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Schnuller abgewöhnen - aber wie?

Schnuller abgewöhnen - aber wie?

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Hallo - man sollte meine es gibt wichtigere Probleme aber dies ist z. Zt. meine größte Sorge: wie gewöhne ich den Schnuller ab? Bei unserem ersten Sohn haben wir einfach die Schnullerfee kommen lassen die den Schnuller gegen ein paar Legosteine getauscht hat. Da war er knapp 3 Jahre alt und wir haben das vorher zusammen besprochen. Unser kleiner Sohn ist jetzt 2,5 Jahre alt und mit "besprechen" ist da nicht viel *g*. Er hab ständig seinen Schnuller im Mund und ist da viel versessener drauf als es unser Großer war. Jetzt werden einige sagen, daß es wohl an uns liegt ihm den Schnuller wegzunehmen aber das erscheint mir im Moment zu "brutal". Ich bin eigentlich auch eher eine Mutter, die meinen würde: da muß er durch. Aber im Moment ist er sehr anhänglich und ängstlich (was ich gar nicht einzuordnen weiß, weil er sonst nicht so war). Dennoch möchte ich zumindest schrittweise den Schnuller abschaffen, weil auch der Kiefer etwas darunter leidet und ich wünschte, daß er ihn nicht mehr braucht wenn er in den Kiga geht. Habt Ihr ein paar Geheimtips für mich? Viele Grüße, rebeca


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Unser Zweiter wird im August 5, und er ist auch noch ganz versessen auf den Schnuller, er ist auch noch nicht bereit, ihn aufzugeben (oder würde den Schnuller gegen den Daumen tauschen, das finde ich keine gute Lösung). Wir habe mit ihm verhandelt, ab 3 Jahre durfte er nur schnullern, wenn er sich dabei auf's Bett setzte, damit Müdigkeit und andere Bedürfnisse gestillt werden können. So klappt es prima, dann ich wollte nicht mit einem "Schnuller" reden. Ich denke mir, wir solltem dem Kind die Entscheidung überlassen, oder vielleicht einen guten Zeitpunkt abpassen, aber nicht zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt auf Teufel komm raus dem armen Kind unsere Meinung aufzwingen. LG Elke


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Hallo Rebecca, einen ultimativen Tipp hab ich auch nicht, weil bei meiner großen Tochter nichts gefruchtet hat , auch nicht die Schnullerfee... Deshalb hab ich ihn ihr so lange gelassen wie sie ihn wollte, weil ich auch keine Lust auf Tausch gegen Daumen hatte. Sie hat ihn dann freiwillig mit 5,5 Jahren weggeschmissen und auch die Zähne haben nicht darunter gelitten. Bei meinem Sohn werde ich es genau so machen er darf ihn behalten solange "er" will. Liebe Grüße Jule


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Hallo, ich habe da leider auch kein Mittel, denn unsere Jungs haben seit der Geburt keinen Schnuller gewollt (Gott sei Dank). Aber meine Freundin hat es damals bei Ihrem ganz witzig gemacht. Der Schnuller ist ihrer kleinen hinters Bett gefallen. Das war so ein Bett mit Bettkasten unten drunter. Da hat sie ihr erzählt, daß sie da nicht dran kommen würde und der Papa erst das Bett dafür abbauen müßte. Der Papa war nur leider auf Montage. So konnte sie 2 Tage ohne und danach wollte sie ihn gar nicht wieder haben, da er nach 4 Tagen im Bettkasten nicht mehr lecker aussah. Kann aber auch genausogut nach hinten losgehen. Hätte ja auch sein können, daß sie sofort auf ihre Vater losgegangen wäre, wenn er nach Hause gekommen wäre, damit er ihren Schnuller wiederholt. Aber fand ich süß wie sie dann ankam und sagte: Schnuller ist alt, der hat jetzt haare. Damit meinte sie, die 3 Flusen vom Bettkasten. Grüße


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Hallo, so wirklich nen Tipp hab ich da auch nicht. Maya 2 1/2 liebt ihren "Nutti" auch über alles. Ständig lief sie damit herum. Jetzt haben wir ihn an ihr Bettchen gehängt und sie bekommt ihn nur noch zum schlafen, oder wenn sie sich mal böse Aua gemacht hat und sich anders nicht beruhigen läßt. Klappt eigentlich ganz gut so. Bei uns zieht auch weder Schnullerfee noch Weihnachtsmann noch Geschenk zum Tausch, nix zu machen. Nun bin ich im 5.Mon schwanger und sie hat gesagt das sie ihren Schnuller dann dem Baby schenk, weil sie ja dann schon groß ist und das Baby noch so klein :-))) Mal sehen was draus wird. *ggg* LG Nadine


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Du weißt doch bestimmt, daß Dinge die sie selbst verschuldet haben, für Kinder viel leichter hinzunehmen sind als solche, die man ihnen aufzwängt, oder? Ich hab die "Schnullersache" bei meinen Großen so gelöst: Den Kids mitteilen, daß für so große Kinder keine Schnullis mehr gekauft werden dürfen und daß sie jetzt auf die noch vorhandenen Schnullis deshalb gut aufpassen müssen. Schnullis haben die leidege Angewohnheit ständig verloren zu gehen, und dadurch erledigt sich das Problem dann über kurz oder lang von selber. Ratsam wäre es, mit nur noch einem, höchstens zwei Schnullis anzufangen. Wenn der Schnulli weg ist ist er eben weg, und da das Kind ihn selbst verloren hat wird es das auch leichter akzeptieren als wenn Mama sagt nein, du kriegst jetzt keinen mehr. Bei uns gabs jeweils nur ganz kurz Tränchen und Nachfragen, dann wars aber ausgestanden. Denn die Kinder wissen sehr wohl in diesem Alter daß man etwas das nicht da ist auch nicht haben kann. LG Nicole


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Hallo Nicole - ist an sich eine gute Idee, denn bevor die Schnullerfee bei unserem Großen kam hatte er auch seinen letzten Schnuller "verloren". Ich habe nur den Eindruck, daß unser Kleiner noch nicht so wirklich alles versteht. Er ist sicher nicht "zurück" in seiner Wahrnehmung aber dennoch traue ich ihm so "komplexe" Zusammenhänge nicht zu. Ich werde das beobachten und Deinen Trick früher oder später sicher mal anwenden. Danke, rebeca


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Wichtig ist ja nur, daß man die Dinger irgendwann möglichst problemlos wieder los wird, wann genau der Zeitpunkt dafür gekommen ist, ist ganz verschieden. Meine Kid´s kriegen den Schnulli von Haus aus nur zum schlafen, tagsüber nicht, da darf das dann auch gern bis ins dritte Lebensjahr gehen, damit hab ich kein Problem. Übrigens würdest du dich wundern was die Kids oft schon verstehen können, noch lange ehe sie auch nur annähernd Vergleichbares äußern können! Komplexes denken? Das schaffen schon ganz kleine! Mein Mädchen, 16 Monate, hat uns das gestern gezeigt. Wenn sie lange und ausgiebig mit sich selber spricht, sagt mein Mann irgendwann mal: schnatter..schnatter... zu ihr. Gestern also saß meine Mama bei uns in geselliger Runde im Garten und gab eine Geschichte zum Besten. Kein anderer hat gesprochen. Bianca hat ein Weilchen zugehört obwohl sie ganz abseits stand, plötzlich ruft sie laut und deutlich: schnatter...schnatter... geht zu meine Mutter, sieht ihr ins Gesicht und wiederholt nochmal: schnatter schnatter... Wir sind bald abgebrochen vor lachen! Soviel zu komlexem Denken da wo man noch gar nicht damit rechnet! LG Nicole


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