Mitglied inaktiv
was haltet ihr von der Aussage , dass es anstrengender sein kann an einer Beziehung festzuhalten , anstatt sich neu zu orientieren . Eine der größten Schwierigkeiten bei der Selbstveränderung liegt darin begründet, daß viele Menschen, die sich in ungünstigen Situationen befinden, paradoxerweise dazu neigen, den Ist-Zustand gegenüber der Veränderung zu bevorzugen. Der Grund dafür liegt nicht etwa - wie so oft gesagt wird - in der Bequemlichkeit. Im Gegenteil, es ist oft beeindruckend, wieviel Energie Menschen aufbringen, um einen Zustand beizubehalten, unter dem sie leiden. Das Neue, Unbekannte ängstigt, lieber bleibt man beim alten Zustand, auch wenn dieser noch so belastend ist - aber er ist zumindest vertraut. lg Treva
"Lieber die bekannte Hölle als der unbekannte Himmel", wie die Personaltrainerin uns letztens im Seminar erklärte. Ja, ich denke auch, dass viele Menschen aus Angst vor dem Unbekannten lieber mit aller Kraft am vertrauten alten Zustand festhalten, egal, wie sie darunter leiden, statt aufzubrechen und weiterzugehen. Vielleicht ist die Belastung im Ist-Zustand dann noch nicht schlimm genug, dass man diese Angst überwinden kann..?
Trifft sicher sehr oft zu! Die Angst vor dem "Danach" ist oft größer als der "Jetzt"-Zustand. Zumindest ist der nicht fremd. Es dürfte der häufigste Grund sein, warum man (oder frau) sich nicht trennt, obwohl die Beziehung schon den Bach runter ist. Wie Leena schon sagt: die Schmerzgrenze ist eben noch nicht erreicht. Und die liegt bei jedem Menschen woanders.
Das ist sicherlich durchasu wahr! Menschen neigen zur Zwangsneurose, eben weil Veränderung ja unsicher macht... erst wenn der leidensdruck groß genug, wird doch eine Veränderung gewagt und manche menschen sind eben enorm leidensfähig!!!
Stimmt! Ich wollte sehr oft mit meinem Ex-Freund schluss machen und habe mich einfach nicht getraut, obwohl ich unglücklich war. Das paradoxe ist: Er hat schluss gemacht und ich hab gelitten, obwohl ich selbst schluss machen wollte! Im Nachhinein bin ich froh, dass er es getan hat, denn ich weiß nicht, ob ich den Mut aufgebraucht hätte.
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