Mitglied inaktiv
Liebe Phi, klar ist WW keine Diät im eigentlichen Sinne. Aber es ist doch komplett uneralistisch, dass Du nun die nächsten 50 Jahre Points zählen wirst, das hält man nicht mal fünf Jahre durch, eh? Ich kenne im Freundeskreis viele WW-Frauen, die nach einem dreiviertel Jahr aufgehört haben und wieder dick geworden sind, genau wie viele andere Frauen, die Diäten gemacht haben. Irgendwann hört das Zählen auf, und dann entscheidet - wie bei JEDER anderen popeligen Abnahme-Methode - letztendlich natürlich nix als die dauerhafte Nahrungsumstellung ohne Points, einfach so. Ob man das nun WW nennt oder nicht, ist schnurz. Ich finde ausgewogene Diäten prima, WENN man es schafft, sich hinterher anders zu ernähren. Damit steht und fällt alles, weil viele glauben, sie könnten hinterher wieder essen wie zuvor. Ich selbst habe nach meinen SS zweimal ca. 12 Kilo abgenommen (FDH, Sport) und jeweils auch jahrelang problemlos gehalten - ganz ohne Punktezählen... Weil ich mich fleisch- und fettarm und weitgehend vollwertig ernähre. Für mich sind nur die SS eine Bedrohung meines Normalgewichts. Jeder muss seinen persönlichen Weg finden. Ohne Disziplin und Ernährungsumstellung geht es nie - weder bei WW noch bei FDH. Ich mag nicht, wenn jemand SEINE Methode als einzig seligmachende verkaufen möchte, andere funktionieren genauso gut.
ich sehe es genauso und das ist auch mein reden... ich zitiere:"jder so wie er mag!" wenn cih nciht von ww überzeugt wäre, würde ich es nicht mchen...so wie andere glyx oder atkins oder bcm machen.... ich pranger meine methode nicht an, sondern empfehle sie, aber über all schreibe ich dabei, das jeder machen kann wie er will.... wo ist jetzt das problem? lg phi
das man sein leben lang akribisch punkte zählt aber in der zeit von ww sind gewisse verhaltensweisen wohl doch automatisiert worden.. so das man sich eben doch vernünftiger und ausgewogener ernährt. man weiß halt: 1x die woche pommes und currywusrt oder pizza ist ok - aber halt nicht jeden tag. man weiß halt: stop: bevor ich mir jetzt die ganze tafel schoki reinziehe, da ess ich lieber gaaaaanz genüßlich EINEN riegel und hinterher halt süßes obst. ich glaube nicht das man akribisch punkte zählt - aber ich denke man geht bewusster mit den nahrungsmitteln um. und auch während der ww-abnahme ist ein "frustesstag" ja auch drin :-) dann wird halt am nächsten tag normal weitergemacht. nur weil ich einmal zum geburtstag war (beispiel) fang ich ja nun auch nicht an jetzt jeden tag sahnekuchen zu essen.... katze
Für meine Begriffe ist ww eine (Reduktions-)diät: Ich nehme ab, weil ich weniger Kalorien aufnehme als ich verbrenne. Wenn das keine Diät ist, was dann? Ich nehme nach ww wieder zu, wenn ich mich ernähre wie vorher, hat ja auch niemand bestritten. So wie bei jeder anderen Diät auch. Vielleicht ist bei ww der Jojo-Effekt nicht ganz so schlimm, weil ich mit den Kalorien nicht so extrem herunterfahre, also meinen Stoffwechsel nicht so sehr auf Hungersnot programmiere. Die Probleme, das neue Eßverhalten nach Erreichen des Zielgewichts beizubehalten, sollte man auch bei ww nicht unterschätzen. Ich habe mit ww 42 Kilo abgenommen, und hatte nie ein Motivationsproblem. Seit ich mein Ziel erreicht habe, kämpfe ich gewaltig mit meiner Eßsucht, habe auch wieder 5 Kilo zugenommen. Meiner Gruppenleiterin zufolge müßte man nach Erreichen des Ziel etwa 5 Jahre das neue Verhalten üben, bevor es zur Gewohnheit wird und kein Kampf mehr ist. Das Problem liegt nicht darin, Punkte zu zählen. Man wüßte schon ungefähr, wie viel man essen darf. Das Problem ist schlicht und einfach, auch weiter diszipliniert zu sein, wenn man sein Ziel erreicht hat. Auch ww hat eine eschreckende hohe "Rückfallquote", da sollte man sich nichts vormachen. Für mich war es trotzdem die beste Methode abzunehmen, die ich je probiert habe. LG Claudia
Da kann ich mich Claudia nur anschließen, wnn man nach erreichen seines Ziels wieder in alte Gewohnheiten verfällt nimmt man zu. Ich habe das selber schon 2x erlebt, vor 3Jahren 16kg abgenommen, 10 wieder zu, die hab ich letztes Jahr wieder abgenommen, davon 8 wieder zu. Bin jetzt also das dritte Jahr am abnehmen und finde WW immer noch die beste Methode. 4hab ich nun weg, 4 sollen noch weg. Klar versuche ich nicht wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen, aber bei mir war es immer die Weihnachtszeit und das deftigere Essen im Herbst/Winter. Tja und im Winter kann man das ein oder andere Pfund gut unter der Kleidung kaschieren, was dann erst wieder im Frühling/Sommer auffällt. LG Ramona
Ich denke auch, daß ww nicht das Allheilmittel ist. Es soll einfach der Anstoß sein, über sein Eßverhalten nachzudenken. Ich war z.B. der Meinung, daß ich relativ wenig und relativ fettarm esse. Am 1.ww-Tag hab ich festgestellt, daß ich fast das Doppelte an Punkten gegessen hatte. Man vergißt eben immer die versteckten Fett, die leider in fast allen Lebensmitteln stecken. Um dafür ein Gefühl zu bekommen, ist ww für mich persönlich sehr geeignet. Ich hoffe, daß es auch gewichtsmäßig was bringt. Ich mach ja erst eine Woche mit und hab bisher 1 kg abgenommen. VG pali
Du hast natürlich recht, auch bei WW bleibt der Jojo-Effekt nicht aus, wenn man nach der Abnahme die Ernährungsumstellung nicht beibehält. Ich habe das leider auch schon mehrfach hinter mir. Die Abnahme klappte super, aber irgendwann falle ich wieder in mein altes Essverhalten zurück und die Kilos kamen zurück. Ich denke aber, dass bei WW die Gefahr nicht ganz so groß ist, da auch während der Abnahme schon immer alles erlaubt war und man auf nix verzichten muss. Und ich denke auch, dass das GEwichthalten nichts mit ständigem/jahrelangem Punktezählen zu tun hat. Mit WW hat man sich ein gesundes Essverhalten angewöhnt und wenn man das beibehält, auch ohne Punktezählen, bin ich überzeugt, dass der Jojo-Effekt ausbleibt. Grüße Stöppel
Hallo Bonnie, ich habe nun nicht alle Antworten dazu gelesen, stimme Dir da nur bedingt zu. Ich habe vor 1,5 Jahren mit WW angefangen. Habe nach einem halben Jahr eine Haltepause gemacht, irgendwie musste das sein. Jetzt inzwischen lebe ich nicht mehr mit Punkten, sondern versuche meine Eßstörungen (Fehler in der Ernährung) aufzudecken und zu ändern. Der Grund: Ich möchte auch nicht mein Leben lang Punkte zählen, sondern lernen mich automatisch vernünftig zu ernähren. Dazu mache ich Sport. Ich nehme rund 2kg im Monat ab. Hört sich wenig an, aber auf ein Jahr gesehen sind es auch 20kg. Insoweit möchte ich sagen, dass mich WW doch an eine ausgewogene Ernährung herangeführt hat, was z.B. eine Pülverchendiät nicht tut. Ich habe 15 Jahre Diätkarriere hinter mir. Bei rund 80kg mal angefangen und mich dann bis auf fast 130kg diätet. Habe immer schnell abgenommen, aber dann konnte ich die "Mangelernährung" einfach nicht mehr durchhalten und immer alles plus ein paar Kilos inclusive waren wieder drauf. Ok, 2 Schwangerschaften lagen auch noch dazwischen. Jeder muss seinen Weg finden. Fakt ist aber, dass alleinig eine vernünftige Ernährung mit Bewegung zur dauerhaften Abnahme führt. Und dabei braucht man nicht mal verzichten, denn auch schlanke Menschen verzichten nicht auf Süsses oder Gegrilltes oder sonstwie. Liebe Grüsse Heike
Hallo Heike, ich hatte in meinem Posting auf Phi geantwortet, die gesagt hat, man müsse auch nach WW sein Leben lang die Points zählen - und das fand ich unrealistisch. Ich habe zudem auch nicht von Pülverchen-Diäten gesprochen, sondern ausdrücklich von gesunden und ausgewogenen Diäten. Ich finde es gut, dass Du Deinen persönlichen Weg gefunden hast. Du hast aber meine letzten zwei Postings, die überdies ja nicht an Dich gerichtet waren, nicht richtig gelesen (wie Du ja selbst sagst). Also bitte lieber in so einem Fall etwas vorsichtiger mit Kritik, huh?
Hallo Bonnie, stimmt, ich habe die letzten Beiträge nicht mitgelesen. Aber ich kann in meinem Beitrag keine Kritik an Dich finden. Das mit Pülverchen und Co. habe ich allgemein geschrieben, meinte damit nicht Dich. Dabei wollte ich einfach nur meine Erfahrung nach vielen Diäten mitteilen. Für mich auch ein großes Plus an WW, weil ich mir damit das erste bei einer Diät meiner Ernährung bewusst geworden bin, nicht das Gefühl habe zu verzichten und auch nach langer Zeit durchhalte. Hätte ich nur z.B. 5kg Übergewicht würde mir wahrscheinlich Kohlsuppe und Co. genügen, aber ich habe ja ein gestörtes Essverhalten und werde somit mein Leben lang bewusst essen müssen. Grüsse Heike
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