Mitglied inaktiv
Was wäre für dich nicht scheinheilig ? Das wir beide nun wieder eintreten, damit wir ordentlich und mit dem Segen dieser oft antiquierter Pfaffen (mittelalterlicher Ausdruck für Pfarrer und oft sehr passend) unser Kind taufen lassen können oder das unser Kind nun halt persönliches Pech hat, da seine Eltern ausgetreten sind und deswegen nicht in einer Religionsgemeinschaft aufwachsen darf, die ihm vielleicht zusagt ? Vielleicht findet er dadurch mehr an der Kirche als seine Eltern ? Grüßle von Scheinhelig an Engstirnig ! :-)
Ich denke die Lösung die ich am praktikabelsten finde ist die, das Kind später, wenn es das möchte taufen zu lassen. Dieser Vorschlag kam hier ja auch von einigen. Aber ich denke wir sind da einfach verschiedener Ansicht und werden diesbezüglich nie auf einen Nenner kommen. Was wahrscheinlich nicht erstrebenswert ist. Was sollen wir mit lauter Menschen (Ja-sagern) die alle der gleichen Meinung sind!? Letzen Endes macht doch jeder was er will und das ist, im Rahmen der Ethik und des Rechts selbstverständlich, auch gut so. Liebe engstirnige Grüsse an das scheinheilige Schwobele. Sandra & Co.
dich mit 14 oder 16 oder 18 Jahren taufen zu lassen, wobei Du in deiner ganzen Kindheit und Jugend nur religiöser Zaungast warst ? Abgesehn das Du zu vielem keinen Zugang bekommst ! Ich nicht ! Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Diese Grundvoraussetzung sollten Eltern ihren Kindern nicht vorenthalten, unabhängig ihrer eigenen Einstellung. Ja, wir müssen uns da nicht einigen, aber es ärgert mich schon wenn man mir Scheinheiligkeit unterstellt, weil ich für mich eine Entscheidung getroffen habe, die nun mein Sohn nicht mitverantworten muß ! Außerdem treten nämlich nicht alle wegen der Kirchensteuer aus ! Viele ja, aber nicht alle. Es werden ja auch nicht alle Frauen schwanger um sich damit abzusichern :-) Schönes Wochenende mit Muttertag und nicht vergessen : Morgen ist ein Kirchl. Feiertag :-) Grüßle
Die Frage nach der (evangelischen) Taufe tritt doch spätestens dann auf, wenn die anderen Kinder in den Konfirmationsunterricht gehen. Bei jeder Konfirmation gibt es Jugendliche, die erst einmal getauft werden, weil sie es wollen. Die sind vorher auch keine "Zaungäste" gewesen. Warum sollte man sich nicht so spät taufen lassen. Gerade wenn man nicht wegen der Kirchensteuer, sondern aus Überzeugung ausgetreten ist, sollte man doch mit der taufe warten. Die Taufe ist doch nicht der Eintritt. Wie meinst Du das an den Zaungast? Die dürfen mit in die kirche und am Religionsunterricht teilnehmen, es gibt nichts, adn dem sie wegen der fehlenden Taufe nicht teilnehmen dürften (anders als bei der Konfirmation). Tina
LG Sandra & Co.
ja, klingt schlüssig ! :-) Ich wuchs halt noch in der Zeit auf in der man entweder "dabei" oder "nicht dabei" war ! Ich behauptete auch nie das es sinnlos wäre sich später zu taufen, nur wir machen es jetzt und (nun kommen wir wieder auf den Ausgangspunkt) es ist nicht scheinheilig ! Wir wollen lediglich mit der Taufe die Grundlage für seinen weiteren Weg legen. Ob nun oder später ist sicher eine müsige Diskussion ! Vielleicht trete ich sogar auch noch ein, muß allerdings noch etwas von den Evangeliken mitbekommen, als Kovertit sozusagen. Die Kath. Kirche allerdings müsste sich um 180 Grad drehen damit sie wieder mit mir konform geht ! :-) Grüßle
,.
mal stark an sich arbeiten sollte. Dadurch das ich nicht austrete und aktiv werde, versuche ich ein wenig dafür zu tun. LG Sandra & Co.
Sorry, bin nicht Mozipan hab aber die interessante Diskussion gelesen und moechte mich ihrer Meinung anschliessen (auf die du in deiner Antwort nicht wirklich eingehst). Ich verstehe dein Dilemma, aber irgendwas funktioniert da nicht an deiner Argumentation. Ob du jetzt scheinheilig bist lass ich mal dahingestellt, ich finde eher du bist nicht koherent. Tritts aus und laesst dein Kind taufen. Fuer mich passt das nicht zusammen. Der Wunsch deinem Kind so die spaetere Wahl pro oder kontra Kirche zu erleichtern hinkt und genau da gehst du auf Mozipan nicht ein. Sie fragt konkret, wie du deine Ablehnung gegenueber der Kirche mit einer kirchlichen (nicht christlichen!) Erziehung vereinen willst. Schon der Ausdruck Pfaffen zeigt doch ueberdeutlich wie kritisch du der Kirche Institution gegenueberstehst. Wie soll dein Sohn das verstehen? Du schickst ihn in eine Gemeinschaft,die du eigentlich ablehnst. Das ist doch ein Widerspruch, oder? In letzter Konsequenz wuerd ich sagen ja, mein Sohn (uebrigens nicht getauft) hat Pech gehabt, weil Mama und Papa nicht glaeubig sind.Ich kann ihm also von Gott wenig erzaehlen und das tut mir schon etwas leid, weil ich auch moechte, dass er einmal selbst entscheidet, aber ich kann mich nicht hinsetzen und aus der Bibel zitieren, wenn mir das fremd ist. Wie soll ich ihm etwas vermitteln an das ich nicht glaube? Ok, du glaubst ja (hab ich jedenfalls so verstanden), aber die Frage stellt sich fuer dich auch. Wie willst du deinem Kind den Zugang zur Institution Kirche vermitteln, wenn du sie ablehnst. In dem du ihn taufen laesst?? Das allein kann doch nicht reichen. Ich erkenne schon die gute Absicht deiner Entscheidung pro Taufe, aber ich glaube du machst dir da was vor und riskierst natuerlich den Vorwurf der Scheinheiligkeit (das mag dir egal sein, aber der Vorwurf ist berechtigt, das musst du zugeben). Nichts fuer ungut, nur noch mal so als Denkanstoss, ich fand die Diskussion wirklich interessant. Gruss Christiane
Tja, da ist die Krux bei der Sache ! Offensichtlich könnt ihr Glauben und Kirche nicht trennen und tut euch deswegen so schwer damit, auch mit meiner Argumentation. Ich behaupte mal von mir (weil ich mich kenne) ich bin ein sehr aufgeklärter Mensch, auch in religiösen Belange und somit weiß ich um die Grundlagen die man einem jungen Menschen in der Gemeinschaft mitgibt. Diese nun zu bewerten obliegt jeden selbst. Ich habe nie behauptet nicht zu glauben ! Ich gehöre lediglich nicht mehr der Römisch-Katholischen Kirche an , mehr nicht ! Wenn ich nun mit Hänschen lerne zu beten , wird Hans unter Umständen später davon geistig profitieren. Und ja, ich glaube auch an die Demokratie ohne aber dabei Mitglied einer Partei zu sein. Grüßle
Doch doch, ich kann das schon trennen. Ich befuerchte, du hast mich etwas zu diagonal gelesen...Mir will einfach nicht einleuchten, wie man ein Kind an eine Institution heranfuehren will, die man selbst rundheraus ablehnt (und das tut man ja, wenn man austritt). Dass du deshalb trotzdem glaeubig bist und dein Sohn davon moeglicherweise einmal profitieren wird, habe ich dir mit keinem Wort abgesprochen. Ich verstehe wie gesagt auch das Dilemma... Du hast dich entschieden deinen Sohn taufen zu lassen. Das ist natuerlich voellig ok und wird ihm sicher nicht schaden, koherentes Verhalten ist das deswegen allerdings noch lange nicht. Koherent waere deinen Jungen christlich zu erziehen und es ihm einmal selbst zu ueberlassen, ob er sich taufen lassen und in die Gemeinschaft aufgenommen werden moechte. So hast du ihm die Wahl abgenommen, was ok waere, wenn du die Institution als solche unterschreiben wuerdest. Aber die Jungs sind dir doch eigentlich zu verstaubt, richtig? Meinst du wirklich, dein Junge bekommt nur dann christliche Werte vermittelt, wenn er Teil der Institution ist? Das uebernimmst doch du mit deiner Erziehung. Warum also die Taufe als Baby? Tschuessi Christiane
*Und ja, ich glaube auch an die Demokratie ohne aber dabei Mitglied einer Partei zu sein.* Muss dein Sohn jetzt in die Partei?? Gruss C.
daß er mal aktiv Politik macht wäre das sinnvoll, aber die nehmen noch keine 1jährigen ! :-) Grüßle
..."Mir will einfach nicht einleuchten, wie man ein Kind an eine Institution heranfuehren will, die man selbst rundheraus ablehnt (und das tut man ja, wenn man austritt)."... ich will ihn nicht an die Institution heranführen, ich will das er in dieser Institution seine Erfahrungen macht wie ich auch mal. Natürlich könnte (und werde) ich ihn christlich erziehen, doch wovon soll er seine Erfahrungen was eine Religionsgemeinschaft ausmacht hernehmen, die dann Grundlage sein sollte später eine Entscheidung zu treffen ? Außerdem taufen wir ihn auch Evangelisch und nicht Katholisch, somit spiele ich ihn nicht in den Dunstkreis des "Feindes". :-) Ja, die Thematik ist sehr schwer rüberzubringen, merke ich. Vielleicht ist unsere Entscheidung in dieser Hinsicht nicht vordergründig rationell, aber wir denken es ist der beste Weg für ihn unter unseren Umständen. Grüßle
Hi, sorry, wenn ich mich nun einmische. Wir sind auch nicht mehr in der Kirche und haben unser Kind Segnen lassen - von einem ev. Pfarrer, der auch meinte, taufen geht nicht, wenn wir nicht selbst in der Kirche sind. Durch die Segnung ist gesichert, dass die Kleine, wenn sie möchte, am ev. Reliunterricht etc. teilnehmen kann, falls der Lehrer etwas sehr konservativ ist - man weiss ja nie, wo einen der Job hinverschlägt :) Wir wollten damit eigentlich bezwecken, dass die Kleine durch Schule, auch durch Kirchenbesuche etc. später selbst für sich entscheiden kann, ob sie die Taufe und die Konfirmation will oder nicht. Irgendwie finde ich so eine Lösung besser, da ich selbst eigentlich überhaupt nicht christlich erzogen wurde, meine Eltern auch mit der Kirche nichts am Hut hatten, aber - um nicht aufzufallen - hat man halt alles mitgemacht. Dadurch habe ich mir wirklich nie Gedanken über den Glauben, Kirche etc. gemacht. Vielleicht wäre das eine Lösung? LG Tina
Klingt gut deine Lösung. Bei Schwoba-Papa ist das keine Lösung, da sein Sohn bereits getauft ist. LG Sandra & Co.
...ohne rumgezicke(liegt vielleicht am männlichen Anteil?*g*) Wollt ich nur mal eben loswerden(meine Meinung zu Thema hab ich ja unten schon geschrieben :o) Gruss Tanja
oh, oh - sorry!! Das kommt davon, wenn man nur ein paar Postings überfliegt und denkt, man weiss, worum es geht :) Liebe Grüsse, Tina
für mich ist es nicht so in ordnung, wenn eltern ihr kind taufen lassen, warum auch immer und es dann NICHT im glauben erziehen, warum auch immer...und das kind ist dann als erwachsener kirchenmitglied (automatisch, weil ja getauft) und kirchensteuerpflichtig und das nicht zu knapp und hat lauferei weil es allen möglichen scheins beibringen muß um wieder auszutreten. so ist es meinem mann und mir gegangen. entweder taufen und dann auch im glauben erziehen - oder eben nicht taufen (als baby, was noch keinen willen dahingehend bilden kann). wenn das kind sich später selbst zum glauben wendet oder auch nur getauft werden will und begreifen kann was das bedeutet - dann wird wohl kein pfarrer das ablehnen? das ist meine meinung. lg und schönen feiertag uli
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