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Hab mal eine Frage bzgl. Tagesmutter

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Hallo, ich habe seit 2 Jahren eine Tagesmutter für meine beiden Söhne. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag nur mündlich. Auf einmal kommt sie an und verlangt für 4 Wochen, wo sie Urlaub macht, das wir die 4 Wochen voll weiterzahlen sollen für beide Kinder, das wäre dann ihr Urlaubsgeld. Darf sie das überhaupt? Das war mündlich so nicht abgesprochen damals, sie ist der Meinung sie könne das jetzt einfach verlangen würden andere Tagesmütter auch so handhaben. Und sie hat gestern einen Kinderwagen gekauft und will jetzt von den jeweiligen Eltern anteilig 20,- Euro dafür haben. Sie muß den doch zur Verfügung stellen, oder sehe ich das falsch? Und ist das mit dem Urlaubsgeld rechtens? So langsam reichts mir nämlich, jeden Tag wieder irgendwas anderes bei der Tagesmutter was sie von uns fordern will. Hat jemand von Euch Erfahrung mit soetwas oder ist sogar selbst Tagesmutti und könnte mir einen Rat geben? gruß Sanne


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Ganz einfach dann besorg dir einen Vertrag (z.B. unter www.laufstall.de, oder vom Jugendamt usw.)und mach mit ihr jetzt einen Vertrag, dann sind beide Seiten abgesichert. Oder eine neue Tagesmutter.... Ich hatte auch eine Tagesmutter und einen Vertrag. Ich hab jeden Monat bezahlt (auch ungern). Jetzt wo ich eine private Kita für meinen Sohn habe bezahle ich auch viel und jeden Monat, ist aber auch klar (Löhne der Erziehrinnen müssen auch immer bezahlt werden). Das mit dem Kinderwagen kann ich nicht ganz verstehen, kann sie das nicht von der Steuer absetzen. Wenn du das bezahlen sollst lass dir ne Rechnung geben, das du es absetzten kannst. Ich versteh dich, dass du nach zwei Jahren entäuscht bist, aber so ist das nun mal. LG und alles Gute


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Auch ein mündlicher Vertrag ist ein Vertrag. Und Du kannst ja eventuell beweisen (falls Du das Geld überwiesen hast), dass Du bisher kein Urlaubsgeld bezahlt hast. Ich würde auf den mündl. Vertrag bestehen... Ich arbeite auch als Tagesmutter. Und ich bekomme auch 4 Wochen bezahlten Urlaub. Aber das war so vorher abgesprochen und ist auch schriftlich festgehalten... Kinderwagen o.ä. was ich halt brauche, besorge ich mir selber (bis auf Kindersitze, die werden mitgebracht). Wälze es nicht auf die Eltern ab. Dafür bekommt man ja schließlich als Tagesmutter Geld. Wenn Du eh gefrustet bist, bist Du vielleicht mit einer Neuen besser dran. Oder hängen Deine Kinder sehr an der Tagesmutter? lg Sandra


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Mich würde zuerst mal interessieren, WARUM kein schriftlicher Vertrag gemacht wurde, den ich ehrlich gesagt äußerst wichtig finde. Es werden dort z.B. solche Sachen festgehalten wie Lohnfortzahlung im Krankheits- oder Urlaubsfall, welche Sachen alle im "Lohn" enthalten sind oder ob z.B. das Essen oder Windeln selbst bezahlt werden müssen, ob die Mutter sich an Anschaffungen der Tagesmutter beteiligen muss. Und ich denke, die Tamu nutzt das jetzt schön aus. Eigentlich bist Du nicht dazu verpflichtet anteilig den Kiwa zu übernehmen - denn wenn Deine Kinder nicht mehr bei der Tamu sind, nutzen sie auch den Kiwa nicht mehr... bekommst Du dann Deine 20 Euro zurück? Oder holt sich die Tamu von der nächsten Mutter, die ihr Kind bringt, 20 Euro Kinderwagen-Benutzungsgebühr? Finde ich schon ganz schön frech. Der "Vorteil" ist, Ihr habt keinen Vertrag, Du kannst also im Grunde Deine Kinder schnappen und gehen. Genauso könnte sie Dir von heut auf morgen das Pflegeverhältnis kündigen. Doofe Frage, aber arbeitet sie schwarz? Denk bitte auch dran, dass Deine Tagesmutter eine Extra-Versicherung haben muss für den Fall, dass den Kindern mal was passiert. Hat sie die? Sollte sich die Tamu nicht auf einen Vertrag einlassen würde ich das Verhältnis kündigen. Wenn Du eh nimmer so richtig zufrieden bist, denn geh. Du kannst ja auch mal beim Jugendamt nachfragen wie es mit mündlichen Verträgen steht... nur genausogut könnte die TaMu auf einmal sagen: Wie? Wir haben doch schon IMMER ausgemacht Du zahlst 300 Euro statt 250 Euro. Und dann??? Nee, das wäre mir zu unsicher. Ich habe jetzt für Simon die zweite Tagesmutter, die erste Tamu war meine Freundin und Nachbarin. Und selbst mit DER habe ich einen Vertrag abgeschlossen, was sich ein paar Monate später wegen Nichtig- und Streitigkeiten dann auch bezahlt gemacht hat. Kann Dir echt nur raten mach einen Vertrag. LG Sue und halt uns mal auf dem Laufenden


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Hallo, danke für Eure Tips. Wir hatten nur einen mündlichen Vertrag, gezahlt wird nur für tatsächliche Betreuungsstunden, ansonsten Essen und Windeln muß ich mitgeben. Sie kam auch neulich mit dem Vertrag von Laufstall.de an und wollte das ich den unterschreibe. Aber der Vertrag ist wirklich entgegen jeglicher Absprachen, hab mich geweigert den zu unterschreiben. Wir machen nun einen normalen Betreuungsvertrag wie gehabt, es werden nur die tatsächlichen Stunden gezahlt und nix mit Urlaubsgeld und Fortzahlung im Krankheitsfall etc. Ich habe heute mit ihr gesprochen, da meine Kiddies auch sehr an ihr hängen und mögen, und sie eigentlich auch ne ganz liebe ist. Und den Floh mit den Zahlungen hat ihre Tochter ihr scheinbar ins Ohr gesetzt, nun ja, sie hats halt versucht ;-) Sie sagte dann noch zu mir, dafür könne man ja über alles reden. Hm, will nicht wissen was sie bei den anderen Eltern nun verlangt, aber das soll mir auch wurscht sein, hauptsache es bleibt wie es ist und gut is :-)) LG Sanne


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Also unsere Tagesmutti bekommt auch den Urlaub ausbezahlt ...ist genauso wenn dein Kind im Kiga ist da bezahlst du auch weiter,wenn deine Kigs im Urlaub sind... Unserer Tagesmami hat auch einen Kinderwagen,Laufstall,Fahrradsitz und einen Autositzt gekauft....wir haben nix dazu beigetragen. Aber rechtlich kann sie einen beitrag verlangen. Gruß Isabel


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Also ob sie RECHTLICH einen Beitrag verlangen kann weiß ich nicht, glaube ich auch nicht... dann könnte sie ja auch z.B. Hüpfburgen für 400 Euro kaufen - aber in den Verträgen ist eigentlich immer so ein Passus drinnen der beinhaltet, dass mit der Mutter abgesprochen wird, wenn es zu weiteren Auslagen kommt (z.B. Eintritt im Zoo oder sowas) wer die bezahlt. Unsere TamU wird übrigens auch im Urlaub weiterbezahlt und sehe das ähnlich wie Isabel, wenn Simon mal im Kiga ist muss ich auch bezahlen wenn der geschlossen hat. Allerdings hatte man bei unserer Tamu die Option zu wählen: Entweder einen Pauschalpreis, der immer gezahlt wird - der aber dann auch den "Vorteil" hat, dass die Tamu nix sagt wenn man auf einmal 2 Stunden später vor der Tür steht oder man zahlt die tatsächlichen Betreuungszeiten, was meine Freundin macht. DA ist allerdings die Tochter nicht 5 Tage die Woche sondern immer nur ab und an bei ihr. Simon ist ja Volltagskind bei meiner TaMu. Auch sie hat Anschaffungen gemacht wie Kinderwagen usw. aber die zahlt sie selbst. Ich wiederum habe meinen ganzen alten Kram zu ihr geschleppt wie den Wipper, ein Treppenschutzgitter usw. und sie hat dafür Simon ein paarmal kostenlos bei ihr übernachten lassen. Geben und nehmen... Sie kauft ihm auch mal zwischendurch ein Paar Schuhe und möchte dann nix dafür. Ist echt ne Perle die Frau! LG Sue


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und auf mich wirkt die Art wie du über die Frau schreibst sehr überheblich. Sie erbringt eine immense Dienstleistung für euch und liebt wahrscheinlich eure Kinder fast wie eigene. Warum betrachtest du sie als Gegner, bzw. Sklavin ohne Rechte? Nur weil sie keinen schriftlichen Arbeitsvertrag hat? Also ich hab schon mit und ohne Arbeitsvertrag Kinder betreut. Wenn die Kinder stundenweise kommen gibts natürlich keinen bezahlten Urlaub, bei regelmäßigen Tageskindern, die täglich über Monate oder Jahre hinweg kommen, ist selbstverständlich auch Urlaub von den Eltern zu bezahlen, wie bei jeder anderen Angestellten auch. Bei mir 20 Tage im Jahr. Die Leistung die eine Tagesmutter erbringt ist für mich weit höher anzusetzen als die einer Angestellten in einem Betrieb, sie versorgt das Wichtigste in deinem Leben, deine Kinder! Warum soll sie dann als minderwertig behandelt werden? Warum muß sie einen Kinderwagen zur Verfügung stellen? Ganz im Gegenteil, den hast normalerweise DU als Mutter zur Verfügung zu stellen, das heißt täglich mitzubringen oder gleich da zu deponieren. Wo liegt das Problem wenn sie schon bereit ist selbst in die Tasche zu greifen für EURE Kinder, sich da an den Kosten mit 20 Euro zu beteiligen? Gut, sie hätte das vor dem Kauf klären müssen, aber wahrscheinlich kam sie gar nicht auf die Idee daß da jemand was dagegen haben könnte. Erkundige dich mal beim Jugendamt über die Verträge für Tagesmütter, ich bin sicher du wirst staunen! Ich bin vom Jugendamt geprüft und zugelassen, weiß also schon wovon ich rede. Und einer Mutter die mir auf dieser Ebene begegnet wie du deiner Tagesmutter würd ich wahrscheinlich das Kind dankend zurück geben. Nicht SIE muß dankbar sein daß sie deine Kinder betreuen darf, DU mußt dankbar sein wenn du eine Frau gefunden hast, die sich liebevoll und zuverlässig um deine Kinder kümmert, das ist nämlich alles andere als selbstverständlich. Was meinst du, was für Horrorgeschichten mir Mütter schon von anderen Tagesmüttern, die sie vor mir hatten, erzählt haben! Da gabs Baldrian in der Milchflasche, stundenlanges liegen der Kinder in Wippen vor dem Fernseher, die Älteren brüllten in Laufställen während die "Tagesmutter" bei der Nachbarin Kaffee trinken war, Kinder tranken unabhängig vom Alter alle nacheinander von der selben Flasche, und noch viel drastischeres. Ich nehme Tageskinder nur auf, wenn auch die Chemie zwischen mir und den Eltern stimmt, sonst ist das Verhältnis angespannt und das überträgt sich auf die Kinder. Nicht jede Tagesmutter ist für jede Familie geeignet. Vielleicht solltest du da mal ganz Grundsätzliches überdenken? Wenn ihr wirklich zuuu verschieden seid, wäre evtl. ein Wechsel sinnvoll, wobei du da als erstes das Wohl deiner Kinder im Auge haben solltest. Wie ist ihr Verhältnis zu der Frau? Meistens wird die Tagesmutter nahezu genau so wie die richtige Mutter geliebt, manchmal ist sie sogar die Hauptbezugsperson der Kleinen. Ich etwa bei meinem letzten Tageskind. Sie hatte den ganzen morgen und Vormittag mich (6 Stunden), von 1 bis 3 den Papa, von 3 - halb Sieben die Mama, dann ins Bett. Wobei Mama und Papa zwischendurch auch von mir, bzw. den Großeltern oder Nachbarn ersetzt wurden. Rat mal, auf wen das Kind gehört hat und auf wen nicht? Und zu wem es rannte wenn es sich weh getan hatte? Wer durfte die Windel wechseln, auch wenn der wunde Popo dabei mal brannte? ALles ICH, bei Mama und Papa gabs Theater. Ich will damit nur sagen, daß die Tagesmutter eine ganz wichtige Person im Leben eines Kindes ist und du mit ihr gut stehen solltest, denn ihr teilt euch etwas sehr wichtiges, die Sorge um ein kleines Kind. Und bringt es mit solchen Geschichten in arge innerliche Nöte. Also Himmel nochmal, redets aus, jeder gibt nen Schritt nach und unterstellt dem anderen nichts Böses, dann klappt das doch! LG Nicole


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Hallo Sanne, also unsere Tagesmutter hat gleich zu Anfang uns den einmaligen Urlaubszeitraum genannt und damit stand fest, dass sie zu der Zeit nicht zur Verfügungen steht. Sonst ist sie das ganze Jahr für die "Kids" da. Achso, sie war drei Wochen im Urlaub aber das Betreuungsgeld mussten wir trotzdem zahlen, auch wenn unsere Tochter nicht dort war. Wir hatten einen Vertrag. Die Tagesmutter hat "damals" einen Laufstall und eine Babyschaukelwippe gekauft, weil eben unsere damals die Kleinste und Jüngste war (ca. 3 Monate). Und es wurde nie über irgendwelche Mitfinanzierung gesprochen. Also sie dann am Tisch mit essen konnte gab's auch keine extra Rechnung. Davor gab's Milchflasche und Gläschen die wir gekauft hatten. Für die KigaKids gibts für's Klo einen Toilett-Trainer, hat auch sie gekauft uvm. Unsere Tagesmutter hatten wir über den Tagesmütterverein bei uns in der Gegend vermittelt bekommen und sie macht auch regelmäßig Vortbilungen und 1.Hilfe Kurse, ich glaube das gehört dazu. Gruß Petra mit Yara Elena geb.1.11.2003 hier bei uns & Laura Marie gest./geb.29.12.2001 für immer in meibem Herzen. http://www.beepworld3.de/members26/laura_marie