mummymelanie
Hallo, ich stecke ziemlich in der Klemme. Ich 31, er 41, Kids 11 und 9. Nun bin ich Ende 6.SSW. Ich habe bzw. hatte bis vor kurzem die Mirena (sie wurde mir nicht gezogen). Ich bin ungewollt schwanger. leider nehme ich MTX und diverse andere Medis. Mein Mann kann sich absolut kein Kind mehr vorstellen. Er sagt er schafft das nicht. Wenn es aus dem gröbsten raus ist wäre er fast 60. Er will sein Leben noch genießen, jetzt wo unsere Mäuse sooo groß sind. Außerdem weiß man nicht ob es nicht behindert wäre. Und man weiß nicht ob und wie ich mit einem anderen Medi klar käme. Tja und ich weiß dass rationell er nicht Unrecht hat. Aber ich weiß nicht ob und wie ich den Mord an unserem Ungeborenen überstehen soll. Danke für´s Lesen Vielleicht kann ja einfach mal jemand seine Meinung (bitte keine Abtreibungs-Hetzjagd auf mich veranstalten - mir geht es mies genug) abgegebn DANKE Melli
ich wurde ihm erstmal sagen, das du schwanger bist, vielleicht ändert sich ja seine meinung! wenn nicht redet mit einander, ich meine du hast ja verhütet und bist trotzdem schwanger geworden. ich denke keiner hat hier ein recht zu sagen, Du muss das ungeborene behalten. die entscheidung liegt immer bei der betroffenen frau, also bei dir. wie gesagt rede erstmal mit ihm und dann wird sich hoffe ich alles erklären und ihr gemeinsam eine entscheidung die für euch beide passt treffen lg
Liebe Melli, zuallererst möchte ich Dir viel Kraft wünschen für die nächsten Wochen, in denen Du/Ihr eine Entscheidung treffen müsst, die ich nicht würde treffen wollen. Dann: Das "Malheur" ist immerhin Euch beiden passiert, jedoch habe ich beim Lesen das Gefühl, dass es irgendwie nur zu Deinem Ding gemacht wird. Dein Mann sagt, er kann sich kein weiteres Kind vorstellen und damit ist für ihn der Drops gelutscht? Das ist ein bisschen einfach gedacht und in meinen Augen auch egoistisch. Was willst Du denn? Hättest Du gern noch ein Kind? MTX sind ja nicht gerade Hustenbonbons, hast Du mit Deinem Arzt schon mal drüber gesprochen? Eigentlich müsstest Du das sofort absetzen, denn man darf es in der Schwangerschaft aus schwerwiegenden Gründen nicht nehmen. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass ein Mann der sich "absolut kein Kind mehr vorstellen kann", vielleicht mal über Sterilisation nachdenken sollte, aber das nur am Rande. Die Situation muss schnell geklärt werden. Ab zum Arzt, am besten gemeinsam mit Deinem Mann, und offen über alles reden! Ich wünsche Euch, dass Ihr einen Weg findet, der keinen auf Dauer unglücklich macht. Alles Gute und viele Grüße Susi
Ich schließe mich den Worten von Susi (Abb) 100 %ig an!
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und würde mich sehr freuen, wenn Du Dich noch einmal melden würdest!
Setze Dich schnellstmöglich mit Deinem behandelnden Arzt in Verbindung!
Alles erdenklich Gute! ![]()
Hi, ich selbst kenne deine Situation. Doch habe ich einmal die Entscheidung getroffen. Ich kann nur sagen, uns gegenüber wohnen Eltern eines 2 Jahre alten grottesüssen Bengel. Seine Geschwister sind 15 und 12 und der Kleine war auch 0,0 geplant. Es geht alles, vielleicht ein bisschen schwieriger, aber es geht. Ach so die Eltern sind 43 und 40 fast wie bei Euch! Dani
...okay, aber bei dem "grottensüßen Bengel Euch gegenüber" musste die Mutter vor / zu Beginn der Schwangerschaft wahrscheinlich keine Medikamente nehmen, bei deren Einnahmen eine Empfängnisverhütung gewährleistet sein muss, weil bei der Behandlung eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein muss. Hier geht es doch nicht nur um eine "ungeplante Schwangerschaft", bei der man quasi "entscheiden" kann, sondern durch die Medikamente, die ja offensichtlich ausgesprochen heftig sind, hat das eine ganz andere, verdammt heftige Dimension, oder? Zumal die durch die Medikamente behandelte Krankheit ja auch noch hinzu kommt... Ich fürchte, in diesem speziellen Fall hat die AP gar keine wirkliche Wahl, selbst wenn sie bzw. selbst wenn ihr Mann wollen würde...
da wir ja mit den folgen nich leben müssen.
ich sag aber immer jeder muß mit seiner entscheidung leben können, in deinem fall dann mit der abtreibung. ich persönlich würde eine frau nie verurteilen wenn sie in diesem fall abtreiben würde.
da du ja "erst" in der 6.ssw bist hast du ja noch die möglichkeit mit deinem arzt darüber zu reden - vorallem wegen der medikamente.
naja jetzt hab ich ja doch meine meinung kundgetan ![]()
Es liegen Hinweise auf ein teratogenes Risiko (kraniofaciale, kardiovaskuläre u. Extremitäten-Fehlbildungen) vor. Vor Therapiebeginn sollte eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden (Schwangerschaftstest). Frauen dürfen während der Behandlung u. mindestens 3 Monate danach nicht schwanger werden (wirksame Empfängnisverhütung). Tritt während der Behandlung eine Schwangerschaft ein, od. ist die Behandlung einer schwangeren Patientin unbedingt erforderlich, sollte eine medizinische Beratung über das mit der Behandlung verbundene Risiko von schädigenden Wirkungen für das Kind erfolgen u. die Behandlung nur begonnen werden, wenn der Nutzen das Risiko für den Fötus aufwiegt. Da Methotrexat erbgutschädigend wirken kann, wird allen Frauen mit Kinderwunsch empfohlen, möglichst bereits vor Therapiebeginn eine genetische Beratungsstelle aufzusuchen. Männern, die mit Methotrexat behandelt werden, wird empfohlen, während der Behandlung u. bis zu 6 Monate danach kein Kind zu zeugen. Wegen der Möglichkeit schwerwiegender u. möglicherweise irreversibler Störungen der Spermatogenese sollte vor Therapiebeginn eine Spermakonservierung in Betracht gezogen werden. ich würde dieses ririko, glaube ich, nicht eingehen, mal ganz abgesehen von der unklaren geschichte, wie es mit dem mann ausieht...
Liebe Melli, leider kann ich auf der Sachebene nicht viel hilfreiches beitragen, hab auch keine Ahnung von "MTX", da haben aber Susi und Leewja schon vieles geschrieben, was du m.E. bei deiner Entscheidungsfindung beachten solltest. Aber bitte, bitte fang gar nicht erst damit an, eine (eventuelle) Abtreibung als "Mord an deinem Ungeborenen" zu betrachten und als solchen zu bezeichnen. Eine Abtreibung ist kein Spaziergang, eine Abtreibung sollte niemals leichtfertig vorgenommen werden, zum Thema Abtreibung kann man seitenweise das Forum füllen - aber mach dir nicht diese Argumentation der Abtreibungsgegner zu eigen, jede Abtreibung sei Mord und die abtreibende Mutter folglich eine Mörderin. Wenn du deine Entscheidung mit Unterstützung deines Mannes und deines Arztes getroffen hast, dann versuche dazu zu stehen - ohne dich im Falle eines Abbruchs selbst zu verdammen. Dir zuliebe und deinen lebenden Kindern zuliebe. Ich wünsch dir alles Gute!
ich denke auch, du befindest dich in einer sehr schwierigen lage und solltest dir fachmännische beratung für die entscheidungsfindung suchen. hier das das überhaupt keinen sinn. so wie hier einer der militanten den thread liest, gehts hier ab und das muß für dich gerade nicht sein. du hast nun für grundsatzdiskussionen einfach keinen platz und solltest das anderweilig regeln. rede auf jeden fall aber mit deinem mann. es ist nicht nur dein problem. alles gute, egal was passiert!
ich sehe das wie Einstein-Mama. Bei dieser Entscheidung kann Dir nur ein Therapeut helfen, keiner von uns. Wir würden und werden nur sagen "wie kannst du nur.. ich würde das so machen... mach doch das und das...." - bringt GAR NICHTS. Ich wünsche Dir starke Nerven
Hallo, ich habe auch lange MTX genommen und weiß, dass eine Schwangerschaft darunter nicht zustande kommen darf bzw wenn doch die Kinder schwerste Behinderungen haben, da MTX in den Zellstoffwechsel eingreift. Ich wüßte nicht, wie ich das entscheiden könnte, da die Meinungen der Ärzte da wirklich knallhart sind. lg
"einer der militanten" Du kannst es einfach nicht akzeptieren dass andere Menschen nunmal andere Meinungen als die Mehrheit haben. Das nennt man dann militant...aha. Schade eigentlich dass nur noch das gilt was die Mehrheit daherbrabbelt und man als "Militanter" als irre abgestempelt wird nur weil man möchte dass über andere Leben eben nicht einfach so verfügt wird. Ich würde nie jemanden als Mörder bezeichnen der krankheitsbedingt abtreibt und bei dem das Leben auf der Kippe steht. Überhaupt spricht man in dem Zusammenhang ein Mörderin nicht aus. Für Grundsatzdiskussionen ist grundsätzlich Platz. Insbesondere in einem öffentlichen Forum. Ich hoffe nur dass eben Beratungsstellen aufgesucht werden und nicht nur zur Abtreibung geraten wird, was leider sehr oft der Fall ist sondern auch Alternativen aufgezeigt werden. Allerdings ist die "militant" Bezeichnung für mich kein Grund meine Meinung nicht weiterhin so zu sagen wie ich das für richtig halte.
Zitat: "Für Grundsatzdiskussionen ist grundsätzlich Platz." Nein, nicht in einem Thread wie diesem. Du bist ein Trampeltier.
nein warum? bzw. wenn ich eins bin dann bist du auch eins...schon alleine für deine Aussage
Für mich gibt es sehr wenige Situationen, in denen ICH überhaupt auch nur über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken würde. Aber eine unter MTX entstandene Schwangerschaft wäre eine solche Situation. Nicht umsonst werden die von Leewja genannten Vorsichtsmaßnahmen unter der Behandlung mit MTX empfohlen. Such bitte deinen Arzt auf und lass dich an jemanden weiterempfehlen, der so eine Situation nicht zum ersten Mal erlebt und dir einen ehrlichen und guten Rat geben kann. Zu allem kommt ja dann noch hinzu, dass nicht klar ist, ob eine medikamentöse Umstellung deine Krankheit ausreichend in Schach hält. (allerdings zeigen Autoimmunerkrankungen in der Schwangerschaft oft Besserungstendenz) Was deinen Mann angeht: er sitzt ja wohl MIT im GLEICHEN Boot. Ich rate dir dringend, ihn auch mit einzubeziehen. Er war ja wohl nicht unbeteiligt und kann sich jetzt nicht so einfach aus der Affäre ziehen! LG S
Es geht hier auch klar um DEINE Gesundheit, mit Mord hat das nichts zu tun. Wenn du das MTX absetzt risikierst du Schübe und DEINE Gesundheit, du hast aber noch zwei andere Kinder udn Verantwortung für sie. Ich weiss auch nicht, wie ich klarkommen würde mit einer Abtreibung aber in einer so prekären gesundheitlichen Situatin würde ich es vermutlich machen. Rede so schnell wie möglich mit deinem Mann. Alles Gute, Doris
Ehrlich, es ist ja nicht nur weil dein Mann nicht mehr will, er hat ja auch mehr als plausible Gründe auf der Hand Letztendlich scheinen deine und die Gesundheit des neuen Babys auf dem Spiel zu stehen. Da du schon eine Verantwortung für zwei Mäuse hast, solltest du die Argumente deines Mannes nicht auf die leichte Schulter nehmen und ihm den schwarzen Peter zuschieben, das finde ich vor deinem gesundheitlichen Hintergrund arg ungerecht und einfach. Dass er zusätzlich seinen Altersjoker zieht, halte ich für ihn für durchaus gerechtfertigt, aber ich denke nicht dass das im Vordergrund steht LG
da musst du dich - und deinen Mann - wirklich gut beraten lassen. Das geht tatsächlich euch beide an. Ihr müsst das schon zu zweit entscheiden. Es geht in eurem Fall ja nicht nur um das Kind und seine möglichen Behinderungen, sondern auch um deine Gesundheit. Wie auch immer ihr beide entscheiden werdet, es wird kein leichter Weg... Alles Gute!
Ich denke, dass beim Ziehen der Mirena das Kind nur noch geringe Chancen hat zu bleiben. Und ziehen lassen musst die Spirale auf alle Fälle.
Eine wöchentliche MTX Dosis von weniger als 10 mg scheint nicht teratogen zu sein. Zur Häufigkeit der Embryopathie kann keine verlässliche Aussage getroffen werden, da das Wissen darüber auf einzelnen retrospektiven Fallbeschreibungen beruht, am häufigsten nach einem misslungenem Abortversuch auftrat und prospektive Fallerfassungen nur nach einer niedrig dosierten antirheumatischen Therapie vorhanden sind. Die Erfahrungen zur "low-dose"-Therapie beruhen auf mehr als 140 Schwangeren aus retro- und prospektiven Fallbeschreibungen, einer kleineren prospektiven Studie aus Frankreich und der Auswertung von Schwangerschaften aus unserer Datenbank. Unter den publizierten Schwangerschaftsverläufen mit einer antirheumatischen MTX-Therapie sind fünf Kinder mit Fehlbildungssyndrom beschrieben, allerdings handelte es sich in drei Fällen um eine unübliche "low-dose"-Behandlung: 5 mg täglich in Woche 5 und 6 p.c. bzw. 5 mg täglich bis Woche 8 p.c. und 3 x 12,5 mg/Woche bis Woche 8 p.c. In der prospektiven Studie aus Frankreich mit 28 Schwangerschaftsverläufen und bei den zurzeit mehr als 40 in unserem Institut prospektiv erfassten Schwangerschaften, die alle im 1. Trimenon exponiert waren, ist keine MTX-Embryopathie aufgetreten.
War heute Nachmittag beim FA und beim Rheumatologen. Denke es wir wohl auf einen Abbruch hinauslaufen. Mein Mann hat ja wohl auch Recht. Liebe gaaaanz arg traurige Grüße
Hi Ich habe auch schon MTX (und einiges mehr) genommen und hätte, wäre mir da eine Schwangerschaft "passiert", auch - mit sehr viel Schmerz - abgetrieben, denn dieses Zeug ist ja nunmal echt kein Lutschbonbon. Ich würde mir sagen, dass ich meinem Kind kein Leben nur aus Leid schenken möchte, gerade wir Rheumis wissen doch eigentlich ganz genau was das heißen kann :-( Manchmal hat man leider kaum eine Wahl! Fühl Dich gedrückt und ich wünsche viel Kraft!
Schon mal über Adoption nachgedacht? Bin selber ein Adoptivkind und mir gehts gut damit.
Sorry, hatte das mit den Medikamenten nicht richtig interpretiert. Also wenn es wirklich so heftig ist, musst du vermutlich leider wirklich Abschied nehmen
Es geht doch nicht darum, daß sie das Kind nicht haben will. Sondern darum, daß das Kind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit totkrank und/oder schwerbehindert sein wird. An die AP: Ich denke, Du bist auf einem guten Weg. Ich wünsche Dir viel Kraft für die Entscheidung und liebe Menschen, die Dich auffangen.
Es tut mir sehr leid, dass es nun vernünftigerweise auf diese Entscheidung herauslaufen muss. Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Du Deinen Schmerz bald vrarbeiten kannst. LG, nurit
Ich würde niemals ein Kind wegen eines Mannes töten. Kurz formuliert von mir wenn du sonst keine Abtreibunsdinge möchtest. Schliesslich hat er mit dir geschlafen und keine Verhütung ist 100%ig.
Ich finde es übrigens Wahnsinn zu sagen "ich weis nicht ob es behindert wäre" und man treibt ein Kind mal gleich vorsichtshalber ab.
Desire, lies bitte richtig nach, bevor du bei jemandem, der sich sowieso Vorwürfe macht, noch zusätzliche Gewissensbisse hervorrufst. Die Frau nimmt ein Chemotherapeutikum, das schwere Missbildungen hervorrufen kann. Es besteht also eine MEDIZINISCHE Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch, zumal die Frau offensichtlich selbst chronisch krank ist, was die Pflege eines möglicherweise schwerstbehinderten Kindes zusätzlich erschweren würde. Was du von Schwangerschaftsabbrüchen im Allgemeinen hältst, ist hier völlig irrelevant. LG Nicole
Du schreibst ...KANN... Es muss also nicht, es ist nicht 100%ig dass das Kind überhaupt behindert sein wird. Schlechtes GEwissen muss niemand haben wenn er hinter seiner Entscheidung steht. oder?
Ich an ihrer STelle würde wohl erstmal die Spirale entfernen lassen...dann sieht man eh ob das Kinder weiterwächst oder ob es abgeht.
Desire, ich bin keine Ärztin, aber soweit ich weiß, hemmt Methotrexat die Folsäurebildung. Weißt du, warum man Frauen, die schwanger werden wollen oder sich in der Frühschwangerschaft befinden, zur Einnahme von Folsäure rät? Zur Prävention von Spina bifida, dem so genannten "offenen Rücken". Hast du eine Vorstellung davon, was es bedeutet, als Rheumakranke ein Kind mit Spina bifida zu pflegen? Natürlich MUSS das nicht passieren, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Ich fände es fahrlässig, wenn die behandelnden Ärzte ihr raten würden, erst mal "zuzwarten, ob überhaupt etwas passiert". LG Nicole
das ist auch wieder sowas.....gibt genügend Frauen die KEINE Folsäure nehmen, sie nichtmal kennen und bringen gesunde Kinder zur Welt...genauso wie es passieren kann dass ein Kind mit Behinderung auf die Welt kommt. Deswegen aber vorsorglich ein Kind abtreiben zu lassen finde ich nicht wirklich gut. Sie hat doch schon zwei Kinder. Man bekommt Hilfe und ich persönlich bin der Meinung dass man wenn man wirklich möchte es schaffen kann. Man kann vieles schaffen. Ich möchte da jetzt auch keinen Streit deswegen. Das ist nunmal meine Einstellung zum Leben. Ich wünsch der AP jedenfalls alles Gute dass sie die Entscheidung trifft mit der SIE letztenendes leben kann.
desire, du kannst dich ja schon mal zur adoption anmelden. dann kommst du sicher in den himmel.
Desire, ich habe versucht, es dir "einfach" zu erklären. Natürlich bringt nicht jede Frau, die keine Folsäure einnimmt, Kinder mit einem offenen Rücken zur Welt. Aber bei diesen Frauen ist die Folsäurebildung auch nicht grundsätzlich medikamentös unterdrückt. Es geht nicht um eine "vorsorgliche" Abtreibung, sondern darum, dass ein reales, hohes Risiko besteht. LG Nicole
...das kannst Du doch nicht mit Frauen, die keine Folsäure-Präparate einnehmen, vergleichen! Mtx wirkt, soweit ich gefunden habe, grundsätzlich erbgutschädigend, und die Einnahme von Methotrexat würde, insbesondere zu Beginn einer Schwangerschaft, die Zellteilung beeinflussen und die normale Entwicklung der kindlichen Organe oder Organsysteme stören. Wie Mediziner es auf entsprechenden Seiten formulieren: "Weil eine Methotrexat-Therapie während der Schwangerschaft zu kindlichen Missbildungen führen kann, muß auf jeden Fall sichergestellt werden, daß unter einer Mtx-Behandlung keine Schwangerschaft eintritt." Die Aussage, "wenn man wirklich möchte, kann man es schaffen" gegenüber einer erkrankten Frau mit bereits zwei Kindern, die schwanger ist und aufgrund der für sie notwendigen Medikamente mit verdammt hoher Wahrscheinlichkeit ein behindertes oder schwerbehindertes, ggf. sogar nicht lebensfähiges Kind zur Welt bringen würde - die ist für mich einfach nur Hohn, und wenn das Deine Einstellung zum Leben ist... na toll. Ich weiß, phasenweise etwas polemisch... aber ich glaube, die AP hat so oder so nicht wirklich die Wahl, die Du ihr hier zuschieben möchtest.
ich habs doch gewußt, irgendeiner kommt wieder ums eck und schwingt die moralkeule. das einzig "gute" an der ganzen problematik wäre, dass höchstwahrscheinlich die rheumaschübe zwecks erhöhter cortisonausschüttung etc. zurückgehen würden, dafür kommt aber meist nach einer schwangerschaft die krankheit mit voller wucht zurück. alles kann, nichts muß. selbst wenn man die krankheit nun ausser acht lassen würde, hätte die ap noch genug andere sorgen. sie wollte kein weiteres kind, ihr mann auch nicht, die verhütung hat versagt. alleine die tatsache würden manchen frauen schon als indikation sehen, die krankheit begünstigt die entscheidung doch nur. ich finde es schlimm wenn man auf menschen tritt, die eh schon am boden liegen. ganz großes menschliches PFUI!
vor so viel Geduld und Contenance Ich als Geduldslegastehniker hätte da...
Deine simpel gestrickte Gutböse-Welt hat hohen Fremdschämfaktor.
Scheiß Laptop wieder mal?
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Das ist hart erarbeitet, hier und im Umgang mit meiner Familie ;-)
Als Geduldslegasthenikerin hätte ich meine Kinder und meinen Mann wohl bisher nicht überlebt - oder umgekehrt!
LG
Nicole
Ich weiss nicht, ob ich wütend oder traurig über Deine Sätze sein soll! Dieses Medikament birgt höchste Risiken, nicht umsonst wird von einer Schwangerschaft dringlichst abgeraten! Ich kann momentan leider nicht nachvollziehen, wieso Du das hier geschrieben hast!
Selten so pointiert formuliert: aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah hmpf Mehr muss auch nicht
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weil es Risiken sind. Und keine 100%ige Feststellung dass das Kind schwerstbehindert sein wird. Es ist Wahnsinn finde ich ein ev. gesundes Kind abzutreiben. Das war alles von meiner Seite. Man kann gerne von mir denken was man möchte....treten tu ich schon keinen, was andere hier die DAS schreiben ja nicht gerade von sihc behaupten können. Allerdings mache ich auf etwas aufmerksam und bin NICHT der Meinung der Mehrheit. Ist eben so und das wird sich auch nicht ändern.
Du hast gesunde Kinder, gell? Also halt ruhig, wenn du keine Ahnung hast. Ein ABER ist hier fehl am Platze. Wenn du unter diesen Voraussetzungen schwanger waerst, deine Medis absetzen muesstest, deine eigenen Symptome schlimmer werden, deine beiden Kinder dich brauchen und fordern, wenn du nicht schlafen kannst aus Angst dein Baby koennte behindert sein, wenn du jedesmal weinend vom Arzt kommst, weil deine Sorgen nur groesser werden, und wenn du dann schliesslich Gewissheit hast, dass was nicht in Ordnung ist, dann moecht ich mal sehen, wie es dir dann geht. Zu guter letzt zerbricht dann noch die Ehe und Familie unter dem Druck, den ein behindertes Kind mit sich bringt, hab ich schon erlebt und kann ich verstehen. Das ist es alles nicht wert.
Vergiss es, da ist jeder Versuch sinnlos. Ansonsten pflichte ich Dir in fast allem bei. LG, nurit
wenn wenn wenn wenn....wenns so wäre bliebe ich immer noch dabei.
Ich habe eine Studie gefunden (wie belastbar die ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, besonders hohe Fallzahlen waren es zumindest nicht), wonach in knapp 20% der Schwangerschaften, in denen das Medikament in vergleichsweise geringer Dosierung im ersten Schwangerschaftsdrittel genommen wurde, die Schwangerschaft durch eine ungewollte Fehlgeburt endete. 50% der Schwangerschaften endeten mit der Geburt eines lebenden Kindes, in 10 - 15% dieser Fälle war das Kind missgebildet. Verdammt, und Du meinst, auch in so einem Fall kann die Mutter das garantiert schaffen, wenn sie nur genug will..? Wenn sie selbst schon krank ist, schon Kinder da sind, und die Kraft vermutlich so schon oft kaum reicht..? In welcher tollen Welt lebst Du eigentlich..?
und weil DU dir das nicht vorstellen kannst ist das also so?!
Wieso weißt Du daß Du anders handeln würdest. Das kannst Du ebensowenig wissen. Behaupten kann man viel wenn man nicht in der Situation steckt. Man kann sich zum Gutmenschen aufschwingen. Aber in der Realität auf den Boden knallen. Was ich Dir nicht wünsche.
wenn man weis dass man behinderte Kinder 100%ig nicht ablehnen würde kann man das sagen.Ich fand bzw. finde die Aussagen "das Kind ist EV. behindert" unglaublich....deshalb abtreiben zu lassen. Ich verstehe die Frau, die selbst krank ist und sagt sie schafft es nicht. Jedoch kann man anstatt "ja das wird wohl das Beste sein"...doch immer noch sagen "gib nicht gleich auf, hol dir Hilfe". Wenn es ihr doch mies geht mit der Entscheidung!! Mein Gott da sitzt eine Frau die weint weil sie das Kind eigentlich gerne behalten möchte aber Krankheit, mann UND Medikament ihr sagen NEIN. Und alle anderen sagen auch JA tu es...es ist das Beste.
...so, jetzt greife ich zum Holzhammer, weil ich leider nicht so ein geduldiger Mitmensch wie z.B. Hase oben bin:
Ich weiß nicht, in welcher Dosierung die AP das Medikament Mtxgenommen hat, und sie schreibst ja auch, dass sie noch mehr Medikamente nehmen muss, aber - selbst bei vergleichsweise geringer Dosierung des Mtx ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Schwangerschaft mit der Geburt eines lebensfähigen, gesunden Kindes endet, anscheinend ganz offensichtlich geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwangerschaft unglücklich endet bzw. das Kind behindert sein wird. Wobei sich nicht alle Schädigungen bereits in der Schwangerschaft oder bald nach der Geburt feststellen lassen. Die Ungewissheit, die Ängste und Sorgen und die emotionale Anspannung würden also langfristiger Begleiter sein...
Die Mutter ist krank, sie ist im Prinzip zu ihrer eigenen Behandlung auf das Medikament angewiesen, und sie wird mit den vorhandenen Kindern, ihrer eigenen Krankheit und allem Drum und Dran schon hinreichend ausgelastet sein. Die Ärzte scheinen übrigens auch nicht, so, wie aus ihrem Posting ersichtlich, dazu zu raten, es "darauf ankommen zu lassen" und die Schwangerschaft fortzusetzen und "abzuwarten". Meinst Du nicht, dafür gibt es Gründe?
Nur, weil Du Dir in Deiner offenbar ach so tollen Welt vorstellen kannst, dass die Mutter sich dann eben Hilfe holt und alles locker wuppt, wenn sie nur will... deswegen ist das also so?
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was hab ich gesagt von LOCKER? und was hab ich gesagt davon dass meine Welt NUR toll ist?? Auch gar nichts! Ich habe weiter unten schon geschrieben was ich dazu meine. Ich sag ihr jedenfalls nicht wie alle anderen....mach das das ist das Beste....das wäre gegen meine Überzeugung und auch gegen mein GEwissen.
Es ist gegen Dein Gewissen, einem Menschen Ängste zu nehmen, ihn zu beruhigen und ihn in einer schweren Entscheidung zu unterstützen? Na, dann.... Du hast die Empathiefähigkeit einer Nacktschnecke. Und anstatt Dich damit in irgendeine Ecke zu verkrümeln und die Klappe zu halten, haust Du diese mangelnde Empathie der AP noch um die Ohren wie einen nassen Waschlappen. Du mußt es nicht toll finden, was sie macht. Aber Klappe halten wäre eine coole Idee gewesen. Man schämt sich fast, einer christlichen Kirche anzugehören, wenn man dann mit Empathielegasthenikern wie Du in Verbindung gebracht wird.
hallo?! gehts noch? Ich bin nicht davon überzeugt davon dass sie das auch MÖCHTE was sie vorhaben MUSS! Deshalb werde ich mich nicht in die Lemmingherde werfen und noch nachtreten "jaaaaaa das ist das Beste mach das Beste, das ist das Beste für dich".... Ich denke nicht daran! Wenn ich derartige Zweifel rauslese und vor allem Verzweiflung...dann werde ich sicher NICHT sagen dass etwas in der Art und Weise das Beste für alle Beteiligten ist! Niemals! Und danke für die Schnecke..ich mag alle Tiere und fühle mich geehrt zu einem gemacht zu werden. Ich habe mit denjenigen keine Empathie die meinen immer alles zu wissen und zu wissen was das Beste ist für einen der es selbst nicht weis. Mit der AP jedoch sehr.
...aber Du kannst es mit Deinem Gewissen vereinbaren, wenn Du einer Frau Hoffnungen machst, dass sie es "schaffen kann", wenn sie es denn "wirklich möchte", während ihre behandelnden Ärzte ja wohl nicht ohne Grunde wegen medizinischer Indikation (!) zu einem Abbruch raten und statistisch die Hoffnung auf ein lebensfähiges, gesundes Kind geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwangerschaft keinen glücklichen Verlauf nimmt oder dass das Kind behindert bis schwerbehindert ist, was für eine bereits erkrankte Mutter im Zweifelsfall irgendwann nicht mehr leistbar wäre..? Ich fürchte, die gaukelst da eine freie Wahlmöglichkeit vor, die tatsächlich nicht existiert - und die Situation der AP nicht wirklich leichter macht. Großer Gott.- P.S.: Mein Neffe, mittlerweile Anfang 20, ist körperlich und geistig schwerstbehindert, aufgrund von Komplikationen unter der Geburt. Seine Eltern suchen jetzt eine Betreuungseinrichtung, in der er leben kann - dabei sind seine Eltern im Großen und Ganzen mit gewissen Einschränkungen der Situation körperlich gewachsen. So viel Hilfe, wie man da wirklich bräuchte - gibt es schlicht nicht. Von der emotionalen Belastung mal gar nicht zu schweigen. Die meisten Ehen in der entsprechenden Selbsthilfegruppe betroffener Eltern sind über den gegebenen Bedingungen übrigens gescheitert - auch eine Wahrscheinlichkeit, die in Deiner Welt vermutlich so nicht wirklich vorkommt, fürchte ich...
mein rat, sich als als adoptierende zur verfügung zu stellen verhallte leider. im übrigen hut ab für deine geduld, bei desire aber vergebens. haben schon ganz viele versucht. unbelehrbar. österreicherin. da läuten die (kuh)glocken anders. muuuhhh.
ihr redet alle immer nur von wahrscheinlich!! Wer von euch weis es denn sicher dass das Kind nicht überlebensfähig ist? oder schwerstbehindert? Der Arzt kann auch nur raten! Er weis es schlichtweg auch noch nicht wirklich besser! Ich kann es wesentlich besser mit meinem Gewissen ausmachen wenn ich einem Menschen Mut mache sich eine Alternative, HIlfe, Beratungen zu suchen bevor sie so einen Schritt geht, als dass ich sofort sage "ja, dann musst du dich wohl trennen". Jetzt kommen wir wieder dahin wo man sagt wer bestimmt eigentlich was wertes Leben ist und was nicht!? Dein Neffe ist auf der Welt, er lebt und er kann in eine Einrichtung wo gut für ihn gesorgt wird. Er hat ein LEBEN! Mensch! Das ist doch eigentlich das höchste Gut von allen! Wenn sich deine Verwandten ausser STande sehen ihm die beste Betreuung zuhause zukommen zu lassen dann soll es so sein. Es ist menschlich! Aber sie holen sich Hilfe!
weist du.....immer wenn du nicht weiterkommst dann fängst du an zu beleidigen. Das lese ich jetzt schon ganz oft...nicht nur bei mir. Ich hab mich mal ernsthaft gefragt warum du nur zu mir so garstig bist. Seit ich immer wieder lese wie du Leute fertigmachst mache ich mir diese Gedanken nicht mehr. Schönen Abend noch!
"Dein Neffe ist auf der Welt, er lebt und er kann in eine Einrichtung wo gut für ihn gesorgt wird. Er hat ein LEBEN! Mensch! Das ist doch eigentlich das höchste Gut von allen! Moment mal - Du meinst dieses Posting wirklich und uneingeschränkt ernst???? Zum einen - er kann eben nicht "in eine Einrichtung, wo gut für ihn gesorgt wird". Es gibt vor Ort Pflegeeinrichtungen, insbesondere im Bereich der Kurzzeitpflege, wo behinderte Kinder betreut werden, und es gibt Einrichtungen für behinderte alte Leute. Einrichtungen, die behinderte junge Erwachsene sind komplett Mangelware. (Wobei eben auch eine Rolle spielt, dass die meisten Betroffenen eben nicht zu jungen Erwachsenen heranwachsen, somit besteht also auch kaum Bedarf - und entsprechend erst recht keine Angebot, nur mal so für den Hinterkopf). Er steht jetzt bei verschiedenen Einrichtungen auf der Warteliste, wann er dort einen Platz bekommen kann - steht in den Sternen. Meistens müsste die komplette Heimbelegschaft einmal reihum sterben, bevor er dran wäre... Zum anderen - seine Eltern lieben ihn, gar keine Frage. Und würden ihn auch niemals hergeben wollen. Aber sie wären definitiv die letzten, die bei medizinischer Indikationen jemandem, der über eine Abtreibung nachdenken muss, mit solchen scheinheiligen Argumenten zu kommen, wie Du sie hier auffährst. (Dabei sind sie auch noch ausgesprochen katholischen und kirchentreu.) Ansonsten - mein Neffe kann weder sitzen noch krabbeln, er kann nicht sprechen, nicht essen, sein passiver Wortschatz ist wohl vorhanden, aber sehr überschaubar, und gut, er liebt es, auf dem Boden zu liegen und Papier zu zerreißen... bei einem Mann Anfang 20 aber auch schwierig. Er hat Kraft, kann aber im Grunde selbst nichts machen, und seine Eltern kommen körperlich schlicht an ihre Grenzen, zumal sie ja auch nicht jünger werden, wenn sie ihn wickeln müssen, obwohl er gerade nicht will, wenn sie ihn ins Bett heben und dort sichern müssen, umziehen, füttern, .... und das jeden Tag, seit bald 25 Jahren - Ende offen, und wenn es ein Ende haben wird, dann, weil er stirbt. Die Ärzte hatten ihm nach seiner Geburt max. 5 - 8 Jahre gegeben, und durch gewisse Vorerkrankungen... müssen sie mehrfach pro Jahr immer wieder Angst haben, immer wieder kann es ganz schnell zu Ende gehen. Gerade ist eine andere Betroffene, ein anderes Kind aus der Selbsthilfegruppe, gestorben, mit knapp 20 Jahren und ziemlich ohne Vorwarnung... Bei jedem dusseligen Schnupfen immer wieder Lebensgefahr, Angst und Anspannung ohne Ende, immer wieder kämpfen müssen,... Allein für Deinen Satz "Wenn sich deine Verwandten ausser Stande sehen, ihm die beste Betreuung zuhause zukommen zu lassen, dann soll es so sein" möchte ich nur um mich schreien... STT's "Empathielegasteniker" war offensichtlich noch geschmeichelt.
ich bin weder katholisch noch kirchentreu. Sei einfach froh dass Menschen da sind, die leben und denen geholfen werden kann. Mehr möchte eigentlich gar nicht mehr sagen. Ich habe auch wirklch keine Lust mehr drauf mich blindlings beleidigen zu lassen weil ich hinter dem was ich lebe auch stehe. Dir auch noch einen schönen Abend.
desire, ich habe mich schon xmal wirklich geduldigst mit dir und deinen ansichten auseinandersetzt. diesmal habe ich gar nicht VERSUCHT weiterzukommen, du hast meine antwort eh ignoriert, also was solls? ich weiß, daß du adoptieren willst, dann biete dich doch an!? wenn du das alles so locker wegsteckst, wie du glauben machen willst, DAS wär doch mal ein beweis, daß du wirklich ein gutmensch bist. mir tut leena leid, weil sie sich so abmüht mit dir, das ist eine gute tat! fertigmachen will ich dich nicht, denn an dir prallt eh alles ab,
Ich habe nicht behauptet, dass DU "katholisch und kirchentreu" wärst. Mein Schwager und meine Schwägerin sind, wie erwähnt, katholisch und kirchentreu, und trotzdem würde sie (!!!) an diesem Punkt zum Thema Abtreibung nicht so denken, wie Du denkst. "Sei einfach froh, dass Menschen da sind, die leben und denen geholfen werden kann." Allein der Teil mit "denen geholfen werden kann" ist im Grunde jenseits der Realität, ganz im Ernst. Du redest wie ein Blinder von der Farbe - mehr möchte ich auch nicht mehr sagen.
Mein Bekannter ist Arzt. Hat viel mit Behinderten und deren Angehörigen zu tun. Er würde über dein rosarotes Gutmenschentum herzlich lachen. Oder auch nicht.
Hut ab vor deinem Schwager und deiner Schwägerin. Wirklich unglaublich, was manche Menschen leisten, und niemand nimmt davon Notiz... Soviel dann übrigens zum "lebenswerten Leben"... Und Hut ab vor dir, dass du immer noch so höflich und geduldig mit desire sprichst... ich hätte schon längst anders formuliert, und halte mich daher lieber zurück!
"Sei einfach froh dass Menschen da sind, die leben und denen geholfen werden kann. Mehr möchte eigentlich gar nicht mehr sagen. Ich habe auch wirklch keine Lust mehr drauf mich blindlings beleidigen zu lassen weil ich hinter dem was ich lebe auch stehe." Oh oh Desire - Entschuldigung, aber Deine Lebenseinstellung beweist sich hier als naives Denken! Wer definiert denn "Leben"? Du? Hast Du kranke Kinder? WEISST Du überhaupt, WAS eine Behinderung bedeuten kann? DAS macht mich sprachlos! Meine Tante hat eine behinderte Tochter, wenn sie Deine Zeilen lesen würde, sie würde in tiefster Depression verfallen, wirklich! Auch, wenn Du es nicht so meinst, aber Du unterstellt hier Frauen, die sich für eine medizinische Indikation schweren Herzens entscheiden, nicht genügend Willen und Kraft, ein behindertes Kind groß zu ziehen! DAS ist unglaublich! Die Fragestellerin besitzt ein höchstes Risiko, ein schwerst krankes Kind auf die Welt zu bringen. Das sind FAKTEN! Und nicht vielleicht und hier und da! Ich bin total enttäuscht von Dir, Desire! Ich hatte Dir viel mehr Empathie zugetraut!
hört auf mich dauernd belehren zu wollen was Behinderungen angeht! Ich weis was Behinderungen Schwerstbehinderungen sind und wieviel Belastung es für Familien bedeutet! Und hört endlich auf jemanden zu beleidigen nur weil er nicht in euer xy Schema passt! Hier in diesem Posting gings um eine VERMUTETE Behinderung des Kindes! Und diese wurde NICHT festgestellt bis jetzt. Alles was ich möchte ist, zu sehen ob dieses Kind eine Chance hätte! Und nicht von vornherein ev. ein gesundes Kind abzutreiben. Manche Menschen....ihr werft MIR Intoleranz vor seid aber im Prinzip genauso mit euren Beleidigungen und Nicht-Akzeptieren von meiner Meinung. Und ich höre jetzt hier auf. Manche von euch sind wirklich unmöglich...und ich werde sicher KEIN schlechtes Gewissen bekommen.
Ich glaube, du hast hinreichend klargemacht, worum es DIR geht. In dem Thread ging es aber nicht um DICH, sondern um eine Person, die aufgrund dieser medizinischen Indikation mit IHREM Gewissen zu kämpfen hat. Etwas mehr Demut und weniger vernageltes Pochen auf DEINEN ethischen Grundsätzen wären deshalb mehr als angebracht gewesen. Dafür wirst du hier kritisiert. Deshalb kamen die Belehrungen. LG Nicole
"...wieviel Belastung es für Familien bedeutet!" weißt Du nicht. Sonst würdest Du nicht mit verklärtem Blick vom wunderschön bereichernden Leben mit behindertem Kind sprechen.
Ja, desire, DEIN gutes Gewissen ist billig zu haben. Die Entscheidung der AP für die eine oder andere Möglichkeit ist folgenlos für Dich - die Folgen trägt jemand anders. Deine Argumente sind doch nur, wie Vallie zu sagen pflegt, Häddidadiwari. Es gibt genau EIN Gewissen, das an der Stelle zählt, und das ist das der AP. DEIN Gewissen ist komplett irrelevant. Und ich finde es zeugt von nicht sehr viel Empathie, wenn Du DEIN Gewissen auf Kosten der AP reinwaschen willst. Du machst ihr ein schlechtes Gewissen, damit Du ein gutes haben kannst.
Ihr seid irrsinnig gut im Worte rumdrehen....solange ihr nur schön auf Mitleid und ich weis was für dich das Beste ist machen könnt.
Dass ihr eigentlich genau das macht was ihr mir vorwerft seht ihr gar nicht mehr wenn ihr euch im Pulk zusammenrottet und euch rücklings schön freut warum ich mich eigentlich noch rechtfertige.
Richtig! Es ging hier eigentlich nicht um mich! Wenn ihr mihc jetzt nicht dran erinnert hättet dann wär mir das gar nicht mehr aufgefallen...
Also soll ich schön meine Gusch halten dazu wenn ich nicht eurer Meinung bin und auch nicht der Meinung der Allgemeinheit. Ich denk nicht dran! Warum auch!
Damit es euch zufriedenstellt?
Dass die AP bei einer Beratung gewesen ist beruhigt mich doch sehr! Ich hoffe dass es nicht nur eine gewesen ist die so wie ihr argumentiert. Nämlich dass Behinderte eine Belastung sind und man keinesfalls riskieren kann sich so einen Klotz ans Bein zu binden. DAS nenn ich mal schämenswert.
So ich bin raus hier....wird mir ja direkt schlecht bei der Lebenseinstellung.
Daß Du Dich zum allein und märtyrerhaft gegen die Windmühlen kämpfenden Gutmenschen stilisierst ist schämenswert. Daß Du allen anderen vorwirfst daß sie Behinderte als Klotz am Bein sehen ist schämenswert. Du solltest Dich schämen so etwas zu behaupten, nur um Dich besser dastehen zu lassen. Deine kleine Gut-Böse Welt wird Dir hoffentlich irgendwann um die selbstgerechten Ohren fliegen.
Desire, DU sprichst bei Behinderungen von einem "Klotz am Bein"! WIR haben dies nicht getan! Meine Güte - das kann doch nicht wahr sein! Die Fragestellerin hat doch mehrmals betont, WIE es ihr mit dieser Situation geht! DARAUF bist Du überhaupt nicht eingegangen, nach Deiner Meinung soll sie doch noch einige Wochen lang warten, ob eine Behinderung fest gestellt wird. Dass dadurch ein Abbruch umso schwerwiegender ist, ist Dir doch gar nicht klar! Und ja, schön, wenn Du hier fern bleibst! Das war auch mein Gedanke, als ich Deine Worte gelesen habe. Und nein, ich schäme mich für nichts. Ich habe im Sinne der Fragestellerin geantwortet und versucht, sehr viel Verständnis für Ihre Lage zu entwickeln. DAS hast Du nicht, Du hast nur DEINE Sicht geschildert.
Du hast es immer noch nicht verstanden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bei einer Schwangerschaft MUSS das Medikament abgesetzt werden! DAS ist aber bei dem Krankheitszustand der Fragestellerin nicht MÖGLICH! Es geht hier vorrangig um die Gesundheit der Frau! Deiner Meinung nach sollte sie das Medikament absetzen und eine Vorsorgeuntersuchung nach der anderen vornehmen lassen. Und taraaaaaaa: vielleicht bekommt sie ja ein kerngesundes Kind! Meine Güte, DU verstehst es einfach nicht! Und das macht mich sehr wütend! Ich bin zur Zeit hoch schwanger, habe eine Risikoschwangerschaft. Bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde mir zu einer Fruchtwasseruntersuchung geraten aufgrund eines Down-Syndroms-Verdacht. Mein Mann und ich haben die Untersuchung nicht wahr genommen, weil wir das Kind so nehmen, wie es ist (falls es krank sein sollte). Aber HIER sind absolut andere Voraussetzungen! Ich glaube, Du weisst gar nicht, WAS das Medikament bedeutet! Die Wahrscheinlichkeit, ein krankes Kind unter der Medikamentation zu bekommen, ist vielfach höher als die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit nur wenigen Einschränkungen zu bekommen! Und deshalb würde ich der Fragestellerin auch zu einem sehr frühen Abbruch raten - das nennt man medizinische Indikation!
ich habe EUCH gemeint die mir immer wieder sagen wollen wie anstrengend ein Mensch mit Behinderung ist! Von der AP war hier NIE die Rede! Aber wieder mal schön wie man herumdreht damit ein anderer sich schön mies fühlen soll.
Ich habe eben gerade auch einen mir bekannten Arzt gefragt weil es mich nicht losgelassen hat. Das Medikament KANN das Erbgut schädigen, es KANN zu schweren Behinderungen kommen...kein Grund eine sofortige Abtreibung machen zu lassen also. Eine eingehende Beratung bleibt allerdings nicht aus. Soviel zu ich sehe alles durch die rosarote Brille. Das tue ich NICHT.
Ein letzter Satz: Hochmut kommt vor den Fall.
Meine Erkenntnis des Abends: Mit Dir zu diskutieren ist vergeudete Zeit. Deswegen schaue ich nun Fußball. ![]()
mach das Da muss man dann nicht an ungeborene Kinder denken die abgetrieben werden weil es sein KANN dass..... und an Behinderungen muss man dann auch nicht mehr denken. Ich verstehe dich schon..ich würde auch gerne so denken können...alles hinter mir, geht mich nix an. Kann ich aber leider nicht.
...ich finde es auch absolut bewundernswert, woher Schwager und Schwägerin jeden Morgen die Kraft her nehmen, wieder aufzustehen und positiv den Tag anzugehen. Zumal sie einiges mehr an sehr heftigen Schicksalsschlägen zu tragen haben... aber sie wären trotzdem bzw. vielmehr deswegen die letzten, die in desires Weltsicht einstimmen würden, auch wenn sie aus religiösen Gründen und großer Kinderliebe grundsätzlich keine Abtreibung befürworten... Und ansonsten halte ich jetzt hier einfach nur noch die Klappe, weil ich sonst irgendetwas sehr bedauerliches von mir geben würde. Dabei gibt es eigentlich Dinge, die ich nicht unkommentiert stehen lassen kann - weil ich sonst mit meinem Gewissen ein Problem bekomme. :-/
du weist nicht woher sie die Kraft nehmen? Warum sie jeden Tag aufstehen? Ihr Kind versorgen??? Weil sie es lieben! Deshalb! Meine Güte....die einfachsten Sachen kann man sich nicht vorstellen......
Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen?
ja....ist mir bekannt dass man hier beleidigend wird wenn mans einfach nicht mehr packt anderen zuzuhören oder zu lesen. Macht nichts.
...ich schaffe es durchaus noch, Deinen Postings zuzuhören oder sie zu lesen, keine Sorge. Was mir schwer fällt, das gebe ich zu, ist es, darauf mit emotionalem Abstand zu antworten - was auch an Deinen Postings liegen könnte. Im Übrigen habe ich nur die Bibel zitiert... ist das schon eine Beleidigung?
nein du kannst auch aus dem Leben von Brian zitieren wenns dir guttut. Was hat das alles mit der Bibel zu tun? Oder deshalb dieser Hass? Finde ich schade...denn hier gehts nicht um die Bibel sondern um das Leben eines ungeborenen Kindes.
...stimmt, aus dem Leben des Brian könnte ich auch zitieren - aber selbst ganz im Sinne des "Always Look on the Bright Side of Life" wird diese Diskussion hier nicht erträglicher für mich. Im Übrigen stand mein Bibel-Zitat im Kontext des "Du sollst Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen", und Du fühlst Dich offenbar berufen. An Deinem Wesen könnte die Welt genesen, sozusagen - zumindest hast Du ein gutes Gewissen und kannst die Welt erklären. Heinrich, mir graut vor Dir. Mit der Bibel habe ich übrigens keine Probleme, ich wüsste auch nicht, wieso. Womit ich Probleme habe, ist allerdings die Weltsicht mancher Gläubigen, die sicher sind, dass sie der Wahrheit zumindest ein klein bisschen näher sind als andere. (Seit er diesen Satz - also, dass er weiß, dass er näher dran ist - bei "Hart aber fair" gesagt hat, ist Bruder Paulus bei mir unten durch - vorher hatte ich eigentlich eine ganz gute Meinung von ihm.)
warum erzählst du mir das jetzt? Weil du denkst ich halte mich für was Besseres oder um mir zu sagen dass du nichts von der Kirche oder vom Glauben hältst? Oder von manchen Vertretern? ich bin verwirrt....das kannst du doch, darfst du doch halten für dich wie du gerne möchtest.... Was ist die Wahrheit? Ich habe keine Ahnung! Ich weis nur was für mich Richtig und Falsch ist.
Ich diskutiere mit anderen über dieses Thema. Nicht mit selbstgerechten Gutmenschen wie Dich. Deutlich genug? 2:0 YEAH
Och, ich halte eigentlich nicht Nichts von der Kirche oder vom Glauben, und wollte das auch nicht zum Ausdruck bringen. Aber Deine Postings hier wirken schon auf mich so, als ob Du Dich für "was Besseres" hältst, zumindest für etwas moralisch Einwandfreieres. Aber im Grunde schreibst Du unten ja selbst: "Was ist die Wahrheit? Ich habe keine Ahnung! Ich weis nur was für mich Richtig und Falsch ist." Warum willst Du dann anderen sagen, dass eine medizinisch indizierte Abtreibung "falsch" wäre (bzw. dass man es zumindest "probieren" müsste..?)
Du wirfst uns vor, beleidigend zu werden. Und was machst Du? Du behauptest, Anbin39 würde sich lieber mit Fussball beschäftigen, als mit Abtreibungen und behinderten Kindern auseinander zu setzen. Pfui, Desire! Wirklich! Und ich sage noch einmal: Du hast NICHTS verstanden! Die Fragestellerin ist KRANK!!!!!!!! Es geht hier auch um IHRE Gesundheit, zumal sie noch für die beiden anderen geborenen Kindern eine Fürsorgepflicht hat! Verstehst Du das immer noch nicht? Und übrigens: DEIN Arzt, mit dem Du angeblich gesprochen hast, würde jede medizinische Indikation hier unterschreiben, weil er weiss, was das Medikament zu 90 % anrichten WIRD!
Es ist müßig. Mit Desire zu diskutieren ist so sinnvoll wie einen durchlöcherten Eimer mit Wasser füllen zu wollen.
Sie hat sich in den Postings an mich auf selten dämliche Weise deklassiert. Das habe ich erkannt und werde sie in in Zukunft nicht mehr ernst nehmen.
Da mich das Thema selbst persönlich sehr emotional bewegt, kann ich meine Finger leider nicht still halten. Aber Du hast Recht: einen Gefallen tue ich mir nicht. Schade, dass Desire nicht erkennt oder erkennen will, dass ich sie überhaupt nicht umstimmen möchte, sondern einmal mit Gefühl auf die Situation lenken möchte! Die Fragestellerin ist krank, das ist Tatsache. Ein Absetzen der Medikamente würde bei ihr zu einer Verschlechterung führen. Das ist Fakt. Und da finde ich Desires "Ratschlag", die Schwangerschaft weiter zu beobachten, so nach dem Motto: na, vielleicht geht es ja bis zur 20. SSW gut... da könnte ich als Hochschwangere hier laut schreien! Ich bin kein Laie in Sachen Medikamentation - deshalb ärgert mich das naive Denken! Und JEDER beratende Arzt wird die medizinische Indikation in diesem Fall unterschreiben. Sofort.
...ich will ja Deiner Erkenntnis gar nicht wiedersprechen, aber es gibt Aussagen, die KANN und WILL ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen, und dazu gehört eben auch die Aussage "Abtreibung ist Mord", insbesondere verbundenen mit einem "man kann alles schaffen, wenn man es nur wirklich will!" Als ob sich Betroffene nicht oft genug, gerade bei Abtreibung wegen einer medizinischen Indikation, mit Selbstvorwürfen quälen und dieses "hätte ich es nicht doch wenigstens probieren müssen..?" innerlich im Raum steht, und da diese Selbstvorwürfe noch schön zu bestätigen mit einem "ja, klar, du hättest es probieren müssen, man kann schließlich alles schaffen, wenn man nur will" (verbunden mit einem unausgesprochenen "tja, offensichtlich hast DU nicht genug gewollt - also bist du schuld!!!") finde ich inakzeptabel, und da endet auch meine Toleranz. Das ist für mich Menschenquälerei.
Meinst Du mich mit Deinem Beitrag????????????? Ich denke doch eher Desire, oder?????????????
Natürlich meine ich nicht Dich, sondern desires Postings, die ich nicht unkommentiert / unwidersprochen stehen lassen kann und will.
Habe ich mich so unklar ausgedrückt?? ![]()
Nein, ich fragte nur nach, weil mein Name im Betreff Deiner Antwort stand!
weil es um ein Menschenleben geht. Und weil es nur richtig sein kann dieses zu schützen. Vor allem weils dir noch nicht selbst sagen kann obs leben möchte oder doch lieber vorsorglich sterben. Schon alleine deswegen weil mir jetzt zwei unabhängige Ärzte bestätigt haben dass man das nicht tun MUSS. Das alleine macht mich wahnsinnig..zu wissen irgendwo wird ein Kind abgetrieben weils behindert sein KÖNNTE....und man treibt ev. ein gesundes Kind ab...und wenn es behindert wäre......was wäre dann....wär das Kind weniger wert? Diese Moral der Gesellschaft ist oft schrecklich. Einerseits wird Empathie verlangt und auf der anderen Seite aber wird hier munter beleidigt und man hat noch nicht mal selbst Ahnung davon wies ist mit einem behinderten Kind. Hauptsache man wirft es anderen vor. Nebenbei weis niemand hier welche Erfahrung der andere mit Behinderungen hat.
Ich habe auch 3! Kinder. Stell dir vor ich war auch mal hochschwanger! Und nein zwei Ärzte haben mir bis jetzt bestätigt dass das Medikament sehr wohl das Erbgut schädigen KANN aber bei weitem nicht MUSS. Man sieht bei einem US in den nächsten Wochen genügend um festzustellen ob das Kind eine Chance hat oder ob die Natur sowieso einschreitet und alles seine Wege geht. Da muss der Mensch nicht schon vorsorglich dreinpfuschen und ein ev. gesundes Kind umbringen! Und JA menschlicherweise werfe ich jetzt auch mal jemandem etwas vor nachdem ich einen Rattenschwanz von Beleidigungen und Hetze zu schlucken hatte nur weil ich nicht der Meinung der anderen 99% hier bin. Die Frau war und ist verzweifelt...also geh ich davon aus sie würde das Kind gerne behalten und sie weis nicht wie sies schaffen soll. Deshalb mein Rat nach einer guten Beratung...und keine Abtreibungsberatung sondern eine Lebensberatung! Ihr könnt gerne noch weiter auf mich eindreschen....es ist nunmal so wie es ist.....ich bin nicht eurer Meinung und werde es niemals sein. Da könnt ihr noch so sehr versuchen die tollsten Hetzen aus dem Hinterstübchen zu kramen oder versuchen anderweitig Druck auszuüben. Ich rede sicher NIEMANDEM mehr nach dem Mund oder versuche krampfhaft irgendwem hier zu gefallen in dem ich mich der Meinung hier anschliesse. Und ich mach jetzt an dieser Stelle Schluss hier. Denkt was ihr wollt....aber ich bin selbst Mutter und wenn ich vor der Entscheidung gestanden wäre dann wären meine Kinder behindert gewesen, aber sie wären geliebt gewesen. Keiner hat jemals gesagt oder behauptet dass das Leben mit Behinderten einfach wäre. Überlegt euch lieber mal die Zukunft. Was ist wenn mit euren Kindern mal was ist. Liebt ihr sie dann nicht mehr?? Schon oder? Von daher....möchte ich eigentlich gar nichts mehr darüber hören dass ich von etwas rede vowon ich keine Ahnung habe. So richtig hat wohl hier NIEMAND Ahnung....man kann alledings sehr wohl eine Meinung haben und da auch dahinterstehen.
Man darf eine Meinung haben. Man kann sich aber auch den Luxus leisten, bei wenig Ahnung KEINE Meinung zu haben. Oder sie wenigstens für sich zu behalten. Wird leider zu selten wahrgenommen, dieser Luxus.
Es geht nicht um ein Menschenleben, es geht um mehrere. Hier gilt es, eine Güterabwägung vorzunehmen, und deshalb gilt Dein "es kann nur richtig sein, dieses Menschenleben zu schützen" hier so nicht. Nicht absolut. Und bei einer gerade begonnenen Schwangerschaft mit sehr ungewissen Ausgang von "es kann nur richtig sein, dieses Menschenleben zu schützen" zu sprechen, und das offensichtlich auch noch absolut und ohne Rücksicht auf Verluste, das finde ich menschenverachtend, ganz im Ernst. Natürlich MUSS man in einem Fall wie der der AP nicht zwingend abtreiben. Natürlich KANN man es "darauf ankommen lassen", ob die Schwangerschaft überhaupt Bestand haben kann, ob der Embryo nicht irreparable, nachhaltige Schädigungen hat, ob die Mutter nicht vielleicht eine Schwangerschaft ohne allzu große massive gesundheitliche Probleme bewältigen kann, etc. pp. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwangerschaft keinen glücklichen Verlauf nimmt, und am Ende geht es der Mutter nachhaltig gesundheitlich viel schlechter, sie kann sich dann vielleicht nicht mehr um die bereits vorhandenen Kinder und sich selbst kümmern, und das Kind ist trotzdem tot - ist einfach nur verdammt hoch. Man "muss" extrem selten abtreiben - man KANN auch warten, bis sich manches "von alleine erledigt". Ist das für Dich menschlich??? Welche Erfahrungen hast DU denn mit behinderten Kindern?
Ich akzeptiere Deine Einstellung und werte jetzt auch mal nicht, ob sie naiv ist oder nicht: Du hast wahrscheinlich einen sehr großen Respekt vor dem Leben und es ist für dich unvorstellbar, ein Leben zu beenden, bevor nicht alle Möglichkeiten der Diagnostik etc. ausgeschöpft sind. Gurndsätzlich verstehe ich das. Ich war bei meiner Tochter in einer Situation, in der eine Fehlbildung aufgrund eines vorangegangenen Befundes nicht auszuschließen war und Sicherheit über das Ausmaß gab nur ein Fehlbildungsultrachall in der 20 SSW. Vier Wochen lang war ich verzweifelt und wusste nicht weiter, dann war alles gut. Meine Tochter ist nun 15 Jahre alt und gesund. Ich hätte die Schwangerschaft aber auch nicht abgebrochen, wenn es anders gewesen wäre. Gegen jede Vernunft allerdings. Inzwischen gibt es ein schwerbehindertes Kind in unserer Familie und nun weiß ich, dass ich niemals die Kraft dafür gehabt hätte und glaub mir: die Einrichtiungen, die diese Kinder betreuen, sind oft auch nicht das Gelbe vom Ei, das wünscht man seinem Kind nicht immer wirklich. Das Mädchen ist jetzt 13 Jahre alt; die Mutter inzwischen AE und am Rand zum Suizid, es ist kaum zu beschrieben. Die Eltern hatten damals keine Wahl, weil das Kind gesund war und die Schädigung durch die Geburt auftrat. Die AP ist jetzt in der 6. Woche, eine Schädigung ist wahrscheinlich und sie ist ausserdem selbst chronisch krank . ch finde es legitim, dass sie unter den Umständen nicht wartet, bis die Schwangerschaft so weit fortgeschritten ist, dass man das Ausmaß der Behinderung erkennt und dann ggf. einen späten Abbruch vornimmt, die ich persönlich dann noch schlimmer finde. Es ist ok, wenn Du so handelst, wie Du es für Dich und Deine Familie verantworten kannst. Aber gestehe anderen Frauen zu, dass sie nicht genauso handeln können, weil eben die Umstände anders sind. Ich denke, dass hier weder die Ärzte leichtfertig zum Abbruch raten (wie gesagt: es geht hier auch darum, dass die AP krank ist und es für sie schwer werden würde, eine Schwangerschaft unter Verzicht auf die mehr als notwendigen Medikamente durchzustehen) noch die AP sich die Entscheidung leicht macht. Wenn ich auch erst sauer war auf Deine Halsstarrigkeit war, möchte ich trotzdem anmerken, dass ich glaube zu wissen, worum es Dir geht, aber leider ist nicht alles immer nur schwarz oder weiß... LG, nurit
ja das ist für mich sehr menschlich. Denn Fehlgeburten passieren so auch.....kann man auch oft nicht aufhalten und muss es nunmal hinnehmen. Menschlich...für beide Seiten wäre es abzuwarten ob das Kind weiterwächst und ob man mit Hilfe bei einer Schwerbehinderung des Kindes klarkommt. Menschlich nicht nur für die Menschen die entscheiden können...sondern auch für diejenigen die noch nicht entscheiden können, die abhängig sind von unseren Entscheidungen. Wir wohnen gegenüber vom SOS Kinderdorf. Meine Tochter ist hier in die Integrationesgruppe des heilpädagogischen Kindergartens gegangen. Wir Mütter haben ein soziales Netzwerk aufgebaut. Es gibt ein Kinderhotel in dem schwerst bis nichtbehindere Kinder für Wochenenden zusammen leben können..zur Entlastung der Eltern und auch um das Zusammenleben zu fördern. Manchmal kann ich bei der Hippotherapie helfen und somit helfen das Tier und die behinderten Kinder zusammenzubringen. Wir organisieren Feste zugunsten der Kinder mit Beeinträchtigungen, gestalten zusammen Ausflüge. Ich weis dass behinderte Kinder eine Herausforderung sind....immer. Aber es sind trotzdem Kinder und menschen und haben ein Recht darauf zu leben und geliebt zu werden.
Du kannst einfach nicht lesen: ich habe mich mehrmals bemüht, Dir zu erklären, dass es hier vorrangig darum geht, ob die Fragestellerin überhaupt das Medikament absetzen darf! Sie benötigt es dringend, eine Weiternahme wäre für das Kind unverantwortlich. Du schreibst nur über das ungeborene Kind - und siehst einfach nicht die UMSTÄNDE! Und das kreide ich Dir an! Ich selbst habe oben geschrieben, dass ich zu einer Fruchtwasseruntersuchung mehrmals gedrängt wurde, ich habe es nicht getan, weil das Kind ein Wunschkind war und wir es nehmen werden, wie es ist! Aber hier sind ganz andere Situationen! Meine Güte, Du willst es nicht verstehen!
Super Beitrag - genau DARUM geht es mir auch! Wie gesagt, ich selbst hätte kein ungeborenes Kind abtreiben können - aber ich persönlich bin auch GESUND. Und ich wollte JEDES Kind, das ich empfangen habe! Aber hier geht es vorrangig um die schwere Krankheit der Fragestellerin! Und sie hat auch noch Verantwortung für die beiden Kinder. DAS versteht Desire aber nicht! Sie reitet immer nur auf dem Grundsatz herum: "Kein ungeborenes Wesen darf getötet werden." Und DAS finde ich anderen Betroffenen gegenüber kränkend!
Ich engagiere mich auch sehr für kranke und behinderte Menschen, bekomme dafür auch keinen Cent, ich bilde mich privat weiter und mache dies aus Nächstenliebe. Trotzdem kannst Du Deine Arbeit nicht damit vergleichen, wie es ist, ein behindertes Kind zu HABEN! 24 Stunden lang - ein Leben lang! Und die traurige Gewissheit, dass man als Eltern irgendwann vor dem Kind gehen muss - vor einem Kind, dass alleine nie lebensfähig wäre.
Danke!!!!!
...vielleicht verstehe ich Dich jetzt, nach diesem Beitrag, ansatzweise ein wenig besser... käme es Dir wie ein "Verrat" an diesen schwer- und schwerstbehinderten Kinder, die Du da kennst, deren Augen Du vielleicht aufleuchten siehst, wenn Du bei der Hippotherapie hilfst, vor, dass andere Kinder, die wahrscheinlich "genauso" wären, abgetrieben werden und "nicht leben dürfen"? Aber das ist doch noch nicht einmal die Hälfte der Wahrheit. Zu der anderen Hälfte gehören u.a. auch Eltern, die ihr Kind gehen lassen müssen, die vielleicht einerseits "gottseidank, endlich!" schreien und andererseits ihr Kind mit aller Kraft im Leben festhalten wollen... natürlich lieben fast alle Eltern ihre Kinder, aber es zerreißt doch oft die Eltern, die Geschwister, die Familien... Nurit schrieb unten von der Mutter, deren Tochter jetzt 13 ist, und die Mutter ist jetzt allein und kurz vor dem Selbstmord, weil sie, bei aller Liebe, offenbar selbst am Ende ihrer Kräfte ist. Siehst Du nicht die Menschen, die schon da sind? Es ist gegenüber den Kindern, die Du aus dem Kinderdorf und der Integrationsgruppe her kennst, in keinster Weise "wertend" oder gar "abwertend", wenn andere Eltern im Wissen um ihre eigenen Grenzen und ihre eigene Verantwortung allen (!) Beteiligten gegenüber anders entscheiden, als Du jetzt entscheiden würdest. Und ich bin zutiefst überzeugt - manchmal ist diese Entscheidung, gegen die Du hier so vehement kämpfst, auch die "weisere" Entscheidung. Wie oben schon geschrieben - mein Schwager und meine Schwägerin lieben ihren schwerstbehinderten Sohn unbedingt, gar keine Frage, überhaupt nicht. Aber sie haben Verständnis, wenn Eltern, die genau das erwarten würde, was sie jetzt haben - sich für einen Abbruch entscheiden. Wir haben uns übrigens, in der letzten Schwangerschaft, als sich aufgrund auffälliger Befunde die Frage nach weiteren diagnostischen Maßnahmen stellte, entschieden, ein Kind, das "nur" behindert wäre, würde wir nicht abtreiben können, damit kämen wir nicht zu recht. (Allerdings sind wir auch beide gesund und fit - also auch schon mal eine komplette andere Situation, oder?) Ein nach der Geburt nicht lebensfähiges Kind - da hätte ich die Schwangerschaft abgebrochen, weil ich seelisch damit nicht klar gekommen wäre, ein Kind auf die Welt zu bringen, damit es diese Welt dann gleich wieder verlässt. Von einer Mutter, die genau das weiß, trotzdem quasi moralisch zu verlangen, ja, es ist menschlich, du musst diese Schwangerschaft in diesem Wissen austragen, Fehlgeburten passieren halt... das ist für mich nicht menschlich. Das ist grausam. Natürlich gibt es Frauen, die es schaffen, und für die genau das der richtige Weg ist - aber das ist eben nicht für alle der richtige Weg, und für manche der grundfalsche. Du überforderst die Menschen.
Hi Melli, erst mal wünsch ich dir ganz viel Kraft und dass du und Dein Mann einen guten Umgang mit dieser Entscheidung bekommt. Ich würd erst mal versuchen einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen, ihr entscheidet euch gegen das Kind, da du Medikamente nimmst, die das Kind bereits geschädigt haben, dann müsstest du dein Medikament wechseln um nicht weiter das Ungeborene zu gefährden, was sich direkt auf deine Gesundheit auswirkt. Das ist eine medizinische Indikation und nienimmernich Mord. Das wären für mich 90% der Entscheidung, weitere 4% sind, dass du selbst gesundheitliche Probleme hast und es damit noch schwerer wär sich um ein schwerstbehindertes Kind zu kümmern als ohnehin, wenn man bereits 2 Kinder hat. Das letzte eine Prozent will ich nicht unter den Tisch kehren, da, wenn ihr nicht bereits 2 Kinder hättet und vielleicht jahrelang auf ein Kind gewartet hättet, ihr diese ganze Risiken in Kauf nehmen würdet, aber in der Situation das Kind halt diese Chance nciht bekommt und ihr diese Entscheidung ja selbst treffen könntet. Abkommen würd ich ganz von dem Gedanken, mein Mann will das Kind nicht, weil er sich kein Kind mehr vorstellen kann, das hat mit eurer Situation doch wenig zu tun und würde bestimmt Konfliktpotentail bekommen, da du ihm das unterbewusst gelegentlich in die Schuhe schieben könntest. lg
Hallo, danke erst mal allen die mir Mut machen und auch das Entscheidungspotential als eher gering sehen. Ich habe gestern Abend noch lange mit meinem Mann gesprochen. Er sagte er habe erst mal absolut überreagiert. Er kann sich zwar ein Kind nicht wirklich vorstellen, wäre aber durchaus bereit die Konsequenzen unserer "Panne" zu tragen, wenn es gesund wäre. Auch ist bereit sich sterilisieren zu lassen, da das sowieso geplant war, nach der Wirkzeit dieser Spirale (sie hätte noch bis Mai 2014 liegen sollen). Nicht wegen uns sondern wegen unseren Beiden Großen und nicht zu letzt wegen dem Zwerg, der nichts dazu kann. Wir werden also heute Mittag einen Termin bei einer Beratungsstelle ausmachen. An die Gegner: Wäre ich nicht in so einer Situation, würde ich auch nicht mit dem Gedanken spielen abzutreiben. Ich kann nicht schlafen und esse nur das Nötigste,damit die Großen nichts bemerken. Ich habe eigentlich nur Dauer-Tränen in den Augen. Aber ich kann es uns und dem Ungeboren nicht zumuten. Ich hoffe ich komme irgendwann damit klar (was momentan sehr schwer vorstellbar ist) Traurige Grüße einer weinenden Melli
ich wünsch dir wirklich nur alles Gute. Und ich wünsch dir vor allem dass du soweit gesund bleibst...für dich und deine schon vorhandenen Kinder.
ich wünsch dir auch alles gute und wer desire kennt, ignoriert genau diese seite. leewja hat dazu schon alles geschrieben!
gibt es hochdosierte folsäure spritzen die man sich geben lassen kann in so einen fall.lg
der im übrigen bei jedem MTX-Patienten auch mitbehandelt gehört! sondern um die teratogene wirkung des medikaments selber!!!
Du hast dich einfach ,,blöd`` ausgedrückt(sorry),Abtreibung wegen Mann.Dazu habe ich auch eine andere Meinung,als deine aus gesundheitlichen Gründen.Genau deshalb schrieb ich gestern nichts dazu.Viel Glück und viel Kraft!!!
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