Elternforum Rund ums Kleinkind

eigenes Zimmer - umgewöhnen? wie am Besten.

eigenes Zimmer - umgewöhnen? wie am Besten.

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Ihr, Leonie ist 14 Monate und wir haben sie bis vor 3 Tagen in unserem Schlafzimmer gehabt. Ich wollte aber dann plötzlich, dass sie in ihr eigenes Zimmer "umgebettet" wird. Dies haben wir dann vor 3 Tagen gemacht. Das einschlafen ist ein "Riesen-Problem". Sie kann sich noch nicht an ihr Zimmer gewöhnen und dazu hab ich sie auch noch abends abgestillt, so dass ihr das nun auch fehlt. Ich spiele tagsüber auch ein paar Mal in ihrem Zimmer mit ihr, aber abends macht sie trotzdem noch Terror. Das Zimmer ist im 1. Stock. Sie schläft durch. Hat jemand Erfahrung mit sowas? Wann habt ihr Eure Kiddys ins eigene Zimmer verfrachtet? Danke IRENE


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Irene, ich habe die ersten Tage auf einer Liege mit im KiZi geschlafen, danach war das Problem gelöst. Abstillen und Umziehen auf einmal ist vielleicht etwas viel?!? Leonard´s Einschlafritual ist schon seit 8 Monaten gleich (er ist jetzt 15 M.): Waschen und Zähneputzen, dann "gemeinsames" Singen auf dem Sessel im KiZi (wenn er soweit ist, möcht ich das durch Vorlesen ergänzen), dann Spieluhr an und ab ins Bett :-) Er schläft (bis auf Ausnahmen) von 21 Uhr bis 8 Uhr durch. LG Alexandra


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hi du wolltest aber dann plötzlich, dass sie in ihr zimmer umgebettet wird?!?! warum denn? warum denn plötzlich? kein mensch mag plötzliche veränderungen einer gewohnheit, babys und kleinkinder schon gar nicht!!!! unsere tochter schlief von anfang an mit uns im bett (wir wollten es so). als es uns zu eng wurde, stellten wir das juniorbett direkt zwischen die wand und unser ehebett. sie schlief aber nie gerne in ihrem juniorbett. mit 20 monaten beschloss ich dann, ihr bettchen in ihr zimmer zu stellen, weil sie ja sowieso nicht darin schlief und wir somit mehr platz im schlafzimmer haben. und prombt wollte sie in ihrem bettchen in ihrem zimmer schlafen. von da an war das schlafen im elternbett keine thema mehr. ich habe gar nicht damit gerechnet und sie somit auch nie gezwungen. vielleicht spührt sie, dass sie immer kommen darf und bleibt deswegen problemlos und freiwillig bei sich im bett. so zwischen 5 und 6 in der früh wacht sie allerdings auf, ich hol sie dann rüber zu uns, sie bekommt ihre milch und sie schläft noch 2, 3 stunden bei uns weiter. es kam aber auch schon vor, dass sie nach der milch wieder in ihr bettchen wollte, worauf ich natürlich sehr stolz (war) bin. lg veralynn p.s. sorry ist jetzt kein tipp, eher ein erfahrungsbericht..... ich habe aber die erfahrunag gemacht, dass wenn man einem kind etwas beibringen / angewöhnen will, dann geht es am besten ohne jeglichen druck. die


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ich finde auch , etwas viel auf einmal! Erst nimmst Du ihr ein geliebtes Ritual und dann schmeißt Du sie auch noch raus (übertrieben ausgedrückt). Ich kann auch nur mit Erfahrungsbericht dienen, allerdings sind wir alle gemeinsam in unser Haus eingezogen, da war Luise 9 Monate alt. Vorher schlief sie in ihrem Bett bei uns im Schlafzimmer. Ihr Zimmer habe ich mit Mäuschentapete tapeziert, ein paar Kücken-Bilder, überm Bett ein Mobile mit Schmetterlingen und ihr gewohntes Nestchen aus dem alten Bett, ohne das sie garnicht schlafen will. Als wir eingezogen sind, hab ich ihr ihr Zimmer gezeigt und sie wollte garnicht mehr raus! Tja, nix mit Kuscheln bei Mama im Bett ;-)))


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, es ist immer günstiger, dem Kind nur einen großen Entwicklungsschritt gleichzeitig zuzumuten. Also NUR Abstillen oder NUR Umzug ins eigene Zimmer, zwei Sachen gleichzeitig sind fast immer zuviel und vom Kind nicht gut zu schaffen. Vielleicht wäre es nicht verkehrt, den Umzug ins eigene Zimmer nochmal etwas aufzuschieben. Meine Tochter hat auch lange bei uns im Familienbett geschlafen. Der Umzug ins eigene Bett war sehr schwierig. Warum das so ist, versteht man besser, finde ich, wenn man sich klar macht, wie Kinder von Natur aus schlafen: Nämlich nie allein, sondern bei Eltern und inmitten ihrer Geschwister. Nur in unserer westlichen Welt ist es seit Neuestem (etwa 100 - 150 Jahren) üblich, Kinder allein schlafen zu lassen. Die Natur hat das so nicht vorgesehen, es gibt kein Naturvolk, wo Kinder für sich und abseits der Familie schlafen. Deshalb gibt es auch bei uns viele Kinder, die sich mit unserer modernen Schlafform sehr schwer tun. Gerade, wenn man bisher bei den Eltern schlafen durfte, fällt der Verzicht natürlich besonders schwer. Das heißt nicht, dass Ihr Leonie nun für immer bei Euch lassen sollt. Ich finde schon, dass Eltern gucken müssen, wie sie sich am wohlsten fühlen. Und wenn Ihr Leonie wirklich nicht mehr im Elternschlafzimmer haben wollt, müsst Ihr Euch durchsetzen. Man muss dann aber auch akzeptieren, dass dies schwer ist und vorübergehend einen Machtkampf bedeutet. Ein Kind von 14 Monaten hat bereits einen starken Willen (nicht umsonst beginnt ja jetzt auch das Trotzalter) und wird nicht einvernehmlich und harmonisch auf das bisherige Vorrecht verzichten. Geschrei und Tränen sind daher unvermeidlich. Ich muss zugeben, dass ich selbst es damals nervlich nicht geschafft habe, mich durchzusetzen. Unsere Tochter sollte auch mit etwa einem Jahr zurück ins eigene Zimmer. Sie ist aber sehr anhänglich und hat sich mit dem Umzug so schwer getan, dass wir die Idee aufgaben. Sie schrie jede Nacht herzzerreißend (natürlich bin ich alle paar Minuten hingegangen, aber das brachte nix), bis wir nicht mehr konnten. Sie hatte viel mehr Ausdauer als wir, es zog sich notfalls über Stunden, und das jede Nacht. Das Fazit: Sie schlief letztlich bei uns, bis sie etwa drei war. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache und ich vestehe gut, wenn Eltern das nicht wollen. Aber man muss sich dann nervlich schon für einen Machtkampf wappnen und überlegen, ob man den durchhält. Je entschlossener man dabei selbst ist, desto mehr überträgt sich das aufs Kind. Liebe Grüße, Astrid