Mitglied inaktiv
Hallo, diese Sendungen waren hier ja schon öfter Thema und heute möchte ich mal die Meinung eines Fachmanns einbringen. Wolfgang Bergmann ist Kinderpsychologe und Autor des Buches „Gute Autorität – Grundsätze einer zeitgemäßen Erziehung“. Er sagt: „… deshalb finde ich auch die neuen Erziehungsshows so problematisch. Da wird den Zuschauern das falsche Bild vermittelt, konsequente Erziehung sei die Verkündung von Regeln und die strenge und unerbittliche Aufsicht über die korrekte Einhaltung dieser Regeln. Aber das ist keine Erziehung, das ist Dressur. Und spätestens in der Pubertät lehnen sich Kinder dageben auf, und es knallt gewaltig.“ Ich kann diesen Aussagen nur zustimmen. Kinder BRAUCHEN Regeln, aber wer unbedingten Gehorsam erwartet, sollte sich besser einen Hund halten. VG chris
Hallo chris, grundsätzlich hast du da schon recht - die Reaktion des Kinderschutzbundes z.B. finde ich aber total überzogen. Auch kann ich nichts "strenges und Unerbittliches" daran finden, wenn eine Zehnjährige einen Vertrag unterschriebt, künftig ihre Hausaufgaben zu machen, oder wenn ein Fünfjähriger sich mal für 2 Minuten auf eine Treppe setzen muß. Diese Sendung ist ja eher eine Hilfestellung für Menschen/Erwachsene, in deren Köpfen in puncto Erziehung totale Konfusion herrscht. Insofern ist das vorgestellte Programm für die Kinder, die es jeweils betrifft schon eine Verbesserung. Mag sein, daß die nochmal in der Pubertät rebellieren, aber bis dahin haben sie wenigstens zwischendurch mal gelernt, wie man mit Messer und Gabel ißt oder daß man beim Hausaufgabenmachen nicht fernsieht. Außerdem ist fast alles besser, als eine ständig keifende rotfleckige und verzwifelte Mutter ertragen zu müssen. Versteh mich nicht falsch, ich halte das nicht für einen Königsweg, was Erziehung angeht. Aber letztlich finde ich ein ganz klein wenig Dressur im Hinblick auf gesellschaftlich tolerables Verhalten immer noch besser, als wenn man sich den Kindern gar nicht widmet, außer wenn man sich anbrüllt). Eigentlich sind die meisten Dinge doch eine behütete, begleitete Einübung dessen, was im späteren Leben automatisch passiert. Wenn du dich in der Öffentlichkeit dauernd danebenbenimmst, wirst du ausgegrenzt. Und wenn du dich am Mittagstisch zuhause danebenbenimmst, dann ist das Essen für dich eben vorbei, weil wir in unserer Kultur eben nicht jedes Eßverhalten tolerieren. Ist es nicht unsere Pflicht als Eltern, den Kindern behutsam nach und nach zu zeigen, wie das Leben in unserer Kultur funktioniert?
Ich kann auch nichts dramatisches an den empfohlenen Erziehungsmethoden finden, insbesondere deshalb, da dieser strenge stil sowieso nicht beibehalten wird und man sich wohl in der goldenen Mitte mit seinen Kindern arrangiert. Was mich nur immer erschreckt, ist, dass man den betroffenen Müttern erst beibringen muss, dass man mit Kindern im Haushalt eben nicht ständig Gerichtsshows ansehen kann, sondern sich gelegentlich (oder öfter) mal zum basteln, brettspielen, legobauen oder fußballspielen herablassen sollte. Ich will hier nochmal betonen, dass ich von niemanden eine rund-um-die-Uhr-Beschäftigung des Nachwuchses verlange. Grüße Maria
Die Familien, die dort bisher zu sehen waren, hätten ohne diese Supernannys und Supemamis wahrscheinlich keine Chance mehr gehabt, sich in den Griff zu kriegen. Schlimm finde ich, dass man vielen Eltern da erst beibringen musste, WIE man sich mit den Kindern beschäftigen sollte und wie man Kinder und Haushalt unter einen Hut bekommt. Besser so eine Supernanny als gar keine Hilfe für die Familien. LG Nicki
waren früher selber welche ! :-) Jemand der ein Buch schrieb und sich dann entsprechend äußert, disqualifiziert sich meiner Ansicht selbst. Das "Fachleute" diese Sendung werten zeigt mir das dies in ersten Linie aus Angst vor "Marktverschiebungen" passiert. Wären diese Sendungen in ihren Augen positiv, wer würde dann ihr Buch kaufen ? Die Supernanny wird super überbewertet. Jemandem dem diese "Methoden" suspekt sind oder er sich damit nicht indentifizieren kann, wird sie auch nicht anwenden und schaut nur aus blankem Voyeurismus. Jemand dem ein Ansatz fehlt und er nun was ausprobieren kann (Und Erziehung ist nun mal viel Learning-by-doing) erlebt vielleicht einen großen Aha-Effekt, ohne groß die Bücher von Fachleuten zu wälzen. Grüßle
Hallo, also ich muss auch mal hierzu etwas beitragen. Den Eltern ist nicht bewusst, dass Kinder bestimmte Regeln benötigen. Wie, wo sie sitzen. Das gemeinsam gegessen wird etc. Damit sich die kleinen orientieren können. Doch diese Bettgehrituale erscheinen mir im Fernsehen sehr lieblos (zumindestens kommt mir dies so rüber) Das arme Kind. Abends darf ja auch mal geschmusst werden. Und es soll eine ruhige u friedliche Stimmung herrschen. doch da herrscht oft Chaos, Kampf, Ängste so, jetzt habe ich hier auch mal meinen Senf dazugeschrieben. LG Helga
Ich kann an diesen Methoden nichts schlimmes finden, wenn ich dabei auch die Umstände betrachte. Hier geht es um Eltern die sich Hilfe holen/brauchen und es auch schon über das Jugendamt usw. probiert haben. Ist es nicht besser einmal in der Sendung mitzumachen als sein Kind zu schlagen oder schlimmeres. Wir haben heute eine veränderte Lebenswelt, uns fehlt oft die Hilfe der Großfamilie. Ich bin auch fernab meiner Familie und habe halt einen großen Freundeskreis, wo ich mir Rat hole, oder hier und habe dazu auch noch Lehramt studiert. Aber nicht jeder kann das. Bei den Eltern haben sich oft jahrelang Strukturen so verfestigt, dass es ein Teufelskreis ist, deshalb sind diese Maßnahmen oft nur die einzigen die noch wirken. An meiner Ausbildungsschule (bin Referendarin an einer Lernbehindertenschule) müssen wir auch mit Verträgen, Auszeiten, klaren Ansagen, Konsequenzen usw. arbeiten sonst kommen wir nicht weiter. Diese Sendungen sind klar auf Quote geschnitten, leider kommt nicht ganz so viel von der eigentlichen Arbeit rüber sonst würde es niemand sehen. LG
Stimme Herrn Bergmann zu. Regeln aufstellen, an die man sich sklavisch halten muss, ist Dressur. Ich habe "Supernanny" nie gesehen und ich werde es auch nicht anschauen, weil ich es ein Zurschaustellen von Schutzbefohlenen finde und damit höchst verwerflich und unmoralisch! Wo bleibt der geschützte Raum für schützenswürdige Kidner. Wenn Erwachsene sich freiwillig in Krawallschaus begeben, müssen sie selbst mit der Peinlichkeit und Entblößung leben. Die Kinder können sowas freiwillig nicht entscheiden. Gruß Tina
Hallo tinai Da du es wie du schreibst nicht gesehen hast, kannst du es glaube ich auch nicht einschätzen. Es geht nicht darum die Kinder zu dressieren. Es geht um ganz elementare Dinge, die für uns so normal sind, dass wir nicht daran denken. Also das Aufstehen, Frühstücken, mit den Kindern spielen, rausgehen, Mittagessen, Abendessen, zu bestimmten Zeiten schlafen, die Kinder nicht schlagen usw. Es geht eigentlich mehr um die Schulung der Eltern, die sind oft wirklich hilflos. Klar geht es dem Sender um das Zurschaustellen, aber Kinder die geschlagen und seelisch gequält werden, die sind schlimmer dran. Ich bin auch vom Fach habe tagtäglich mit häuslicher Gewalt zu tun und habe im Kinderheim gearbeitet. Lieber einmal Supernanny als für immer im Heim. Die Methoden der Supernanny sind von Pädagogen entwickelte Konzepte, nichts ungewöhnliches. Also bitte infomiere dich über Pädagogik dann kannst du auch urteilen. LG
diese Thematik in der Form ist ohne Zurschaustellung gar nicht möglich. Selbst bei einer seriösen Reportage wie bei 37° im ZDF werden Personen oft sehr intim dargestellt, keiner regt sich dabei auf. Eine peinliche Zurschaustellung fand vor Jahren in der Mini Playback Show statt :-) Grüßle
es sind immer nur die Eltern, die sich oft bis auf die Knochen blamieren. Ich habe ein paar Folgen gesehen - un da kamen mir die Kinder immer wie wahnsinnig starke Überlebenskünstler vor, die sich mit großer Energie das erstreiten, was ihnen zusteht-die Aufmerksamkeit der Eltern. Es sind doch die Eltern, denen gezeigt wird, wie sie dieses berechtigte Verlangen des Kindes so befriedigen können, daß für alle wieder ein ruhigeres Leben möglich ist. Dabei werden vermeintliche Selbstverständlichkeiten endlich mal thematisiert: da war zum Beispiel eine Mutter, die sich beschwerte, ihr vierjähriges Kind würde nie einfach mal alleine ruhig spielen, sie käme deshalb zu gar nix mehr. Es stellte sich dann heraus, daß dieses Kind nie gelernt hat, wie man etwas "spielt", als Vierjährige hatte sie noch nie eine Bastelschere in der Hand (die Mutter dachte, in diesem Alter "dürfe" ein Kind noch keine Schere haben"). Es stellte sich dann heraus, daß die Mutter selbst in einem Heim aufgewachsen war und sich an ihre eigene Kindheit kaum erinnern konnte. Also ich weiß nicht- ich halte sehr viele Formate der Privaten für bedenklich- zum Beispiel diese Sozialamts-Kontrolleure oder wenn öffentlich Körper aufgeschnitten werden (the swan etc). Aber gerade die Supernanny sehe ich eher als ein Service-Format. Ähnlich wie Gartensendungen, oder Hundkatzemaus oder so - es werden einfach ein paar basics gezeigt- sozusagen der Mindeststandard (!!!), den ein Kind zum Gedeihen braucht. Eltern, die noch Kontakt zu ihrer eigenen Kindheit haben, die sich gut in ihre Kinder einfühlen können, werden wissen, daß das nicht reicht (aber auch denen kann die ein oder andere Anregung nicht schaden). Eltern, denen das nicht gegeben ist, haben dadurch eine Anleitung, die zumindest besser ist, als was sie bisher getan haben. Im Grunde wird dargestellt, daß solche Probleme nicht in der Disziplinlosigkeit der Kinder, sondern in der der Eltern liegen (die ihren Haushalt nicht geregelt kriegen, wenn die Kleinen im Kindergarten sind, die immer die Glotze laufen haben, die die Hausaufgaben "erklären" während sie chatten, die nie mit ihren Kindern draußen sind und sich dann beschweredn, daß sie in der Wohnung herumtoben).
Aber ich habe es ein bisschen differenzierter ausgedrückt. 1. Stimme ich zu - unabhängig davon, ob Supernanny das so macht oder nicht (ich finde den Namen ja glatte Hohn, aber DIE RTL-Supernanny kann ich nicht beurteilen außer aus einem Interview)- dass Regeln, die aufgestellt werden, damit man sich sklavisch daran hält, Dressur sind. 2. Halte ich Regeln und einen festen Tagesablauf für sehr wichtig, aber nicht für unumstößlich. Allerdings halte ich auch von "Methoden" nicht so sehr viel, wenn die Methode vor die Menschlichkeit rückt. - Das kann ich aber für die Supernanny nicht sagen. 3. Finde ihc grunsätzlich und egal in welchem Format das Zurschau-Stellen von Kindern, die offensichtlich ein Verhaltensproblem haben, das zu 99% von deren Eltern verursacht wurde (die das auch nicht mit Absicht machen und vielleicht oft nur das beste wollen) für unmoralisch! 4. Wenn den Familien damit geholfen wird mit "Supernanny". Prima, finde ich klasse - aber muss das ein Millionenpublikum mitverfolgen. Was passiert mit dem Kind in der Schule im Kindergarten in der Clique, wenn die Freunde das gesehen haben? 5. Bin pädagogisch nicht völlig unterbewandert und habe zwei Kinder, die bisher ganz ordentlich "geraten" sind. Was Pädagogik angeht halte ich mich aber lieber an Pädagogen wie Jan-Uwe Rogge, den ich immer wieder gerne empfehle ;-). Zum einen, weil er immer auch die Sicht des kindes zeigt und zum zweiten, weil er zusätzlich recht amüsant ist. Grüßle Tina
Ich bin da wirklich deiner Meinung, dass es zweifelhaft ist Kinder zur Schau zu stellen. Und das es den Machern nicht um das Wohl des Kindes geht, ist mir auch klar. Ich finde deine Einstellung auch völlig o.k. Glaub mir auch ich würde gerne mit meinen Schülern wie mit meinen Sohn um gehen und nicht so viele starre Regeln aufstellen, aber wenn das Elternhaus nicht mitspielt.Wenn ich an mein eigenes Kind denke möchte ich auch nicht, dass in so eine Sendung kommt, aber wenn ich an einige meiner Schüler denke dann wäre mir dieses Übel lieber als die häusliche Gewalt. Das ist meine eigentliche Meinung zu dem Thema. Auch der Autor Rogge den du genannt hast hat super Ansätze aber eben für die Mittelschicht. Habe mal ne Kritik über ein Buch gefunden: Rogge geht dabei von gutsituierten, Müsli essenden westdeutschen Wohlstandselternhäusern aus. Ein Problem ist z.B. die Flugangst eines Kindes auf dem Weg in die USA. Wo finden sich die minderbemittelten Eltern, alleinerziehenden Mütter, überforderten Pädagogen, sorgenden Väter wieder? Leider wird z.B. in Wut macht Mut auf Fragen der Aufsichtspflicht, die ja jeden in der Praxis Tätigen interessiert und der alltäglichen Gewalt an Kindern aus Problemfamilien, die bleibende psychische Schäden verursachen kann, nicht eingegangen. Die Ausführungen Rogges erscheinen deshalb als die unvermeidlich etwas einseitige Sicht eines Therapeuten, der mit Kindern in Einzelsituationen arbeitet. Grüße Christina
Ich kenne diese "Amerika-Story". Klar hat auch Herr Rogge die Weißheit nicht mit Löffeln gefressen. Mir ist er manchmal auch zu chauvinistisch. Aber ich glaube nicht, dass er nur was für gutsituierte "Nicht-Problemfamilien" ist. Die allerdings kaufen tatsächlich seine Bücher und gehen in seine Vorträge. Ich weiß, dass er auch Einrichtungen, Schulen, Kindergärten berät auch über längeren Zeitraum und nicht nur Grundschulen inden besten Wohngegenden. Was ich an ihm einfach schätze ist, dass er immer wieder daran erinnert, sich auch in die Lage des Kindes zu versetzen und nicht nur stereotype Regeln durchzuziehen. Und nach allem, was ich hier so über Supernanny gelesen habe und auch dem Interview entnommen habe, geht es dabei wohl mehr um das Durchsetzen von Regeln mit manchmal fragwürdigen Methoden. Beurteilen kann ich die eigentliche Sendung nicht. Schönes Wochenende. Tina
Falls du die Sendung noch nicht gesehen hast, solltest du vielleicht doch einmal kurz reinschauen, bevor darüber debatiert wird. Ja es geht um Regeln aber was für welche: am Tisch als Familie essen, feste ins Bettgehenzeiten, Aktivitätenzeit mit den Kinder, etc. nichts was Richtung Dressur geht, sondern einfach das Normale, was unter Familie Leben verstanden werden sollte. Ich finde die Sendung manchmal gut für Anregungen und allemal besser als viele andere reality Shows. Schönes Wochenende.
deswegen hatte ihc ja gesagt, "wenn" es in Dressur ausartet. Die Sendung beurteilen kann ich nicht. Angucken kann ich sie auch nicht, wir empfangen nur die drei öffentlich-rechtlichen Programme und Fernsehen tue ich ohnehin nur sehr wenig, weil mir die Zeit meist doch leid tut (bei dem Niveau) und es so viel anderes zu tun gibt. Nein, über die Methoden der Sendung kann ich nur urteilen, wenn ich sie sähe, da gebe ich Dir völlig recht, will ich aber gar nicht.
Ich habe die Sendung jetzt ein paar mal gesehen und urteile dennoch ganz ähnlich über sie wie Tina. Für mich ist das auch ein relativ starres Regeln durchsetzen mit äußerst fragwürdigen Methoden. Ich halte von diesen ganzen Auszeiten und "Konsequenzen" nicht so viel. Mir ist schon klar, dass in diesen Familien wirklich vieles im Argen liegt, aber meiner Meinung nach wären die besser bedient mit langfristiger Hilfestellung, die ihnen hilft, ihre Kinder als Menschen zu respektieren, sie zu verstehen und dennoch ihre eigenen Grenzen zu wahren. Dann würden ihre Kinder sie auch respektieren ohne solche albernen "stillen Stühle", "stillen Treppen" oder was weiß ich, wo die Kinder noch überall hingezerrt werden. Außerdem werden die Kinder ja zusätzlich ganz verrückt gemacht dadurch, dass sie dauernd von einem Kamerateam verfolgt werden. Letzte Woche hatte da so eine Dreijährige einen schrecklichen Heul- und Trotzanfall und die Supernanny tat noch so entsetzt ("Die hat hier wirklich alles im Griff" oder so ähnlich). Aber ich frage mich, welches gesunde dreijähirge Kind würde nicht ausflippen, wenn all diese Leute drum rum stehen und es beobachten, filmen,... LG Kristina
Ich halte persönlich sehr viel von Regeln, Pflichte und Rechte. Nach dem Prinzipp "Deine Freiheit hört auf, dort wo dessen Anderer beginnt" erziehe ich meine Tochter sehr konzequent. Ich halte es für absolut notwendig. Wiederum merke ich, dass viele Leute unsere Methode als ein Wenig zu sehr streng sehen. Obwohl es in Frankreich oft als üblig und normal gesehen wird. Tja, wir sind alt anders groß geworden. Davon abgesehen soll jeder seine Methode aussuchen und durchführen, nur manche haben eh keinen Plan und dann hilft die Sending vielleicht ein Wenig. Ich gebe dir auch Recht, eine privat Beratung ohne Kamerka wäre sicher für die Betroffenen besser. Nur wer von diesen Familien kann sich solche Kosten leisten? In diesem Sinne schöne Woche
Ja, "die Franzosen" sind möglicherweise etwas anders in der Kindererziehung :-). Naja, zu uns passt dieser Erziehungsstil halt echt schlecht, wir sind da etwas "lasch" :-)). Nein, wir haben natürlich auch, wie jede kleine Gemeinschaft, bestimmte Regeln und Tagesabläufe, in die unser Kind reinwächst, zum Glück ohne dass wir die Supernanny bräuchten... Das mit der Freiheit und den grenzen sehe ich ganz genauso. Das gilt natürlich für alle Familiemmitglieder. Es gibt doch Erziehungshilfen von öffentlichen Trägern (dem Jugendamt zum beispiel), die kosten nichts. Da kommt unter Umständen über Monate hinweg jemand immer wieder in die Familie und arbeitet mit der Familie. viele schrecken vielleicht davor zurück, weil sie denken, sie kriegen da die Kinder abgenommen, aber das ist eigentlich nicht das Ziel solcher Hilfen. Und eigentlich sollen diese professionellen Helfer die Familien stärken, also erstmal genau anschauen, wie läuft es denn da, was ist dieser Familie wichtig, was ist positiv, wo kann man aufbauen. All dies macht die Supernanny nur unzureichend. Erstmal kommt so eine absolute Kritik (sie tut dann immer so entsetzt über alles, was sie sieht) und dann stellt sie (!!!) die Regeln auf, anstatt dass sich diese Regeln aus der Familie entwickeln. Ich weiß nicht, ob das dauerhaft hilft?? Aber gut, wir sehen ja von all dem nur Ausschnitte. LG KRistina
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