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Mal generell - wie seht ihr das?!

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Ich les immer mal wieder, dass mache schwanger werden ohne dass Mann das will. Sagt mal wie seht ihr das, wenn die Männer dann drohen die Frauen zu verlassen? Klar, einerseits sind beide dran beteiligt, aber wenn Frau z.B. sagt sie nimmt die Pille (von Regelmäßigkeit geh ich dann immer aus), dann kann Mann sich doch darauf auch verlassen, oder? Nix gegen die wo es wirklich neben der Spirale ist o.ä., dafür kann niemand was, aber was ist wenn Frau mit der Verhütung schludert?! Das finde ich dann sehr unfair dem Mann gegenüber - aber die sind dann immer die Bösen, wenn sie dann im Affekt sagen ...ich verlass dich dann...


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Hallo estelle, so einfach ist das nicht zu beurteilen, obwohl Männer einfach nur reagieren. Meistens haben sie einfach nur Panick und fühlen sich übergangen. Es verhütet nunmal eben meistens nur einer und darauf verläßt man sich dann halt. Ich würde es nicht in Ordnung finden, wenn mein Mann sagt er verhütet und schludert dann und ich werde dann schwanger, da wäre ich auch sauer. Ein Kind sollte immer die Entscheidung von beiden Eltern sein. Es soll auch die Gewähr haben von beiden liebevoll erwartet und später von beiden geliebt zu werden. Aber manchmal passiert eben ein Unfall, da sollen eben beide zusammenhalten. Aber Männer reagieren eben mal panisch rennen weg und kommen dann meistens wieder. Die müssen das erstmal verkraften. Lg Mimo


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Grundsätzlich gehören zum Kinderkriegen 2 und ebenso zum Verhüten. Beide müssen aufpassen. Frau kann aber einen Mann auch absichtlich hintergehen, wenn sie z. B. sagt: ich hab die Pille genommen, hat es aber nicht. Das ist nicht okay. Sie darf aber durchaus sagen, dass sie noch ein Baby will, und ihm die Verhütung übertragen, wenn er anderer Meinung ist. Offenheit ist das wichtigste, denke ich.


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Hatte ja ne ähnliche Situation mit meinem Mann. Wir hatten nicht generell darüber gesprochen, aber eigentlich war klar, dass er kein Kind mehr will. Ich hab ihn dann schon gefragt wegen nem dritten, dass es doch ganz schön wär und er hat abgeblockt. Allerdings nehme ich keine Pille (weiß er) und wir verhüten mit Kondomen (was definitiv nicht reine Frauen Sache ist). Anfangs war immer ich diejenige die währenddessen gesagt hat, dass er da wohl was vergessen hat, aber naja irgendwann hat er nicht mehr so recht drauf reagiert. Mir wars ja dann egal ich war ja nicht abgeneigt gegen ein drittes und dann ist es halt passiert.... Ich denke es war nicht meine Sache, aber er war trotzdem stinkig, dass ich schwanger bin. Die Ausrede, dass Mann währenddessen nicht denkt, lass ich da gelten. Er ist immer noch ziemlich "negativ" drauf eingestellt und versucht mich als "Schuldigen" hinzustellen, aber im Grunde seines Herzens weiß er wohl, dass so nicht stimmt. Meiner Meinung nach reagieren Männer auf Überraschungen fast immer panisch ob so nun mit "Risiko" gespielt haben oder nicht. Aber ohne Absprache die Pille absetzen empfind ich als Vertrauensbruch, die Fronten sollten schon geklärt sein. Wenn ein Mann ohne zu fragen ne Vasektomie machen lässt die Frau aber noch Kinder will, würde doch die Frau auch ausflippen, oder?


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Mein Mann wußte das ich noch ein viertes will und nicht verhüte (er hat auch nicht verhütet). Bißchen überrascht waren wir das es so schnell geklappt hat, unser Jüngste war da grad sechs Monate. (Haben bei den anderen auch nicht verhütet und hat länger gedauert) Mein Mann war auch "böse", aber ich finde nicht das ich ihn hintergangen hab oder so, er wußte ja bescheid. Unfair ist es zu sagen man nimmt die Pille und "vergisst..." sie dann einfach. Ich mein keine Verhütungsmethode ist 100%ig, aber nicht absichtlich "schlampen"...


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Sehe das grundsätzlich so wie schulmami. Es ist oft schwierig, wenn Partner da anderer Meinung sind. Es gibt schließlich keine "halben" Kinder. Ich möchte nicht in der Situation stecken, dass ich Kiwu habe und mein Mann total dagegen wäre. Zum Glück war er bisjetzt immer einverstanden, wenn auch nicht sofort ;-). LG, Simone


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Ich wundere mich auch immer darueber- und kann mir solches Verhalten in einer intakten Beziehung auch nicht vorstellen. Kinder sind etwas ganz unbeschreiblich wundebares- aber sie sind so zeitaufwaendig, geldaufwaendig, andere faktoren beeinflussend ( die Paarbeziehung, Wohnung, Arbeit und Karriere, Urlaub, Freizeitverhalten)- kurzum- in einer intakten Parnerschaft trifft man soclh weitreichende Entscheidungen, die beide Partner betreffen, absolut nicht alleine. Wenn da einer den anderen hintergeht, ist das fuer mich ein Zeichen einer eh nicht mehr intakten Partnertschaft. Und das untergeschobene Kind nur noch ein weiterer Hoehepunkt- wo es einen auch nicht wundert wenn der andere- der ueberraschte Vater dann endgueltig die Reisleine zieht . Ich meine, wenn die Frau gegen den Wilen des Mannesschwanger wird- das heisst doch nur " Du kanst mich mal, Deine beduerfnisse sind mir egal ich mache, was ich will etc.pp". Kurzum- wenn man sich in einer Beziehung ueber diewesentlchen Dinge nicht mehr verstaendigen kann- dann ist sie vorbei. Benedikte


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benedikte hat recht. zumindest in meinen augen. bei uns ist es auch so, dass rene kein viertes will und ich umso mehr. ich hoffe, dass die zeit was bringt. entweder, dass ich loslassen kann, oder er sich noch umentscheidet. ich könnte ihm keines unterjubeln, dazu ist mir meine ehe heilig. allerdings gestehe ich, dass ich auf ein spiralenwunder hoffen würde. lg anne


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Also, ich habe ja eine Zeitlang auch gedacht, dass ich mich womöglich damit abfinden muss, wenn mein Mann nicht JA zu einem weiteren Kind sagt. Damit wäre es mir sehr sehr schlecht gegangen - ich bin unendlich erleichtert, dass er diesen Weg mit mir zusammen gehen möchte. Aber da liegt eben auch da Wichtige: Er MÖCHTE es! Nie im Leben wäre es für mich in Frage gekommen, ihn zu belügen - und nichts anderes ist es in meinen Augen, wenn man absichtlich versehentlich schwanger wird. Mal abgesehen davon, dass ich es meinem Mann gegenüber sehr sehr unfair fänd - ein Vertrauensbruch, wie ein Seitensprung, keine Ehrlichkeit mehr als Basis .... Wie sieht es mit dem "betroffenen Kind" aus? Für mich persönlich war klar, dass, sollte mein Mann kein weiteres Kind wollen, ich mich wohl oder übel damit abfinden muss. Ein Kind ist zu wichtig, als dass es nicht von beiden gewollt ist. Ob es eine faire Konsequenz ist, dann mit "Ich verlass Dich" zu drohen - Quatsch - so was ist nie fair ... und das Leben ist eben so, dass manches passiert, was man sich anders vorgestellt hat. ABER ich würde die ganze Beziehung in Frage stellen - für mich ist wichtig, dass mein Mann ALLES von mir weiss, all meine Wünsche, meine Träume, meine Fragen .. einfach alles. Und wer seinem Mann ein "Kind unterjubelt", der hat kein Vertrauen zu diesem - und in meinen Augen auch kein Vertrauen mehr von diesem Mann verdient. Und ehrlich - ich habe lange gewartet, bis mein Mann sich entscheiden konnte - aber er hat sich die Zeit genommen und steht nun hinter seiner Entscheidung zu einem weiteren Kind. Hätte ich etwas gewonnen, wenn er einen Weg mit mir gehen "muss", den er eigentlich nicht gehen will? Nein! Oh, ist lang geworden.... Liebe Grüße!


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Für welche Verhütungsmethode man sich auch entscheidet, es ist eine gemeinsame Verhütung. Nur weil die eine mehr den fraulichen und die andere mehr den männlichen Körper betrifft, überlässt man das ja nicht einfach so seinem Partner. Als Frau kann man ja genauso Kondome kaufen und die ans Bett legen und ins Liebesspiel einfliessen lassen. Männer können auch was zur regelmäßigen Einnahme der Pille beitragen, schließlich gibt es post-it-notes, sms, telefon. Sie können in die Apotheke gehen und die Pille kaufen. Oder Personastäbchen ans Klo stellen, Tempikurven in den PC eintragen. Dummerweise gibt es mehr Methoden für den fraulichen Körper. Und zu sagen: Ich will ja noch eines und du nicht, deswegen kümmere dich gefälligst drum, hat nichts mit Partnerschaft zu tun und Gemeinsamkeit. Schon gar nicht, wenn Verhütung abgesprochen wurde und dann nicht gemacht wird. Dass keine Methode 100%ig sicher ist, weiß mann/frau auch. Ein gewisses Risiko besteht immer. Aber um solche Überraschungen zu meistern ist man ja schließlich ein Paar.


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Ich sag jetzt auch mal was dazu: Wenn die Frau sagt, sie nimmt die Pille und dann durch Nicht-Einnehmen schwanger wird, ist eindeutig sie Schuld (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man bei Schwangerschaft echt von Schuld sprechen kann). Hätte mein Mann mich verlassen, weil ich so dumm bin und die Pille scheinbar mal vergessen habe (hatten wir ja gerade durchgekaut), hätte ich es akzeptieren müssen, weil ich weiß, dass ich der Trottel dabei war. Hätte ich allerdings zu ihm gesagt, ich setze Pille ab, weil ich gerne ein Kind gehabt hätte (was ich ja eigentlich nicht wollte), und hätte ihm eben gesagt, dass er sich um verhütung kümmern muss, wenn er kein Kind möchte, dann hätte ich ihn als Arsch bezeichnet, hätte er mich bei einer Schwnagerschaft verlassen, nur weil er nicht ans Kondom gedahct hätte (wobei ich ihn freilich dran erinnert hätte, hätten wir dann miteinander geschlafen). Also es kommt eben immer auf die Situation an. Bei mir hat sich mein Mann auf mich verlassen und ich habe nicht richtig verhütet. Ich bin Schuld und er hätte mich verlassen können. Wobei ich dann schon ziemlich enttäuscht gewesne wäre, weil ich denke, wir lieben uns und wir wollen immer zueinander stehen, auch wenn ich etwas vergesse, durch was etwas so Gravierendes passiert ist, wie es nun mal ist. Enttäuscht, aber ich hätte es verstanden. LG, Potter


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Wenn Frau sagt, sie nimmt die Pille und der Mann sich dann auch sie verlässt, hat das was mit VERTRAUEN zu tun.Wenn sie dann ss wird, weil sie ihn "beschissen" hat, obwohl sie wusste, er will nicht mehr (warum auch immer) kann ich verstehen, dass er dann geht, denn er hat ganz klar sich gegen ein weiteres Kind geäussert. Es ist einfach eine Sache des Vertrauens. Und nehmen wir mal an, mein Mann würde mich so übers Ohr hauen, ich würde auch gehen, ehrlich.... LG, Meike