Mitglied inaktiv
Ich weiß, es ist sehr subjektiv, aber seit Monaten schwanken mein Mann und ich (vor allem ich fast täglich ;) zwischen der Entscheidung: Entweder 60.000 Euro in unser jetziges Reihenhaus reinstecken, damit wir es so richtig schick haben oder neu bauen. Letzteres hätte zur Folge, dass wir gut 150.000 Euro Schulden hätten. Das Reihenhaus dagegen ist bezahlt (ist von 1996, also auch noch recht neu), aber wir hätten total Lust auf etwas "Neues". Einerseits sage ich mir immer: Ach los, wir sind noch jung (40), wir verdienen genug, warum nicht?! Andererseits: Wenn die 3 Kinder in einigen Jahren nach und nach das Haus verlassen, dann stehen wir allein da im Einfamilienhaus. Außerdem haben wir wieder Schulden, können nicht mehr finanziell so "großzügig" sein, Urlaube fallen kleiner aus etc. Wie gesagt, das schwankt von Tag zu Tag. Ich finde prinzipiell das Gefühl immer gut, dass man finanziell unabhängig ist. Andererseits träume ich von einem neuen Häuschen. Wie seht Ihr das? Wir würden die neuen Schulden ca. 15 Jahre haben. Dann wäre mind. ein Kind u. U. im Studium, vielleicht sogar zwei...Ach Mönsch, ich weiß nicht...Wie ist Eure Haltung dazu?
Wir haben auch 2x gebaut, das erste Haus haben wir vermietet solange es noch Geld bringt und nicht kostet. Das erste Haus haben wir ohne Kids gebaut, easy , herrlich, ect.. Das 2. dann mit kleinen Kindern, der HORROR bei uns. Mein Mann war ständig auf der Baustelle, obwohl wir bauen haben lassen, aber eben zum kontrollieren ect... und ich hatte die Kids 24 h, wir haben uns geschworen, nie wieder, aber das ist recht subjektiv. Trotzdem gefällt uns das 2. Haus viel besser als das erste, tja, hat alles für und wider ;) LG, Dor
Wir haben "gebraucht" gekauft und saniert. Sprich unser "altes" Haus - da zu klein mit 100m2 für unseren Kinderwunsch - verkauft und unser neues gekauft. Da es ein Gemeindeverkauf war sogar recht günstig, haben jetzt 180m2 WFL und 100m2 Ausbaureserve. Wir bewohnen ein ehemaliges Kirchenhaus, das dann Schule war, also alles recht großzügig geschnitten. War allerdings als 2-Familienhaus vermietet. Vielleicht wär das auch was für euch? Eine gute Gebrauchtimmobilie in Größe eines Zweifamilienhauses, dann könnt ihr immer noch vermieten wenn die Kinder ausziehen - oder eines bleibt wohnen.
Für mich stehen da ganz klar die Zahlen und Schulden im Vordergrund. Da kann ein neues Häuschen noch so schön sein. 60.000 und 150.000 ist doch ein Riesenunterschieden... Wir würden es nicht machen.
Wir planen gerade einen Zweitbau, allerdings eben ein Hof, als Selbstversorger....das wäre auf dem jetzigen Grundstück nicht machbar... Ich finde das nicht abwegig....keinesfalls. Immerhin gewöhnt man sich auch an ein später "leeres Haus" mit mehr Freiräumen für sich. Hobbyraum, Hauswirtschaftsraum, Computerraum....Leseraum...lach...man findet für alles einen Nutzen... LG, Meike
Hallo! Eindeutig nein!!! Ihr habt doch schon ein Haus (wovon andere das ganze Leben lang träumen)und ich sehe es auch so das man irgendwann zu zweit in einem Haus sitzt das für zwei viel zu groß ist!! Soviel Schulden machen nur um etwas neues zu haben? In zehn Jahren ist es dann auch wieder "alt".Mir geht es oft ähnlich das ich etwas neues gerne hätte obwohl ich mit dem alten eigentlich zufrieden sein müßte. Viele Grüße Mara
Hallo wir würden wohnen bleiben!! Mensch überleg doch mal....euer Haus ist bezahlt, was wollt ihr mehr?? Freut euch darüber und geniesst das Leben! Wir wollten auch erst neu bauen für fast 200.000€.Aber ein Leben lang dann auf alles zu verzichten wollten wir nicht. Jetzt haben wir ein Haus gekauft für weniger als die Hälfte...und können trotzdem noch in Urlaub fahren. EIN TRAUM!!! Überlegt es euch gut!!!!! LG Daniela
ot
ganz klar BAUEN -steuervorteile -altersversorgung object steigt in wert -15 jahre sind eine absehbare finanzierung lg ps haben gerade unseren traum erfuellt und sind von 250qm auf 370qm (5 personen)
...für die netten Antworten. Nüchtern betrachtet spricht doch eher vieles dagegen. Momentan also eher nicht, mal sehen, wie ich das in 3 Wochen sehe ;). Gruß, Pauline
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