Mitglied inaktiv
Hallo ! Vor 4 Jahren sind wir mit unseren 5 Lebhaften ( 14 , 12 , 9 , 6 , 4 Jahren ) Kindern aufs Land gezogen mit sehr wenig einwohnern . Wir mussten sehr schnell feststellen , das sich diese Idylle sehr schnell ändern wird . Eines unserer Kinder hat eine Extreme Sprachstörung was bei 5 Kindern anscheind ein gefundenes Fressen ist . ( man würde sich ja nun nicht drumm kümmern etc. Bis vor 2 Jahren waren wir noch eine sehr Lebenslustige und Elan volle Familie . Bis bei eines unserer Kinder eine sehr seltene Krankheit festgestellt wurde und sie über 8 Monate eine Rehaklinik besuchen musste . Mein Mann hat den Job aufgegeben weil ich mit in die Reha gegangen bin um sie zu Pflegen da sie zu einem Pflegefall geworden ist . Anstatt für so eine schlimme Situation verständniss zu haben , hieß es nur tut uns ja leid aber man könne sich ja nicht auf eines der Kinder ausruhen . Seit dem 8 Monatigen Aufenhalt in der Reha ist auch ein Teil der Geschwister kaputt gegangen da wir als Familie nur am Wochenende zusammen sein konnten und dann auch nur begrenzt da sie alle Hilfen benötigte .Die anderen sind natürlich sehr launisch Streiten sich schreien viel und eine Agressivizät hat sich breit gemacht . Auf Verständnis war nicht zu hoffen von anderen , ganz im Gegenteil es hieß wie ich meine anderen Kinder alleine lassen könne . Ich glaube nicht das so welche Leute überhaupt eine Vorstellung haben wie schwer es ist mit 5 Kindern eines davon ein Pflegefall und dann die 4 Kids in Ihrer Fassungslosigkeit aufzufangen. Es ist immer noch eine schlimme Zeit , weil andere sie uns schlecht machen und uns nicht zu Ruhe kommen lassen . Ich weiss nicht was wir machen sollen !Haus verkaufen... , sich wirklich vergraueln lassen . Wäre schön wenn jemand einen Rat hätte . Gruß Marielene
hm hallo tut mir leid, was euch passiert ist und was ihr grade durchmachen müsst. ich vesteh dein problem nicht wirklich. warum denkst du darüber nach, das haus zu verkaufen? würde das was an der situation ändern, dass eines eurer kinder krank ist, viel aufmerksamkeit braucht und die anderen 4 deswegen öfters auf sich selbst gestellt sind? -- nicht oder? ich würde die kinder bestimmt nicht aus der gewohnten umgebung reissen, ich denke, dass würde das ganze noch schlimmer machen. such dir hilfe. nicht von nachbarn und freunden, sondern eine haushaltshilfe, ein au pair (vielleicht übernimmt ja die krankenkasse einen teil der kosten?). vielleicht würde euch eine mutterkindkur gut tun? lg v. und alles gute im 2011
Hallo! Hast du denn die Möglichkeit einer Haushaltshilfe? Ggf könntest du auch Hilfe über das Jugendamt bekommen, die in Ausnahmefällen die Kosten für eine Tagesmutter übernehmen (da gibts noch eine andere Hilfe, aber der Name fällt mir grad nicht ein). Vom Dorfgeschwätz oder dem in der Schule/Kindergarten solltest du dich nicht verrückt machen lassen. Und wenn du denn doch einmal dort eingeladen wirst, dann höre dir an, was man dir mitzuteilen hat und frage, welche Möglichkeiten der Problembehebung SIE sehen. Mir fällt oft auf, dass man in Schule und Kindergarten schnell dabei ist, zu sehen, was das Kind NICHT kann, oder wo es Defizite hat. Man vergisst schnell, auf das Positive dieser Kinder zu achten und sie zu bestärken. Vielleicht solltet ihr versuchen, euch mehr Zeit für die anderen Kids zu nehmen, indem ihr euch die Zeiten besser einteilt und ggf eine 3. Person mit in die Pflege eures kranken Kindes einbezieht. In manchen Dörfern gibt es Dorfhelferinnen, die dir bei der Versorgung der Kinder helfen. Manche davon arbeiten auch ehrenamtlich... Weg ziehen würde ich nicht. Es wäre für deine anderen Kinder nicht sehr hilfreich, wenn sie nun auch noch aus dem gewohnten Umfeld gerissen werden. LG Hormoni
Es ist doch eine Frechheit das Leute so widerlich sein können ...würde das einer Familie passieren die nur 1 oder 2 Kinder hatwäre se wieder etwas anderes ..... einen Rat geben in so einer Situation ist immer schwer ... Ich kenne das in so Dörfern aber auch in kleineren Orten ist es immer schwer rein zu kmmen jeder kennt jeden die meisten sind Verwandt usw..... Wir wohnen in einer Mietwohnung mit 3 Kindern und ich bin wieder Schwanger und unter uns Wohnt die Bildzeitung der Express und ach viel Schlimmer .... die Frau weis alle wirklich alles und Läüstert hinterm Rücken usw.... Furchtbar !!! Ich könnte verstehen das ihr es bei euch nicht mehr aushaltet ..... Lasst den kopf nicht hängen !!!!! Und gute Besserung
Hast Du schon mal nach einer Selbsthilfegruppe geschaut? Dort wird man eher verstanden, weil manFamilien mit ähnlichem Schicksal trifft. Meist gibt es auch praktische Hilfe (tageweise Betreuung für das kranke Kind, Ausflüge/Ferienfreizeiten für die anderen Kinder, Entspannungskurse/Gesprächskreise für die Mütter etc.). Vielleicht kannst Du mal hier im "Kranke und behinderte Kinder" nachfragen nach Adressen bzw. Kontakten. Ländlich zu leben finde ich bei sowas immer schwierig. Ist ja meist auch mit langen Wegen für Therapie verbunden. Ich würde das Thema Umzug unbedingt mal im Familienrat besprechen. Gerade die großen Kids haben ja bestimmt schon eine Meinung dazu. Als Flucht oder Vergraulen lassen würde ich das dann nicht sehen. Es ist ein Anpassen an die Situation. Ob es durch einen Umzug besser werden kann oder die Probleme damit nix zu tun haben, müsst ihr in Gesprächen miteinander herausfinden.
Hallo, habt ihr euch bei Krankenkasse oder anderen Ämtern nach Zuschüsse für Hilfe, bzw. Haushaltshilfe usw. mal erkundigt? Mir tut eure Situation sehr leid - und ich glaube, dass ihr euer bestes gebt, alles und alle unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich ehrlich sein darf, es ist keine Schande, sich Hilfe ins Haus zu holen. Evtl. sogar aus eigener Tasche - sei es nur 1 mal in der Woche usw.. Die Kinder haben dann nochmal eine neutrale Ansprechperson, die ganz andere Gedanken und Aktionen ins Haus bringt - selbst wenn die Person nur für Hausarbeiten angestellt wurde. Eure Kinder sind in einem sensiblen Alter - Vorpubertät und Pubertät... das alle am Rad drehen ist völlig normal - dass alle noch mehr am Rad drehen durch die Situation, auch normal. Bevor ich Haus verkaufen würde usw., würde ich erstmal schauen, welche Unterstützung ich für die Familie von Aussen organisieren könnte. Es gibt auch "Familienhebammen" - schon mal gehört? Bei Caritas, Wohlfahrt, selbst im Rathaus gibt es Beratungsstellen - sei es Familienberatung, Frauenberatung, Kinderberatung, Erziehungsberatung.... Der Aufwand beläuft sich auf max. 3 Anrufe die man tätigen kann - und darauffolgenden Termin - mit Aussicht auf Besserung und Entlastung für euch alle. Ihr habt ein Recht auf Unterstützung. Und das dumme Gerede der Nachbarn, hör nicht hin und lasst die Leute stehen. Ich glaube ihr habt weitaus wichtigere Dinge und Schwierigkeiten zu meistern und zu bewältigen als das dumme Geschwätz der Leute. Alles Gute Elisa
Liebe Marielene, halt es wie die Ärzte: "Lass die Leute reden... Das ham die immer schon gemacht..." Solange Du weisst dass du Dein Menschenmöglichstes tust, ist das abends die schönste Beruhigung. Dass ein schlimm erkranktes Geschwisterkind an einem Kind nicht spurlos vorbei geht, versteht jeder normale Mensch. Diejenigen die Dich in Deiner Situation "noch ausrichten" sind sicher nicht das Maß aller Dinge. Schau Du nur auf Dich und Deine Familie, und vor der Haustüre Scheuklappe mit rosa Tönung drauf... Wenn finanziell möglich finde ich auch es muss unbedingt Hilfe her. Das was alle 5 jetzt am meisten brauchen bist Du und dein Mann. Deshalb muss jemand her, der euch entlastet. Kinder haben Phasen in denen sie nicht einfach sind, auch in Bilderbuchsituationen. Umso verständlicher das nach solchen Schicksalsschlägen "Hilferufe gesendet werden". Ich wünsche Euch ganz viel Kraft für eure Aufgaben und noch mehr Gleichgültigkeit für die Bosheiten. Denn nichts anderes ist es in meinen Augen, wenn man schon weiß dass die Frau ein krankes Kind hat und sich die "Ratschläge" nicht verkneifen kann. Vielleicht die passende Universalantwort an JEDEN der Dir dumm kommt: "Seihen sie froh dass ihre Kinder alle gesund sind..." Umdrehen und stehen lassen. Ist nicht unverschämt oder frech. Ich würde überhaupt nichts anderes mehr antworten. Ihr habt euch doch nicht zu rechtfertigen oder zu erklären. Und wenn die eine oder andere auf diese Antwort ein schlechtes Gewissen kriegen sollte, machts auch nichts. Sorry dass es so lang wurde. Ganz viel Kraft Euch Eltern und falls möglich Gute Besserung oder wenigestens viele Fortschritte an das kranke Kind wünscht Simone
hallo, sieh zu, daß du eine selbsthilfegruppe findest. dort kannst du über die karnkheit reden, findest veständnis und auch tipps, wie der alltag leichter, du hilfen bekommst usw. auf dem dorf, mit einem schwerkrankem kind und einem mit sprachstörung (muß sicherlich auch zur logo oder ähnlichem) ist schwierig, wegen der weiten wege. vor diesem hintergrund ist ein umzug vielleicht nicht schlecht, einfach damit mehr zeit bleibt. ansonsten bei caritas oder anderen organisationen anrufen und nach hilfe fragen, die helfen gerne. ich drück euch die daumen. tschau katja +3kids
Hallo Marielene, erstens: du hast ne PN von mir. zweitens: Ich kann dich sehr gut verstehen. Wir haben 6 Kinder und unsere jüngste ist stark lebensverkürzend erkrankt. Wir sind im ersten Lebensjahr mehr im KH als zu Hause gewesen. Auch jetzt ist es immer wieder heftig, es stehen viele Termine an. Unsere großen Kinder sind jetzt 15,14,12,10 und 6 Jahre alt, die jüngste 2,5 Jahre. Wir wohnen auch auf dem Land, mein Mann hat die ersten 9 Monate nach der Geburt unserer jüngsten auch seine Arbeit aufgegeben. Allerdings haben wir Hilfe von unseren Familie bekommen, insbesondere von meinen Eltern. Meine Mutter war immer wieder mehrere Wochen bei uns (100km Fahrweg), weil ich mit der Kleinen mehrmals über 4 Wochen im KH war. Dazu habe ich eine Haushaltshilfe für die ersten Monate bekommen und jetzt immer in gewissen Abständen für ein paar Wochen eine Familienpflegerin. Wichtig für unsere Kinder war, dass alle Normalsachen weiterliefen. Unsere Kinder sind in den letzten 2,5 Jahren eigentlich nur an und in sich gewachsen. Vielleicht haben wir Glück, vielleicht hatten wir gute Hilfe. Es ist jedenfalls sehr viel auch über uns geredet worden. Vieles ist auch über die Kinder gegangen, die mir aber mit Sicherheit nicht alles erzählt haben, weil ich mich dann immer so aufrege. Selbst von einer Lehrerin kam negatives auf mich zu. Ich würde dir in jeden Fall raten, Hilfe von caritativen Einrichtungen zu holen, sei es für den Haushalt oder wenn du wieder im KH bist mit deinem Kind, dann für die übrigen Kinder. Ob ihr das Haus verkauft....das müsst ihr selber wissen, aber unsere Erfahrung ist, dass es den Kindern gut tun, wenn sie im sozialen Umfeld keine großen Veränderungen haben. LG dani
... sind halt ein Sohn, eine Tochter. Dann habe ich fertig. Manche mit zwei Jungs oder zwei Mädels hadern dann, weil sie halt auch Mädl oder Bub haben wollten, aber 3 wollen sie auf keinen Fall. Soviel zu der momentanen Überzeugung von geschätzten 75 - 85 % der Deutschen (Frauen) im gebärfähigen Alter. Jede Abweichung wird blöd kommentiert. Die kinderlosen fragt man dauernd "und wann ist es bei euch endlich so weit!" und die ab dem dritten stänkert man an und lästert ab. Mir sagte mal eine "5er Mama" : Je mehr Kinder du hast, umso gestylter musst du selber sein um nicht als Asoziale zu gelten. Je mehr du hast umso besser müssten die Schulnoten sein, umso gepflegter und wohlerzogener müssen sie sein. Denn bei jedem Kind mehr werden die Argusaugen wachsamer. Und eine Rotzglocke zur falschen Zeit und du vernachlässigt sie, sie verdrecken oder was der Geier noch... Auf der anderen Seite aber bitte nicht zu gepflegt und toll gekleidet, nicht zu schlank und zu glücklich denn sonst lebst du offensichtlich zu gut vom Kindergeld... Es ist zum Kotzen. Und wenn eines krank wird, kommt der nette Spruch "So oft hat sie ihr Glück herausgefordert, zwei Gesunde haben nicht gereicht!" AAAAAAAHHH. Es macht mich zum Tier... Simone
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