Leena
...ich sehe ja ein, dass sich dieses Thema jetzt, rund um Totensonntag, Volkstrauertag etc., anbietet, vielleicht ja sogar geradezu aufdrängt, und es ist sicher ein wichtiges und richtiges Thema, gar keine Frage. Trotzdem - im Moment komme ich damit nicht klar, und will nicht auf der ARD mit "Sie werden sterben"-Anmoderationen oder mit Totenkult bei Galileo zugeschmissen werden. Wir hatten gerade einen Todesfall in der direkten Familie... Ich mag gerade nicht mehr - und ganz besonders keine Themenwoche Tod. :-(((
Ach, das erklärt warum auch die Sendung mit der Maus gestern vom Tod bzw. Beerdigung handelte. Kind fand es sehr interessant. Mein Beileid für dich und deine Familie.
Mir gehts genauso. Als ich mir die Programmzeitschrift für diesevWoche durchgeschaut habe, wurde mir ganz gruselig zumute. Auch ohne akuten Todesfall. Dafür aber jeden Tag mit Menschen in Lebensgefahr im Job. Aber hach, eigentlich sind wir doch alle ständig in Lebensgefahr ;-) Das Leben ist lebensgefährlich. Sterben gehört abgeschafft ;-)
Hallo
Fernseher haben einen Knopf zum Abschalten! Einfach mal nutzen bzw. gar nicht erst einschalten wenn man weiß dass etwas kommt das einem nich passt....
so einfach ist das!
viele Grüße
...ARD ist aber tatsächlich nicht nur Fernsehen. Ich mag es nicht, wenn ich beim Autofahren nicht einmal meinen geliebt-gewohnten Radiosender anschalten kann. :-( Außerdem kann ich ja nicht mal Tagesschau gucken, wenn ich der Themenwoche entgehen möchte... und meine Tageszeitung müsste ich die Tage auch mit spitzen Fingern und zusammengekniffenen Augen direkt in die Tonne kloppen... Irgendwie ist das Thema diese Woche anscheinend in komplett allen Medien omnipräsent...
ich finde dieses thema immer sehr interessant und habe gestern bei günther jauch leider nur kurz reinschauen können. ich finde es immer gut zu wissen, wie betroffene reagieren, vielleicht kann man das eine oder andere für sich selbst mitnehmen.
...ich finde das Thema (an und für sich) ja auch sehr interessant, und die Maus-Sendung über das Sterben habe ich vor ein paar Jahren (gefühlt zumindet) auch schon gesehen und war positiv angetan davon, gar nicht die Frage. Aber um "das eine oder andere für sich selbst mitnehmen" zu können - ist es mir einfach noch zu nah, und ohne Abstand kann ich gerade nicht...
Hallo! Ich kann Dich verstehen, MAL etwas, okay, aber nur noch? Selbt im Radio geht es nur noch zu dem Thema und dann gleich nach dem Beitrag kommt der "Graf" mit seinem Song.
Ich finde es wichtig sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Eine Themenwoche brauche ich da nicht zwingend... Dieses Jahr haben wir zwei enge Familienmitglieder begraben. Das Thema ist sehr nah, sehr aktuell... Aber belasten tut mich die Themenwoche nicht. Im Radio gibt es HR-Info oder eine CD, im Fernsehen andere Sender oder den bereits erwähnten Knopf und zuhause wartet ein gutes Buch auf mich!
Ich verstehe, dass Du das Thema für Dich gerade nicht gut haben kannst. Für mich passt es hingegen aus diversen Gründen gerade ganz gut. Eine mir nahestehende Person regelt gerade (mal wieder *seufz* - ich hoffe, dass sie es endlich zuende bringen kann und wünsche ihr und mir, dass die Themenwoche dazu beiträgt) ihr Testament und ihre Beerdigung - es ist interessant, was es alles zu Bedenken gibt. Und ich finde durchaus, dass das Thema an sich auch eine ganze Themenwoche rechtfertigt. Der Tod ist Teil des Lebens und wird leider viel zu oft verdrängt. Mich stören - ganz ohne aktuellen Todesfall - diese unsäglich hässlichen Grabgestecke, die es derzeit sogar bei Aldi gibt, viel mehr. Und das jedes Jahr wieder. Wenn mir irgendwer mal so ein Gemüse auf's Grab stellt, komme ich als Geist wieder.
Aber der Grund, warum man mit demTod nicht klar kommt ist ja schon auch, dass wirklich keiner sich damit auseinandersetzen will. Früher sind die Leute noch zu Hause gestorben, da hat das jeder, auch die Kinder, hautnah mitbekommen. Ja, sterben gehört zum Leben und JEDER ist davon betroffen. Was bringt es da zu sagen: oh, das kann ich jetzt im Moment aber gar nicht brauchen...Herr Sensenmann fragt nicht danach, obs gerade angenehm ist. Klar, wenn man gerade jemanden verloren hat ist das bitter für die Angehörigen, aber doch immer noch am bittersten für den den es "erwischt" hat. Die die noch am Leben sind, sollten sich viel öfter vor Augen halten, wie schnell alles vorbei sein kann. Und entsprechend bewusster leben.
Zitat: ".....aber doch immer noch am bittersten für den den es "erwischt" hat." Bist Du Dir da sicher? Egal, ob nach dem Tod noch was kommt oder nicht - für die Hinterbliebenden ist es mMn bitterer. Der Tote ist entweder tot, dann ist es ihm egal, oder er ist im Jenseits, das von den meisten Religionen doch recht positiv ausgeschmückt wird. Okay, blöd ist es, wenn das mit der Hölle doch wahr ist, aber sogar die Katholen glauben da ja nicht mehr wirklich dran. Und die Wiedergeburt, die kann auch unlustig sein. Aber die anderen Optionen sind doch okay.
naja, wenn er dahingeschieden ist evtl. schon, aber der Weg dahin bzw. das letzte Stück bis dorthin muss ja jeder alleine gehen. Und Leiden musste (ausser es ist ein Sekundentod) auch derjenige. Die Angehörigen müssen über den Verlust hinwegkommen, das ist richtig. Und müssen oft den Sterbenden leiden sehen, auch das tut weh. Aber gerade wenn man es wie Du sieht, und der Sterbende es dann "hinter sich hat" bzw. man ist gläubig und es kommt das Paradies, so kann man es doch auch als was positives sehen.
ich verstehe dich. Mir wird dabei auch immer sehr mulmig. Besonders wenn es un suizit oder verstorbene Kinder geht. Galilio habe ich nicht gesehen. Aber ich mag die sendung generell nicht, weil die immer sehr künstlich aufgebauscht mit wenig inhalt ist. kann mir vorstellen, dass das ganze in die Grusel-Geister-Schiene geraten ist. Ehrlich gesagt gefallen mir die Kindersendungen zu diesem Thema am besten. Da wird meist der Tod als selbstverständlicher Teil des Lebens erklärt und wenn Kinder dann selbst über ihre Gedanken und Gefühle sprechen, finde ich es immer sehr interessant, wie natürlich und logisch und schön deren sichtweise sein kann und freue mich, dass man so viel von Kindern lernen kann.
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