Mitglied inaktiv
Hallo, ich hab da mal eine Frage, besonders an die Muttis, die wie ich 3 Kinder hintereinander bekommen haben. Es geht um die Arbeit. Ich bin 27 Jahre, bin Ergotherapeutin und habe 3 Kinder im Alter von 5 und 3 Jahren und die Kleine ist 10 Monate. Vor Kind Nr. 1 war ich in meinem Beruf tätig. Habe dann 3 Jahre pausiert und stieg mit 30 Stunden die Woche wieder ein, als der zweite 1 1/2 Jahre war. Nun meine Frage, da wir umgezogen sind, kann ich nicht mehr in der Praxis wo ich zuvor tätig war arbeiten..., bin nach der Erziehungszeit also arbeitslos. Nun stehe ich vor nem riesen Problem! Möchte ja gerne wieder arbeiten, aber wie umsetzen? Als Ergotherapeutin arbeitet man meist bis 18.00Uhr und wenn ne halbe Stelle angeboten wird, dann auch nur für nachmittags, da die Patienten ja früh auch zur Arbeit müssen oder Schule haben. Hab aber keine Oma in der Nähe,welche die Kinder in Krankheit oder längerer Arbeitszeit betreuen könnte. Auch verdienen wir so wenig, dass es gerade mal zum Überleben reicht, Kindermädchen können wir also nicht bezahlen... Mein Wunsch wäre auch die Selbständigkeit..., doch geht das mit 3 Kindern???? Erzählt mal, was ihr für Jobs habt, wie sich alles organisieren lässt und wann ihr wieder ins Berufsleben zurückgekehrt seit....oder vielleicht bleibt ihr auch ganz zu Hause und widmet euch der Erziehung und dem Haushalt. Bin gespannt auf eure Antworten! LG Ciny
Hallo Ciny, ich habe auch drei Kinder im Alter von 9, 5 und 2 Jahre. Nach meinem 1. Kind bin ich zwei Jahre zuhause geblieben und bin dann wieder voll als Krankenschwester arbeiten gegangen. Damals war ich allein erziehend und habe die Station gewechselt und von 7-15 Uhr gearbeitet. Mein Sohn war erst ein Jahr bei der Tagesmutter (was für mich kaum zu finanzieren war, später in der Klinikseigenen Kita. Dann lernte ich meinen Mann kennen. Als der 2. kam bin ich 5 Jahre daheim gewesen, weil wir den 3. gleich am Ende der Elternzeit bekommen haben. Dann fiel mir die Decke auf den Kopf und ich musste wieder arbeiten. Ich hatte das Glück, das mir eine Stelle angeboten wurde von 9-13 Uhr. Das ist der Hit. Der Kleine ist noch zu Hause und wir geniessen den "Luxus" eines Aupairs. Zwischenzeitlich mussten wir mal 2 Monate mit Tagesmutter überbrücken, das war viel teurer. Obwohl ich ihn wirklich nur für die paar Stunden meiner Arbeitszeit dort hatte. Wenn man den Platz hat und sich vorstellen kann jemand "Fremden" im Haus zu haben kann ich das nur empfehlen. Wir hatten bisher immer Glück (haben jetzt schon die Dritte), wenn die Chemie nicht stimmt kann das Ganze natürlich auch nach hinten losgehen. Gruß, Alex
Hallo! Ich bin 28 Jahre und habe 3 Jungs im Alter von 9, 6 und 1 Jahr. Beim Großen war ich 1 Jahr zu Hause und beim Mittleren ein halbes Jahr. Seit der Kleine 7 Monate ist, gehe ich wieder arbeiten. Und zwar Vollzeit. Ich bin Polizistin. Seit diesem Jahr arbeite ich nun endlich im Nachbarort und habe nur noch eine Fahrzeit von 5 Minuten. Da ich jeden Tag um 14 Uhr Feierabend habe, kann ich noch in Ruhe meinen Haushalt erleigen und hole dann um 15:30 Uhr meine Kinder aus Hort, Kita und Krippe ab. Da wir ja den ganzen Tag nicht zu Hause sind, fällt außer Wäsche nicht allzu viel an. Mein Mann ist selbstständig und hilft mir viel im Haushalt. Um Staubsaugen muß ich mich zb. nicht kümmern, ist seine große Leidenschaft*g* 3x die Woche fahre ich mit meinen Kindern zum Fußball - und Handballtraining. Im Großen und ganzen klappt es super. Ist halt alles eine Frage der Organisation.. LG Conny
Hallo ciny, Naja, Selbständigkeit bedeutet nicht unbedingt, dass du mehr Geld als im angestellten Verhältnis monatlich zur Verfügung hast. Aber es bedeutet, dass du dir deine Zeit auf die Bedürfnisse deiner Familie einteilen kannst. Das ist viel wert. Vielleicht lässt sich deine Arbeitszeit so einteilen, dass dann die Kinderbetreuung vielleicht von dem Vater übernommen werden kann oder du kannst dich mit einer Freundin abwechseln beim Kinderbetreuen. Hat die Arbeitsstätte von dem Vater eine Kiga, die man nutzen könnte? Vielleicht sucht ja auch schon eine selbständige Ergotherapeutin nach einer Praxisbeteiligung. Muss ja nicht gleich 50/50 sein... so könntest du gegen Umkostenbeteiligung deine Patienten zu den von dir machbaren Zeitpunkten und Stundenanzahl behandeln. In der Physiotherapie kenne ich einige Praxen, die das so machen. In einschlägigen Fachmagazinen findet man dazu immer Inserate. Und natürlich kann man sich im Notfall auch immer noch entschuldigen, dass man eine Sitzung nicht machen kann, weil das Kind krank ist und diese verschieben. Praktisch ist, wenn Arbeitsstätte und Kinderbetreuungsorte dicht beieinander liegen. Trau dich ruhig zusammen mit deinem Partner Kinder und Arbeit und Haushalt zusammen zu teilen. Das macht Spaß. Aber versucht zu vermeiden , alles an einem Erwachsenen hängen zu lassen. funny Mary
Mein Vorschlag: Suche eine zweite Ergotherapeutin oder vielleicht Logopädin, auch Mutter von Kids, die betreut werden müssen, tut euch zusammen teilt euch die Kosten für die Kinderbetreuung. Oder du hast eine Kinderbetreuung währen du arbeitest und bietest diese für die Geschwisterkinder deiner Kunden an. Dann hat die Mama des Patienten mehr Ruhe. Eine Erzieherin hat vielleicht Lust stundenweise zu arbeiten? LG von Sommerblume die gerade mit Kind im Shop sitzt, Telefondienst macht, Beratungstermine hat und natürlich auch so ein wenig "Einkauf, Lagerverwaltung, Buchführung" nebenbei abwickelt. Und der Teddy im Malbuch ist auch ausgemalt ;-)
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