Mitglied inaktiv
Hallo, mag zwar komisch klingen die Überschrift, aber im Moment fühl ich mich so. Hab überraschend einen Krippenplatz angeboten bekommen, juhu, freu mich auch ist aber trotzdem komisch. Geplant war, das ich erst im Oktober wieder arbeiten gehe, wenn meine Motte ein Jahr alt ist. Jetzt geht sie ab Juni in die Krippe, das hat mich regelrecht überfahren. Wir stillen noch, sind gerade dabei festzustellen, das Brei uns eigentlich noch gar nicht schmeckt und bei Mama idt es doch am schönsten... :-) Ich will ja nicht klammern, freu mich ja auch wieder auf die Arbeit (ist außerdem gut für die Haushaltskasse..)und für die Kleine ist es bestimmt auch schön mit anderen Kindern. Aber mal eben so, wie kriegen wir die Umstellung hin? Gerade wegen dem Stillen. Kann sie erst mal für vier Stunden am Tag bringen, da gehts vielleicht auch ohne, ich weiß es nicht. Pumpen und jetzt noch an Flasche gewöhnen wollte ich eigentlich nicht, oder gleich mit Trinkschnabel/Trinklerntasse anfangen? Frühs schläft sie auch recht lang, sollte ich sie da jetzt schon zeitig (gegen sieben,wenn ich sie gestillt habe) mit rausnehmen und lieber vormittags nochmal hinlegen? Sie schläft allerdings gern an meiner Brust ein. Habt ihr einen Tip, oder ging es mal jemanden ähnlich? Hoffe nur ich bin nicht so eine Mama die nicht loslassen kann, tut dem Spatz bestimmt auch nicht gut.... LG Katrin
Hallo Katrin, von der Brust weg direkt in die Krippe zu kommen, ist sicher sehr schwer für Deine Tochter. Auch "nur" vier Stunden sind eine sehr lange Zeit, wenn man noch ein Säugling ist. Muss es denn wirklich jetzt schon sein? Geht ab Oktober nicht mehr, wenn Du den Platz jetzt vielleicht nicht annimmst? Allein das Abstillen ist eine große Leistung für ein Baby. Der Eintritt in den Hort ist nochmal so ein Riesenschritt. Es wird nicht umsonst geraten, Kindern niemals zwei solcher großen Entwicklungsschritte zur selben Zeit zuzumuten. Viel mehr Angst, als davor, dass DU nicht "loslassen" kannst, hätte ich davor, dass dies für Deine TOCHTER alles eine Spur zuviel und ein zu großer Happen zu verdauen ist. Es ist schon sehr viel, was Du ihr da abverlangst und Du musst Dich sicher auf entsprechende Startprobleme einstellen. Eigentlich fände ich es sehr schade und es würde meinem eigenen Mutterinstinkt total widersprechen, die Kleine so urplötzlich aus der trauten Stillbeziehung zu reißen und ins raue Leben zu schmeißen, um es mal salopp zu sagen. Muss es denn wirklich sein? Liebe Grüße, Hexe
Ich mußte damals notgedrungen meine Tochter in eine Krabbelstube tun. Sie war damals 13 Monate alt und ich war alleinerziehend und "mußte" arbeiten gehen. Wenn man die Möglichkeit hat würde ich zumindest die ersten 3 Jahre zu Hause bleiben. Es sind soviele Erfahrungen die Du nicht wirklich erlebst. Wenn das Kind anfängt zu krabbeln, zu laufen, zu sprechen. Das habe ich bewußt nie richtig mit bekommen. Heute erlebe ich an meinem Enkelsohn (morgen 20 Monate alt) was ich an meiner Tochter versäumt habe. Und diese Zeit ist nicht mehr wieder zu holen. Ich habe zwar nie Vorwürfe von ihr bekommen..aber versteckt hat sie doch später meine Mutter gefragt. Und meine Mutter hat ihr erklärt, daß ich arbeiten musste um uns zu ernähren und durch zu bringen. Die Antwort von meiner Tochter dann nur..."Was haben die anderen Kinder es gut wenn die Mama zu Hause ist". Ich an Deiner Stelle würde mir das nochmal überlegen. Ich denke gerade auch weil Du noch stillst..geniesse es. Für das Kind wäre es doch eine wahnsinnige Umstellung...Neue Bezugspersonen u.s.w. Waren nur meine Gedanken jetzt so... Ich hoffe Du triffst die richtige Entscheidung die für Euch alle gut ist. Liebe Grüße Angelika (Omi von Bastian 19 Monate)
Hallo, instinktiv scheinst Du zu merken, dass es doch noch ein bisschen früh ist. Das hat mit "nicht loslassen können" nichts zu tun. Sie ist halt noch sehr klein. Ich würde bis Oktober warten, dann ist die Kleine etwas älter. Meinst Du der Platz geht Dir flöten, wenn Du für Juni absagst? Was anderes wäre es, wenn Du aus welchen Gründen auch immer, dringend arbeiten müßtest. Bei uns nehmen sie die Kinder erst ab 1 Jahr. Gruß Simone
Hallo!!! Ich persönlich finde es auch SEHR früh, vorallem weil du noch stillst!!! Deine Kleine ist ja noch ein Baby und kein Kleinkind bei dem du zuviel klammern würdest. Dein Baby braucht im Moment NUR seine Mami und die gewohnte Umgebung! Ab und an mal einen Spielkreis, damit sie andere Babys und Kinder trifft, das finde ich sehr gut! Nadine war von Geburt an in der Still-u.Babygruppe und mit einem Jahr habe ich eine Krabbelgruppe gegründet, so hat Nadine immer Kontakt zu anderen Kindern und vermisst nichts. Bei uns nehmen die Krippe erst Kinder ab 1 1/2 Jahre!!!!! Ich habe ja 2 Töchter, Kathrin (fast 17 Jahre) und kl. Nadine (2 1/2 Jahre). Bei Kathrin "mußte" ich damals nach dem Erziehungsurlaub wieder arbeiten gehen, sonst wäre meine Stelle weg gewesen! Kathrin war genau 1 Jahr alt, ich habe sie also 3 mal die Woche für 6 Stunden zu meinen Eltern gebracht. Glaub mir, ich habe vieles "verpasst", leider!!! Aber, ich "mußte" arbeiten, wegen Haus und so, naja! Bei Nadine bin ich nur zuhause und ich "geniese" dies, von ganzem Herzen. Ob ich jemals noch mal arbeiten gehen, kann ich dir gar nicht sagen. Selbst Kathrin ist froh, das die Mama immer zuhause ist, wenn sie aus der Schule kommt! Du wirst die richtige Entscheidung für euch treffen, da bin ich mir ganz sicher! Alles Liebe für euch, liebe Grüße, Andrea mit Kathrin und kl. Nadine und ****
ich weiß, klingt alles sehr hart fürs Kind. Ich würd auch lieber länger daheim bleiben (hoffe bald wieder schwanger zu werden :-)) aber wenn ich jetzt nicht zusagen ist der Platz tatsächlich weg. Arbeiten muß leider auch sein, weil ein Haus sich nicht allein finanziert. Ich bekomme kein Erziehungsgeld weil mein Mann wohl "zu gut" verdient wie es heißt.Bin also finanziell plötzlich auf null und ein Gehalt reicht hinten und vorne nicht. Bräuchte ich mir darüber keine Sorgen machen, wär ich auch drei Jahre zu Hause. LG Katrin
Mein Schwiegersohn ist auch krin Großverdiener. Sie bekommen 69 euro im Monat an Erziehungsgeld. Ist nicht die Welt. Aus diesem Grunde hat meine Tochter einen 400,-- EURO JOB angenommen. In dieser Zeit wo sie arbeitet hüte ich den Kleinen Mann. Kinderkrippe kostet auch Geld. Ich denke mal nicht wenig. Eine Omi kostet nichts. Muß man auswegen was günstiger ist :-) Und der Arbeitsjob ist 3 Jahre gesichert wo nichts passieren kann. Aber wie gesagt...sind nur meine Gedanken. Liebe Grüße Angelika
Stelle Deine Frage mal im BABY& Job-Forum, da gibt es viele Mütter, die das mal gemacht haben und auch differenziert antworten. Ich habe es auf andere Weise gelöst, aber meine Kinder wurden aber der 8. Lebenswoche tagsüber "fremdbetreut" (ich breite das WIE hier nicht aus). Mein erstes Kind konnte ich trotzdem 6 Monate voll stillen, mein zweites habe ich 8 Monate voll gestillt. Beide kamen völlig ohne Flasche und Trinklernflaschen aus (letzteres halte ich eh für Nonsens). Sie haben gelernt, aus dem Becher zu trinken als sie Beikost bekamen. Am Anfang kleine Becherchen mit wenig Wasser darin. Lernen sie genauso schnell wie mit dem anderen Gedöns und klappt prima. Mit 8 Monaten machtne meiner Tochter 4 stunden tatsächlich nichts - erstaunlicherweise wartete sie immer länger, wenn ich nicht da war als wenn ich da war. Wichtig ist eine wirklich liebevolle Betreuung und das sie in der Krippe eine 1. Bezugsperson hat, die dort nicht wechselt. Außerdem ist wichtig, dass Du Dir über Deine Gefühle klar wirst. Wenn Du beim hinbringen unsicher bist, überträgt sich das auch auf Deine Tochter und es macht die Sache schwieriger. Also setze Dich vorher damit auseinander. Wenn Du für diesen Schritt bereit bist, dann lass Dich nicht irre machen! Übrigens habe ich meinen Sohn 18 Monate (bis zur zweiten Schwangerschaft) und meine Tochter sogar 3 Jahre gestillt. Gerade das Stillen haben wir sehr genossen, hat es uns doch viel Innigkeit gegeben. Ein Krippenbesuch bedeutet nicht "Abstillen" (wie weiter oben so erwähnt). Tragetuch, Stillen, Kuscheln, das waren alles Dinge, die wir ausgiebig genossen haben in "unseren" Zeiten. Viel Glück Tina
Danke, tut gut mal eine andere Meinung zu hören, komme mir ja schon vor wie eine Rabenmutti. Stillen werd ich auch weiterhin, geniesen wir noch zu sehr. Werd erst mal sehen, was die in der Krippe erzählen, aber meine Nachbarin bringt ihre Kinder auch dorthin und meint die sind sehr entgegenkommend. Werd mich überraschen lassen. Wenn sich mir andere Betreuungsmöglichkeiten aufgetan hätten, hätte ich diese schon sehr in Erwägung gezogen, aber unsere Omi´s gehen beide noch voll arbeiten und fallen schon mal weg, zumindest tagsüber. Eine nette Tagesmutti, die zu mir nach Hause kommt, war leider auch schon ausgebucht. Naja, so könnt man ewig lamentieren. Ist schwer das Für und Wieder abzuwägen, aber ich denke ich werde die Zeit, die ich dann mit der Lütten habe sehr sehr genießen. LG Katrin
Hallo, ich kann Dir nur von den Erfahrungen einer Freundin von mir erzählen, die ihr Kind mit sechs Monaten in die Krippe gegeben hat. Sie hat zu der Zeit auch noch voll gestillt; sie hatte aber das Glück nicht weit von der Krippe zu arbeiten, so dass die Krippe bei Hunger immer angerufen hat und sie ist dann stillen gegangen. Ansonsten war und ist sie sehr zufrieden mit der Krippe, die Erzieherinnen kümmern sich rührend um die Kleinen, die Räume sind sehr schön eingerichtet. Also der Kleinen geht es dort richtig gut, sie ist ein fröhliches und quirliges Mädchen, dass den Kontakt zu anderen Kindern genießt. Übrigens, Sie hat auch mit einem vier Stunden Platz angefangen und ist jetzt (sie ist jetzt 1 Jahr alt) 6 Stunden pro Tag dort. Guck Dir doch einfach die Krippe an und hör dann auf Dein Bauchgefühl. Oder mach einen Probemonat aus. LG Nieke
Wer ein 8 Monate altes Baby in die Krippe geben will ( ohne das zwingend zu müssen) braucht sich wohl keine Gedanken darüber zu machen ob er eine Mama ist die nicht loslassen kann.
Hallo Katrin Das klappt schon. Die Kleine kann die 4 Stunden sicher ohne Stillen überstehen. Meine Freundin hat auch gearbeitet und ihre Kleine hat auch mit 6 monaten jeweils den Morgen von 7.15 Uhr bis 12.15 Uhr ohne Stillen gut erlebt. Uebrigens auch mein 11 Wochen altes Baby hat öfters mal eine Stillpause von 4 oder mehr Stunden (sie wird nach Bedarf gestillt). Bei uns sind so kleine Kinder in der Krippe normal. Da unser Mutterschutz nur 14 Wochen dauert und es doch viele Mütter hat die auf einen Verdienst angewiesen sind. Liebe Grüsse Bigi
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