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Wie ist das bei euch?

Wie ist das bei euch?

lilatiger74

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Ich hatte gestern ein sehr langes Gespräch mit einer guten Freundin bzgl. des Abnehmens. Wir kennen uns 20 Jahre, und sie war schon immer übergewichtig. Ist bei ihr z.T. familiär bedingt, zum anderen hat sie (nach einem erfolglosen Selbstmordversuch ihrer Oma) ihren Kummer in sich "reingefressen". Ich war eigentlich immer (im oberen Bereich) normalgewichtig, hab mich nicht unbedingt vorbildlich ernährt, hatte aber dank regelmäßigem Freizeitsport nie Probleme, mein Gewicht zu halten. Nach zwei Schwangerschaften blieb jedes Mal eine ordentliche Mempnge "Babyspeck" zurück, den ich inzwischen zum zweiten Mal erfolgreich abgenommen habe. Mich hat immer der Wunsch geleitet, wiedet so wie früher auszusehen, meine alten Sachen wieder anziehen zu können. Sie meinte gestern, dass es für sie schwerer wäre, weil sie sich eben nur dick kennt und somit kein echtes, realistisches Ziel hätte. Von gesundheitlichen Gründen und privaten Dingen (Partner? Sie ist jetzt schon viele Jahre Single) mal abgesehen... wie ist das bei euch? Würde mich einfach mal interessieren, ob und wann euch das Abnehmen leichter/schwerer gefallen ist.


lany

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Antwort auf Beitrag von lilatiger74

huhu, ich könnte mir vorstellen, das jemand der "schon immer" dick war vl weniger antrieb hat dünner zu werden. Ich sehe das an einer guten freundin, die eben auch als kind schon moppelig war. Ich war immer schlank bis ich selber meinen haushalt bekam und erst mal kochen lernen musste. Ohne jegliche schule von mutti daheim griff ich da oft zu sachen die mit sahne und käse aus dem ofen kommen, nahm explosionsartig zu. Binnen 1 jahr 20 kilo oder so. Dann kam mein schockmoment das erste mal abgenommen bis wieder auf schlank. Bestätigt deine theorie wer dünn war wills auch wieder sein. Ferner denke ich aber das es bei jedem Menschen so einen "klick" moment gibt. Beim einen eher beim anderen später. Ich denke egal wie man ein leben lang ausgesehen hat irgendwas hat jeder mensch,w as einen motiviert. Man kann sich nicht mehr so gut bewegen, man schämt sich, man sieht seine füße nicht mehr, man kann nicht mehr im normalen kleidergeschäft sachen kaufen, das eigene kleinkind rennt viel schneller als man selber, was es auch ist, egal wie dick man ist, hat man diesen moment erreicht in dem das eigene hirn deutlich sagt damit kann ich nicht mehr leben dann ist es egal ob man vorher schlank war oder imemr dick, dann hat man die motivation die man braucht. Wer aber immer relativ dick war und sich dran gewöhnt hat also in dem maße dick ist in dem man sich zumindest noch selber ertragen kann kanns sein das der punkt sehr spät kommt.


gusti05

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Antwort auf Beitrag von lilatiger74

ich gebe lany teilweise recht... ich selber war schon als kleines kind bissl moppelig, was natürlich mehr wurde. in der pubertät machte ich immer wieder meine abnehmversuche. die motivation war schon da, aber das richtige durchhaltevermögen leider nicht. es war eben immer schwer weniger zu essen wenn es doch so gut schmeckte. als ich ca. 17/ 18 war, hatte ich ein spitzengewicht von 108 kilo bei einer größe von ca. 1,74m. ich nahm dann auf ziemlich ungesunde weise ca. 25 kilo im halben jahr ab (war eigentlich gar nicht beabsichtigt von mir und hätten in dem moment meine eltern nicht eingegriffen, hätte es schlimm enden können bei mir) und dann auf gesunde weise nochmal 8 kilo. also wog ich immer zwischen 75 kg und 77 kg. das war zwar noch kein "ideal", aber einfach für mich mein wohlfühlgewicht. ich traute mich das 1. mal seit vielen jahren einen rock anzuziehen und mich hübscher zu "stylen". man wurde auf der straße anders angesehen als vorher, oder man hat vorher immer im hinterkopf gehabt, dass die einen nur ansehen, weil man ja so dick war und jetzt, weil man hübsch ist. naja, dann lernte ich meinen jetzigen verlobten kennen. wieder glaube 2 jahre später bekam ich arbeit, die sehr stressig war (vor allem am anfang, man war es ja nicht gewöhnt) und dadurch kam auch viel hunger. ich konnte so viel essen wie ich wollte, nahm nicht ab und nicht zu, doch irgendwann hatte sich mein körper an die viele bewegung gewöhnt, aber das essen blieb vorwiegend das gleiche. somit habe ich dort um die 10 kilo wieder zugenommen. später hatte ich wieder 98 kilo auf der waage, wo es bei mir wieder so richtig klick gemacht hatte und ich nie wieder so schwer sein wollte. ich nahm also wieder etwas ab, wurde aber schnell schwanger nach der fg. die schwester wog mich am anfang der schwangerschaft, da war ich 94 kilo. ich habe mir während der schwangerschaft gesagt, ich verbiete mir gar nichts, ich esse das, worauf ich lust habe. ob ich nun nachher 20 oder 30 kilo abnehmen muss um in meine alten sachen zu passen ist dann auch egal. naja... zum schluss der schwangerschaft wog ich dann wirklich ca. 117 kilo. jetzt wiege ich um die 99 kilo und möchte wieder runter auf meine 75/ 76 kg. ich habe dieses mal einen starken willen, weil ich ja schon mal "so wenig" wog. wenn ich die 80 kg erreicht habe, gehe ich die letzten 5 kilo ganz locker an und ob es dann noch weniger werden sollte, kann durchaus sein. ich möchte nicht eher wieder schwanger sein, ehe ich nicht die 75 kilo wieder habe. somit habe ich gleich noch mehr anreiz, einmal meine alten schönen sachen und einmal eine schwangerschaft mit einem viel besseren ausgangsgewicht! ich möchte nie wieder an die 100 kilo- marke im normalen zustand kommen!


Birke

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Antwort auf Beitrag von lilatiger74

Ich hatte eine Kindheit mit Vernachlässigung (wo wir als Kinder auch mal nichts zu essen bekamen) und dem frühen Verlust meiner Eltern. Ich hatte immer ein normales Gewicht, passend zu meiner Größe, habe aber auch immer viel gegessen (morgens fünf Brötchen sind kein Problem für mich). Das Problem ist meine Figur, hatte immer schon kräftige Hüften, mein Po ist nach und nach auch immer stärker geworden. Ich werde jetzt 46 und habe leider auch in der Zeit gut zugelegt. In der Schwangerschaft nicht, aber leider durch das viele Stillen auch nicht abgenommen. Sport hilft bei mir nicht viel. Vor drei Monaten sah ich auf der Waage die 100 auf mich zukommen, Hosen kaufen ist für mich noch schwerer geworden...da habe ich mich drangemacht, ich esse abends keine KH mehr. Leider war mir das ein bisschen eintönig, abends nur Jogurt zu essen, habe mir auch Schokostreusel hineingetan, das ich etwas Süßes habe. An manchen Tagen habe ich richtig Heißhunger (vor allem bevor ich meinen monatl. Durchfall bekomme). Solange ich psychisch gut drauf bin geht es, muss mich halt zusammenreißen, mit der Menge, die ich esse. Bei einem Bäcker hier, gibt es ein Eiweißbrot, da esse ich abends eine Scheibe von, meist mit einem Ei zusammen. Mein Problem ist auch, das mein Mann mal eben abends um 21 Uhr noch mal vier Scheiben Brot futtert und ich dann gleich Hungerneid bekomme. Bis jetzt habe ich auf diese Weise 5 Kilo abgenommen