Elternforum Drei und mehr

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Hallo an alle, eine Freundin hat folgendes Problem: Sie kümmert sich nach der Schule um zwei Kinder( Junge 7Jahre, Mädchen 5jahre). Sie liebt die Kinder als wären sie ihre eigenen. Der Junge 1Klasse hat keine Freunde und hatte auch noch keine. Er findet Jungs blöd! Alle Jungs. Er hat nur 2 Freundinnen. Er mag kein Fußball, kein Basketball, nichts sportliches. Er will keine Kinder zur sich einladen. Er hat kein Interesse an pokemon und sonstigen "Jungenkram" Er kleidet sich gerne in Mädchenkleidung und Pums, findet Rosafarben sehr schön, er schmickt sich und findet sich dann sehr schön. Bei einem Gespräch hat meine Freundin zu ihm gesagt: " Wenn du groß bist, findest du eine Frau, dann heiratest du sie ..." Darauf antwortete er ganz entsetz: "Ich heirate keine Frau, ich heirate einen Mann". ??? Sie ist jetzt sehr unsicher. Ist das nur eine Phase? Ich kann ihr da gar nicht helfen. Kennt ihr sowas? Es geht schon seit ca 3 jahren so, nur jetzt wird es auffälliger. Sie betreut ihn seit er 1 Jahr alt ist. Täglich-mehrere Stunden. Sein Vater ist ein naja "Macho"? und sehr streng und das verhältnis etwas abgekühlt-. Wenn das nur eine Phase ist, möchte sie den Vater bzw Eltern nicht beunruhigen. Der Junge ist ein sehr inteligentes Bürschchen, der viele Fragen stellt, ist offen und sehr neugierig. Eine Freude eben. Kann mir da jemand helfen? Lg adarat


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Hallo! Es kann schon sein, dass es sich nicht um eine Phase sondern tatsächlich schon jetzt um transsexuelle Züge handelt. Das müsste natürlich gründlichst untersucht werden. Ich weiß nicht, ob Du SternTV schaust. Die bgelieten seit längerer Zeit ein Kind, das als Junge geboren wurde und ebenso sehr zeitig solches Verhalten gezeigt hat. Mit Unterstützung der Ärzte und Eltern und Psychologen wurde die "Umwandlung" eingeleitet, bevor die Pupertät begann. Hier mal ein Link zum Nachlesen: http://www.stern.de/tv/sterntv/589812.html?q=kim LG Silke


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Hallo, mich erschrecken einige Worte. z.b. Sie will die Eltern nicht beunruhigen. Warum sollen sie beunruhigt sein ? Der Kleine sollte gestärkt werden, egal, ob er mit Jungs oder Mädchen spielt. wenn es nur ein 'Phase' ist, dann geht es auch vorbei, ansonsten finde ich es gut, dass er es so ehrlich und naiv sagen kann, was er will. Wenn es sich nun wirklich schon in so frühen Jahren heraustellt, dass er homosexuell ist, dann freut es mich für ihn, dass bis jetzt noch keiner versucht hat, ihn zu verbiegen. LG,Annette


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Ich kann mich da nur Annette anschließen. Das liest sich ja fast, als würde schon von vorneherein davon ausgegangen, daß das Verhalten nicht normal ist. Für ihn ist es aber vielleicht normal. Wenn mein Sohn so wäre, würde ich das sicherlich nicht versuchen ihm wegzutherapieren, sondern ihn so nehmen wie er ist. Ich persönlich find an dem Verhalten des Jungen auch nichts schlimmes oder verwerfliches. Wenn es eine Phase ist, gut, wenn es keine ist, dann ist das auch okay.


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Ich weiss aus Berichten, dass transsexuelle Kinder sehr früh schon bemerken, dass sie lieber ein Junge oder Mädchen sein wollen und merken, dass sie im "falschen" Körper geboren wurden. Ich finde das nicht schlimm. Ja, der Bericht bei Stern TV war/ist sehr interessant und das Mädchen muss nun noch zwei Jahre (glaube ich) warten, um auch unter der Gürtellinie zu werden. Ich finde, die Eltern sollte man sich zum Vorbild nehmen, die diesen Jungen/dieses Mädchen so toll unterstützen. Macho hin oder her....ich finde, egal wen ein Kind liebt, egal, wie es empfindet, das Ziel als Eltern sollte es sein, ihre Kinder glücklich zu machen und zu sehen. Vielleicht sollte Deine Freundin einfach mal die Mutter ansprechen, ob er sich daheim auch so verhält und wie sie es sieht. Ich sehe da nicht so das Problem. LG,Meike


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Hallo, also erstmal soll sie sich keine Sorgen machen. Und wenn der Junge bis ans Ende seiner Tage so bleibt, ist doch egal, gerade dann muss er in seiner Persönlichkeit gestärkt werden, weil er vermutlich mit viel Gegenwind in seinem Leben rechnen muss. Gut, wenn er dann weiß, dass er nichts "Falsches" ist. Das sein Vater ein Macho ist, wundert mich übrigens gar nicht - ist eher eine klassische Kombination, dass Machoväter Jungs haben, die bevorzugt ihre weiblichen Seiten ausleben. Und dennoch - muss gar nichts heißen. Der kleine Bruder meiner Freundin hatte zwischen 4 und 7 auch so eine Phase, in der er am liebsten in Mädchenkleidern und geschmickt herumlief. Und mit ca. 9-10 war er dann besonders "kerlig". Also abwarten, ihn mit Puppen und Mädchen spielen lassen, und sehen, was für einen Weg er geht.


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Wenn der Junge seinen Vater, seine männliche Identifikationsfigur, nur negativ wahrnimmt und ganz anders als sich selbst, ist es auch kein Wunder, wenn er sich lieber Frauen zum Vorbild nimmt. Nach dem Motto: Wenn ein Mann nicht weint und immer stark ist, ich aber Gefühle habe, manchmal traurig und schwach bin, dann kann ich auch kein Mann sein.


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Hallo an Alle, vielen Dank für die Antworten. Ich werde es meiner Freundin so weiter geben, wie es ihr geschrieben habt. Es ging eigentlich nur darum ob es auch andere Jungs in diesem Alter gibt, die keine Jungs mögen, lieber Rosa tragen usw. Dem Vater wird sie nichts sagen. Er hätte (leider) kein Verständnis. Lg adarat


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lesenswert dazu: (betrifft jede Form der nicht heterosexuellen Orientierung=die Betroffenen können nichts dafür, bekommen es oft schon im Mutterleib mit) The church needs to understand some things that the “gays” are right about. For one thing, they do not choose their sexual orientation. Yes, behavior is a choice, but people do not choose whom they are sexually attracted to. And even though measurable change is possible one cannot “change” their sexual orientation. With this revelation Clinton has also learned from observing deliverance in others, that demons can enter while the child is still in the womb. In other words, a person can be born “gay”, yet the cause is not genetic. The cause is demonic. Volltext und Literatur dazu: http://www.enemyexposed.org/4643/index.html vielleicht nicht die einzige optimale wesite dazu, aber ein sehr guter Einstieg! Endziel sollte sein:dass der Junge von den ererbten Dämonen(können auch 1 oder 2 Generationen überspringen, oder in Seitenlinien gleichgeschlechtliche Orientierungen bereits früher stattgefunden haben) Gott will für diesen Jungen ein normales Buben und später Mannesleben. Immer noch ist ER es, der die Geschechter der Kinder in den Familien festlegt. Und dann ab zum nächsten Pastor, der davon etwas versteht. Wer sucht der findet die Richtigen, die helfen können und auch werden! Nicht wegschauen und keine Angst! Dem Jungen ist zu helfen! Vielleicht ist deine Freundin die Einzige, die das jetzt für ihn zuwege bringen kann!Eine menschliche Brücke zur Freiheit als das zu leben, wofür er vom Schöpfer bestimmt wurde. Und deine Freundin die erwählte Helferin, die für ihn laufen geht und nicht abläßt, bis er frei ist.


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Sanne,auweia!Das erinnert mich aber stark ans Mittelalter.Mit Dämonen hat jegliche sexuelle Gesinnung nix zu tun.Da würde ich mich eher auf genetische,pädagogische oder in schlimmen Fällen wie Pädophilie auch auf psychologische Gründe stützen. Aber du lässt ja öfters harten Tobak los. LG,Anja


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Liebe Sanne, ich weiß nicht, wie ernst es Dir mit Deinem vorherigen Posting ist. Ich habe aber mehrfach gesehen, wie ernst die Folgen sein können, die Betroffenen daraus erwachsen, dass man sie mit derartigen Ansichten konfrontiert werden. Und nicht selten sind es die besonders "christlichen" Republikaner mit Vorzeigeehe oder katholische Pastoren, die dann auf äußerst unschöne Art und Weise ihrer nicht zu ändernden Neigung nachgehen, indem sie sich einen Callboy besorgen oder sich an Kindern vergreifen - statt sich einen normalen (schwulen) Partner zu suchen. Das ist für mich Sünde und Krankheit - homosexuell zu sein ist hingegen wie ein "andere" Hautfarbe zu haben - man ist einfach so (geschaffen), was zählt, ist doch der Charakter! Mir fällt da ein schönes Filmzitat aus "Robin Hood" ein. Ein Junge fragt den Muslim, warum Gott ihn denn schwarz gemacht habe. Und der antwortet: "Weil Allah die wunderbare Vielfalt liebt" Also: Toleranz! Es gibt wirkliche Probleme auf der Welt, die man zu lösen versuchen kann!


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im vorliegenden Fall wird das alles sicher zu früh sein. Die nächsten 4 -5 Jahre werden mehr zeigen. Denke, war zu vorschnell und hoff, dass es eher nur eine Phase ist, die wieder verfliegt.


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Ob Homo - oder Hetero, ich würde beides unterstützen 1. es sind auch nur Menschen wie Du und Ich 2. Dagegen kann man eh nichts tun (im Gegenteil, es wird schlimmer) 3. Es ist doch nicht meine Sexualität die Ausgelebt wird. Es muß jeder seine eigene Erfahrungen machen. Ich denke bei Jungen in diesem Alter geht es noch nicht um die Sexualität (also zumindest nicht bewußt) und es ist bestimmt eine Phase. Aber selbst, wenn der Junge später ein Homosexueller werden würde. Es ist vollkommen OK Solange es Menschen gibt, gibt es auch Homosexuelle. lg Danny