Mitglied inaktiv
Ich habe vor ein paar Tagen schon einmal gepostet (ist jetzt auf der vorigen Seite) und größtenteils Rückmeldungen bekommen, dass ich arbeiten gehen soll. Auch in meinem persönlichen Umfeld (vor allem bei meinem Mann) ist das die vorherrschende Meinung. Es ist ja auch schon so, dass ich mir Aktivitäten ausserhalb des Hauses und ohne die Kinder wünsche, aber eben nicht gleich wieder eine so dauerhafte Verpflichtung und eine Sache wo ich nicht tun und lassen kann was ich gerade will. Wann mache ich dann mal wieder einen längeren Einkaufsbummel ohne festes Ziel und ohne Zeitdruck nur für mich? Wann mache ich Sport. WEnn ich ausgehen will, muss ich die Kinder schon wieder abgeben. Und irgendwie hänge ich total an ihnen und habe das Gefühl meine Kinder zu verkaufen (ist natürlich sehr dramatisch ausgedrückt), wenn ich arbeiten gehe und dann zu gewissen Kernzeiten nicht da sein werde. Es ist ja nicht so, dass sie nicht gerne bei der Oma sind, wo wir uns sowieso oft aufhalten, oder dass ich denke, dass sie dort nicht gut aufgehoben sind. Nein ich trauere total und weiss jetzt absolut nicht was ich tun soll. Reagiere ich überspitzt? Gibt sich das wenn ich erst einmal angefangen habe. Welches ist bei einem Vormittags-Kiga-Kind (muss um 12 Uhr am Bus abgeholt werden) und einer 2-jährigen die morgens länger schläft und die beide Mittagsschlaf (dann wohl noch bei der Oma) halten die bessere Variante: grds. vormittags oder 2 ganze und 1 halber Tag? Ich weiß echt nicht mehr weiter! Hiiiiiiiiiiiiiiilfe!!!!!!!!!!!!!!!! Claudia mit Katharina und Hannah
also ich war nach dem ersten kind nach 16 monaten wieder 16 std. arbeiten. 4 1/2 tage waren mir zu viel und ich hätte das kind 4x wecken müssen. ich fand es damals besser 2 ganze tage das kind zu oma zu geben. so hatte ich kein stress mit dem kochen und dem mittagsschlaf und die kleine mußte nur 2 x weg. der dritte tag war dann nur für sie, morgens krabbeln und mittags turnen. den nächsten morgen habe ich sie dann wieder abgegeben, weil ich hausputz gehalten habe. ich fand am anfang die umstellung sehr anstrengend. aber spaß hatte ich trotzdem war nochmal mehr ausgeglichen. dann kam das 2. kind und ich bin wieder zuhause. bin auch zur zeit am überlegen ob ich jetzt wieder arbeiten gehen soll oder erst wenn der kleine im kiga ist. irgendwie lässt mich das gefühl nicht los, dass es der großen doch was ausgemacht hat. danach fand ich sie noch anhängslich als sie vorher war...hm keine ahnung, vielleicht bild ich mir das auch nur ein. auf jedenfall weigert sie sich zur zeit zu oma alleine zu gehen. das würde für mich bedeuten ich müsste 4 1/2 tage gehen. im prinzip müsste ich den kleinen dann jeden morgen wecken und wegbringen und dann mittags der stress. von daher kann ich mich auch nicht entscheiden. ich will auch meinen eltern nicht den stress mit der großen antun, meine wenn sie dann bockt wenn sie hin muß. also ist zur zeit mein entschluss noch zu hause zu bleiben. bei mir ist es allerdings so dass mein erziehungsurlaub bis zum 3. jahr vom 2. kind geht - also habe ich nicht den druck wie du.
Guten Morgen, warum sprichst Du von "Kinder verkaufen", nur weil Du eventuell halbtags arbeiten gehen würdest? Und warum können Leute, die Arbeiten gehen nicht auch mal alleine beispielsweise einen Einkaufsbummel machen? Wenn an Arbeitet, hat man auch Anspruch auf Urlaub. Und warum soll man nicht mal einen Tag Urlaub nehmen um das zu tun? Außerdem kann ja wohl auch Dein MAnn mal einspringen!? Versteh´mich bitte nicht falsch, aber ich wundere mich einfach etwas. Meine Kinder sind 5 Jahre und 1 Jahr und ich bin alleine mit beiden Kindern. Arbeiten tue ich seit meine Jüngste 6 Monate ist und nach meinem Sohn, als er 3 Monate war. Und ganz ehrlich, ich kann Dein Problem nicht verstehen. Was spricht dagegen, wieder arbeiten zu gehen? Das Du nicht immer das tun kannst, was Du willst, zu der Zeit, in der Du es willst? Das kann vermutlich nur jemand, der finanziell nicht nach sich selbst schauen muß. Und Kinder die im KiGa / KiTa sind haben tagsüber auch mal andere Ansprache, als immer nur die Eltern / Nachbarn etc. Haben sie sich daran gewöhnt, ist auch das kein Problem mehr. Und in der Zeit mit indern außerhalb der Arbeit kann man sich ganz toll mit seinen Kindern beschäftigen! Wissen mußt es natürlich Du. Wie gesagt, daß ist meine Sicht der Dinge. LG, Prinz
Hallo, ich arbeite halbtags (4 Tage die Woche) und kann trotzdem allein einkaufen (an meinem freien Tag) und zum Putzen habe ich allemal genug Zeit. Sport mache ich auch regelmäßig. Also 20 Stunden lassen sich wirklich gut organisieren. Wenn sich alles in Dir gegen das Arbeiten sträubt, dann lass es lieber. Aber Deine Befürchtungen sind überhaupt nicht begründet. Ich würde 2 1/2 Tage arbeiten. LG Kathrin
Das mit dem 'verkaufen' soll nur bedeuten/zeigen, dass meine eigene Bindung zu den Kindern eben noch sehr eng ist und ich scheinbar irgendwie (noch) nicht richtig loslassen kann. Auch wenn es nur ein Teil der Woche ist, bedaure ich es, dass nicht ich es bin, die die Große vom Kiga abholt, die die Kinder dann zum Mittagsschlaf legt, bzw. hingeht wenn sie wieder wach sind, ... Die Kleine ist dann supergoldig. Einfach so ein paar Kleinigkeiten. Und dann ist da aben mein Gefühl, sie schon wieder von mir wegzuschicken, wenn ich dann für mich unterwegs bin. Naja, das ist eben meine Gefühlswelt und hat nichts damit zu tun, dass man nicht arbeiten kann und keine Freizeit hat, wenn man Kinder hat und so. Also auch auf gar keinen Fall ein irgendwie versteckter Vorwurf an jemanden der das so macht. Es sind eben nur meine Gefühle. Gruß nochmal Claudia
also jetzt mal ganz ehrlich. wenn du finanziell nicht auf das geld angewiesen bist, dann lass es. würd ich auch so machen. die zeit die du mit deinen kindern hast ist in diesem alter (denk ich) enorm wichtig und halt auch einmalig. und wenn du dich eh schon nicht wohlfühlst bei dem gedanken... ich kann es immer nicht so ganz verstehen daß jeder immer fragt "und wann gehst du wieder arbeiten?". warum denn? nur weil ich meine mir fällt die decke auf den kopf oder ich muß mich verwirklichen oder weil es so von mir erwartet wird? ich habe ja kein kind um die betreuung jemand anders zu überlassen. ist vielleicht jetzt etwas krass ausgedrückt, aber nichts anderes ist es doch. denk doch einfach in nem jahr nochmal drüber nach, dann sind die kinder größer und der stress somit auch weniger wenn du wieder arbeiten willst. ich muß (!!!) momentan 2-3 volle tage die woche arbeiten gehn und ich merke wie sich mein kind (18monate) dabei verändert. wie er unausgeglichener ist, schlechter schläft und anhänglicher ist. dennoch ist das bei mir nur noch 6 wochen und darüber bin ich mehr als froh. dann bleib ich erstmal daheim und möchte die zeit mit ihm genießen. das geht halt auch nur, weil wir es uns finanziell leisten können. grüße, nine
Hallo, ich glaube ich weiß ganz gut, was Du ausdrücken willst. Du bist eben auch eine Vollblutmama, schätze ich? Ich fürchte keiner kann Dir hier den ultimativen Ratschlag geben, denn jeder Mensch ist anders, fühlt anders und was für den einen das Non plus Ultra ist, kann für den anderen furchtbar sein. Deshalb kann ich Dir nicht viel raten. Meiner Meinung nach mußt du vor allem auf Dein Gefühl hören. Wie geht es Dir mit der momentanen Situation? Hast Du oft das Gefühl, dass Du neben Kindern und Haushalt unbedingt noch eine andere Aufgabe brauchst, etwas leisten willst? Oder bist Du eigentlich total zufrieden und ausgelastet und würdest nur zustimmen, weil das Jobangebot so klasse ist? Wie wäre es für Dich, wenn Du noch ein Jahr wartest, bis Deine Kleine im Kiga ist und Du dann zwar wieder arbeiten gingest, vermutlich aber nicht diesen Traumjob hättest, der Dir jetzt angeboten wird? Ich denke das ist der Punkt, in dem Du Dich entscheiden mußt: Ist es langfristig für Dich wichtiger, diesen tollen Job zu haben, bei dem alles paßt? Oder gehst Du eben wieder arbeiten, auch wenn es nicht sooo klasse ist und setzt Deinen Schwerpunkt auf Familie? Hör in Dich rein und laß Dich so wenig wie möglich beeinflussen von allen um Dich herum. Letztendlich hast Du die Entscheidung zu tragen. Dass es sich organisieren ließe, bezweifle ich nicht. Und da Du schreibst, der finanzielle Antrieb ist nicht so wichtig, könntest Du Dir von Deinem Verdienten ja vielleicht Hilfe im Haushalt leisten? Ich stand vor der Entscheidung, nur zwei Vormittage zu arbeiten, als meine Tochter 15 Monate alt war. Alle rieten mir zu: "So bleibst Du drin" "Ein bißchen eigenes Geld" "Mal was anderes in den Kopf bekommen"- und zugegeben hatte es seinen Reiz. Aber mein Gefühl sagte ganz eindeutig NEIN- und heute ist meine Maus über zwei und ich bin sooo froh, auf mein Gefühl gehört zu haben! Denn diese Zeit bringt mir keiner wieder. Sie ist einmalig und kann nicht zurückgeschraubt werden. Ich genieße sie aus tiefstem Herzen. Und ich weiß, früh genug wird sie eigene Wege gehen und dann habe ich noch bis zum Rentenalter Zeit zu arbeiten ;-) Das ist für mich die richtige Lösung. Welche es für Dich ist, kannst wirklich nur Du ganz allein für Dich entscheiden. Ich wünsche Dir das richtige Gespür, was für Dich und Deine Kinder das Richtige ist! Alles Gute und erzähl mal, wie Du Dich entschieden hast. Viele Grüße!
Ganz vergessen: Wenn Du Dich fürs Arbeiten entscheidest, würde ich persönlich 2,5 Tage arbeiten. So bleiben außer dem Wochenende noch Tage in der Woche, an denen Du einen gemütlichen Vormittag mit Deiner Kleinen verbringen kannst (und sie ausschlafen kann) und für Deine Große gibt es auch Tage, an denen sie von Mama abgeholt wird. Du stehst nicht alle 5 Wochentage unter Zeitdruck und hast wie gesagt auch noch Tage, die sind, wie sie bisher waren. Zudem ließe es sich an jenen Tagen sicher machen, die Kids trotzdem mal eine Weile bei Oma zu lassen um zu joggen. Wenn sie schon den ganzen Vormittag weg waren, machst Du das wahrscheinlich eher nicht? Alles Gute für Deine morgige Entscheidung!
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