Elternforum Rund ums Kleinkind

An alle mit Kindern unter 2 in der Kita

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Hallo an Alle mit Kindern unter 2 in der Kita und schon wieder berufstätig! Unsere beiden Mädels (jetzt 3,5 Jahre und 15 Mon) sind beide mit unter einem Jahr in die Kita gekommen. Ich habe bislang nur dei besten Erfahrungen damit gemacht, die beiden fühlen sich dort pudelwohl. Und dennoch muss ich mich immer wieder anderen gegenüber verteidigen, warum die beiden so früh in den Kindergarten gekommen sind. Tenor: Rabenmutter, Kinder abgeschoben. Das geht mir manchmal ganz schön auf den Senkel! Geht es Euch auch so? Müsst Ihr Euch auch verteidigen? Wie geht Ihr damit um? LG - und seid schön fleißig Heike


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Hallo Heike, ja, geht mir (gelegentlich) genauso. Im Nachbarforum "Kita-Kits" ist dazu seit 3 Tagen auch eine äußerst hitzige Debatte am laufen, wobei es um die Fremdbetreuung allgemein geht und Mütter, die Kinder unter einem Jahr fremdbetreuen lassen, von einigen als „unfassbar“ bezeichnet werden. Unser Sohn (erstes Kind) wurde die ersten 6 Monate von mir, bis zum vollendeten 15.-ten Monat von meinem Mann und anschließend vormittags in der Kita und nachmittags von seinem Vater betreut. Die Eingewöhnung in die Kita war unproblematisch, er ging immer und geht auch heute gerne dorthin. Seit mein Mann nach dem Erziehungsurlaub und seiner Fortbildung, die er in der Zeit gemacht hat, wieder Vollzeit arbeitet, habe ich auf Teilzeit umgestellt und bin dann jeden Mittag ab 15:00 Uhr für meine Kinder da. Unser zweites Kind ist jetzt 9,5 Monate und geht seit 2 Monaten in das gleiche Kinderhaus, in eine geschlossene Krippengruppe. Zwar kann sie noch nicht verbal sagen, ob sie gerne dorthin geht, aber ich denke, das ein Kind, das dort problemlos isst, schläft, viel lacht und beim Bringen der Erzieherin die Ärmchen entgegenstreckt, auch eine deutliche Sprache spricht. Auch bzgl. der Entwicklung meines Sohnes habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. In der sprachlichen Entwicklung und dem soziale Verhalten hatte er nach Einführung in die Kita richtige „Sprünge“ gemacht. Im Bekannten- und Freundeskreis haben wir kaum mit (versteckten) Vorwürfen in bezug auf unsere Wahl der Kindererziehung und Betreuungsform zu kämpfen. Mich trifft das eher bei beruflichen Kontakten oder neuen Bekanntschaften. Wer unsere Kinder und uns kennt, weiß, dass wir eine ganz „normale“ Familie sind, es unseren Kindern gut geht und wir zwar Eltern aber daneben auch Individuen sind, in deren Leben noch mehr Raum findet, als Haushalt und Erziehung. In unserem engeren Freundeskreis gibt es noch drei weitere Familien, deren Kind (bzw. Kinder) ebenfalls vor dem ersten Geburtstag in die Kita gingen. Bis auf zwei sind alle meine Freundinnen mit Kind(er) berufstätig, einige Vollzeit, einige Teilzeit. Und ich kann nicht sagen, dass es deren Kinder schlecht geht. Im Gegenteil stelle ich immer wieder fest, das die knappere Zeit mit den Kindern intensiver genutzt wird und wirklich mit den Kindern statt nur bei den Kindern verbracht wird. Wenn ich meine Kinder nachmittags abholen, steht keine Haushalt mehr an (macht die Putzfrau während ich arbeite), seltenst sind noch Besorgungen zu erledigen und ich kann mich ausschließlich dem Spiel mit den Kindern widmen. Liebe Heike, ich kann Dir nur raten, Dich mit „Deinesgleichen“- sprich, beruftätigen „Rabenmütter“ zum umgeben, damit Du Dir diese unqualifizierten Vorwürfe nicht mehr so häufig anhören musst. Ansonsten schau Dir Deine Kinder an – sie sind glücklich, also kann’s Dir egal sein, was die anderen sagen! Kep cool, auch wenn es manchmal schwer fällt! Liebe Grüße von der anderen Rabenmutter!


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Hallo, ja ein altes Lied eben. In unserer Krippe sind alle unter 3 Jahren und bei Elternabenden haben wir festgestellt, dass alle Mütter schon verbal angegriffen wurden. Aber das war schon immer so und wird in den verstaubten Köpfen anderer auch so bleiben. Beste Grüße von Simone


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Au ja, wie ich das kenne... und hasse. Ich komme aus der ehem. DDR, da war es normal, das die kleinen mit spätestens 1 Jahr in die Krippe gingen. Schon meine Tochter ( 89 geb.) ging mit 1 Jahr in die Krippe und mein Sohn ( geb. 03) geht, seit er 11 Monate alt war. Wenn mich jemnand als Rabenmutter betitelt, bedanke ich mich höflich fürs Kompliment, schliesslich sind Raben sehr fürsorgliche Eltern *fg* Meine beiden gingen/gehen sehr gerne in die Kita, meine große Tochter stattet ihrer alten Kita ab und an nochmal einen Besuch ab und das, obwohl sie fast 16 Jahre alt ist! Ich denke, den Kindern tut Kontakt zu gleichaltrigen gut und das nicht nur 1 Stunde in der Woche in der Spielgruppe. Die Mütter sind ausgeglichener, weil sie z.B. auch im Job wieder Bestätigung finden und geniessen die Zeit mit den Kindern einfach intensiver. Im übrigen gab es mal in einer Eltern ( weiß leider die Ausgabe nicht mehr) einen Artikel dazu, in dem geschrieben wurde, das Kinder die in die Kita gehen ( auch die die früh gehen/gehen mussten) selbstständiger sind, ausgeglichener und einfach besser drauf. Ich mein, was sollen solche Vorhaltungen, ich beschimpfe ne Mama die 3 Jahr und länger zu Hause ist auch nicht als Glucke und sozialschmarotzer. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch die Ansichten und die sollte man respektieren. LG Susi


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unsere tochter kam am 3.1.05 in eine kindeeerkrippe und wurde im märz 2. ich musste im februar wieder in die ausbildung.mein freund ist zwar arbeitslos und wäre daheim,aber könnte sich nicht um Arbeit kümmern,er kann sie ja nicht mitnehmen. also war eine kinderkrippe dass richtige.unsere eltern wohnen je 20 kilometer von uns entfernt.die würde nie um 6 uhr hier antanzen. habe mit meinen eltern auch einen kapf,weil mein freund ja noch daheim ist und sie den omatag,der donnerstags war,behalten wollen. na ja,der kapf geht weiter und ich mache meine ohne auf durchzug. :-)