Mitglied inaktiv
Woran liegt es, dass die Umwelt Mehrkindfamilien positiv wahrnimmt oder negativ? Was meint ihr. Hier mal meine Ideen: Berufliche Stellung der Eltern, Einkommen, kleines/großes Haus/Wohnung/Auto, Bildung, Religion, Dorf-Stadt, Kleidung, Aussehen der Kinder, Krankheiten, Umgang untereinander. Ich nenn euch mal ein Beispiel: Ich vermute, dass ich z.B. positive Kommentare zu meinen Kindern höre, weil diese einerseits sehr intelligent, andererseits blond, blauäugig und gesund sind. Denkt ihr, gibt es dieses "rassistische" Motiv (noch immer) oder ist das halt Zufall? Werden sehr intelligente, gesunde, schöne Migrantenkinder mit dunkler Hautfarbe tendenziell schlechter gestellt? Oder kommt es da auf die Deutschkenntnisse oder die Herkunftsländer an? Sind z.B behinderte Kinder für die Gesellschaft ein Hinderungsgrund für weiteren Nachwuchs? Welche Rolle spielt das Alter der Mutter, alleinerziehend oder verheiratet, der Abstand zwischen Ältestem und Jüngstem Kind, das Geschlecht der Kinder? Was meint ihr, spielt also alles eine Rolle ob eine Familie eher positive oder negative Reaktionen auf ein weiteres Kind oder insgesamt mehr als 2 Kinder zu hören bekommt?
Hallo Texx7, also ich denke es liegt in erster Linie schon am äußeren Erscheinungsbild der Familie, insbesondere der Kinder. Denn das ist das, welches die Leute als erstes sehen (wenn sie die Familie nicht näher kennen). Hier ist einfach wichtig, dass die Kinder äußerlich in eine bestimmte Norm passen. Also gepflegte, saubere Kleidung tragen, "gekämmt und sauber" sind. So empfinde ich das jedenfalls. Ja und dann ist natürlich wichtig, wie die Kinder sich verhalten. Wenn sie negativ auffallen, wirft das natürlich auf die ganze Familie einen Schatten. Die Wohnverhältnisse sind auch wichtig. Da geht es meiner Meinung nach aber nicht um die Größe des Hauses, sondern obs einfach sauber und ordentlich ist im und vorm Haus. Bei den Eltern ist wichtig, ob sie verheiratet sind und alle Kinder vom selben Mann und so weiter. So erleb ich das bei uns. Kann natürlich regional gesehen sehr unterschiedlich sein. LG lovekids
Tja, gute Fragen. Ich denke, das eine Familie mit Haus, geregeltem Einkommen, "sauberen", gut gekleideten Kindern eher die positiven Kommentare bekommt als eine Harz IV Familie die eine Miniwohnung hat, die sich kaum selbst Versorgen kann und ein Kind nach dem anderen bekommt. Natürlich spielt auch die berufliche Stellung der Eltern eine Rolle, genauso das Alter. Eine Frau die mit 22 das 4. Kind bekommt wird eher dumm angeschaut wie eine mit 35, einem gut verdienenden Mann wird sicher eher gratuliert wenn seine Frau das 3., 4, ...Kind bekommt als einem Schlechtverdiener. Das blonde, blauäugige Kinder "bevorzugt" werden halte ich für blödsinnig. Ob ein Kind braune Augen, dunkle oder helle Haare hat ist doch vollkommen egal, ich denke darüber sind wir hinweg. Allerdings empfinde ich es so das Migrantenfamilien eher die schlechteren Karten gezogen haben. Tendenziell wird es "besser gestellten" Familien eher zu gestanden mehrere Kinder zu haben als schlechter gestellten. Wobei es sicherlich nicht automatisch so ist, das "gut gestellte" Familien sich besser um ihre Kinder kümmern als andere. Aber die außenstehenden sehen erst mal nur "haben die auch genug Geld, Platz, ein großes Auto ect." Dann ist auch 3, 4 Kind akzeptabel für andere, was ich als sehr schade empfinde, denn ein Kind solte dann kommen, wenn es mit Freude angenmommen wird, es gewollt ist und es um sich gekümmert wird. Gruß Ronja mit 2 Mäusen (3 und 7) und einer Bauchmaus (6. SSW), die gespannt ist auf die Kommentare der anderen
Ich denke auch, dass es an der Situation der Familie liegt. Mein Mann ist z.B. Beamter, da hört man dann oft, "na, ihr könnt Euch das ja leisten". Wobei ich immer sage, dass er in der freien Wirtschaft rein finanziell bessere Chancen hätte... Naja. Was ich auch schon festgestellt habe ist, dass die Menschen ihre Wertung von ihren eigenen Erwartungen an ihr Leben abhängig machen. Also, typische "Spaßmenschen" (ich will doch fortgehen, verreisen, ein teures Auto fahren) reagieren eher negativ. Und, Christen reagieren oft weitaus positiver bzw. reagieren die Menschen anders, wenn sie wissen, dass man gläubiger Christ ist. Das artet dann manchmal so aus, dass es heißt, "ihr müßt ja viele Kinder haben als Christen"... Soweit meine Erfahrungen Franzie mit Lina (fast acht), Leon 2,5, und Lukas (34. SSW)
Ich schließe mich da Ronja an - ich denke auch, dass viel auf die äußeren Gegebenheiten geguckt wird - eigenes Haus, gesicherter guter Job, höfliches Auftreten, verheiratet, etc. Und auch aufs Alter! Als wir unsere Große bekommen haben, war ich 24, da hab ich öfter doofe Kommentare gehört vonwegen, heute muss man doch so jung noch keine Kinder bekommen, etc. mein war zu dem Zeitpunkt 35, da war das ganz normal.. Ach ja und bei in der Kleinstadt wird noch viel danach geguckt, ob die Mutter zu Hause ist oder arbeiten geht... Lg Nini mit Rebecca, 4,5, Anna, 2 und Krümel (5. SSW)
Hm, diese Frage hab ich mir auch schon öfter gestellt. Ich hatte beruflich oft mit Familien eher am unteren Rand der Gesellschaft zu tun, und da war es schon oft so dass ich dachte: Müssen so viele Kinder wirklich sein? Das lag dann eigentlich immer daran, dass die Eltern ausschließlich von staatlichen Geldern lebten, oft ein Elternteil alleine, dass die Kinder vernachlässigt waren, die Eltern sich nicht um die Schule oder den Kindergarten kümmerten, an keinem Elternabend gesehen wurden. Oder daran dass Milchschnitte als gängige Zwischenmahlzeit angesehen wurde, Schläge ein adäquates Erziehungsinstrument waren und die Kinder im blauen Dunst ihrer Eltern aufwachsen mussten. Bei solchen Familien wäre mir lieber gewesen, sie hätten statt 5 Kindern nicht mal eines, das gebe ich offen zu! Dagegen hab ich mich als meine Freundin (sie ist Erzieherin aber seit Geburt des ersten Kindes zu Hause, er ist Lehrer) 2 Monate nach der Geburt des dritten Kindes erzählte sie planen Nummer vier sehr gefreut. Ich kenne keine liebevolleren Eltern als die beiden! Ich selbst...nun ja, beim ersten Kind war ich 20, beim zweiten mitten im Studium. Dann wurde ich geschieden, lebe nun in zweiter Ehe und erwarte mein drittes Kind. Spätestens wenn es 2 ist werde ich wieder arbeiten gehen, wie vorher auch. Und obwohl das, gerade hier auf dem Dorf, ja doch eher "asoziel" ist ( ;-) ) freuen sich alle mit mir. Wirklich, eine schwierige Frage, nicht in wenigen Worten zu beantworten. Mel
ganz klar, es liegt am erscheinungsbild der familie. wir haben neulich beim einkaufen einen kommentar über uns (2kinder, 3. unterwegs) mit bekommen, der da hiess: die kenne ich, die können sich das einfach mal leisten. es war eine ehem. nachbarin, die wir nur vom sehen kannten. es zählen also adresse, klamotten, gepflegtes äußeres und der fahrbare untersatz. lg
Also wir haben jetzt 4 Kinder (ältester wird 6 jungste ist gerade mal 2 Monate alt). Ich selber bin halb Ausländerin (bin in Deutschland geboren, meine Mutter ist deutsche und mein Vater amerikaner). 2 Meiner Kinder sehen aus wie mein Mann, also Blod,blauäugig und helle Hautfarbe die anderen zweit sehn mir ähnlich... braune haut ,braune Augen braune Haare.... Alle meine Kinder werde gleich gut angesehen, dazu muss ich sagen das die Familie meines Mannes sehr angesehen ist im Dorf (haben eine eigene mittelständische Firma)... Ich denke schon das man eher negativ das sieht , wenn man eine junge Mutter noch alleinstehend mit vielen Kinder sieht...es ist und bleibt ein Vorurteil das die die Erziehung nicht schaffen....leider hat es auch gezeigt das die meisten fällen von vernachlässigung der Kinder in Familien der unteren Sozialschichten auftreten.
das man IMMER NUR positive oder NUR negative kommentare bekommt.und was ist mit den stillen heimlichen hinterm rücken ? und ihr kriegt es wirklich hin das eure wohnung immer hübsch und ordentlich ist?Eure kinder immer sauber,nett,adrett,freundlich? Also ich bin 27 und unser 6tes kind ist nu 3 wochen alt.unsere wohnung ist manchmal ein einziges schlachtfeld,unser trotzphasenkind wirft sich auch mal brüllend im supermarkt auf den boden und schreit lauthals der grosse mault auch schon mal rum und die grosse zickt mich an.die 2 mittleren sind grundsätzlich immer schmutzig und kommen auch schonmal mit löchern in der hose von der schule.der kleine spuckt immer dann wenn grad kein spucktuch da ist und trifft dann auch noch alle umstehenden.auch im krankenhaus sind wir mittlerweile gut bekannt mit gebrochenen armen erdnüssen in der nase .... unsere kinder sind auch manchmal laut,haben vergessen zu grüssen oder haben sehr kreative einfälle.Meinen mann sieht man eher selten(wer uns nicht kennt könnte denken es gibt keinen ) und bis auf ein kind ist keines blond und blauäugig.der grosse oje schwarze lange zotteln(gefärbt) ohrring und dann auch noch die hose(Junge, und wie du wider aussiehst, Löcher in der Hose und ständig dieser Lärm. [Was solln die Nachbarn sagen?] Und dann noch deine Haare, da fehlen dir die Worte,....) und es gab sowohl positive als auch negative kommentare.die gedanken der leute möcht ich gar nicht wissen :) Ich denke also es hat sicher viel mit der einstellung der jeweiligen leute zu tun,eigenen erfahrungen,einstellung zu kindern UND Jugendlichen,und sicher auch auf sympathie.... Liebe grüsse
Ich glaube, es hat was mit der EInstellung jedes einzelnen Menschen zu tun. Der eine mag keine Kinder und erst recht keine 5 (wie bei uns) auf einmal, der andere zieht den Hut vor uns und sagt: toll, macht mal weiter so. einer muss ja die kinder bekommen, wenn nicht wir! ich denke nicht, dass es an blond,blauäugig und weiss der geier was für rassistischen merkmalen liegt. dann müsste ja jede deutsche familie hoch gelobt werden, wenn sie zehn kinder hätte. wird sie aber nicht, auch die werden meist als asozial bezeichnet! zudem haben meine kinder auch mal einen fleck auf dem pulli und wenn wir gerade gespielt haben und unverhofft besuch vor der türe steht, dann hat der besuch eben pech. wir leben doch nicht in einer weissen marmor villa...sondern in der kunterbunt villa - kindgerecht und verspielt. so ist das eben mit 5 kindern ;o) Wer es nicht mag, klemmt sich auch den Ar*** nicht in der Türe.... LG,Meike
Jaa, das mit der wohnung kenn ich - und ich hab bisher nur zwei ;-) Aber die Leute, die sich ein Urteil anmaßen sind ja meist Außenstehende, die sowieso nie bei uns im Haus waren und einen nur von der Straße kennen - das sind immer die, die meinen, sie dürften sich über alles ein Urteil bilden. Ja meine Kleine liegt auch öfter mal im Supermarkt auf dem boden - das wird ihr wohl ob ihrer 2 Jahre noch nachgesehen und meine Große ist ein Vorzeigekind - sprich, zu Hause am Zicken wie blöd und kaum aus dem Haus bei allen Leuten das liebste Kind ;-)
Ich kann mir meine Antwort sparen, denn sie deckt sich voll und ganz mit Krummine1379s Beitrag.
von positiven oder negativen Kommentaren mal ganz abgesehen finde ich es schlimm das viele eine Familie mit vielen (damit meine ich 5, 6, ect.) Kindern gleich als assozial abstempeln. Es liegt ja nicht an der Kinderzahl. Assozial kann auch eine Person alleine sein, oder eine Familie mit nur einem Kind. Gruß Ronja
Ich habe schon manchmal beobachtet, dass das Selbstverständnis, mit dem Eltern ihre Familie präsentieren, das Urteil der Leute sehr beeinflußt. Wenn ich meine Kinder stolz vorstelle und mit erhobenem Kopf auf der Strasse alle um mich schare, werde ich anders angesehen, als wenn ich über meine Kinderzahl stöhne und einen überforderten Eindruck mache. Auch der Umgang miteinander, soweit von außen zu beobachten, scheint in der Wahrnehmung eine Rolle zu spielen. Mein Mann bekommt z.B. bei seinen Kollegen überwiegend Bewunderung zu spüren, während ein Kollege mit ebenso vielen Kindern(und dem gleichen Gehalt) sehr belächelt wird, weil er sich dauernd über die Fruchtbarkeit seiner Frau beschwert. Aber der "gepflegte" Eindruck und der Anschein von genug Geld spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle. Gruß von Mechthild mit 5 1/2 Kindern
Hallo!! Du erinnerst dich wahrscheinlich nicht mehr...hatten mal kurz E-mail kontakt wegen Vorurteilen von vielen Kids usw.Hatte leider PC probs,sorry. Aber ich gratuliere gaaaanz herzlich zu Kind Nr 6!!!Viel Spass mit dem neuen Erdenbürger und auf viele weitere blöde Kommentare "gg" P.S.das mit deiner Beschreibung kenn ich zu gut...;-)) Liebe Grüsse Stephie mit 6
hallo, unsere kinder sind sehr deutsch, man sieht es ihnen aber nicht an.. *g* solange sie relativ klein sind, besonders natürlich als babies, laufen sie große gefahr, aufgrund ihrer süüüüüüßen kulleraugen geklaut zu werden. kaum erreichen sie ein altersstadium, in dem es in irgendeiner form um wettbewerb geht (kurse, schule, sport), wird von einigen seiten versucht, sie in die asoziale ecke zu drängen. mancherorts scheint man ihnen nicht das normale programn eines durchschnittskindes zugestehen zu wollen, mal ganz umschreibend formuliert. unsere freunde mit viel löcherigen, strähnigeren kindern mit viel mehr flecken haben da gar keine vorkommnisse, da ihre kinder auch deutsch sind, aber auch so aussehen, und sie zusätzlich in höheren akademischen sphären tätig sind. wenn bei mama und papa also auf allen formularen hohe titel draufstehen, dann lebt es sich leichter. das ist einfach so. ABER: das bedeutet ja nun wirklich nicht, dass man sich, ob positiv, ob negativ, seinem anschein nach verhält bzw. es dem anschein entspricht, den die leute von einem haben. wir werden oft drauf angesprochen, ganz schön impertinent!, wann denn das nächste kind kommt. die mitschwingenden untertöne überhöre ich konsequent. allerdings glaube ich ganz ernsthaft, dass meine bekannten auch fragen würden, wenn ich eine andere familie hätte, so ´ne blonde eben... *g* das ist bei simplen menschen ein reflex, das müssen wir (also wir hier alle, mädels) schon entschuldigen. dbddhkp (doof bleibt doof, da helfen keine pillen). hough shortie
Sehr schön beschrieben. ;) Ich kann ja nur wiedergeben was ich erlebe. Bei uns wird bei vielen Kindern (wir haben sechs zwischen 4 Monaten und acht Jahren),zum einen darauf geachtet,dass die Kinder sauber angezogen sind und sich gut benehmen.Zum anderen wird schon geschaut,wie ICH mit den Kindern umgehe. Wäre ich eine motzige Frau,die bei jedem Trotzen aus der Haut fährt, hätte ich gleich einen asozialen Stempel auf der Stirn. ;) Ich hab da mal was Nettes in einer Drogerie erlebt.Eine junge Mutter meckerte mit ihrer,schätzungsweisen 2jährigen Tochter,eine Frau mittleren Alters drehte sich zu mir um und mokierte sich darüber.*augenverdreh* -ich hab dann gekontert,dass ich nicht wüsste warum die Frau gereizt reagiert,kann ja sein,dass sie Probleme hat von denen wir nix wissen oder das Kind tanzt ihr schon seit Tagen mit derselben Phase auf den Nerven herum-wer weiß! Das zeigte MIR aber WIE schnell die Menschen dabei sind,ein Urteil zu fällen,selbst über ganz harmlose Situationen. Bei Familien mit mehreren Kindern geht das besonders schnell,weil sich viele Frauen schon mit ein oder zwei Kindern überfordert fühlen und dann auch denken,dass es mit mehr als drei überhaupt nicht mehr klappen kann. LG,Anja
Hallo, ich habe nach zweien von meiner Verwandtschaft gesagt bekommen: "nun jetzt ist es aber genug." Beim dritten hatte ich das Gefühl, die Leute halten mich für verrückt. Und das, obwohl wir ganz offensichtlich die finanziellen Mittel habe, drei Kinder auch zu ernähren und zu erziehen. Ganu im Gegensatz dazu die Reaktionen in Belgien, wo ich lebe: nach dem ersten: "und wie war die Geburt, geht ihr für das zweite ins gleiche Krankenhaus?". Nach dem zweiten: "und, wann kommt das Dritte?". Nach dem dritten wird jetzt doch ernsthaft gefragt, ob wir noch ein viertes wollen (und das nicht einfach als gegeben vorausgesetzt). Wenn ich 20:80 dagegen sage, höre ich aber nicht "das ist aber vernünftig, ihr seid doch keine Türken" (O-Ton Oma), sondern "komm, überlegt es Euch noch einmal, ein zweites Mädchen wäre doch schön". Ich weiss nicht woher es kommt, aber ich finde viele Deutsche haben ein komisches und künstliches Verhältnis zu Kindern. Kinder zu haben ist das einfach das Leben. oeli_bene
ob die Kinder sich gut benehmen können, ob sie intelligent sind, ob sie begabt sind, ob sie freundlich, zuvorkommend und höflich sind, ob sie interessiert und interessant sind, ob sie gut gekleidet sind - die Menschen hierzulande hassen sie darum trotzdem. Und zwar ganz gleich, ob diese selbst Kinder haben! Ich denke, es ist eine Frage der Mentalität. Da kann man nichts machen. Eka2
Hallo, wir haben zwei Jungen im Alter von drei Jahren und einem Jahr und wir wollen unbedingt auch ein drittes. Das erzählen wir auch allen völlig offen. Interessant ist, dass fast alle sagen: "Das kann ich verstehen,, Du willst sicher noch ein Mädchen!" Dabei ist es uns total egal, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, wir wollten schon immer ein volles Haus.
Ich denke ein großer Teil liegt daran, wie die Kinder wahrgenommen werden. Wenn die sich gut benehmen, ordentlich sind, gut klar kommen, ist das schon die halbe Miete. Dazu die Stellung der Eltern - Haus, Beruf, Geld. Die Beständigkeit: jedes Kind von einem anderen Mann, oder verheiratet und bodenständig? Das Alter: mit Mitte 30 kinderreich wird viel eher akzeptiert als mit Anfang 20. Und dann hängt es noch mit der Lebenseinstellung des Betrachters zusammen... Wenn ich überzeugte konservative Christin bin, freue ich mich sicher über eine Familie, die schön in die Kirche geht, mit ordentlich angezogenen Kindern, wo die Eltern verheiratet sind und die Mutter sich um die Kinder und den Garten kümmert und sich in der Gemeinde engagiert. Die Studieltern, unverheiratet, zwei verschiedene Väter der Kinder, die den Garten verwildern lassen und gerade mal Mitte 20 sind und nicht wirklich Geld haben, Kinder ganztagsbetreut, öfter mal dreckverschmiert, werden dieser konservativen Christin nicht so gefallen. Den Mitstudis dagegen wird es eher umgekehrt gehen :). LG sun
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