Mitglied inaktiv
Hallo! Jetzt ist wieder Gartenzeit und damit beginnt wieder "mein Problem". Meine Tochter (3) spielt sehr gern mit dem Sohn unserer Nachbarn. Kaum, daß wir im Garten sind, geht es los: "Ich will spielen gehen!" Das ist prinzipiell natürlich super. Mein Problem ist nur, daß sie einen großen Hund haben (Dobermann), der natürlich ein ganz lieber ist und niemandem etwas tut. Nichts gegen Hundebesitzer, aber das sagen immer alle und trotzdem passieren ständig schlimme Dinge, wo Kinder oder Erwachsene plötzlich von Hunden angegriffen werden. Ich habe da echt jedesmal Angst. Ich versuche schon, daß die Kinder dann lieber zu uns zum Spielen kommen, aber immer gelingt mir das auch nicht. Was würdet Ihr tun? Ich kann ihr das Spielen ja nicht verbieten. Bin ich zu ängstlich? Mich würde mal Eure Meinung interessieren! Tschüß Ana
Hallo, am besten mit den Eltern des Spielkameraden reden.....bei uns ist es ähnlich, jedoch ist es kein Dobermann. Von daher akzeptiere ich. Doch er ist auch schon auf unser Grundstück rübergesprungen und hat uns auch schon angebellt, Aber wahrscheinlich nur um uns zu begrüßen. Denn er hat während des Spielens unsere Gerüche gemerkt... LG HElga
Hallo, also ich hätte auch furchtbare Angst vor einem Unfall. Lea ist 19 Monate alt und wenn ein Hund so gross ist wie sie selbst habe ich Angst,dass er ihr z.B. in den Kopf oder ins Gesicht beissen könnte. Wie wäre es,wenn Du den Nachbarn Deine Sorgen erklärst?! Vielleicht kann dann der Hund angeleint werden oder kommt ins Haus... Wir waren kürzlich bei einer Mutter aus der Krabbelgruppe. Die haben einen grossen Jagdhund. Die Mutter hatte kein Problem damit den Hund für die Zeit wie die Kinder da waren in die Küche zu "sperren". Soweit ich weiss gehört Dobermann aber zu den eher agressieven Rassen,genauso wie Rottweiler und Schäferhund. Falls Deine Nachbarn kein Einsehen haben würde ich mit meinem Kind woanders draussen spielen gehen. VG Katja2003 mit Lea
Da kann ich dich verstehen. Gerade bei einem Dobermann, für mich sind das unberechenbare Hunde. Es reicht ja auch schon wenn der Hund deine kleine anspringt, da kann ja schon was passieren. Ich bin auch selber Hundebesitzer von einem Hund und wenn kleine Kinder zu besuch sind sperre ich ihn immer weg. Man weiss ja nie was in einem Hundeköpfchen so los ist. Ich würde auf jeden Fall mit der Mutter sprechen und ihr deine Ängste mitteilen, das wird sie bestimmt verstehen.
Hallo, kann mich in beide Lagen gut versetzen. Ich war 2 Jahre lang Halterin eines Dobermannes - der tatsächlich und wirklich Zucker war, total lieb, war halt ein riesen Brocken das Tier und hat sich über alles und jeden gefreut, der zur Tür reinkam. Da kippten schon mal ein paar Leute nach hinten um, wenn er sie stürmisch begrüßte. Getan hat er nie jemandem was. Ich bin aber ebenfalls Mutter eines 19 Monate alten Sohnes. Und SEIT ich das bin, sehe ich das auch ganz anders. Denn der auch noch so liebste Hund kann mal einen Schreck bekommen oder beißt im Spiel mal etwas fester zu, auch wenn es nicht beabsichtigt ist. Die Halter des Dobermannes haben sicherlich (oder hoffentlich) Verständnis für Deine Bedenken. Vielleicht können sie den Hund ja auch in einem seperat abgeteilten Stück des Gartens lassen, wenn die Kids draußen sind? Oder er bleibt eben im Haus. Und mit dem Spielen können sie sich ja abwechseln, mal zu Euch und mal zu denen. Wenn die Nachbarn das nicht einsehen, sorry, ein Dobermann läuft nunmal (leider) unter "Kampfhund" und sie müssen dafür Sorge tragen, dass die Mitmenschen vor ihm geschützt sind. Ich hätte damals auch Stein und Bein geschworen, mein Hund tut nix. Habe ihn aber trotzdem bei jedem Fahrradfahrer, der uns entgegen kam, an die Leine genommen. LG Sue
Hi Ana, ich schließe mich den anderen an. Deine Sorgen sind sicherlich nicht unbegründet.Dobermänner zählen zu der aggressiveren Hunderasse,für Kleinkinder bestimmt nicht die geeignete Rasse zum Spielen.Ich kenne ne Frau die von ihrem eigene Hund (Dobermann) angefallen wurde u. der ihr den Arm ziemlich zerbissen hat. Ihr Glück war,das ihr Mann früher als sonst von der Arbeit kam u. die Situation schnell in den Griff bekam. Alle behaupten immer,das ihre Hunde sowas NIE machen würden,doch leider kommt es immer wieder zu solchen Zwischenfällen. Ich würde mein Kind da NIE zum spielen hingehen lassen,für dein Kind,mußt du die Entscheidung treffen. Alles Liebe,Mohnbluemchen
Hallo, schließe mich den anderen Müttern hier an. Mir ist beim lesen schon ganz anders geworden. Rede mit dem Nachbarn und teile ihm Deine Ängste mit. Bleibt er uneinsichtig (der Hund tut nichts etc.) würde ich mein Kind da nicht mehr hinlassen. Wenn was passiert ist, ist es zu spät. Schöne Grüße von Simone
Hallo!!! Ich habe schon seit 20 Jahre Schäferhunde (schreibe in der Mehrzahl *lächel*, weil Goldie schon unser 4 Schäferhund ist)! Ich habe auch Hundesport gemacht (Hundeerziehung), habe auch den Begleidhunde"führerschein", usw....!!! Und trotzdem würde ich NIEMALS meine Tochter Nadine 2 1/2 Jahre alt, mit unserem Schäferhund allein spielen lassen, erstrecht kein fremdes Kind. Gerade wenn man sich mit Hunden auskennt, weiß man das sehr schnell eine Situation eintreten kann, wo sich der Hund "bedroht" fühlt. Ich würde auch meine Hand ins Feuer legen, das selbst in so einer Situation mein Hund NIEMALS unsere Dini was machen würde. Aber ich würde es NIE ausprobieren!!! Rede mit deinem Nachbarn, Die Gesundheit der Kinder geht über alles! Goldie ist übrigens im Zwinger, wenn die Kleine im Garten spielt! Achja, ich lasse nochnicht mal meine Katze mit Dini allein, naja! Liebe Grüße, Andrea mit Kathrin und kl. Nadine und ****
Nein, Du bist nicht zu ängstlich, und das schreibe ich, obwohl ich selbst zwei große Hunde und ein kleines Kind (20 Monate) habe. Unsere Hunde leben bei uns in der Familie und unsere Tochter wächst in engem Kontakt mit ihnen auf. Bisher gab es keinerlei Probleme, was daran liegt, dass unsere Hunde sehr gut sozialisiert sind und dass wir einige Verhaltensregeln beachten. Beispiel: unsere Tochter hat an den Futternäpfen und in den Hundekörben nichts zu suchen. Und: bei uns wird nicht nur das Kind vor den Hunden, sondern auch umgekehrt geschützt: sprich, unsere Hunde wissen, dass wir dazwischen gehen, wenn unsere Tochter zu wild wird, und deswegen müssen sie nicht selbst "erzieherisch tätig" werden. Sie verlassen sich auf uns. Nur: obwohl sich alle drei prima verstehen und obwohl es bisher nie eine kritische Situation gab und ich mich eigentlich auf meine Hunde verlassen kann - ich würde meine Tochter NIEMALS mit meinen Hunden alleine lassen und mit fremden schon gar nicht. Für die Einhaltung der o.g. Regeln kann nur ich sorgen, meine Tochter kann das noch nicht verstehen. Ein Hund reagiert immer nach seinem Instinkt und nach dem, was er gelernt hat. Zwischen Hund und Kind kann es schnell zu Missverständnissen kommen und es reicht schon, dass ein Hund ein Kind massregeln will, was vielleicht aus seiner Sicht in diesem Moment sogar gerechtfertigt ist. Er muss es ja nicht mal böse meinen, aber schon ein kleiner Schnapper kann für ein Kind böse Folgen haben, vor allem, weil ein Kind anschließend sicher nicht richtig reagiert und der Hund dann erst recht zubeisst. Ich würde meinen Nachbarn meine Bedenken klar machen. Wenn es sich um verantwortungsvolle Hundebesitzer handelt, nehmen sie Euch ernst. Dann würde ich klarstellen, dass Euer Kind niemals ohne Aufsicht mit dem Hund zusammen sein darf. Wenn Du Dich darauf verlassen kannst, ok. Wenn nicht oder wenn Deine Nachbarn komisch reagieren, würde ich meine Tochter nicht dort hin lassen. Dann sollen die Kinder halt bei EUch spielen. Wie gesagt: Hunde und Kinder können tolle Spielkameraden sein und bei uns klappt alles problemlos, aber das setzt eben auch gewisse Regeln voraus und den Grundsatz, Kind und Hund niemals allein zu lassen.
noch was: an der Rasse würde ich das nicht festmachen. Ein Dobermann kann genauso lieb oder gefährlich sein wie ein Pudel. Nur: wenn der Dobermann beisst, dann sind die Folgen halt anders
Hallo, wie sind denn Deine Nachbarn so drauf? Vielleicht kannst Du Ihnen Deine Ängste ja einfach schildern und sie schließen den Hund dann immer weg, wenn die Kinder bei Ihnen spielen. Ich würde mich auch nicht von "Der hat noch nie einem was getan" abspeisen lassen. VG Chris
Auf jeden Fall red mit Deinen Nachbarn! Zwei Beispiele meiner Hundeerfahrung: Mit 9 Jahren hatte ich regelmäßigen Kontakt zu einem ausgewachsenen, gut erzogenen Schäferhund. Wir haben gespielt etc. Bis sich der Hund mit offenem Maul nur nach mir umgedreht hat- mein Gesicht war genau daneben! Am Ohr kann ich immernoch den abgerissenen Knorpelgnubbel fühlen und am Unterkiefer habe ich eine kleine Narbe. Nicht auszudenken, wenn er wirklich gebissen hätte! Aber auch so hat es gereicht. Leider hat der Hundebesitzer falsch reagiert und den Hund verprügelt (der den "Unfall" wahrscheinlich garnicht mitbekommen hat), den mußten sie dann einschläfern weil er zum Beißer wurde! Ich hatte später Kontakt zu einem Dobermann, der war zwar lieb aber stürmisch. Und wie es kommen mußte, erwischt er mich bei der Begrüßung mit einem Zahn direkt über der Nase- ich hatte mich hingehockt, war aber nicht schnell genug... Blutete wie Sau... Dieser Hund hat es nichtmal mitbekommen, auch das Blut nicht gerochen. Er ist immernoch lieb und ich kann gut mit ihm. Aber solche Unfälle bei Kleinkindern? Nee danke! Kontakt gern, aber nur kontrolliert. Und wenn der Nachbar das nicht einsieht, gäbe es für mich nur eine Konsequenz! Würde mein Kind da nicht hinlassen.
Wir haben selbst drei große Hunde. Dennoch: wichtig ist daß der Hund NIEMALS mit den Kindern alleine ist. Das ist die Frage, inwiefern das gesichert ist. Ob das nun ein Dobermann oder ein anderer großer Hund ist spielt für mich keine so große Rolle. Jeder Hund kann für ein kleines Kind zu einer Gefahr werden, wenn er gepiesackt wird oder auch durch einfache Mißverständnisse. Dafür muß der Hund nicht mal böse sein.
Wir haben auch einen Hütehund in der Nachbarschaft - so groß wie ein Schäferhund. Der ist ein ganz lieber Familienhund, lässt alles mit sich machen. Meine Bedenken sind nur was passiert, wenn meine Kinder mal einen echten Streit mit den Nachbarskindern anfangen ?- Soll ja schon mal vorkommen. Geht er dann auf meine Kinder los ? Wenn ich Ihnen aber verbiete in Nachbars Garten zu gehen sind sie die einzigen die nicht da reindürfen und stehen so lange vor dem Zaun bis alle anderen wieder rauskommen. Nachbars muten ihrem Hund keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit zu. Nicht mal zu Zeiten, als ich ihnen erzählt habe, dass mein Kleiner Angst vor dem Hund hat. Da musste er eben auf der Straße warten bis alle anderen Kinder wieder rauskamen und bekam dann auch nichts von nachbars Eis oder Getränken ab. Liebe Grüße Maria
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