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essen bei Papa

essen bei Papa

kasoki

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Hallo ihr Lieben, hab mal ne Frage. Vllt. hat ja jemand von Euch erfahrung,... Ich koche für meine Tochter, 13 Monate alt, das Mittag und Abendessen selbst. Fast täglich frisch und manches friere ich auch ein. Nun lebe ich von ihrem Vater getrennt und er nimmt die Kleine übers Wochenende und 2 Nachmittage die Woche... Bisher haben wir es immer so gehandhabt dass ich ihm Windeln, Kleider und Essen mitgegeben habe,. Doch ich frage mich, muss das sein? Kleider ist klar, doch Windeln und Essen kosten mich ja auch Geld und Mühe. AUßerdem weiß ich nicht einmal ob er ihr das zu essen gibt, Da ich ja Unterhalt vom Amt beziehe denke ich mal dass er mir das vorhalten könnte, wenn ich nix mehr mitgebe. Aber eigentlich sollte er als Vater doch auch für die Kleine kochen, oder?


Hasemann

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Antwort auf Beitrag von kasoki

Hallo, hm ja, eigentlich kocht der Papa bei den Wochenenden usw..... Aber du grenzt das ganze selber schon ein mit dem Wort "eigentlich" ein. Vielleicht ist es besser, du gibst es dem Papa weiterhin mit, dann ist doch die Warscheinlichkeit groß, dass er es füttert und du weißt, dass es gesund ist. Mein Sohn (jetzt 9) bekommt seit 4 Jahren beim Papa entweder Pfannenkuchen, Nudeln oder Pizza. Aber ich weiß Gott sei Dank, dass er die restliche Zeit bei mir gesund ißt. Grüße A.


shinead

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Antwort auf Beitrag von kasoki

Für das Essen beim Umgang bist Du nicht verantwortlich. Das ist Papa-Time und ja, Papa entscheidet auch ob es Broccoli oder Hamburger gibt. Windeln kann er sich auch kaufen. Klamotten kann man mitgeben, da wachsen sie sowieso viel zu schnell raus. Allerdings bin ich der Meinung, dass es bei Papa ruhig auch Wechselklamotten geben kann, und wenn es "nur" ein Jogginganzug ist. Sollte er ALG2 beziehen, kann er sogar an den Umgangstagen einen entsprechend höheren Satz geltend machen, um die Mehrkosten des Umgangs zu tragen. Die Verantwortung musst Du einfach in seine Hände geben.


kasoki

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Antwort auf Beitrag von shinead

Ja sowas in der Art habe ich mir auch schon gedacht, nur weiß ich nicht recht wie ich ihm das deutlich machen kann, ohne dass daraus ein Streit hervorbricht... Aber vielen Dank!


shinead

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Antwort auf Beitrag von kasoki

Gib ihm einfach mal zuwenig Windeln mit ("hatte nicht mehr genug, muss erst einkaufen, kauf' halt welche passend für x-Kilo, dann hast Du welche daheim) und ein paar Wochen später vergisst Du das Essen... Wenn er deswegen einen Streit vom Zaun bricht (die kleine wird ihm nicht die Haare vom Kopf essen!) würde ich ihn ihn ernsthaft mal fragen ob er noch richtig tickt... Lass das gar nicht erst einreißen. Was willst Du sonst später bei Kinderbetreuungskosten, Zahnspange, etc. machen, wenn er mit zahlen muss.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von shinead

Genau wegen solch Ausgaben wird ihm das hälftige Kindergeld auf den Unterhalt angerechnet. Möchte er dass Du alles mitgibst, dann soll er diese 92€ im Monat mehr zahlen.