Mitglied inaktiv
Hallochen,
meine Schilddrüsenwerte sind zwar besser geworden, aber noch immer nicht im optimalen Bereich. Also hat mich mein Gefühl nicht betrogen. Die Dosierung wurde erhöht, ich nehm jetzt L-Thyroxin 125 µg und Ferro Sanol auf 40 mg dosiert.
Zudem hat er festgestellt, daß meine Cortisolwerte viel zu niedrig sind, ich also unter einem Cortisolmangel leide, der durch eine Nebennierenschwäche verursacht wird. Das erklärt auch die damals festgestellte Hyperandrogenämie. Alle drei Erkrankungen einzeln (Hashimoto, Nebennierenschwäche und Hyperandrogenämie) haben als "Nebenwirkung" Gewichtszunahme und erschwerte bis unmögliche Gewichtsabnahme. Und ich muß sie natürlich alle drei zusammen haben
So, nun meinte mein Endokrinologe gestern zu mir, daß das jetzt nicht bedeutet, daß ich meine Diät und meinen Wunsch, wieder schlanker zu werden, endgültig begraben kann - nein - ABER es bedeutet, daß ich keine Wunder erwarten darf und kann. Daß ich mir Zeit gönnen muß, um die Kilos loszuwerden. Und daß ich ja bewiesen habe, daß es funktioniert, solange meine SD-Werte im optimalen Bereich liegen. Nun warte ich also erst mal ab, inwieweit die Dosissteigerung von 100 auf 125 µg anschlägt und ob es wieder "einfacher" wird mit einer Abnahme.
Mein Endo meinte weiterhin, daß ich auf eine kohlenhydratarme und proteinreiche Ernährung achten soll, mir eine Ausdauersportart suchen sollte, die die Fettverbrennung ankurbelt und max. 2 x pro Woche auch eine leichte muskelaufbauende Sportart wählen sollte, um einen Muskelaufbau zu gewährleisten, der ja bekanntlich die Fettverbrennung noch mehr anregt. Mit dem "Krafttraining" darf ich aber nicht übertreiben (erstens mal wegen meinem Arm, den darf ich ja nun auch nicht außer Acht lassen) und dann auch noch, weil es bei Hashimoto-Erkrankten durch zuviel sportliche Anstrengung zu einem weiteren Hashi-Schub kommen kann. Und durch Stress (auch sportlichen) kann sich wohl auch die Nebennierenschwäche noch weiter verstärken. Also alles im gemäßigten Rahmen.
Nun soll ich auf jeden Fall noch zu meiner Gyn und mit ihr abklären, inwieweit wir die Hyperandrogenämie in den Griff bekommen können (vielleicht mit einem Pillenwechsel oder so).
Sollte sich bei optimalen SD-Werten keine gewichtsmäßigen Änderungen ergeben, so wird dann wohl auch diese Nebennierenschwäche (NNS) behandelt werden müssen.
So, einerseits bin ich beruhigt, daß ich nun genau weiß, daß ich NICHT dran schuld bin, wieder so zugelegt zu haben, aber andererseits bin ich schon auch deprimiert. Denn mein Arzt hat mir versichert, daß mein Traumziel von 60 kg absolut nicht erreichbar sein wird und ich mich eher mit einem Gewicht von um die 70 kg anfreunden sollte. 65 kg wären evtl. noch machbar, aber auch nicht soooo sehr realistisch. Das hat mich schon ziemlich schockiert. Also aus der Traum von schlanken 60 kg auf 163 cm verteilt
Achja, von den Schüssler-Salzen ist auch er überzeugt, weil sie positiv auf den Körper wirken.
Die nächste Blutentnahme ist dann im Juni und bis dahin hoffe ich doch, wenigstens 5 kg weniger zu haben ... oder zumindest 3 kg ...
Ups, ist doch ziemlich lang geworden, sorry ...
GGLG Jacquie
nur mal ruhe
es wird langsamer gehen.. aber es wird gehen
und glaube nicht alles was aerzte sagen. auch die irren ... ich weiss es!!
mach weiter. du bist auf einen richtigen weg. und lass dich nicht unter kriegen ![]()
Guten Morgen Jacquie
nun laß mal den Kopf nicht hängen
klar ist es frustrierend wenn man gewünschte Ziele nicht so schnell erreichen kann wie man es gerne hätte, aber bei dir steckt eine Krankheit dahinter und ich denke, das man damit ja auch mal erst klar kommen muß und alles in den Griff bekommen muß. Mit Schilddrüse und den ganzen Zahlen die du aufgeführt hast, kenne ich mich nicht aus und weiß nicht ob es gut oder schlecht ist, aber vertraue auf dein *können* und deinen *Willen*, es wird auch für dich runter gehen mit den kg, ok langsamer als wie bei anderen , aber es wird gehen, laß dich nicht entmutigen.
Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen, du wirst es schaffen, ganz bestimmt
Gruß Barbara
Gerade, weil mein Endo der Meinung ist, daß 65 kg schon unrealistisch sind, werde ich ihm beweisen, daß es DOCH geht.
Mein Kampfgeist ist entfacht und auch wenn ich um jedes Kilo hart kämpfen muß, so werde ich es dennoch schaffen. Natürlich wird mir die höhere Dosis L-Thyroxin dabei sicher auch helfen, da sie die SD anheizen wird und somit auch der Stoffwechsel wieder besser läuft. Ich habe es schon einmal geschafft!!! Und wenn meine Hausärztin mich im vorigen Sommer ernst genommen und sofort zum Endo geschickt hätte, wären mir doch einige Kilos extra erspart geblieben. Aber meine Hausärztin war ja immer der Meinung, ich würde einfach noch nicht konsequent genug die Ernährung umstellen (klar nach 14 kg Abnahme weiß man nicht, wie es geht
) und zu wenig Sport machen (hmmm, 70 Minuten täglich NWS und BBP ist halt doch zuwenig gewesen
)
Nein, ich weiß genau, daß ich es wieder schaffen werde und daher geb ich nicht auf. Deprimierend ist es natürlich, wenn man weiß, daß man die Krankheit einfach mal nicht überlisten kann, aber ich kann dagegen kämpfen, kann Medis nehmen und muß halt regelmäßig zu verschiedenen Ärzten. Das kann man in Kauf nehmen, oder?
LG Jacquie,die gerade grübelt, was es heute Leckeres zu Mittag gibt ![]()
deine zeilen machen auch mir mut :) ich habe andere probleme. und meine schilddruesenwerse sind gerade noch in der norm... hm mal sehen was die zeit bringt meine mutter hat seit 40 jahren unterfunktion. ist dsa auch genetisch?? aber was solls.. weitermachen immer nur weitermachen.. Cristina
Hallo Cristina, ja, Schilddrüsenerkrankungen sind oftmals vererbt. Ich hab das Hashi auch von meiner Mom vererbt bekommen. Bei uns in der Familie haben es fast alle Frauen, auch meine Oma hat es. Mein Endo hat mir sofort empfohlen, meine Kinder spätestens in der Pubertät testen zu lassen. Sollten vorher Symptome auftreten, dann natürlich auch schon eher. Das Problem bei Schilddrüsenerkrankungen ist einfach auch, daß es nicht viele Ärzte gibt, die sich wirklich damit auskennen. Demzufolge werden ganz viele total falsch oder gar nicht behandelt. Grad bei Hashi wird man ganz schnell mal als Hypochonder hingestellt, weil keine Ursache für manche Erkrankungen gefunden wird. Dabei hätte man einfach nur mal die kompletten SD-Werte prüfen lassen müssen, also nicht nur TSH, sondern auch fT3 und fT4 sowie die TPO-Antikörper. Bei mir wurde damals z.B. nie die SD mit kontrolliert, ich habe lt. Aussage meines Endo dadurch 4 Kinder verloren!!! (2 frühe Fehlgeburten in der 6. und 9. SSW, eine Frühgeburt von Zwillingen in der 22. SSW mit nachfolgendem Kindstod) Meine Gynäkologin kam erst auf die Idee, die SD-Parameter mit zu prüfen. Dank ihr kam ich dann erstmal in die Behandlung eines Nuklearmediziners (das war 2001) und erst seit vorigem Jahr hatte ich dann dank Hinweisen einer Bekannten den Mut, mir aus Eigeninitiative einen Endokrinologen zu suchen und mir dort einen Termin geben zu lassen. Wer weiß, wie es mir sonst heute gehen würde, wenn ich das nicht getan hätte ... Laut meiner Hausärztin war ich tablettenmäßig optimal eingestellt und alles andere würde vergehen, wenn ich meine Ernährung endlich mal richtig umstellen und mal mehr Sport treiben würde *hust* Ich wünsch Dir alles Gute und ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen ... Einfach ist es ja eigentlich auch nie, oder? LG Jacquie
leider habe ich Deinen Bericht jetzt erst gelesen. Es ist schön, dass Dein Kampfgeist erwacht ist und das bringt ja auch Motivation. Aber immer schön sachte. Du weißt, dass es dauern wird und deshalb wünsche ich Dir viel Geduld. Wer weiß, vielleicht ziehst Du mich auch noch mit, denn ich liege seit Wochen immer zwischen 70 und 72 kg. Wir haben also die gleiche Ausgangsposition. Ganz liebe Grüße und lass den Kopf nicht hängen. Ingrid P.S. bei den Strandnixen hast Du zwar Dein Gewicht angekündigt, aber nicht gepostet *g*
*gg* doch hatte ich ... mitten im Text versteckt, damit es nicht so auffällt
Also aktuell sind es 78 kg
Und die sollen wieder weg!!! Ich hab mir fest vorgenommen, wieder ganz eisern und konsequent zu sein und mich - wie der Endo sagte - kohlenhydratarm und proteinreich zu ernähren. Nun bin ich hier auf der Suche nach schönen leckeren Rezepten, vor allem nach Salaten, die ich kalt essen kann. Ich hab im Büro leider keine Mikrowelle, so daß ich auf kalte Küche zurückgreifen muß. Wenn Du also schöne leckere Rezepte hast - her damit
Die 70 kg bis zum Sommer sind wohl eher unrealistisch, aber die 75 hab ich im Auge und das sollte zu schaffen sein. Wie ich allerdings den Stress verringern soll, wie es mein Arzt empfahl ... hmmm ... ob er vielleicht für mich eine Kinderfrau und Haushaltsfee organisiert und sie auch finanziert???
Nee im Ernst, ich weiß, daß ich viel Geduld aufbringen muß und soll ich Dir was verraten? Geduld ist nicht so meine Stärke
Und nu? Ich bin immer so ein ungeduldiger Mensch, der alles ganz fix erreichen möchte und dann kommt da mein Körperfett und will mich eines Besseren belehren. Ganz schön gemein, oder?
LG Jacquie, die ihren Humor wiedergefunden hat ![]()
Weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll.
Aber mit deiner Einstellung schaffst du alles was du willst....
Bloß nicht den Mut verlieren
LG
Steffi
Huhu,
ich habe auch den Hashi und habe es von 92 kg auf knapp 65 kg geschafft, bin 1,72m groß. Bei mir wurde der Hashi nach der Geburt meines 1. Kindes festgestellt. Ich habe Diät gemacht und es hat sich NICHTS getan. Nachdem ich die Tabletten dann genommen habe sind die Pfunde gepurzelt. Natürlich mit Ernährungsumstellung und Sport!
Finde ich super, daß Du "kämpfen" willst! Das schaffst Du ganz sicher!!! ![]()
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