Elternforum Rund ums Kleinkind

Wir hatten gestern U6

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und müssen in 4 Wochen wieder zum KiArzt wegen der letzten 6fach Impfung. Wir sollen uns nun überlegen ob wir auch die Windpocken Impfung machen. Die 6-fach haben wir, Mumps, Masern und Röteln auch, aber Windpocken ? Da sind wir unschlüssig, man soll es doch auch nicht übertreiben oder ? Habt ihr gegen Windpocken impfen lassen ? Grüßle


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Guten Morgen, also wir haben unsere kleine 2 1/2 bis jetzt noch nicht gegen Windpocken impfen lassen. werden aber den KiA das nächste mal fragen. soweit ich informiert bin, ist es vor allem dann sinnvoll, wenn in der familie hautkrankheiten wie z.B. neurodemitis oder generell eine sehr empfindliche haut vorliegt. da die haut sich durch die windpocken verschlechtern könnte. derzeit wird ja noch diskutiert, ob die windpockenimpfung mit den impfkalender mit aufgenommen werden soll, oder nicht. euer arzt muß euch ja die gründe dafür dagelegt haben, warum ihr es euch überlegen solltet. LG Inga


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Hallo! Unser KiA ist generell schon für Impfungen, jedoch die Windpockenimpfung findet er nicht dringend notwendig. Einer Erkrankung an Windpocken nimmt keinen schlimmen Verlauf, so wie andere Ki.Krankheiten gg. die man impfen lässt. Auch die neuen Studien, in Bezug auf Gürtelrose u. Schlaganfallrisiko müssen seiner Meinung nach länger durchgeführt werden um ihn zu überzeugen. Viel wichtiger als die Windpockenimpfung findet er die Meningitis C-Impfung. Wir haben unseren Sohn die Windpockenimpfung nicht gegeben. Der KiA meinte, wenn bis zum Kindergartenalter die Windpocken noch nicht durchgemacht wurden, kann man immer noch impfen. Wenn wir es wünschen. VG Martina


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Nein Windpocken haben wir nicht gemacht, weil das Restrisiko für eine Erkrankung ziemlich hoch liegt und daher ist es uns lieber, wenn unsere Tochter die Krankheit im Kindersalter bekommt, als späeter als Erwachsene, wenn die Impfung Wirkung nachgibt. Es gibt nämlich noch keine Langzeitstudien über Erkrankungen im späteren Alter im Vergleich mit Kindern, die die Krankheit als Kind bekamen. Sonst haben wir alle von dir genannte Impfungen gemacht, sogar privat Hepatitis A, weil wir mal in Ägypten waren. Ich hoffe, es hilft dir weiter. Schönes Wochenende


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Hallo! Seit anderhalb Jahren liest man überall von Windpocken! Als ich das zweite Mal schwanger war und zwei Wochen vor der Entbindung stand hat mein Großer Windpocken bekommen! Wir haben schnell eine Blutuntersuchung machen lassen, weil ich mir ziemlich sicher war das ich sie noch nicht hatte! So war es dann auch, für Nele wurde eine Globliimpfe besorgt die sie gleich nach der Geburt bekamm! Ich habe nachts entbunden und mittags hatte ich Windpocken, und wir hatten ganz großes Glück das Nele sich noch nicht im Mutterleib angesteckt hatte, für Neugeborene sind Windpocken lebensgefährlich! Das ist genau wie Röteln, im ersten und letzen Schwangerschaftsmonaten! Nur von Windpocken redet kaum einer, weil jeder sagt die hat man ja gehabt! LG Claudia


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Bei uns war die damals noch nicht im Impfkalender. Und unsere Kinderärztin sah auch keine Notwendigkeit. Warum sich das jetzt geändert haben soll ist mir unklar. Masern, Mumps leuchten mir auch ein (TEtanus, Diphterie etc. sowieso). Bei uns im Kindergarten gabs letztes Jahr eine Windpockenepedemie, mein Sohn und noch 2 oder drei andere Kinder haben sie nicht bekommen - offensichtlich noch nicht so weit. Bei allen Kindern verlief es vergleichsweise harmlos! Wenn sie bis in die Pubertät noch keine Windpocken hatten, dann denke ich über eine Impfung nach. Aber jetzt sicher noch nicht. Gruß Tina


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Ja hab ich bei Nr. 4 machen lassen - da ich 3x sah wie schlimm WiPo werden können. Neee muß nicht sein. Meine Stieftochter hatte nach den WiPo eine Lähmung konnte eine zeitlang nicht mehr laufen (hat nen bestimmten Namen ... Alzheimer läßt grüßen). Die WiPo-Impfe war recht unproblematisch - nach einer Woche ein paar Hibbelchen das wars ;-) Au Grüßle aus BaWü


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Hallo Schwoba-Papa, wir hatten am Montag auch U6. Nächsten Montag ist der Große mit der U8 dran. Frage zu der Impfung war auch gerade im Kiga-Forum. Ich habe meinen Sohn mit 3 Jahren impfen lassen. Zuvor habe ich das mit dem Kinderarzt ausführlich besprochen. Für die Impfung habe ich mich insbesondere deshalb entschlossen, weil ich vor einer Windpocken-Ansteckung seiner kleine Schwester (damals gerade 2 Wochen alt) und meines Mannes (der hatte noch keine Windpocken) Angst hatte. Mein Sohn ging zu dieser Zeit ja bereits in die Kita und dort holt man sich die Krankheit fast garantiert. Die Impfung war völlig unproblematisch, keine Nebenwirkungen, und Spätfolgen befürchte ich eigentlich nicht. Was die Wenigsten wissen ist, dass bereits vor über 25 Jahren dagegen geimpft werden konnte. Damals hat man dass aber nur in akuten Ausnahmefällen gemacht. So bei meiner kleinen Schwester. Als sie ein Säugling von ein paar Tagen war, hatte meine älter Schwester Kontakt zu einer mit Windpocken erkrankter Freundin. Somit wurde meine kleine Schwester geimpft, weil die Impfung besser zu verkraften ist als die Krankheit. (Die spinnt zwar ein bisschen, aber dass ist glaube ich keine Spätfolge der Impfung (`J) Gemäß dem Robert Koch-Institut sterben in Deutschland und Österreich zusammen jährlich zwischen 28 und 45 Patienten an den Folgen einer Windpockeninfektion. Schwerwiegende Komplikationen können Zerebellitis (Kleinhirnentzündung) und seltener die Varizellenenzephalitis (mit Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen und Lähmungen) sein. Insbesondere für Erwachsene kann die Krankheit gefährlich werden. Demnächst werde ich auch meine Tochter impfen lassen. Gruß, Joy


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Ja, Sarah ist geimpft!!!! Die STIKO hat die Windpockenimpfung im letzten Jahr in den Impfkalender aufgenommen und empfiehlt Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Monaten impfen zu lassen. Neben der Verhinderung der Windpocken schuetzt der neue Impfstoff auch im Erwachsenenalter vor der schweren Erkrankung mit Guertelrose, die vor allem bei aelteren menschen sehr schwere Verlaeufe nehmen kann. Es wird in Kuerze einen 4-fach Impstoff (Mumps-Masern-Roeteln-Varizellen) geben, damit die Windpockenimpfung nciht extra gegeben werden muss. Eine schwere Nebenwirkung der Windpocken kann Meningitis sein. Vor allem aus diesem Grund hat zuerst das Land Sachsen und dann die STIKO die Impfung gegen Varizellen in ihr Programm aufgenommen. Uebrigends, sind nach Aussage meine Aerztin die Verlaeufe der Windpockenerkrankungen bei Kindern in der letzten Jahren immer schwerer geworden. Liebe Gruesse, Kerstin


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die STIKO ( was das auch immer sein mag) rät seit Sommer 2004 zur Windpockenimpfung. Gründe: 750 000 Erkrankungen pro Jahr, bei rund 7,5 % der Patienten ernste Komplikationen sowie hohe Kosten durch Arbeitsunfähigkeitstage der Eltern durch Betreuung. Der Grund der Arbeitsunfähigkeit der Eltern zählt für mich nicht, aber 7,5 % Komplikationen bei der Krankheit halte ich für sehr viel. Ich lasse impfen, kämpfe aber derzeit bei der AOK um die Kostenübernahme.


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Hallo! Würde NIE gegen Windpocken impfen lassen, Joel und Adrian sind auch bloß 5-fach und noch dazu später geimpft, MMR haben wir komplett weggelassen. Hintergrundinfos findest Du auf der genannten Seite oder z.B. im Buch "Impfen- Das Geschäft mit der Angst". Liebe Grüße, badcat


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o.T.