Mitglied inaktiv
Halli Hallo, ich habe 2 Söhne. Mein großer ist 2,5 Jahren und mein kleiner ist gerade mal 6 Wochen alt. Unser großer macht uns im Moment sehr große Probleme. Er kann es absolut nicht haben wenn ich den kleinen stille. Ich lass ihn schon immer seine Lieblings dvd schauen so lange ich stille nur dauert es halt doch nicht nur 5 min sondern ne halbe bis 3/4 std. Er macht in der Zeit nur Mist, spült ständig das WC runter usw. Bin wirklich mit meinen Nerven am ende! Es ist ja nicht so das ich mich nicht um ihn kümmern würde! Wir frühstücken zusammen mit Papa, da schläft unser kleiner noch. Dann koche ich mit ihm , spiele mit ihm und wir gehen auch raus usw. aber es klappt einfach nicht. Wenn er dann mal geschimpft wird hört er auf einmal nix mehr und macht einfach weiter. Meist schick ich ihn dann ins KIZI, weil ich so geladen bin und einfach mal 5min brauche, aber da bleibt er ja dann auch nicht und kommt ständig wieder raus egal wie oft ich ihn wieder zurückschicke. Am liebsten wärs ihm wenn ich den ganzen Tag nur für ihn da wäre, ich bin ja immer da für ihn nur möchte ich halt auch mal die Spülmaschine einräumen oder so. Ich mach mittlerweile den ganzen Haushalt am Abend wenn er irgendwann mal eingeschlafen ist. Mein Mann ist da dann auch nicht begeistert... Ja ich hab so das gefühl er ist total eifersüchtig auf den kleinen!?! Nur wie bekomm ich das alles geregelt? Ich hoffe ihr könnt mir bisschen helfen. Ps: Er war sonst nicht so schlimm, hat wunderbar auf mich gehört, erst seitdem unser kleiner da ist...) LG Jacky
Hallo ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du mit den Nerven langsam am Ende bist. Dein Sohn ist sicher eifersüchtig. Der neue "Eindringling" ist erst 6 Wochen da und er hat sich noch nicht ganz an den kleinen gewöhnen können und hat vielleicht auch insgeheim die Hoffnung, dass er wieder verschwindet und er Mama für sich allein hat. Im Grunde machst Du alles richtig, ihn an der Hausarbeit und bei der Babypflege einbinden, wäre vielleicht noch eine Idee. Auf jeden Fall solltest Du die Hausarbeit nicht noch abends machen, sonst reibst Du Dich ja auf. Einige Mütter haben eine "Stillkiste". Da sind lauter interessante Sachen drin, die er nur auspacken darf, während Du stillst. (etwas zum Verkleiden, alte Hüte, Bügelperlen oder sonst was ganz interessantes). Bald wird Dein Sohn den kleinen angenommen haben und dann kehren ruhigere Zeiten ein. LG Kathrin
mir fällt da ehrlich gesagt nur Ignoranz ein... Ich habe zwar nur ein Kind (wird jetzt 2 Jahre) denke mir aber, Dein Sohn versucht Aufmerksamkeit zu erhaschen während Du den Kleinen stillst... Dieses intime Erlebnis hat er ja nicht mit Dir, sondern Du NUR mit dem Kleinen... und wie man immer so schön sagt, auch negative Aufmerksamkeit ist eine Aufmerksamkeit. Dann lass ihn halt rumspülen wie er will und tu so, als ob Dich das nicht ein STück beeindruckt. Sowas hilft auch bei meinem Sohn immer ganz gut. Selbst wenn es mich aufregt was er tut - sobald er merkt, dass ich an seinem (schlechten) Verhalten kein Interesse zeige läßt er es auch... Du solltest vielleicht auch konsequent bleiben wenn er ausm Zimmer wieder rauskommt. Bei der Super-Nanny klappts ja auch :o) Kann Dein Mann sich nicht mit ihm beschäftigen (wenn er da ist) während Du stillst? Das ist doch auf Dauer kein Zustand? Wie meine Vorschreiberin schon gesagt hat, vielleicht ist das mit der Kiste gar nicht so eine schlechte Idee... etwas, wo Dein Großer das Gefühl hat, der Kleine darf nicht dran teilhaben und es gehört nur IHM. LG und alles Gute Sue
Ich habe das selbst zwar nicht so erlebt, weil bei meinen Kindern der Altersunterschied 9 Jahre ist, aber ich habe von anderen Müttern irgendwo mal gehört, dass es hilft, wenn der Große auch beim Stillen dabei sein kann. Vielleicht mag er sich an der "freien" Seite ein bisschen zu dir kuscheln? Die Idee mit der Kiste find ich auch gut. Vielleicht kannst du ihm aber auch erklären, dass der kleine Bruder beim Essen nicht gestört werden möchte? Ich glaube, ein Kind in dem Alter kann das schon ein bisschen verstehen. Er möchte bei bestimmten Dingen doch auch gerne mal in Ruhe gelassen werden.
Hallo, ich wuerde versuchen, den "Grossen" einzubeziehen. Zum Beispiel waehrend des Stillens mit ihm ein Bilderbuch anschauen. LG Berit
Meine beiden sind 25 Monate auseinander und obwohl sich die Eifersucht der Großen in Grenzen hielt, kenne ich das auch noch. Uns hat geholfen, daß ich mir angewöhnt habe in einem großen gemütlichen Sessel zu stillen, so daß Gwenifar noch neben mir sitzen konnte. WIr haben dann zu dritt gekuschelt und ich habe Geschichten erzählt. Nachdem sich das eingespielt hatte, waren die Stillzeiten echt entspannend für uns und Gwenifar kam dann tagsüber auch zur Ruhe. Kurz nach der Geburt ihres Bruders hörte sie auch noch auf, mittags zu schlafen und war dann gerade amSpätnachmitag ziemlich anstrengend. Vieleicht wäre das auch was für Euch. LG Dorilys
wir haben nicht nur denselben Nickname (ich heiße eigentlich Jacqueline, aber das ist definitiv zu lang für's posten ;-), sondern auch dasselbe Problem. Bei uns ist die Situation tupfengleich. Jetzt schaue ich mir mal die Antworten an, um zu sehen, ob jemand gute Ratschläge hat... Bin auch mal gespannt. LG Jacky
Hallo Jacky, ich habe zwar nicht das Problem, da ich nur eine Tochter habe, aber meine Bekannte hat vor 2 Monaten ihr zweites bekommen. Sie sagt, wenn sie stillt, ist auch seine Kuschelstunde. Das heißt auf einer Seite das Baby und im anderen Arm ihr zweijähriger Sohn, der sich immer ganz doll ankuschelt. Bei ihr klappt es ganz gut. L.G. Nicole
Hallo, meine Tochter ist auch 2,5 Jahre alt und mein Sohn 9 Wochen. Mir kommt vieles sehr bekannt vor, was Du schreibst. Unsere Große ist ohnehin ein Sensibelchen und der kleine Bruder hat sie völlig aus der Bahn geschmissen. Ganz schlimm, wenn er Milch trinkt oder sonst auf meinem Arm ist. Sie war zuvor so ausgeglichen, fröhlich und hat auch gut gehört. Die ersten Wochen waren wirklich schlimm. Sie war bockig, quengelig, anhänglich und wenn sie das nicht war, stellte sie nur Unsinn an. Ermahnte man sie, wurde es schlimmer. Es kam mir vor, als hätte man mein Kind ausgetauscht. Durch wenig Schlaf und die neue Situation waren meine Nerven auch nicht so gut wie sonst, das kennst Du vielleicht. Aber ich habe gemerkt, je mehr ich sie ermahne oder gar ins Kinderzimmer schicke (hab ich in meiner Not auch mal versucht), desto schlimmer wird es. Der Haushalt lag brach.... Aber ich merkte, dass es ihr besser geht, je mehr ich sie einbeziehe und je liebevoller und verständnisvoller ich mit ihr umgehe. Das bedeutet: Wie wäre es beim Stillen den Großen in den freien Arm kuscheln zu lassen und seine Lieblingsbücher vorzulesen? Unsere Maus hilft den Kleinen einzucremen, bringt die Windeln, wirft die vollen Windeln weg etc. Ich lobe sie immer, wie toll sie das kann und sage, dass noch kein Baby eine so tolle große Schwester hatte wie unser Kleiner. Wenn der Kleine schläft, spiele ich ausgiebig mit ihr und kuschle mit ihr, dann darf sie auch Baby spielen und wird so behandelt wie der Zwerg. Und siehe da: Es wird besser. Sie wird nach und nach wieder die Alte, akzeptiert es, wenn der Kleiner auf dem Arm ist usw. Sie spielt auch wieder mal ne Weile allein, was sie zuvor überhaupt nicht mehr getan hat. Und so langsam komme ich auch wieder dazu, den Haushalt zu schmeißen. Dabei hilft sie gern, Dein Großer auch? Es ist immer extra Plastikgeschirr in der Spülmaschine, das sie ausräumt, sie leert die Waschmaschine, gibt mir die Wäscheklammern und bekommt ein eigenes Staubtuch. Für Lob ist sie gerade sehr empfänglich. Ich fürchte, das Geschwisterchen hat unsere Kinder ganz tief verunsichert. Sie wollen sich unserer Liebe und Zuwendung versichern und brauchen Verständis und Geduld. Ich weiß, wie schwer das manchmal aufzubringen ist. Aber ich habe den Eindruck, es lohnt sich. Alles Gute für Euch. Das wird schon! Liebe Grüße.
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