ich mich schon entliebt, eine logische Konsequenz, wenn man in all seinen Wünschen amputiert wird und der Versuch etwas zu retten eher einseitig ist. Hör auf dein Gefühl und sei deines Glückes Schmied, du selbst hast nur ein Leben, gestalte es dir selbstbewußter.
also für mich sind trennung und scheidung zwei sachen. die scheidung hab ich erst nach langer zeit eingereicht, weit nach dem trennungsjahr. liebe war es aber auch schon zur trennung nicht mehr.
Bei war der Tropfen, der mein Fass zum Überlaufen gebraucht hat, ein Telefonat. Wir haben uns mal wieder gestritten und die Vorwürfe waren so heftig, dass ich weinen musste. Nicht, dass er aufgehört hätte und versucht hätte, eine ruhigere Gangart einzuschlagen, nein - er hat verbal immer weiter auf mich eingeschlagen. Das hat mir dann den Rest gegeben. Kurze Zeit später waren wir getrennt. Und es war gut so. Wir haben es dann doch halbwegs friedlich hinbekommen und heute verkehren wir fast freundschaftlich miteinander. Zum Glück hatten wir keine gemeinsamen Kinder.
Wie es genau dazu kam und warum und wann er sich "entliebt" hat, weiß ich nicht. Anfangs wollte ich es unbedingt wissen, inzwischen ist es mir egal. Allerdings hat er mich betrogen - also der Moment, in dem ich das herausgefunden habe, war aus meiner Sicht DER entscheidende Moment.
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