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Danke für eure Antworten ! Thema : Probleme am Anfang

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Mitglied inaktiv

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danke für eure vielen antworten. ich bin ja sehr verliebt in ihn. werd mir das jetzt noch weiter ansehen und dann entscheiden. hoffe ich mache keinen fehler. ich denk mal depression ist nicht gleich depression. er erklärte mir das er bis vor 4 monaten er nciht mal einkaufen gehen konnte weil er fast einen nervenzusammenbruch bekam weil er nur an der kasse warten mußte. dies sei aber seit ende oktober wieder gut.? ich kenn mich leider gar nicht mit depressionen aus


Mitglied inaktiv

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aber nicht desto trotz sollte man ihm ja eine chance geben. denn scheinbar ist dies ja geheilt und er geht sehr gerne mit mir einkaufen. weiß auch nicht ob ich da einen fehler mache oder nicht. ich weiß ihr könnt das auch nicht für mich entscheiden das kann nur ich. und er muß des halt einfach verkraftn können wenn ich ihm was sage........ danke für die antworten auf jeden fall


claudi700

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schön, dass du es versuchst. ich will nicht unken, aber depressionen sind nicht im klassischen sinne "heilbar". rückfälle können immer wieder kommen, darauf musst du dich einstellen. es liest sich so, als ob er eher phobien hat (menschenansammlungen etc.)


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Antwort auf Beitrag von claudi700

nein er hat/ hatte einiges. mußte grundlos weinen, das mit dem einkaufen eben das er eben die normalsten dinge nicht mehr konnte sozusagen.ist aber von selbst zu einer therapie gegangen.sie sagte ihm dann er habe leichte depressionen und ein helfersyndrom ? er nimmt auch keine tabletten oder so. wollte das alles ohne medikamte schaffen.er sagt das es ihm seit ende oktober wieder besser / gut geht. naja weiß auch nicht. amors pfeil hat ihn getroffen und ich mag es auf jeden fall versuchen. man muß ja auch schätzen das er so offen zu mir war / ist . denn jetzt hat er ja nichts mehr außer eben diesen wein attaken und vielelicht vergeht dies ja auch irgendwann


Fru

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So depressiv das er die normalsten Dinge nicht mehr tun konnte, aber innerhalb weniger Monate geheilt....naja....


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Antwort auf Beitrag von Fru

Ja, und das ohne Medikamente. *aufdieFingersetz*


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haltet ihr das für unmöglich ? oder wie meint ihr das jetzt ?


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Ich halte es zumindest für extrem unwahrscheinlich. Die Behandlung von psychischen Krankheiten mit reiner Therapie ist (leider) ziemlich zeitaufwändig. Deswegen bekommen die meisten übergangsweise Medikamente - zumindest wenn die Krankheit so schwer ist, daß man sich überhaupt nicht mehr aus dem haus traut. Und warum bricht man an der Kasse in Tränen aus, wenn man ein Helfersyndrom hat? Helfersyndrom ist sowieso so eine Sache. Auch wenn Schmidtbauer darüber sehr interessante und logische Bücher geschrieben hat, ist die Existenz eines solchen Syndroms umstritten und ich bin mir ziemlich sicher, daß es das so als anerkannte Diagnose gar nicht gibt. Das ist mehr ein populärwissenschaftlicher Begriff.


Cata

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Der verar... dich und drueckt auf die Traenendruese um bei dir ein Helfersyndrom auszuloesen.


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Antwort auf Beitrag von Cata

aber in therapie ist er wirklich. also muß er ja schon was haben. ahhh bin jetzt ziemlich verwirrt.


Patti1977

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ich schließe mich den anderen an. eine so schnelle wandlung ohne medikamente grenzen schon an wunder. eine bekannte von mir ist seit jahren in behandlung und ihre fortschritte sind miniklein. daher wundert mich das total. ich denke auch, dass er seine erkrankung gegen dich ausspielt und die emotional erpresst. ist ja bisher gut gelaufen. du springst ja drauf an.


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Na ja, "er geht zur Therapie" ist ungefähr so aussagekräftig wie "er nimmt täglich Tabletten" - auch das kann alles sein, von lebenwichtigen Medikamenten bis zu Vitamintabletten. Was ist das denn für eine Therapie? Vehaltenstherpie? Was Tiefenpsychologisches? Was ist das für ein Therapeut? Ein medizinischer Therapeut? Oder irgendein obskurer Heilpraktiker von einer "Ohmmen für Anfänger"-Abendschule? Möglich ist alles. Möglich ist, daß ich mich täusche und das Helfersyndrom inzwischen einen ernstzunehmende Kankheit ist. Google klingt so, als ob ich Recht habe - aber ausschließen kann man es natürlich trotzdem nicht. Möglich ist, daß Dein Freund von dem Therapeuten über'n Tisch gezogen wird. Möglich ist, daß Dein Freund Dich bewußt anlügt, um Mitleid zu erzeugen. Möglich ist, daß er mit populärwissenschaftlichem Gebrabbel die wirkliche Krankheit verschleiern möchte, weil er die Wahrheit nicht sagen will. Möglich ist, daß Du alles falsch verstanden hast. Viel Spaß beim Herausfinden - eigentlich viel zu doof und unpassend für eine Beziehung, die grad mal ein paar Wochen alt ist.....


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er geht zu einer psychologin und muß mit ihr jeden lebensabschnitt seines lebens durchgehen. so wurde es mir gesagt. ach ja mal schauen


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Empfehle Infomaerial zum Thema Depression. Wenns bei ihm so schwer war wie er behauptet. Besserung Kaum bis garnicht möglich ohne Medikamente u. Therapie. Kann sein daß er was vorlügt. Mitleidsschiene. Möglicherweise ist er ein konfliktunfähiges Weichei. Wenn er nicht lügt: Es kommt der Alltag. Und der Rückfall.


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Höm, das ist so ziemlich das Langwierigste, was die Psychologie zu bieten hat. Unter 3 Jahren geht da gar nichts. Ich habe 5 gebraucht - aber ich lebe ja auch schon eine Weile *lach*.


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Hallo Marian, das klingt für mich auch alles sehr nebulös - eine "leichte Depression" ist etwas, das tatsächlich nicht medikamentös behandelt werden muss, macht einen aber auch nicht lebensunfähig (im Sinne von "an der Kasse weinend zusammenbrechen, wenn man warten muss"). Mit einer leichten Depression ist man der Definition nach dauerhaft etwas niedergeschlagener und perspektivloser als sonst, bekommt den normalen Alltag (und dazu zähle ich auch Einkäufe) noch gut auf die Reihe. Wenn es tatsächlich seine Erkrankung ist, die ihn so wenig konflikt- und kritikfähig macht, dann ist das keine leichte Form von Depression, und dann ist er auch noch nicht "geheilt" - dann macht er dir vielleicht etwas vor, weil er Angst hat, dich zu verschrecken und wieder zu verlieren, oder er hat selbst keine Ahnung, weil der Therapeut unfähig ist oder ihn bewusst im Unklaren lässt. Ich wäre sehr skeptisch und würde ihn tatsächlich bitten (da seine Krankheitssymptome wie das häufige Weinen eure Beziehung ja schon belasten), ihn mal zum Therapeuten zu begleiten. Wenn er dich da abwimmelt oder irgendwelche fadenscheinigen Vorwände anführt, weißt du jedenfalls, dass da irgendwas im Argen liegt. Eine Bekannte von mir war nach der Trennung vom Vater ihrer Tochter für einige Zeit mit einem Mann zusammen, in den sie wahnsinnig verliebt war und der ihr vage angedeutet hatte, er hätte schon mal "leichte psychische Probleme" gehabt (so nannte er das). Die beiden waren vier Wochen zusammen, als er sich plötzlich von heute auf morgen nicht mehr bei ihr meldete und auch nicht mehr auf ihre Anrufe reagierte. Nach zwei Wochen Funkstille tauchte er wieder auf, meinte nur, es sei ihm nicht so gut gegangen und er hätte das Bedürfnis gehabt, sich zurückzuziehen. Als sie ihn kurz darauf spontan besuchte, war seine Wohnung völlig zugemüllt, mehrere Tage altes Geschirr und dreckige Wäsche stapelten sich überall, etc. pp. Als sie ihn darauf ansprach, meinte er wieder, so wäre das eben, wenn er mal wieder "leicht abrutsche". Der Mann litt offensichtlich unter einem kompletten Realitätsverlust und wurde darin von seiner Mutter, die im gleichen Haus lebte, bestärkt (weil sie sich auch davor scheute, sich der Realität zu stellen). Ich will nicht sagen, dass es bei deinem Freund genauso sein muss, aber ich würde dir raten, deiner Wahrnehmung zu trauen und alles, was dir nicht ganz koscher vorkommt, anzusprechen und darauf zu bestehen, dass dir die Wahrheit gesagt wird (und dass du, wenn seine Erkrankung noch so akut ist, auch richtig darüber informiert sein willst, um zu wissen, worauf du dich einlässt). LG Nicole


Mitglied inaktiv

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Liebe Marian24 und Teilnehmer, entschuldigt, wenn ich hier so aus der Box springe. Ich bin hier dereinst über eine ehemalige Freundin reingestolpert und lese mehr oder weniger oft als stille Leserin mit, derzeit öfter, da im Wechsel zu neuer Arbeitsstelle. Marian, was ich gelesen habe, hat bei mir schon einige Alarmglocken schellen lassen. Man soll nicht von sich auf andere schließen, sicher (dazu komme ich gleich), aber das, was Du erzählst, klingt schon arg nach emotionalen Spielereien und die Frage ist: Willst Du das wirklich? Zu Beginn einer Partnerschaft überwiegt ja genau das Gefühl, man liebt sich so, die rosarote Brille ist groß, ungutes Bauchgefühl wird einfach weggedrückt. Aber das einiges nicht so stimmt, nimmst Du wahr... Tu Dir selbst den Gefallen, mach Dich schlau: Wie ist seine Vergangenheit, wie das Verhältnis zur Familie, besonders seine Mutter? Sind Alkohol oder Tabletten im Spiel? Auch in der Familie? In diesem Fall googele mal nach Co-Abhängigkeiten. Auch wenn nicht, da werden Muster aufgezeigt, nach denen man oft handelt, das Helfersyndrom liegt meiner Meinung nach eher bei Dir - und er nutzt es aus. Wenn einer an der Kasse wegen Wartens in Tränen ausbricht, kann es kaum ein Helfersyndrom sein. Da bekommt wohl eher jemand seinen Willen nicht? Sind Kinder im Spiel? Doppelt Vorsicht, denn auch sie werden für emotionale Erpressungen herhalten müssen. Im Zweifelsfall wirst Du zur schlechten Mutter gemacht und beginnst an Dir selbst zu zweifeln. Nur kurz zu mir. Ich habe mich in eine solche Beziehung begeben noch in der Trennungsphase von meinem Mann. Da war viel Entfernung zwischen, so dass ich einiges nicht sofort gesehen habe. Er hat mir am Anfang unheimlich gut getan, so dass ich einige labile Dinge nicht gesehen habe. Konnte Komplimente verteilen (die er bei nahezu jeder lässt), war eloquent, Diskussionsfreudig und charmant. Liefen aber Telefongespräche nicht so richtig, konnte er ordentlich schimpfen um hinterher wieder heulend anzurufen. Der Freundeskreis wurde langsam madig gemacht. Seine Probleme trinkt er wochenends gerne weg. Das ist alles nicht extrem. Aber ich selbst habe mit Trinkenden, gleich welcher Frequenz, ein echtes Problem. Nach einem Jahr Fernbeziehung und seinem Herzug hierher bin ich manchmal regelrecht ausgelaugt, brauche sehr viel Energie, um mich abzugrenzen und natürlich auch das Kind im Blick zu behalten. Seine Diskussionen nerven mich sehr und zu Weihnachten hätte ich ihn fast rausgeworfen. Sein Wille an sich zu arbeiten ist dabei aber groß, und aus einigen anderen Gründen ist das nicht so leicht. Hätte ich aber diese Anfangsphase noch einmal, ich hätte es nicht zugelassen und einen großen Bogen gemacht. Insofern, mach langsam, schau hin, erkundige dich. Lass Dich nicht zu Spielball machen und "aussaugen". Lieben Gruß


joelle28

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hallo marian24 bevor ich meinen jetzigen mann kennenlernte, hatte ich auch einen partner welcher krank war. auch bei ihm hat sich das schon nach einem monat bemerkbar gemacht, jedoch konnte ich ihn nicht gleich verlassen, da ich so verliebt war. es gab dann immer weitere vorfälle, situatiionen in denen er gar nicht zurecht kam und nicht weiter wusste. einmal verpasste er einen bus und er kam wieder in die wohnung und fragte mich, was er nun machen soll...(der nächste bus fuhr 4.min später) nach etwas mehr als fünf monaten bekam ICH schuldgefühle wenn ich darüber nachdachte ihn zu verlassen, da er ja krank ist. jedoch saugte er mir wirklich meine energie weg, denn er war sehr anstrengend. nach weiteren drei monaten konnte ich nicht mehr und ich ging. im nachhinein muss ich sagen, dass ich das viel früher hätte machen sollen. es war mir eine lehre und darum bekomme ich auch gänsehaut wenn ich deine geschichte lese. aus meinen erfahrungen kann ich dir nur abraten von diesem mann. es bringt dir nichts wenn er ehrlich ist und nach so kurzer zeit schon solche probleme....nein danke... ich weiss, ihn zu verlassen ist sehr schwierig, doch früher oder später wirst du es tun. lasse dir bitte nicht deine energie absaugen und rede dir keine schuldgefühle ein! alles gute joelle


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von joelle28

Ganz vielen lieben Dank für eure Antworten.