Nomadin13
Wir waren heute bei der Adoptionsstelle. Die Dame war nett, wenigstens etwas. Trotzdem kann sie uns nicht weiterhelfen, denn: ich habe noch keine residency in Trinidad. Und warum? Weil mein Mann doof ist. Und ich naiv und doof und zu vertrauensselig. Im 2001 hat er in Venezuela eine Frau geheiratet. Das Zusammenleben in Trinidad klappte nicht, sie nutzte ihn aus (seine Aussage). Er warf sie aus dem Haus und als sie trotz Anwalt nicht erreichen konnte, dass er ihr die Haelfte seines Hab und Gutes abtreten musste, verduftete sie wieder nach Venezuela. Hat er danach eine Scheidung eingereicht? Nein, er verliess sich auf das Geblabber eines Hindu-Priesters, der ihm (und Jahre spaeter mir) weis machte, dass die Ehe nicht mehr gueltig sei, da die Frau ja nach ein paar Monaten bereits wieder weg war und eine Ich-bin-fuer-diese-Person-nicht-mehr-verantwortlich-Notiz in der Zeitung geschaltet wurde. Tja, dumm nur, dass sie dann 2010, ein paar Monate nach der Heirat von mir und meinem Mann ploetzlich aus der venezolanischen Versenkung anrief, um ihn daran zu erinnern, dass er immer noch mit ihr verheiratet sei. Den Horror der folgenden zwei Jahre, die es uns kostete, um unsere Heirat wieder zu anullieren, herauszufinden, wie-wo-zu welchem Preis seine damalige Heirat in Venezuela geschieden werden konnte und bis wir wieder heiraten konnten, kann ich euch gar nicht beschreiben. Tatsache ist, dass ich wegen diesem ganzen Trara erst im 2013 anstatt im 2010 Antrag auf residency stellen konnte. Nein, gar nicht wahr, ich wollte gleich nach der Heirat im Januar 2010 residency beantragen, was meinem Mann aber inmitten des Baustresses nicht wichtig genug war. Und wenn er sagt nein, dann ist es eben nein. Im Juni erfuhren wir dann von seiner noch bestehenden Heirat und ab da war residency beantragen sowieso kein Thema mehr, bis wir alles aussortiert hatten. Ich hab die Nase voll. Seit ich mit diesem Menschen verheiratet bin, kann ich keine eigenstaendigen Entscheidungen mehr treffen, sondern muss alles mit ihm absprechen, bis zu einer Uebereinstimmung ausdiskutieren, Kompromisse machen. Er kaempft wie ein Loewe fuer seine Meinung, immer und immer wieder, wortreich, sich wiederholend, einfach erschlagend. Ich lege meine Meinung einmal dar, wenn er nicht erkennen kann, dass mein Weg der bessere ist, tja, dann wird es eben sein Weg. Wegen ihm musste ich dieses ganze Hochzeits-Trara durchmachen wegen ihm habe ich heute noch keine residency und wir koennen deshalb nicht in den Adoptionsprozess einsteigen wegen ihm haben wir dieses Haus und Restaurant gebaut und habe ich nicht nur fast mein Leben sondern auch meinen Verstand verloren wegen ihm und seiner falschen Auswahl des ersten Bauherrn haben wir viel Geld verloren, kaempften jahrelang mit einer oberlahmen Anwaeltin und haben trotzdem wir vor einem Jahr den Prozess gewonnen haben, noch immer kein Geld gesehen wegen ihm und diesem ganzen Stress habe ich drei (drei!) Schwangerschaften verloren und bin jetzt zu alt, um auf natuerlichem Weg noch ein Kind zu bekommen wegen ihm habe ich mein ganzes Geld in dieses Haus investiert und kann mir jetzt keine IVF leisten wegen ihm ist mein ganzes Leben Scheisse und ich will nicht mehr.
Guten Morgen, ja, manchmal ist einfach alles ätzend und man fühlt sich ausgelaugt. Und klar braucht man da einen Schuldigen. Es ist leicht zu sagen : wegen ihm Aber wenn du ehrlich zu dir selbst bist, machst du es dir ein bisschen einfach. Alle Entscheidungen die getroffen worden sind, sind von EUCH getroffen worden. Hat er dir denn von seiner Ex-Frau erzählt? bevor ihr geheiratet habt? Ich denke, es war für ihn auch ein Schock.... woher weißt du, dass er "schuld" an deinen Fehlgeburten ist? ich mein, gibt ja zahlreiche Gründe Kinder zu verlieren, ohne dass einer Schuld haben muss. Und das Resteraunt? mir scheint ihr habt beide Unterschrieben und du hast das Geld freiwillig gegeben? Sicher er scheint einen starken Charakter zu haben, der wenig Widerspruch zulässt. War das nicht auch schon vor der Hochzeit so? Aber es tut manchmal eben gut, den Frust an den "Schuldigen" auszulassen. Ich wünsche dir sehr, dass du dein Wunschkind bald in den Armen halten kannst und ihr endlich endlich mal in ruhige Fahrwasser schippern könnt.
Weil du ihn wolltest! Weil du dieses Leben gewählt hast! Dass du jetzt (wieder einmal) enttäuscht bist, verstehe ich... aber niemand hat dich gezwungen, sondern du hast dich aus freien Stücken für ihn und somit dieses Leben entschieden. Love it... change it... or leave it.
Vielleicht wäre ein gemeinsames Kind mit diesen Mann aber auch die Hölle?
Demjenigen, dem du die Schuld gibst, dem gibst du auch die Macht über dich.
Wenn es sich nicht mehr nach *deinem Leben* anfühlt, dann ändere es (Stück für Stück).
Das Leben ist zu kurz, um es einfach abzusitzen.
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"wegen ihm
ist mein ganzes Leben Scheisse und ich will nicht mehr."
Und mit diesem Mann würdest Du, um was jeden Preis, wirklich ein Kind haben wollen???
Das kapiere ich nicht... oder würdest Du nur das Kind wollen und dann gehen?
Trotzdem - alles, alles Gute für Dich, egal, welchen Weg Du wählen wirst. ![]()
Wegen ihm ... NEIN ! Wegen DIR ! Du lässt doch zu, daß dieses Leben mit all seinen Verläufen deines ist. Schliesse mich lastunicorn an (ausnahmsweisemal ...) : Love it, change it or leave it ! LG und natürlich trotzdem alles Gute, gute Wege, und viel Glück !
Tja, fuer ein Kind von einem anderen Mann ist es ja schon laenger zu spaet (wenn es nicht einfach in einem one night stand entstehen sollte). Also bleibt nur dieser eine.
Sag mal gehts noch ??? Sorry, aber du musst mal dringend deine Lebenseinstellung überdenken. Er ist Schuld an deinen Fehlgeburten, an deinem Leben und Elend und jetzt muß er aber herhalten nur damit du noch ein Kind ( haben haben haben !) bekommst ? Weil du einen anderen ja nimmer so schnell zeugungsbereit auftreiben könntest ? Was willst DU eigentlich erreichen in deinem Leben ? Gibt es nur das Kind als Ziel ? Wärst du so wie ihr es euch jetzt in der Karibik geschaffen habt unglücklich ? Solche Fragen solltest du dir mal stellen ... auch deinem Mann zuliebe, damit er die Chance bekommt aus der Buhmannrolle wieder rauszukommen und nicht ab jetzt nur noch dein innerer Depp für alles ist. LG
Und entschuldige, ich wollte nicht so aggressiv rüberkommen, ich habe einfach nur geschrieben was ich im ersten Moment dachte ( mir ist da schon etwas die Hutschnur hoch ...). Dein Lebensziel hängt sehr davon ab, daß andere Menschen sich so verhalten wie du es dir wünschst ( Mann soll keine Schwierigkeiten machen, Kinder sollen kommen). Du machst dein Glück damit stark von anderen abhängig, das tun wir zwar alle in gewisser Weise, aber diese unbewussten Forderungen dabei sind oft absolut bremsend. Wie oft entstehen Kinder gerade dort nicht, wo sie einziges Lebensziel sind, sondern da, wo Mütter gerade dabei sind andere Pläne für ihr Leben zu machen. Genau DAS meine ich: nehm DEIN Leben wieder in die Hand. Sei gerne bei deinem Mann in Trinidad, eurem Restaurant, daß du so schön gestaltest, Euren Freunden, die ihr sicher habt. Oder geh und fang neu an. Mit 40 ist ja grad mal Halbzeit :-) Positive Engergie fliesst dort hin wo sie aufgenommen wird. Wenn du jetzt in diese du-bist-Schuld-Falle rutschst ( ob du ihm oder dir die Schuld gibst ist eigentlich egal, Schuld ist immer destruktiv und hemmend) dann bewegst du dich rückwärts und nicht vorwärts. Ich wünsche dir wirklich von Herzen alles Gute !
das frag ich mich auch auf alle weiteren Fragen: ja, ja, ja etc. Yepp, aus der Buhmannrolle muss ich ihn wieder rauskriegen, sonst geht diese Beziehung in die Brueche.
nach 30 Jahren Familienwunsch jetzt ploetzlich ein anderes Lebensziel aus meinem Aermel zu schuetteln
JA ! Das ist es ! Und ich sage auch nicht, daß das leicht ist. Vielleicht vergleichbar mit Frauen, die Kinder verlieren, die Partner verlieren, die auch den Boden unter den Füssen verlieren, da gebe ich dir recht. Eine echte tiefe Krise eben. Das würde ich auch erstmal so stehen lassen und verzweifelt sein, und wütend und traurig. Und mir evtl Hilfe holen die neuen Schritt zu bewältigen. Aber bewältigen heisst dann auch aktiv werden. Du bleibst passiv, verharrst in der Wut auf deinen Mann und das Unglück oder verfällst in Aktionismus. Die innere Aufgabe an dich ist aber rauszubekommen wie DU allein es schaffen kannst so ein Leben zu führen, daß es dich glücklich macht. LG
in diesem Thread, der meine Traenen fliessen laesst: "Die innere Aufgabe an dich ist aber rauszubekommen wie DU allein es schaffen kannst so ein Leben zu führen, daß es dich glücklich macht." Leider hab ich da wieder einen Stolperstein zu bieten: durch meine (fruehere?) Depression hab ich nie das Gespuer ausgebildet zu erkennen, was ich denn gern mache. Hab ich frueher schon mal geschrieben: ich kann den Weg zum Ziel nicht geniessen, ich fuehle Glueck erst, wenn das Ziel erreicht ist. Hach je, ein Thema fuer einen eigenen Thread... Aber danke, danke und ja, du hast Recht.
guck, aber genau da liegt doch ein guter ansatz ! lernen, auch den weg zu geniessen. gibt es bei dir eigentlich auch die möglichkeit dich da professionell zu begleiten ? einfach unterstützen in dieser krise halt.
1. Kein Geld vorhanden fuer sowas. 2. Die Psychiaterin, bei der ich mich ganz am Anfang hier mal vorgestellt hatte (damit sie mich/meine Geschichte fuer den Notfall schon mal kannte), liess mir ob ihren antiquierten Aussagen und ihrer Abschlussbemerkung "wenn Sie noch mehr ueber Depression wissen wollen, googeln Sie einfach" die Haare zu Berge stehen. 3. Die "Schauermaerchen" (in den offiziellen Tagesnachrichten!) der hiesigen psychiatrischen Klinik halten mich von dort ganz sicher fern. 4. Mit Psychologen hier hab ich keine Erfahrung, aber - wie es ja schon in der Schweiz war - es ist ein Riesenglueck, eine passende Person zu finden. Hat mich in der Schweiz schon zwei Jahre gekostet, und jetzt hier denselben Prozess nochmals...? neeee, sehe ich nicht passieren....
Das ist Mist. Vielleicht doch eine Auszeit in deinem Heimatland ? Oder per internet gucken ob man jemand seriöses findet um Gedanken zu sortieren ? Domian anrufen ? ( ist ein Scherz, aber ich glaube wirklich ganz alleine würde ich das auch nicht packen da jetzt Klarheit für den weiteren Weg zu finden ... ich hoffe andere hier haben noch bessere Ideen !) GlG
Was hast du denn derzeit für einen Status wenn du keine residency hast?
(Und wieso muss man eine Ehe annullieren lassen, wenn sie sowieso aufgrund von bereits-verheiratet-gewesen-sein nichtig ist?)
Ansonsten: Ich drück dich. ![]()
Ich habe noch keine permanent residency, nur voruebergehendes Aufenthaltsrecht. Heisst: alle drei Monate zur Immigration rennen fuer den Verlaengerungsstempel. Ende November habe ich endlich das erste Interview, ab da sollte ich jeweils eine Verlaengerung fuer ein Jahr bekommen. Bis ich die permanent residency bekomme, muessen drei Interviews durchgefuehrt werden. Den Termin fuer November habe ich im Februar bekommen. Kann man sich ausrechen, wie lange es dauern wird, bis ich die PR habe... Zur Annullierungs-Frage: fuer mich logisch. Es liegt ein Heiratspapier vor, dem man nicht ansieht, dass es ungueltig ist. Also muss ein naechstes Papier her, das zeigt, dass ersteres ungueltig ist.
ich drück dich auch, aber nopmadin...letzte woche noch hast du drüben iom heiratsthread geschireben, dass du insgesamt dreimal die Chance hattest, "Nein" zusagen....aber du hast es nicht getan??? Warum??? Absicherungsgedanken können es doch wohl kaum gewesen sein??? und WARUM passiert denn alles, wie er es will? Tut er dir sonst was? traust du dich nicht? scheust du die disharmonie? stress, auch doller psychischer stress, macht meiner meinung nach keine fehlgeburten, dann gäbe es keine kinder im krieg, in hungersnöten, nach vergewaltigungen, in naturkartastrophengebieten.
Ja, an den Heiratsthread habe ich auch gedacht.... Nun, das erste Mal war ja alles noch okay. Das zweite Mal war ja eigentlich nur die Party, das "Ja-Sagen" war da kein offizieller Akt und ich der Meinung, das Schlimmste haetten wir hinter uns (ich wurde erst kurz nachher das erste Mal schwanger). Das dritte Mal, im Juni 2012, habe ich lange mit der Entscheidung gerungen. Und schliesslich die wahrscheinlichere der beiden Moeglichkeiten gewaehlt, dass ich doch noch ein Kind haben kann. Die andere waere gewesen mit 38, mit Kinderwunsch, *ploetzlich* doch noch den passenden Schweizer zu finden. Warum passiert alles (ganz vieles) wie er es will? Mehrere Gruende: a) weil ich keine Energie mehr habe, gegen ihn anzureden. b) weil ich mittlerweile solche Angst habe, Entscheidungen zu treffen, weil mein Leben zeigt, dass ich viele falsch getroffen habe. c) weil er hier der Einheimische ist und sich mit den lokalen Begebenheiten besser auskennen sollte als ich
Liebe Nomadin, es ist immer schwierig für außenstehende Ratschläge zu geben. Für mich hört sich das alles nach sehr viel Frust an. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist wahrscheinlich das schlimmste was einer Frau passieren kann. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Du machst dir ein schönes Leben zusammen mit deinem Mann zu zweit (falls du ihn noch liebst) oder du packst deine Sachen und lebst dein Leben allein, so wie du es möchtest... Sorry für die harten Worte, aber das ist meine Meinung. Wünsch die alles Liebe, hoffe du entscheidest dich richtig!
die zwei Moeglichkeiten. Ich hoffe auch, ich entscheide mich richtig. Aber weil ich solche Angst habe, schon wieder eine falsche Entscheidung zu treffen, gehe ich wohl den Weg der "passiven" Entscheidung und bleibe.
Hallo, ehrlich gesagt, weiß ich nciht recht, was ich Dir schreiben soll. Du klingst gerade recht frustriert und traurig.... Du warst immer voller Elan hatte ich zumindest den Eindruck, was das Restaurant betrifft und auch sonst. Ich weiß nicht, was ich Dir sagen könnte. Geh in Dich und wähle den Weg, der wirklich passt. Auch wenn Du den Weg evtl. allein weitergehst. Alles Gute. melli
Leider sehe ich keinen Weg, der wirklich passt. Ich kann mal wieder nur zwischen Scheiss-Moeglichkeit A und Scheiss-Moeglichkeit B waehlen. Und mit meinem "Glueck" waehle ich natuerlich wieder falsch.... Uebrigens verstehe ich gut, dass ihr mir nicht wirklich etwas raten koennt. Koennt ich auch nicht. Kann ich ja auch nicht.
... oder die letzte Chance ..? Liebe Nomadin, ich verfolge alle deinen Beiträge schon sehr lange hier im Forum.... aber ich muss sagen, dass sie in MIR schon lange das Gefühl im Bauch hinterlassen, dass du deinen Mann als letzte Chance empfindest. Als letzte Chance für dein (Lebens-)glück, für nicht- allein-sein-müssen, für ein Kind. Ich habe schon oft das Gefühl gehabt, in deinen Beiträgen zu lesen, dass du die ganzen Unannehmlichkeiten, die Schwierigkeiten in eurem Bau etc. ... DAFÜR auf dich nimmst. Deinen Zusammenbruch finde ich jetzt nicht sooo unerwartet und plötzlich.... Ich kann dich aber gut verstehen, ich bin auch mal einer Beziehung "hinterhergerannt", weil ich gewisse Vorstellungen, Wünsche und Träume hatte, die sich vermeintlich nur durch diesen Mann verwirklichen ließen. War aber nicht so... Was ich dir rate: Versuch mal, zu dir zu kommen, dich zu besinnen und einen klaren Kopf zu kriegen, damit du weißt, was DU willst. Vielleicht ist dazu ein Aufenthalt in deinem Heimatland eine gute Gelegenheit, ich denke, die räumliche Distanz zu Trinidad könnte dir gut tun. Vermutlich war es ein Traum vom Glück, als du ausgewandert bist und diesen Mann geheiratet hast. Und es ist schwer zu erkennen und noch schwerer zu akzeptieren, dass es nicht das ist, was man sich erhoffte. Aber manchmal ist diese Erkenntnis auch ein Neuanfang und der Beginn wirklichen Glücks...! Überlege dir, ob du nicht einem (unerfüllbaren?) Traum vom Glück hinterherrennst... Alles Gute! Und denke an DICH, und zwar nur an DICH!
Schon seit ich etwa 10 Jahre alt war: Mann und Kind(er). Kein schnelles Auto, kein Vorstadthaeuschen mit Kraeutergarten, keine steile Karriere im Beruf, ueberhaupt kaum etwas Materielles, sondern einfach nur einen Mann, ein Kind, eine Familie. Du liegst absolut richtig, ich habe all diese Schwierigkeiten auf mich genommen, weil es a) zwischen mir und meinem Mann trotz teilweise grossen Spannungen doch dieses Band der Liebe gab, das ich noch mit keinem Partner erfahren habe und weil ich mir b) gesagt habe, meine "Belohnung" fuer all diese Strapazen ist dann ein Kind, eine Familie, ein normales Leben. Tja, falsch gedacht. Den ganzen Scheiss mitgemacht und nichts dafuer bekommen. Nein, mein Zusammenbruch ist nicht unerwartet, ich hadere schon seit Mitte Januar 2010. Seit bald vier Jahren. Halt immer mit Hoffnung im Gepaeck, dass wir die Kurve schon noch kriegen wuerden. Diese Hoffnung schwindet jetzt. Ich sehe einfach keine Chance mehr, meinen Lebenstraum, den ich seit bald 30 Jahren habe und auf den ich mein ganzes Leben ausgerichtet habe, zu erreichen. IVF zu teuer, Adoption (momentan) unmoeglich, spontan schwanger nicht mehr moeglich. Ich habe auf EIN Pferd gesetzt und verloren. Und das soll ich jetzt nach 30 Jahren "Arbeit", Hoffnung, aufgeben?
vomGlückgefunden - das hast du wunderbar geschrieben!!!!!! Genau das wollte ich auch ausdrücken. Liebe Nomadin, auch ich verfolge deine Beiträge hier immer mit großem Interesse, und ich leide mit dir, dass das jetzt alles so verquer gekommen ist. Sei bitte nicht einfach passiv und bleibe, nur weil es das einfachste ist. Und ja - mach mal Heimaturlaub, alleine, komme wieder zu dir und zu DEINEN Bedürfnissen. Ich kann nicht wirklich mitreden, weil ich noch nie in so einer Situation war - ich habe weder einen unerfüllten Kinderwunsch, noch bin ich für (und mit) meinem Mann weit weg ausgewandert. Ich kann mir nur vorstellen, wie unendlich schwer das sein muss, jetzt quasi vor den Scherben seines Lebens zu stehen - und dann eine Entscheidung zu treffen, die alles weitere beeinflusst... Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles alles Gute, klare Erkenntnisse, viel Mut und Kraft - und wenn du dann eine Entscheidung triffst, triff sie aus voller Überzeugung und bleibe dabei!!!!!!! Ganz viele liebe Grüße aus Bayern schickt dir Lima :o)
liebe Nomadin,
kannst du nicht auf einem anderen weg versuchen, ein Kind zu adoptieren?
eine exkollegin ist mit einem dominikaner verheiratet und die haben vor etwa 2 jahren ein Kind aus Haiti adoptiert.
über die Verfahrensweise weiß ich leider nichts, ein deutsches offizielles kann es nicht gewesen sein, denn sie sind beide weit über 40 gewesen.
wenn das klappen würde, wärst du deinem mann wieder wohlgesonnener.
glaub ich.
viele Beitraege dabei, die genau ausdruecken, wie es um mich steht. Es kann ja niemand helfen, da ist wenigstens Verstaendnis ein kleiner Trost. Du benutzt das Bild des Scherbenhaufens. Ich sehe mich mittlerweile als Ertrinkende in einem reissenden Fluss. Ich schnappe nach Luft, jede Sekunde kurz vor dem Ertrinken. Da, ein Ast der Hoffnung, nach dem ich greifen kann (z.B. Aussicht der Adoption). Dann der Daempfer, der Ast bricht und ich rudere weiter durch die ueberschaeumenden Strudel. Da ein Grasbueschel, an dem ich mich festhalte (z.B. endlich wieder eine gute Nachricht vom Anwalt), doch der Bueschel haelt nicht in der Erde, reisst aus und ich bin wieder unter Wasser, kaempfe mich wieder an die Oberflaeche, schnappe einen Mund voll Luft. Ich hoffe, der Wasserfall, der mich zerschmettern wird, ist nicht mehr so weit weg. Denn einen anderen Ausweg aus diesen Wassern sehe ich nicht mehr.
Ich kenne das Gefühl: auf ein Pferd gesetzt und das soll ich jetzt aufgeben? Und zwar ganz genau! Sehr ähnliche Situation, nur war ich nicht ausgewandert. Frag dich doch mal, WAS genau du aufgibst? Ist das überhaupt ein aufgeben im negativen Sinne? Oder ist es nicht ein Neuanfang mit reeller Chance auf Glück?!! Ist es nicht auch ein Ende dieses ganzen sinnlosen Kampfes, der sich nicht "auszahlte"? Wenn ich richtig schätze, dann bist du so um die 40. Mensch, warum solltest du da nicht den richtigen, wirklich richtigen!!! Mann in deinem Heimatland (oder sonstwo) finden??? Und btw: auch der Kinderwunsch ist doch mit 40 noch erfüllbar.
Heute nach dem Daempfer bei der Adoptionsstelle sind meine Gefuehle fuer ihn ploetzlich in Hass umgeschlagen. Bis jetzt hat mich ein festes Band zwischen uns getragen, das spuere ich gerade nicht mehr. Eine Adoption aus China oder Indien waere laut Madame Adoption ohne residency status von mir moeglich. Aber, ich muss (wieder einmal) sagen: kann ich wirklich nach diesem Ast wieder greifen, eine Riesenanstrengung, immer mit der Riesenangst, er wird ja doch wieder brechen? Lieber schick ich meinen Mann, mit einer anderen Frau ein Kind zu zeugen, das sie gegen Geld dann unserer Obhut ueberlaesst.... Ungewoehnliche Umstaende erfordern ungewoehnliches Handeln, oder? Der Schuss kann aber - wie immer, und besonders bei mir - wieder nach hinten losgehen....
OK, ich nehm meine Entschuldigung oben zurück. Kind kaufen also. Andere Frau, die es sich nicht leisten kann das Kind zu behalten seelisch ins Unglück stürzen. Damit dein Leben die Leere verliert, die du ihm gegeben hast. Krass.
also ICH finde, du kannst das, also mit der Adoption aus Indien. setz dir doch das als letzten versuch, wenn das nicht klappt, dann fang "zuhause" ein neues leben an. das mit der leihmutterschaft wäre mir zu riskant.
"Ist es nicht auch ein Ende dieses ganzen sinnlosen Kampfes, der sich nicht "auszahlte"?" jetzt heule ich Sehe leider nicht, wie sich mein Kinderwunsch noch erfuellen koennte. Endometriose, nur noch ein Eileiter, Eizellreserve gegen Null, Hormonhaushalt unbefriedigend. Adoption hat sich heute auch erledigt, wenigstens fuer die naechsten zwei Jahre oder so.
DU hast doch alles, was du willst, du kannst dich doch nicht mal ansatzweise in nomadins lage reinversetzen! halt einfach die finger still!
1. ginge es nicht um eine Frau, die sich das Kind nicht leisten koennte und 2. wuerden wir die Karten schon offen legen und das nur mit einem Konsens ihrerseits durchziehen. Andere nennen das Leihmutterschaft und finden das nicht krass.
Finde ich auch - wer von uns kann sich nur ansatzweise vorstellen, wie es einem in so einer Situation gehen mag...? Auf welche Ideen man aus lauter Verzweiflung kommt? Ein wenig Verständnis ist hier doch mehr als angebracht!!!!!!!!
Danke fuer's Mut zusprechen. Und cosma's Beitraege sind schon okay, sie ist ja nicht verletzend, sondern sie reagiert einfach ohne Filter. Das ist auch "hilfreich".
Ja, stimmt - ein gutes Argument: wie soll man sich so schnell ein neues Lebensmodell aus dem Ärmel schütteln, wenn das, was man sich zeit seines Lebens gewünscht hat, wieder und wieder nicht klappen will...? Oh, ich verstehe deine Verzweiflung total, auch diesen Wutausbruch auf deinen Mann... Aber Nomadin - du darfst dich nicht völlig aufgeben, irgendwo gibt es (ja, auch für dich!!!!!!!!) die eine Tür, die die richtige für dich ist!!!!! So unmöglich das jetzt auch scheinen mag...
vallie, ich wusste daß das kommt. ich habe aber auch schon viel verloren in meinem leben, ein tiefes trauma durchlebt, ich hätte auch passiv den rest meines leben darin verharren können. aber ich habe nicht zugelassen, daß andere mein leben leben und mich damit auseinandergesetzt. und die letzten 15 jahre läufts. dass wollte ich nomadin vermitteln. nicht verharren. nichts anderes.
ja, vielleicht zu hart ausgedrückt, sorry. ich glaube halt nicht, daß dir mit dieser aktion wirklich geholfen ist. meinst du wirklich, daß ein baby jetzt alles ändern würde ? bei dem hass auf deinen mann ? ein kind als alleinigen lebensinhalt ... ich finde das bedenklich. ja, ich habe kinder, aber sie sind nicht mein alleiniger lebeninhalt und so schnell wie aus dem haus sind wäre es auch doof, wenn sie es wären. ich würde da ansetzten und erstmal gucken was denn sonst noch in dir lebt. dieses: atomhals auf den mann, das ganze leben in trinidad in frage stellen, dann aber doch sofort kind von leihmutter wollen ist mir einfach too much.
ich kaempfe weiter, irgendwie.... Neee, ihr schwarzen Maechte, MICH kriegt ihr noch lange nicht unter!!!!!!!
schön, daß du das vorher wußtest und dann auch gleich mit verlusten und Traumata aufwarten kannst! Nomadin hat nichts verloren, sie hat es gar nicht erst bekommen. und DAS kannst weder DU noch ICH nachvollziehen.
doch vallie, sie hat etwas bekommen: ein leben mit einem mann, den sie liebt(e) in der karibik.
sorry, schon abgeschickt ... ich wollte sagen: es könnte alles traumhaft sein, wenn nur das kind käme. wenn es nicht kommt, ist alles mist. da ist ein innerer auftrag, ganz klar und da wird ein adoptiertes oder leihgeborenes kind ihr diese lebensleere nicht nehmen. das kann sie nur selbst.
danke für deine rückmeldung. daß " ohne filter" muß ich mir merken, daß trifft es ganz gut, es ist nicht immer so gewollt, muß ich vielleicht auch mal drüber nachdenken. so, bin off. ich drücke dir wirklich die daumen für einen weg, der sich für dich richtig anfühlt und der dir trotzdem das gefühl gibt, daß gute mächte dich bei allem begleiten ( ich stell es mir irgendwie immer einsam vor als deutsche so in einem ganz fernen land ...das thema begleitung oder "wer kann mich da jetzt in meiner krise begleiten" wäre in dem zusammenhang mein erstes ...!)
Cosma, die Theorie und die Platitüden sind immer leicht dahergeschrieben. Mir fehlt da die Empathie zwischen den Zeilen, ein Tick Demut und Feingefühl. Mit vollen Hosen ist immer gut stinken - echte Größe zeigt sich meines Erachtens aber darin, sich selbst zurücknehmen zu können und das Gegenüber erst mal einfach anzunehmen - und dann differenziert und sensibel auf ihn einzugehen. Kurz gesagt: Im Prinzip und theoretisch hast du Recht, aber es würde leichter ankommen, wenn es nicht vom hohen Ross herunter gepredigt würde. LG Nicole
ich durfte drei Mal am Zuckerstueck schlecken, drei Mal war ich schwanger, war mein Wunsch in Reichweite - und dann wurde es mir wieder genommen!
du hast nicht wegen ihm und stress die kinder verloren! vielleicht wäre es hilfreich, das anzuerkennen (und den schmerz des "das ist mir passiert" zuzulassen), denn das muss eine sehr große, unausgesprochene last auf eurer beziehung sein. du tust deinem mann damit unrecht, schürst deinen hass auf ihn und beeinflusst so selbst deine verfassung negativ. beim lesen deiner postings hab ich den eindruck, es geht dir garnicht wirklcih darum, mit deinem mann zusammenzusein sondern dass er nur noch mittel zum kinder-zweck ist. ich weiß das klingt vielleicht blöd, aber vielleicht ist für dich die wichtigere aufgabe, dein leben OHNE kind gut auf die reihe zu bekommen und den kinderwunsch mal etwas loszulassen. und wenn das geschafft ist, wird es vielleicht doch noch was mit dem kind. "wenn dein pferd tot ist, steig ab". kann schwer sein, ich weiß... und trotzdem stimmt es.
zwei jahre sind doch eine absehrbare zeit. dann nutze doch die zeit, herauszufinden was du außer einem kind noch so willst im leben. es liest sich für mich fast so, als hättest du dich selbst verloren, dich selbst aufgegeben und ein kind verkörpert für dich den einzigen sinn. wenn du schon mit 10 jahren so einen klaren wunsch von mann und kindern hattest klingt das für mich danach, dass es da ein kleines mädchen gab, dem selbst das gefühl von familie gefehlt hat und das zu wenig zuwendung bekommen hat und sich an diesen traum geklammert hat. ein kind sollte aber doch in ein elternleben kommen, in dem die eltern wenigstens in etwa wissen wer sie sind, was sie wollen, wo sie stehen und die halt im leben haben (und nicht wo das kind dann den halt bieten soll). du könntest die zwei jahre nutzen, dich deinem traum vom kind auf neue art anzunähern; ihn erstmal ein bißchen loszulassen, für dich rausbekommen was du außer mann und kind noch so vom leben willst und dich dann gestärkt wirklcih einem kind öffnen. dein glück ist so abhängig von anderen personen. das ist insofern auch nicht so gut, weil du dich damit selbst auslieferst, denn andere kannst du nicht unbedingt dahinbekommen, wohin du sie haben willst.
lass dich dort psychotherapeutisch auffangen und versorgen! du brauchst eine passende krisenintervention und stabilisierung! du bist in einer existentiellen krise, hol dir dringend hilfe. wenn du mir sagst wo du herkommst schaue ich nach passenden kliniken! zu dem wasser: greifst du vielleicht nur nach adoptions- und anwaltsästen und siehst andere garnicht oder lässt sie gar los? wenn du so in bildern fühlen und denken kannst ist das eine gute fähigkeit, über die sich lösungen finden lassen können. du kannst - gedanklich den fluss nicht in einen wasserfall münden lassen, sondern dir bildlich vorstellen, wie er ruhiger wird. - versuchen, dich an den rand spülen zu lassen - schicke eine "gute gestalt" zb aus deiner kindheit mit einem hubschrauber über den fluss und dich retten / an land ziehen. - gib der nomadin in dem fluss einen taucheranzug mit sauerstoffflasche. - schicke ihr einen großen starken fisch vorbei, der sie an die oberfläche bringt. - friere gedanklich das komplette bild ein; außer dir selbst. und dich selbst nimmst du dann bildlcih vorgestellt aus der situation heraus und bringst dich an einen angenehmen ort. - nimm dir ein blatt papier, irgendwelche stifte und kritzele einfach drauf los. expllizit NICHT "malen", einfach draufloskritzeln; lass deine gefühle sich in farben und vielleicht formen ausdrücken, merh nicht. und dann zerknülle das papier und lege es auf den boden, so dass du von oben draufschauen kannst.
... "krass" ist es doch schon - oder??? Cosma hat das, was Nomadin erwägt zu tun, doch nur mit anderen, deutlicheren Worten ausgedrückt... Ist das verboten? Sonst werden hier Leute auch für "kleinere" Sachen ziemlich hart angegangen/kritisiert - und jetzt bei Nomadin darf man das auf einmal nicht? Warum??? Nomadin, ich meine das nicht böse! Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht, finde es auch irgendwie nachvollziebar und ich wünsche dir, dass dein Leben wieder Sinn bekommst, dass DU es schaffst, ihm diesen Sinn zu geben - sei es dadurch, dass es vllt. doch noch mit der Adoption klappt oder so, oder dadurch, dass du bewusst die Weichen anders stellst und ANDERS glücklich wirst!. Ich denke halt nur irgendwie, man sollte nicht zu dem Punkt gehen, wo man sagt "Der Zweck heiligt die Mittel" - denn ich befürchte, das kann erst recht Unglück bringen... Alles Gute!
ich finde es nicht "krass". und jetzt? ich schließe mich nicht immer jedem an, der mir grad zur nase stehendes schreibt, wie du, sondern habe-im Gegensatz zu dir-eine eigene Meinung. und die darf ich auch äußern. oder ist DAS verboten?
Nomadin, mir kam das Bild bez. Wasser, bevor ich dein Posting mit dem Wasserfall las. Siehe unten :-) - Wasser hat ja viel Kraft, je nachdem wie man sie sieht und nutzt ;-) *** "Hab ich frueher schon mal geschrieben: ich kann den Weg zum Ziel nicht geniessen, ich fuehle Glueck erst, wenn das Ziel erreicht ist." Ach Mensch, Nomadin. Da weiss man gar nicht, wo man anfangen soll. Vielleicht einfach mal alle Ziele vergessen und nichts anstreben. Nullkommanull; ehrgeizlos. Das darf man. Du bist kein Schweizer Uhrwerk ;-) Und sich aufs Hier konzentrieren. Dein Geist, Dein Körper brauchen Ruhe; keine Ziele erst mal. Manchmal läuft man beim Zieleverfolgen all DEM davon, was einen von alleine erreichen möchte. Wenn Dir was begegnen will, bist Du ja anscheinend grad immer wo ganz anders. Das Glück kriegt Dich ja nie am Rockzipfel zu packen. Du musst ja währenddessen nicht tatenlos herumstehen. Du kannst trotzdem Euer Restaurantzeugs weiter durchziehen, den alltäglichen Kram erledigen; aber ohne inneren Druck. Geniess das, was Du hast: Dich, Deinen Mann. Dein Mann ist tatkräftig (wenn er wohl auch manchmal seine Energie auf Dich niederprasseln läßt). Sieh seinen Tatendrang aber doch mal nicht gegen Dich gerichtet, sondern auf beispielsweise Eure Projekte. Nicht wie eine Welle, die Dich überrollt, sondern schnall Dir ein Surfboard unter die Füße und setze seinen Schwung für Dich um und gleite oben drauf. Das wäre echte, tolle Partnerschaft. Wenn Du schon eine Familie anstrebst, gehört dazu auch eine echte Partnerschaft. Familie entsteht nicht erst durch ein Kind. usw. laber laber. Hört sich alles etwas doof an. Hab grad auch nicht so viel Zeit. Aber rückschauend ists mir selbst oft so gegangen. Ich erzähl hier nix vom Storch. Mir sind die besten Dinge immer dann passiert, wenn ich sie nicht erwartete oder nicht dran dachte oder gar verbiestert anstrebte. Und ich wette, so ging/geht es vielen hier. Mit Kindern, in der Liebe, und ähnlich schönen Dingen. Die sind kein Ziel, sondern die passieren. Solange Du deinem Mann böse bist, wird vielleicht auch der ganze Adoptionsaufwand sehr kraftraubend und eventuell erfolglos. Nimm erst mal Deinen Mann, so Du bei ihm bleiben willst, wieder fest an die Hand und macht Euch dann beide, gegenseitig Kraft gebend, zusammen an eine Adoption.
Kravallie, Du kommst an diesem Punk ziemlich arrogant rüber, als ob du der Boss in diesem Forum wärst. Genau wie DU DEINE Meinung schreiben darfst, dürfen Cosma und MM IHRE Meinungen hier schreiben. Also solltest Du sie auch lassen.
Ich habe deine Beiträge immer verfolgt und wir haben ja schon per PN geschrieben. Vorab: es tut mir sehr leid und ich kann nur erahnen, wie gefrustet und enttäuscht du gerade bist. Wie man sich mit unerfülltem Kinderwunsch fühlt, weiß ich ziemlich gut, wie du weißt. Was du jetzt schreibst, klingt nach viel aufgestautem Frust, nach viel Verzweiflung und viel Zorn. Das ist erst mal nichts schlimmes und muss einfach auch mal raus. Aber in einer ruhigen Minute solltest du ganz ehrlich mit dir selbst sein. Sind das WIRKLICH deine Gefühle? Auch in Momenten, in denen gerade mal die Sonne scheint? Ich meine, ihr habt schon viel geschafft, aber es wird ja alles nicht einfacher. Wenn das Restaurant erstmal eröffnet wird, bedeutet das ja tägliche Plackerei, bis so ein Laden mal läuft. Und wenn er läuft, erst recht. Und WENN es nicht so läuft wie erhofft, heißt es durchbeißen, noch mehr ackern, anderes ausprobieren... Und das ist ja nur der eine Aspekt. Dazu kommt ja ein für dich immer noch fremdes Land, keine Familie um die Ecke, die Kinderlosigkeit... Das ist viel zu verpacken. All das kann man hinkriegen, aber, in meiner Vorstellung, nur mit einem Partner, dem man vertraut, den man liebt, der für einen da ist und für den man selbst da sein will. Für eine Beziehung, die einem all das wert ist. Wenn sich nach dem großen Frust und der Enttäuschung das Gefühl "DER ist an meinem Unglück schuld" immer noch hält und sich bei dir einfrisst... dann sehe ich schwarz. Für eure Beziehung und dein Seelenheil. Versuche, mal zu dir zu kommen und den momentanen Frust etwas beiseite zu schieben und dich dann ganz ehrlich zu dir selbst zu fragen: ist es das, was ich will? Trotz allen Schwierigkeiten, ist das hier der Mann, ist das das Leben, das ich führen will? Und lass bitte diese Gedanken mit "letzte Chance" und "zu alt" aus deinem Kopf. Du bist mitnichten für irgendwas zu alt. Du bist keine 70, Nomadin! Du kannst jetzt noch jede Richtung einschlagen, die du willst. WENN du sie willst. Mit allen Konsequenzen. (Abschließend: ich weiß, der Gedanke liegt nahe, weil man gerade so schön dabei ist im Frust, aber sei ehrlich: für die Fehlgeburten kann der Mann nichts. Wenn einem nicht gerade jemand in den Bauch tritt oder die Treppe runterschubst, dann kann einfach keiner was für eine Fehlgeburt, so doof das ist, in dieser schlimmen Situation nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen zu können und zu brüllen: der war's.) Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.
und ich schreibe extra Familien- und nicht Kinderwunsch (denn das haette ich haben koennen, aber ich wollte das ganze Paket) sehe ich einfach so auf die Schnelle keinen anderen Lebensweg, der fuer mich akzeptabel waere (ich hatte ja im Aktuell schon mal nach anderen Lebensformen als Mann-Haus-Kind gefragt). Man mag mich eingeschossen nennen, fantasielos, unkreativ. Tja, ist eben so. Und ja, du hast recht, wenn dieses Gefuehl "er ist schuld an meinem Unglueck" anhaelt, dann ist diese Beziehung zum Scheitern verurteilt. Heute ist dieses Gefuehl zum ersten Mal so heftig durchgebrochen. Wer weiss, wie es weitergeht.... Letzte Chance und zu alt beziehe ich einzig auf den Kinder- resp. Familienwunsch. Und ja, natuerlich ist mein Mann nicht "einfach" an allem Schuld, schon gar nicht an den Fehlgeburten. Es will mir aber einfach nicht in den Kopf, dass ich *einfach* soviel Pech haben kann!!!! Danke dir, Morla.
Nomadin, Morla hat das sehr treffend formuliert. Ich will nicht mit Platitüden daherkommen, aber Leben funktioniert seltenst so, dass man dafür "belohnt" wird, dass man Härten tapfer durchgehalten und konsequent "investiert" hat. Es ist leider - oder auch Gott sei Dank - eben nur bedingt berechen- und planbar. Ich glaube, dass der Hass und die Wut, die du jetzt über deinem Mann auskippst, in Wirklichkeit, wenn du ganz ehrlich mit dir selber bist, eher ein Ergebnis der jahrzehntelangen Durststrecke ist, die du dir selbst auferlegt hast. Und wenn du noch ein Stück weiter denkst, wird dir vielleicht auch klar, ob du wirklich so denkst, wie du hier schreibst - denn dann wäre die Beziehung zu deinem Mann, der Hausbau und alles was da mit dranhing, nur Mittel zum Zweck gewesen. Ich glaube nicht, dass das so stimmt, auch wenn du es in der ersten Wut und Enttäuschung jetzt denkst. Bevor du jetzt gleich wieder in die nächste Runde startest (Restauranteröffnung mit all dem Stress), nimm dir eine Auszeit und versuch, dich mal zu sortieren, damit du wieder klarer siehst. Was die "Schuld" deines Mannes betrifft: Eine Projektionsfläche für den eigenen Frust zu haben, ist erst mal sehr hilfreich, um sich abzureagieren. Nur dabei stehenzubleiben, ist nicht gut, denn dann trittst du auf der Stelle. LG Nicole
was du schreibst, danke dir. Ich hoffe, ich komme von der Stelle, auf der ich heute trete, wieder weg....
Liebe Nomadin, ohje, schon wieder ein Tiefschlag. Kein Wunder, dass Du so frustriert und verzweifelt bist. Dennoch lonht sich, bevor Du so einschneidende Entscheidungen triffst. Die ganze Heirats- und residency Problematik, ist die wirklich die Schuld vom Nomaden, oder doch eher von der grausamen karibischen Bürokratie? Bei den Fehlgeburten, hat er da nicht genauso gelitten? In Eurer KiWu Geschichte, hat er da nicht alles mitgemacht? Wir "kennen" uns hier ja jetzt schon eine ganze Weile und Du hast in vielen PNs erzählt, vom Kennenlernen, davon, dass er Dein Halt in einer grausamen Welt ist. Davon, dass er Deine große Liebe war/ist. Denk mal daran, ist davon noch was da? Vielleicht hilft das ja bei einer Entscheidung? Gibt es andere Lösungen? Ein Umzug weg aus der Karibik? Ich persönlich glaube, dass bei Euch einfach zu viel von Außerhalb passiert ist und dass das eigentliche Problem nicht die Beziehung ist. Alles Liebe Nugua
Mein einziger Tipp:
Reiß' Dich aus dem Fluss und gönn Dir eine Auszeit, in der es nur um Dich geht!
Pilgere auf dem Jakobsweg, gönn Dir 2/4/6 Wochen All-inklusive mit Wellness in der DomRep, Flieg' nach "hause" und besuch Verwandte...
Tu' das, was Dir gut tut und finde Dich dabei!
Nur dann weißt Du, welche Entscheidung (ob aktiv oder passiv) richtig ist.
Ich drücke Dir die Daumen für die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße
Corinna
Meinen Jakobsweg und mein All-Inklusiv, will sagen, meine Ruhe-Insel, wo ich "frei" nachdenken kann, habe ich nachts (es ist mittlerweile nach vier Uhr frueh). Ich mit mir allein zum Nachdenken, Grusel. Ich bin froh um den Alltag, der mich ablenkt. Danke dir, ich brauche ALLE Daumen der Welt!!!!!!!
Hmmm... Jammern und anderen die Schuld an etwas geben, für das man ganz allein selbst verantwortlich ist ist einfach aber ändert gar nichts. Warum hast du dich denn nicht um die Scheidung gekümmert? Warum nicht bevor du überhaupt ausgewandert bist einen Anwalt aufgesucht? Hindu-Priester? Ja ne is klar. Warum hast du deine Energien und dein Geld denn in das Haus und Restaurant gesteckt - keiner hat dich gezwungen - man kann auch einfach nein sagen. Jetzt bist du zu alt für ein Kind? Ja warum hast du dann keins mit 20 bekommen - wenns doch denn schon seit jeher dein einziges Lebensziel war? Eine Ehe besteht aus Diskussionen, aus ständigem Absprechen und Kompromissen - das ist nunmal so - immer und überall. Und deinen willensstarken, sturen Partner hast du dir nunmal selbst ausgesucht. Und ganz ehrlich - ein Kind als einziges Lebensziel ist abstrakt. Allein die Tatsache, dass du hier davon schreibst, dass der einzige Grund warum du bei deinem Mann bleiben möchtest der ist, dass er deine letzte Chance ist ein Kind zu haben und sei es ein gekauftes Kind(!!!) zeigt deinen absoluten Egoismus. Hast du dabei schon einmal an das Wohl des Kindes gedacht? Oder das deines Mannes? Das der leiblichen Mutter? Ich würde vorschlagen: Öffne die Augen und schau dir die Realität an und versuch damit klar zu kommen anstatt dich in Traumwelten zu verlieren. Ob eine Adoption in deinem jetzigen psychischen Zustand so gut für dich und das Kind ausgehen würde ist auch fraglich. Was ist, wenn es da nicht so laufen sollte wie in deinen Träumen? Wäre dann auch das Kind für dein Unglück verantwortlich? Es gibt nunmal Dinge, die passieren, die kann man nicht erzwingen - eine Familie gehört dazu - dafür muss man auch keinen Preis bezahlen, so funktioniert das nicht - entweder man findet seine Familie oder eben nicht. Aber es gibt viele andere Dinge auf der Welt die einen zusätzlich oder auch allein erfüllen können und die passieren einem nicht einfach so, sondern man muss daran arbeiten - erster Schritt - man muss erstmal darüber nachdenken, was man denn möchte.... Also Schluss mit passivem Rumgejammer und Trostgesuche, du bist erwachsen und brauchst keinen Trost mehr. Augen auf, reale Möglichkeiten betrachten, zur Not Therapie machen, wenn du zu uneigenständig zum Leben bist und etwas für dich ganz allein tun. Alles weitere wird sich dann zeigen.
Deinen ersten Absatz mit den Fragen schenk ich mir, den letzten ebenfalls. Dazwischen Wahres, leider ohne Empathie ruebergebracht.
Du hast 'ne PN
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Kurz noch ... mir ist der letzte Beitrag innerlich der nächste. Auch wenn er nicht empathisch ist. Aber gerade die Fragen an das warum-es-denn-jetzt-alles-so-vertrackt-ist finde ich sehr berechtigt. Oft sind nicht diejenigen Beiträge die hilfreichsten, die "innerlich streicheln", sondern die einen treffen. Weil treffen können einen nur die Aussagen, mitdenen man sich innerlich im Bezug sieht. Was grob unverschämt ist, schiebt man schnell zur Seite, das berührt einen in der Regel nicht. Auf jeden Fall brauchst du jemanden, der dich trägt und auch deine (zu recht!) verletzte Seele auffängt, aber ein forum ist dafür meiner Meinung nach nicht geeignet, es hat dafür den Vorteil, daß man eher mal unfiltriert ein feedback bekommt, was einem nahestehende Leute so nicht sagen würden. Es geht ja nicht um ein ey-mir-gehts-grad-scheisse-ich-muß-mich-mal-kurz-ausjammern, sondern um echte Lebensfragen und eine innere Sackgasse. Und die haben mit DIR zu tun, auch wenn die meisten hier denken du sollest einfach mal auf dein Glück hoffen und gucken, daß du doch noch schnell ein Kind adoptieren kannst. (was nicht heisst, daß ich dir das Glück nicht wirklich von Herzen wünsche, aber ich sehe einfach deine Lebensblockade und da hat es das Glück einfach schwer !) LG
Ich lese Deinen Frust, Deine Verzweifelung - und das tut mir sehr leid. Aber ich lese auch, wie unglücklich Du mit allen Umständen bist, ich denke nicht, dass ein Kind das ändern würde! Kümmere Dich erstmal um Dich und finde Deinen eigenen Mittelpunkt! Horche in Dich hinein, ob Du bei Deinem Mann bleiben kannst! Ein Kind wird Dein Seelenleben nicht ändern!
Das sehe ich auch so! Du empfindest ein Kind als Rettungsanker, aber ich glaube, das fehlende Glück liegt in DIR.
würden nicht die, die DAS sagen.... ...in jedem anderen posting schwärmen, wie toll und beglückend kinder sind, wie wichtig und wie seligmachend? was so ein kinderlachen auslöst und der ganze schwulst? und dann wird hier der Nomadin der wunsch bzw die Erfüllung als Gegenteil abgesprochen? versteh ich nicht. war auf die bezogen, die das Kind NICHT als maß aller dinge für die Nomadin sehen. sie soll in sich glücklich werden.
Falsch. Es wird nichts abgesprochen. Es wird nur nicht geglaubt, daß ein Kind die einzige Ursache der tiefen Traurigkeit ist. Folglich nicht einzig glückbringend sein könnte. Sorum.
warum nicht?
Meinst du tatsächlich, dass ein Kind Nomadins sämtliche andere Lebensunglücksumstände wettmachen kann??? Und dann auch noch dauerhaft? Sie schreibt doch deutlich, dass sie all diese Mißstände "auf sich genommen hat". Ich lese da schon seit Ewigkeiten in ihren Postings nirgendwo, dass das Leben in Trindidad so toll ist.... oder ihr Mann so toll ist. Klingt eher nach "in Kauf nehmen" für das Erreichen des Ziels "Kind" als vermeintliche Erfüllung des Glückstraumes von einer Familie.
ja. glaube ich. der Hausbau ist anstrengend, die menschen dort, das tempo, die Mentalität, alles zieht sich etc... das sind für mich mißstände. das IST halt nicht Europa. in der ganzen mißstandszeit auch noch 3 fg´s, wenn doch ein Kind diese ganzen mißstände vergessen lassen ließe... ich verstehe das und glaube NICHT an Depressionen an sich, eher an eine mißstandsdepression. daß man dann nach einem schuldigen "verlangt" finde ich menschlich.
dass nomadin einen tiefen "ich hab immer pech"-glaubenssatz in sich trägt; ein "bei mir geht eh alles schief" o.ä. und damit filtert man natürlich seine erfahrungen und überhaupt das erfahrungsangebot; macht erfahrungen von der interpretation her passend zum glaubenssatz und ist nicht offen für etwas, das in diese annahme nicht reinpasst.
es ist aber nicht hilfreich, anderen die schuld zu geben. schuld ist sowieso nur ein juristischer begriff. depressionen n der vergangenheit hat nomadin selbst schon thematsiert.
doch, es IST manchmal sehr hilfreich. es erleichtert ungemein, mal hemmungslos zu schimpfen und abzuwälzen. und auch, nicht immer gleich als grundsätzlich krank behandelt zu werden.
ja klar, aber irgendwann sollte halt bewegung ins schuldgeben und schimpfen kommen.
sie bewegt sich ja schon. sie hat ihren ganzen schmerz und ihre Gedanken hier reingeschrieben. das Forum als tagebuchersatz sozusagen. als antwortendes auch noch. vll ist sie, wenn sie dann aufwacht, nicht mehr so wütend und sieht ganz klar ihren weg.
http://www.rund-ums-baby.de/aktuell/beitrag.htm?id=567338&suche=nomadin&seite=1 da sehe ich nicht so viel änderung. die ich ihr aber wünsche!!
also natürlich der hauptthread zu der antwort, hab den falschen link kopiert...
Ich würde an deiner Stelle jetzt massiv die indische/chinesische Adoption voran treiben. Ich wünsch dir alles, alles Gute!
und wenn dann mit dem kind nicht alles so läuft wie erwünscht? wer ist dann schuld? bestätigt das dann wieder das "ich hab doch immer nur pech"; oder gibt nomadin dann sich selbst "die schuld" ? ich finde, in einer derart labilen emotionalen sollte man sich erstmal wieder stabilisieren. ein kind kann dabei helfen, aber es kann den part nicht allein übernehmen; mutter muss auch selbst am ball bleiben.
"ich finde, in einer derart labilen emotionalen sollte man sich erstmal wieder stabilisieren. ein kind kann dabei helfen, aber es kann den part nicht allein übernehmen; mutter muss auch selbst am ball bleiben." Es wird dir einerseits jeder hier beipflichten, dass man ein Kind nicht zum alleinigen Dreh- und Angelpunkt seines Lebens machen sollte. Erstens, weil man sein Lebensglück von gar nichts anderem abhängig machen sollte als von sich selbst, aber natürlich auch, weil ein Kind mit diesem Anspruch überfordert ist. Andererseits glaube ich, dass viele von uns, gerade WEIL sie Kinder haben, gelernt haben, ihr Leben ganz anders in die Hand zu nehmen - positiver, mutiger, beharrlicher und flexibler zu werden, ihre Werteskala zu verschieben und an der Seite ihrer Kinder Lernprozesse zu durchlaufen, die sie sonst nicht durchlaufen hätten. Sprich: Kinder dürfen zwar kein Ersatz dafür sein, dass man bestimmte Reifungsprozesse durchmacht, aber sie können ein sehr wichtiger Motor dafür sein. LG Nicole
sicher, da gebe ich dir völlig recht. nomadin schreibt zwischen den zeilen aber nciht das erste mal von, ich sprech es aus, indirekt oder direkt suizidalen gedanken und das halte ich für keine geeignete emotionale verfassung, ein kind in die welt zu setzen.
also ich kann diesen Wunsch durchaus nachvollziehen. Ohne Kinder wäre ich auch sehr sehr unglücklich ...... wie sieht es eigentlich jetzt aus, nachdem der erste Frust raus ist?
Ihr verliert das Anfangsposting aus dem Augen. Da geht es nicht in erster Linie ums Kind ... "Seit ich mit diesem Menschen verheiratet bin, kann ich keine eigenstaendigen Entscheidungen mehr treffen" "Wegen ihm musste ich dieses ganze Hochzeits-Trara durchmachen wegen ihm habe ich heute noch keine residency und wir koennen deshalb nicht in den Adoptionsprozess einsteigen wegen ihm haben wir dieses Haus und Restaurant gebaut und habe ich nicht nur fast mein Leben sondern auch meinen Verstand verloren wegen ihm und seiner falschen Auswahl des ersten Bauherrn haben wir viel Geld verloren, kaempften jahrelang mit einer oberlahmen Anwaeltin und haben trotzdem wir vor einem Jahr den Prozess gewonnen haben, noch immer kein Geld gesehen wegen ihm und diesem ganzen Stress habe ich drei (drei!) Schwangerschaften verloren und bin jetzt zu alt, um auf natuerlichem Weg noch ein Kind zu bekommen wegen ihm habe ich mein ganzes Geld in dieses Haus investiert und kann mir jetzt keine IVF leisten wegen ihm ist mein ganzes Leben Scheisse und ich will nicht mehr." Und da soll man - um vallie oben noch zu antworten - die Meinung behalten ein Kind wäre jetzt wirklich genau das, was zum Glück fehlt ? Nein ! Nomadin sagt selbst ganz richtig: Sie kann schlecht ihr eigenes Leben leben. Ihren eigenen Weg dabei anerkennen und freudig gehen. Lässt sich leiten und bestimmen und ist dann frustriert wenn das Leben andere Wege einschlägt und sucht die Schuld beim Gatten oder bösen Schicksal (bitte nicht wieder fehlende Empathie vorwerfen, ich spiegel nur, was bei mir ankommt). Dass SIE es ist, die für ihr (inneres) Glück (mit)verantwortlich ist wird hier wohl sehr gespalten gesehen. Ich bin aber der Meinung, da muß sie ansetzten.
kannst du deinen mann auch ncoh so sehen? "Fuer mich stimmt mit meinem Mann etwas ganz gewaltig, was ich in den anderen drei Beziehungen nicht hatte: Respekt. Ich kann den Typen auch nach dem ganzen Bau- und Heiratsschlammassel noch immer respektieren. (Und dementsprechend war auch die Sexlust nicht nach einem Jahr Beziehung vorbei. Was fuer mich in direktem Zusammenhang steht. Aber das ist eine andere Geschichte.) Und wie ER zu mir haelt, mich im Innersten versteht und mir Trost und Kraft in dunklen Stunden gibt, das ist unglaublich."
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